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Keine Verbindung? – Netzanschluss von Offshore-Windparks

Keine Verbindung? – Netzanschluss von Offshore-Windparks


Haus der Technik Seminar "Netzanschluss, Netzintegration und Übertragungstechnologien (HGÜ)" 

am 13.-14. November 2012

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Essen (iwr-pressedienst) - Es ist politischer und öffentlicher Wille, Strom in Zukunft ohne Kernenergie und aus immer weniger fossilen Energieträgern zur Verfügung zu stellen. 


Um die regenerativen Energien stärker einzubinden ist der Netzausbau unvermeidlich. Dazu gehört auch die Netzanbindung von Offshore-Windparks. Denn so langsam nimmt die Installation von Windenergieanlagen auf See Fahrt auf. 132 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 523,2 MW wurden im ersten Halbjahr 2012 vor Europas Küsten angeschlossen. 


"Dies sei ein Anstieg von 50 Prozent, verglichen mit 348,1 MW, die im ersten Halbjahr 2011 angeschlossen wurden" teilte der europäische Windenergieverband EWEA mit. Zahlreiche Engpässe beim Ausbau und Netzanschluss auf Seiten der Netzbetreiber sind inzwischen bekannt worden. In erster Linie finanzielle aber auch technische Probleme sind der Grund. Es geht dabei immer um viel Geld und letztendlich auch um eine sichere Stromversorgung.


Offshore-Windenergieanlagen müssen also nicht nur zahlreiche bauliche, konstruktive, umweltbezogene und genehmigungsrechtliche Herausforderungen meistern - sie müssen auch möglichst effizient und störungsfrei an die Stromnetze an Land angeschlossen werden. 


Diesem Thema widmet sich die Fachveranstaltung "Netzanschluss von Offshore-Windparks - Netzanschluss, Netzintegration und Übertragungstechnologien (HGÜ)" am 13.-14. November 2012 in Essen. Fachleute berichten und diskutieren über die derzeit verfügbaren Techniken der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ, Stichwort VSC HGÜ mit Vollbrücken-Technologie), die deutschen und europäischen Netzsanschlussregeln sowie die besonderen Anforderungen an Kabel, Umrichter, Netzdimensionierung und Qualitätssicherung.


Ein neuer Schwerpunkt bildet das Thema Netzintegration mit Vorträgen zum ersten deutschen Netzentwicklungsplan. Es werden in der Zukunft ganz neue Herausforderungen zu meistern sein. Erstmalig werden in nennenswerten Größe und Anzahl HGÜ in Deutschland vorgesehen. 


Hauptsächlich für den Nord-Süd-Leistungstransport, der nicht zuletzt aus Offshore-Wind resultiert. Erfahrungsberichte aus aktuellen Offshore-Projekten schaffen einen praxisnahen Rahmen für diese Fachveranstaltung.


Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V.  unter 


Tel. 0201/1803-344 (Frau Andrea Wiese), 


E-Mail: information@hdt-essen.de 


oder im Internet unter 


www.hdt-essen.de/W-H010-11-663-2

www.hdt-essen.de/windenergie und 

http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202206.


 

Essen, den 13. September 2012



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