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Elmenhorst nutzt die Kraft der Sonne

 

•  juwi beginnt Bauarbeiten an zweitgrößtem Solarpark in Schleswig-Holstein

•  Innenminister Schlie und Kreispräsident Meinhard Füllner geben Startsignal


Elmenhorst/Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Auf dem Gelände einer ehemaligen Bundeswehrkaserne in Elmenhorst (Gemarkung Lanken) entsteht Großes. Auf dem rund 50 Hektar großen Gelände baut die juwi Solar GmbH Schleswig-Holsteins zweitgrößten Solarpark. Das Startsignal für den Bau des Sonnenkraftwerks gaben heute Innenminister Klaus Schlie und Kreispräsident Meinhard Füllner. Die Inbetriebnahme soll bis 30. Juni 2012 erfolgen.


"Schleswig-Holstein gestaltet die Energiewende aktiv mit. Der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien bietet den Regionen große Chancen und erhöht die regionale Wertschöpfung", so der Innenminister von Schleswig-Holstein, Klaus Schlie, beim heutigen Spatenstich. 


Spatenstich zur Energiewende: WFL-Geschäftsführer Werner Hesse, Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie, Kreispräsident Meinhard Füllner, juwi-Geschäftsführer Herbert Muders und Stephan Krome, Geschäftsführer der RIO Energie GmbH (von links) beim symbolischen Start für den Solarpark im Gewerbegebiet Lanken.                                    Foto: ust


Neben der Ausweisung zusätzlicher Flächen für die Windenergie sprach sich der Minister auch für den Ausbau der Solarenergienutzung aus. Der gemeindlichen Bauleitplanung komme bei der Standortsteuerung von Photovoltaik-Anlagen eine besondere Bedeutung zu.


Der Solarpark hat eine Nennleistung von fast 25 Megawatt und liefert jährlich stolze 23 Millionen Kilowattstunden sauberen Sonnenstrom. Dies entspricht dem Jahresstrombedarf von mehr als 7.700 Haushalten.

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Auch für Kreispräsident Meinhard Füllner ist der Solarpark ein wichtiger Schritt bei der Energiewende vor Ort und Grund zur Freude: "Wir haben uns im Kreistag für die Energiewende in unserer Region stark gemacht. Umso mehr freut es mich, dass wir mit juwi diesen Solarpark verwirklichen. Mit dem Solarpark in Elmenhorst setzen wir ein Zeichen für erneuerbare Energien". Füllner betonte, dass es trotz der zeitlichen Enge gelungen sei, zügig alle behördlichen Genehmigungen zu erteilen. In diesem Zusammenhang dankte er allen am Genehmigungsverfahren beteiligten Mitarbeitern.


Damit die Anlage wie geplant noch vor dem 30. Juni 2012 ans Netz gehen kann, werden in den kommenden Wochen die mehr als 103.500 polykristalline Module installiert. "Ohne die schnelle und zielstrebige Unterstützung aller regionalen Akteure wäre es nicht möglich gewesen, ein Projekt dieser Größenordnung fristgerecht umzusetzen", so Herbert Muders, Geschäftsführer der juwi Solar GmbH Deutschland.


Auch der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg, Werner Hesse, der maßgeblich an der erfolgreichen Standortauswahl des Solarparks beteiligt war, ist stolz, ein solches Projekt in der Region angesiedelt zu haben: "Die Idee entstand bereits Mitte 2010 bei meinem Besuch auf der Messe Intersolar. Ich freue mich, dass nunmehr mit juwi als Partner eine Realisierung dieses Projektes geglückt ist."

Info

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Das Sonnenkraftwerk liefert nicht nur sauberen Strom, sondern spart auch jährlich rund 13.700 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 ein.  Nach der Fertigstellung wird es von der rheinhessischen Rio Energie GmbH & Co. KG - einem Joint Venture von Stadtwerke Mainz AG und der juwi-Gruppe - betrieben. "Wir freuen uns, dass das Projekt trotz der Kürzungen bei der Einspeisevergütung auf Basis der Übergangsregelung dennoch realisiert wird", sagte Stephan Krome, einer der beiden Geschäftsführer von Rio Energie. "Mit juwi verbindet uns seit Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft."

 

Zur juwi-Gruppe:

juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung ˆ juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.


Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde Euro.


Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten. 


Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert. juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen Anfang 2011 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. 


Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.

 

Elmenhorst/Wörrstadt, den 16. April 2012


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