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Wie spare ich Stromkosten?

Nicht nur der Wechsel des Stromanbieters kann die Haushaltskasse entlasten, auch ein bewusster Umgang mit Energie, verbunden mit einigen Tipps und Tricks kann bares Geld sparen. Die folgenden Tipps sind ohne großen Aufwand in jedem Haushalt umsetzbar:


Energiesparlampen:

So verhält es sich mit Glühbirnen: die umweltfreundliche Variante der Energiesparlampen kostet zwar rund das 20-fache einer normalen Glühbirne, hat aber eine bis zu zehn mal längere Lebensdauer und spart ca. 80% Strom im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen. In den Bereichen Hausflur, Keller oder Garage rechnen sich oft Zeitschalter, die das Licht automatisch nach einer bestimmten Zeit wieder ausschalten.


Es gibt Halogen-, LED- und Kompaktleuchtstofflampen, was sind die Vor- und Nachteile?

Die Stiftung Warentest untersuchte 20 von diesen Energiesparlampen:

4 Stk.   LED Lampen (Licht durch leuchtstoffbeschichtete Chips)

2 Stk.   Halogenglühlampen (arbeiten wie herkömmliche Glühlampen) und

14 Stk. Kompaktleuchtstofflampen.


Glübirnen durch Energiesparlampen ersetzen!

Den meisten Strom verbrauchten die Halogenglühlampen. Die LED - Lampen wurden Testsieger, allerdings sind diese auch von der Anschaffung her die kostspieligsten Vertreter. 


Die Preise liegen zwischen 15 und 60 Euro.

Günstiger kann man Kompaktleuchtstofflampen kaufen, diese leuchteten auch am hellsten. Bei dieser Art Beleuchtung wird geraten, auf Ware, die flüssiges Quecksilber enthält, zu verzichten. 


Bei Bruch besteht die Gefahr von gesundheitsschädlichem Quecksilberdampf. Statt dessen sollte man Lampen mit Amalgam bevorzugen, gleichzeitig sollten die Lampen über zusätzliche Hüllkolben und Splitterschutz verfügen.


Elektrogeräte:

Achten Sie darauf, Elektrogeräte wie Fernseher, Computer oder Kleingeräte nicht auf „Stand by“ laufen zu lassen sondern sie ganz auszuschalten, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch diese einfache Maßnahme ca. 3% der Jahreskosten an Strom einsparen.

Praktisch sind hier Steckdosenleisten mit einem Schalter, der die Stromzufuhr komplett abschaltet. So können mehrere Geräte mit einem Knopfdruck über Nacht abgeschaltet werden.

Ladegeräte für das Handy oder den mp3-Player sollten nach dem aufladen von der Steckdose getrennt werden.

Bei Großgeräten wie Kühlschrank oder Waschmaschine lohnt sich die Investition in Energiespargeräte. Auch wenn diese in der Anschaffung etwas teurer sind; meist haben sich schon nach zwei bis drei Jahren die Mehrkosten durch den eingesparten Strom amortisiert.


Küche:

Stromsparen in der Küche - Tips bei Strompreis Vergleich

Kühl- und Gefrierschrank: Gefrierschränke oder das Gefrierfach des Kühlschrankes sollten regelmäßig abgetaut werden. Eine Temperatur von ca. 5-7 Grad im Kühlschrank, bzw. -18 Grad im Gefrierschrank reicht vollkommen aus. Kältere Einstellungen verbrauchen unnötig Energie. Zudem sollte man darauf achten, dass der Kühlschrank nicht direkt neben der Heizung oder dem Herd steht. Das Lüftungsgitter sollte öfter entstaubt werden. Vermeiden Sie langes Offenstehen der Kühlschranktür und stellen Sie keine warmen Lebensmittel in den Kühlschrank.


Kochen und abspülen: 

Kochen: Egal ob Elektroherd oder GasherdTöpfe beim Kochen immer schließen, so werden Speisen schneller gar. Wählen Sie immer die kleinstmögliche Topfgröße, da kleinere Töpfe effizienter sind. Auch ein Schnellkochtopf spart Zeit und Energie. Kochplatten und Backofen können oft schon vor Ende der Garzeit ausgeschaltet werden, da die Restwärme noch eine Weile anhält. Wenn Sie mit Gas kochen oder Heizen: besuchen Sie unseren Rechner "Gasanbieter wechseln"

Abspülen: Die Spülmaschine sollte immer ganz voll sein, bevor sie angeschaltet wird. Für leicht verschmutztes Geschirr das Spar- oder Kurzwaschprogramm wählen.


Waschen:

Je höher die Waschtemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Daher gilt: immer eine möglichst niedrige Temperatur wählen. Für leicht verschmutzte Wäsche reichen 30-40 Grad, stärkere Flecken werden auch bei 60 Grad sauber.

Die Waschmaschine sollte für volle Effizienz immer voll sein. Manche Modelle verfügen auch über eine spezielle Einstellung für kleine Mengen und reduzieren bei halber Beladung die Energie- und Wassermenge.


Auch beim Wäschetrockner gilt: am besten voll beladen. Je besser die Wäsche vorher in der Waschmaschine geschleudert wurde, desto weniger muss der Trockner tun. Achten Sie auch darauf, das Flusensieb regelmäßig zu reinigen.






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