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Wohlige Wärme aus dem Waldecker Land: RIO Holzenergie presst Pellets in Bad Arolsen

Wohlige Wärme aus dem Waldecker Land: RIO Holzenergie presst Pellets in Bad Arolsen


•   Neue Anlage verarbeitet ausschließlich Rohstoffe aus der Region

•   Pellet-Verkauf in Region Nordhessen

•   Werk wird am 22. September der Bevölkerung vorgestellt

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Bad Arolsen (iwr-pressedienst) - Im schönen Nordhessen ist ein weiterer Meilenstein für die nachhaltige und dezentrale Energieversorgung mit dem regenerativen Energieträger Holz entstanden.


Die Holzpelletieranlage Bad Arolsen produziert aus Reststoffen der Sägeindustrie hochwertige, DINplus-zertifizierte Holzpellets für Gewerbe, Industrie und Privathaushalte. Eigentümer und Betreiber der Anlage im Waldecker Land ist die RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG, ein gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Mainz AG und der juwi Bio GmbH aus Wörrstadt in Rheinhessen. 


Bereits im Frühjahr wurde die von juwi projektierte Anlage auf Herz und Nieren überprüft und ihre volle Funktionsfähigkeit durch den technischen Generalunternehmer, die im schweizerischen Burgdorf ansässige Friedli AG, bescheinigt. Nach der feierlichen Einweihung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft wird das Werk am 22. September im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Bevölkerung vorgestellt.


"Bei unseren Holzpelletieranlagen setzten wir ganz auf das juwi-Motto 'Aus der Region. Aus Verantwortung'. Wir beziehen die Rohstoffe ausschließlich aus dem näheren Umkreis und vertreiben unsere Endprodukte ausschließlich in einem Radius von 100 Kilometern. Statt auf Masse möchten wir auf Qualität setzen", sagt Robert Stoffers, Geschäftsführer der RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG. "Dadurch stärken unsere Projekte die heimische Wirtschaftskraft. Davon profitieren die Regionen und der Verbraucher."


Das sieht auch Dr.-Ing. Werner Sticksel, Vorstand der Stadtwerke Mainz AG (SWM), so: "Wir engagieren uns seit fünf Jahren stark und sehr erfolgreich in der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Umweltfreundlich erzeugte Wärme ist ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Energiewende.  Nachdem 2011 in Langelsheim die erste gemeinsame Holzpelletieranlage von Stadtwerke, juwi und Harz Energie ihren Betrieb aufnehmen konnte, freuen wir uns heute mit der Einweihung der Anlage in Bad Arolsen über den erfolgreichen Start des zweiten gemeinsamen Holzpelletwerkes."


Grüße von Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich überbrachte Dr. Andreas Meissauer, stellvertretender Leiter der Stabstelle Energie. "Als waldreichstes Bundesland setzt Hessen auch bei der Wärmeversorgung auf Holz. Besonders unterstützen wir den regionalen Ansatz, der mit dieser Pelletieranlage vorbildlich verwirklicht wurde."


Von Anfang an hinter dem Projekt stand Jürgen van der Horst, Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen: "Die Holzpelltieranlage stellt einen wichtigen Baustein im Gesamtkonzept des Bioenergieparks Nordwaldeck dar hin zu einer nachhaltigen und vor allem klimafreundlichen Energieerzeugung."


Die Holzpelletieranlage Bad Arolsen besitzt eine jährliche Produktionskapazität von 30.000 Tonnen. Bei einem durchschnittlichen Pelletsverbrauch eines Drei-Personen- Haushaltes von etwa fünf Tonnen pro Jahr bedeutet dies, dass ca. 6.000 Haushalte jährlich mit Holzpellets versorgt werden können. Zusätzlich werden in der modernen Anlage pro Jahr auch rund 15.000 Tonnen Holzbriketts gefertigt.

Besonders wichtig: Der Rohstoff für die gesamte Produktion stammt ausschließlich aus der Sägeindustrie aus der näheren Umgebung im Waldecker Land. Auch der Vertrieb richtet sich ausschließlich an Abnehmer aus der Region. Der für die Trocknung des Rohstoffs benötigte Wärmebedarf wird komplett durch das benachbarte Biomasse- Heizkraftwerk der Bayern Fond BestEnergy gedeckt. Neben DINplus-zertifizierten Premiumpellets können in Bad Arolsen auch Industriepellets für den Einsatz in entsprechend konstruierten Anlagen hergestellt werden.


Nach der offiziellen Eröffnung am 3. August wird die Holzpelletieranlage am 22. September der Bevölkerung mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt. Ab elf Uhr haben Besucher auf dem Werksgelände ganztägig die Gelegenheit, sich über die Produktion und Anwendung, das Heizen mit Holzpellets sowie über energieeffizientes Wohnen zu informieren. Speisen, Getränke und Kinderprogramm runden den Erlebnistag ab.

 

Zur juwi-Gruppe:

juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet Projektentwicklung sowie Produkte für die Energiewende an. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung – juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.


Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.800 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Solar-, Wind- und Bioenergie, aber auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings. 


Eine eigene Forschungsabteilung (juwi Research & Development) entwickelt Lösungen und Komponenten, um Strom aus erneuerbaren Energien günstiger zu machen.  Elektromobilität und Speichertechnologien (z.B. juwi Home Power, der Batteriespeicher für Solaranlagen) runden das Portfolio ab.


Bislang hat juwi im Windbereich rund 620 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1.200 Megawatt an etwa 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 1.200 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,3 Million Haushalten. 


Im Bioenergie-Bereich kann juwi zahlreiche Referenzen für Holzpellets-Produktionsanlagen, Biomassekraft- und Heizwerke, Biogasanlagen und Nahwärmenetze mit Contracting-Lösungen aufweisen. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi insgesamt in den vergangenen 16 Jahren ein Investitionsvolumen von rund fünf Milliarden Euro initiiert.


juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern; das belegen rund 25.000 Bewerbungen im Jahr 2011. Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen Anfang 2012 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. 


Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.

 

Bad Arolsen, den 03. August 2012


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