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Elektrogeräte: Weiße Ware wird immer grüner

TÜV Rheinland


•  TÜV Rheinland: EU führt neue Spitzenkategorie A+++ für höhere Energieeffizienz bei Haushaltsgeräten ein

•  Nur noch Geräte mit neuer Kennzeichnung kaufen

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Köln (ots) - 03.04.2012 - Rund fünf Milliarden Euro haben die Deutschen nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie im Jahr 2011 für neue Haushaltsgroßgeräte - die sogenannte Weiße Ware - ausgegeben. 

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Der Markt boomt und die Hersteller arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung der Technologien. Im Mittelpunkt steht dabei die Energieeffizienz: Weiße Ware ist in den letzten Jahren immer grüner geworden. Das neue, EU-weit gültige Energielabel trägt dieser Entwicklung Rechnung. Die bisherigen Kategorien A bis G werden künftig durch die Stufen A+++, A++, A+, A, B, C und D ersetzt. Das neue Label informiert die Verbraucher bei Waschmaschinen beispielsweise über Strom- und Wasserverbrauch sowie den Wirkungsgrad beim Schleudern. 

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"Wer sich für ein Modell mit A-Dreifach-Plus-Kennzeichnung entscheidet, kann sicher sein, dass er eines der derzeit energieeffizientesten Haushaltsgeräte gekauft hat", betont Christine Gluth, die bei TÜV Rheinland für die Prüfung von Waschmaschinen zuständig ist.


Seit Dezember 2011 ist die neue Kennzeichnung für Waschmaschinen und Kühlschränke verpflichtend und im Laufe des Jahres wird die Neuregelung auch auf andere Elektrogeräte ausgedehnt. Ein Wermutstropfen sind dabei eventuell höhere Anschaffungskosten, denn der Fortschritt hat mitunter seinen Preis. 


So sind stromsparende Trockner mit Wärmepumpen zwar effizienter, zurzeit aber auch etwas teurer als herkömmliche Kondensations- oder Abluftgeräte. Wird die Maschine jedoch häufig benutzt, lohnt sich die Investition in die neue Technologie aber durchaus. 


Die Hersteller bringen auch immer größere Geräte auf den Markt, doch diese sind längst nicht für jede Haushaltsgröße sinnvoll. "Um zu vermeiden, dass man sich überdimensionierte Stromfresser ins Haus holt, sollte man sich vor dem Kauf etwas Zeit nehmen, um den eigenen Bedarf zu analysieren", rät deshalb die Expertin bei TÜV Rheinland, Christine Gluth.


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