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Infrastrukturminister Lewentz lobt Ausbau der Windenergie im Hunsrück


•  Landesregierung steht zur Energiewende und setzt weiter auf dezentrale Stromversorgung

•  Neuer Windpark spart pro Jahr 50.000 Tonnen CO2 ein

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Simmern/Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Bei der Energiewende übernimmt die Hunsrück- Region in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft eine Vorreiterrolle.  Darin sind sich Landesregierung, Kommunalpolitik und regionale Energieversorger einig. Gemeinsam setzen sie auf den Ausbau der Windenergie. Mit dem Ziel, bis 2030 in Rheinland-Pfalz 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

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"Rheinland-Pfalz steht zur Energiewende und wir wollen unseren Beitrag dafür leisten. Wir unterstützen aktiv den Prozess der Dezentralisierung der Energieversorgung", sagte der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz bei der Einweihung des neuen Hunsrück-Windparks Neuerkirch/Unzenberg. "Der Ausbau der Windenergie spielt in unseren Überlegungen die zentrale Rolle," so Lewentz weiter.


Der neue Windpark mit einer installierten Gesamtleitung von fast 30 Megawatt wurde vom Wörrstädter Projektentwickler juwi realisiert. Auf der Gemarkung Neuerkirch wurden im vergangenen Jahr acht Windräder aufgestellt. Im nahen Unzenberg drehen sich seit kurzem fünf Windenergie-Anlagen. Zusammen werden sie in einem einzigen Jahr über 62 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen und in das Netz der RWE Rhein-Ruhr einspeisen. Genug Energie für fast 18.000 Vier-Personen-Haushalte. Jährlich können durch die insgesamt 13 Windräder im Vergleich zur Stromproduktion in einem Steinkohlekraftwerk 50.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Die Energiewende fest im Blick.

Die Energiewende fest im Blick (v.l.n.r.): Roger Lewentz, Staatsminister im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz; Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG ; Michael Riechel, Mitglied des Thüga-Vorstands und Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG, München/Hamburg und Fred Jung, Vorstand der juwi-Gruppe bei der Übergabe des Windparks.


"Gemeinsam mit unabhängigen Landschaftsbüros haben die Gemeinden im Hunsrück nach geeigneten Flächen für Windkraftanlagen gesucht. Die Ergebnisse hat man am Ende politisch abgewogen und Vorranggebiete ausgewiesen. In einem Auswahlverfahren wurden wir dann beauftragt, die Windenergieanlagen zu bauen", betonte Fred Jung, Vorstand und einer der beiden Gründer der juwi-Gruppe.


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Ein dickes Lob für juwi gab es von Thüga EE-Geschäftsführer Michael Riechel: "Die Windparks Neuerkirch und Unzenberg haben uns wirtschaftlich und technologisch überzeugt. Für unsere Entscheidung ist aber auch wesentlich, dass die Bevölkerung vor Ort in diesem Fall die Projekte erkennbar mitträgt." Die Thüga Erneuerbare Energien ist ein Zusammenschluss von vielen Stadtwerken. Allein sieben von ihnen kommen aus Rheinland-Pfalz. Über die Gesellschaft soll bis 2020 bundesweit circa eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien investiert werden.


Die Energieversorgung Mittelrhein aus Koblenz ist einer der Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien. "Sinn unserer Gesellschaft ist es, dass wir Kapital und Know-how bündeln und uns auch überregional an Projekten zur regenerativen Energieerzeugung beteiligen. Alles, was wir vor Ort nicht alleine realisieren können - entweder aufgrund der Gegebenheiten oder der Größe des Projekts - machen wir gemeinsam. So können auch mittlere und kleinere Unternehmen die Energiewende aktiv voran bringen", erklärt Josef Rönz, Geschäftsführer des Koblenzer Unternehmens.


Manfred Faust, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern: "Bei der Suche nach neuen Potentialflächen waren die Gemeinden involviert. Der neue Flächennutzungsplan ist mit großer Mehrheit verabschiedet worden." Insgesamt können auf den ausgewiesenen Flächen bis zu 110 Windkraftanlagen errichtet werden.


Harald Rosenbaum, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg: "Die Windparks sorgen für regionale Wertschöpfung. Bau und Betrieb von Anlagen sorgen für Einkommen, Unternehmensgewinn, Steuern und Abgaben. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Konjunkturprogramm für unsere Region." 2014 wird in der Region voraussichtlich drei Mal mehr Strom produziert als verbraucht. Damit leistet der Hunsrück einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Stärkung des ländlichen Raums.

 

Zur juwi-Gruppe:

juwi zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien in Rheinland-Pfalz. Unser Ziel: Erneuerbare Energien mit Leidenschaft wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen im Schwerpunkt Solar-, Wind- und Bioenergie. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 14 Ländern und erzielte im zurückliegenden Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde Euro.  


Bislang hat juwi im Windbereich rund 500 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 800 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 800 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von 800.000 Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro initiiert. 


juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica.

 

Simmern/Wörrstadt, den 14.März 2012




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