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Wettbewerb ist die beste Strompreis-Bremse

CLEAN ERNERGY - Wettbewerb ist die beste Strompreisbremse


Die zentrale Rolle der Stromversorger bei der Integration der Erneuerbaren Energien nutzen

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Leipzig (iwr-pressedienst) - Zur Strompreis-Sicherung, die der Bundesumweltminister am Montag vorgeschlagen hat, erklärt der Geschäftsführer der Clean Energy Sourcing, Dr. Thomas Pilgram: "Die einseitige Fokussierung auf die EEG-Umlage in der Kostendebatte und die Gleichsetzung der EEG-Umlage mit den Kosten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien gehen an der energiewirtschaftlichen Realität vorbei." 


Der Strompreis eines Verbrauchers setze sich aus dem Großhandels- (Börsen-) Strompreis und der EEG-Umlage sowie weiteren Komponenten wie Netzentgelten, Stromsteuer, Konzessionsabgabe und sonstigen Umlagen, die der Stromversorger nicht beeinflussen kann, zusammen. Börsenstrompreis und EEG-Umlage seien jedoch nicht unabhängig voneinander. 


Da die EEG-Umlage die Differenz zwischen den Vergütungszahlungen an die Anlagenbetreiber und den Vermarktungserlösen an der Strombörse darstelle, steige die EEG-Umlage mit sinkendem Börsenpreis. 


Wenn also durch die zunehmende Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien der Börsenpreis für Strom sinke und die EEG-Umlage steige, könne erst dann von steigenden Stromkosten durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien gesprochen werden, wenn die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage steige. 


"Diese Summe ist in den vergangenen Jahren aber kaum gestiegen, so lag der Börsenpreis im Juli 2008 bei 9,0 ct/kWh und die EEG-Umlage bei 1,0 ct/Kwh, heute sind es 4,5 ct/KWh an der Börse und 5,2 ct/KWh EEG-Umlage." erläutert Pilgram.


Der beschriebene Umlagemechanismus sei aber nicht nur problematisch, weil er in Form der EEG-Umlage hohe Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und damit der Energiewende suggeriere, sondern auch, weil die zentralen Akteure der Stromversorgung, die Stromvertriebe, nichts mit der Integration der Erneuerbaren Energien zu tun hätten. 


Die Stromvertriebe kalkulierten weiterhin am Terminmarkt und könnten sich eigentlich über die fallenden Preise dort freuen, wenn sie parallel dazu nicht immer mehr zu Einsammelstellen von Umlagen, die sie nicht beeinflussen können, würden.  Auf diese Weise werde ein immer kleinerer Teil des Strompreises dem Wettbewerb zugänglich. 


Die Strommarktexperten von Clean Energy Sourcing schlagen daher vor, die Integration der Erneuerbaren dem Wettbewerb zu unterwerfen und dazu day-ahead den prognostizierten Lastgang der EE-Erzeugung anteilig an alle Stromvertriebe zu wälzen. "Diese werden dann systematisch nach Ausgleichsoptionen für die fluktuierende Erzeugung aus Sonne und Wind suchen," ist sich Pilgram sicher, "sie sind die Schnittstellen zwischen Erzeugung, Bedarf und Großhandel, können die Erzeugungs- wie auch die Nachfrageseite beeinflussen und parallel dazu die Ausgleichsoptionen des gesamten Marktes – nicht nur des Spotmarktes –nutzen.“ 


Die Differenz- und Strukturierungskosten des EEG-Stroms würden dadurch nicht verschwinden, als Teil des Strompreises würden sie aber beeinflussbar und dem Wettbewerb unterworfen. Das sei entscheidend, um die Effizienzanreize des Marktes zu aktivieren und damit die Kosten der Integration der Erneuerbaren Energien so gering wie möglich zu halten. 


Da der Anlagenzubau, wie im Papier von Minister Altmaier beschrieben, nur einen untergeordneten Einfluss auf die EEG-Umlage habe, sei das ausschlaggebend für die Entwicklung der Stromkosten.

 

Die Clean Energy Sourcing GmbH (www.clens.eu) ist einer der führenden TÜV-zertifizierten echten Grünstromhändler Deutschlands im Business-to-Business Bereich. Mit einem Marktanteil von 22% bietet das Unternehmen Strom aus 100% regenerativen Energiequellen wie Wasserkraft, Biomasse oder Windkraft, zu wettbewerbsfähigen Preisen. 


Zielgruppe sind Industriekunden, gewerbliche Abnehmer sowie Kommunen und kommunale Eigenbetriebe. Mit ihrem Angebot fördert die Clean Energy Sourcing die weitere Marktentwicklung Erneuerbarer Energien in Deutschland, und ermöglicht ihren Kunden ohne Mehrkosten ihre CO2-Bilanz und ihr eigenes Nachhaltigkeitsprogramm zu verbessern.

 

Leipzig, den 30. Januar 2013



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