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EnBW Windenergieanlage Schopfloch: 138 m Nabenhöhe

 

Höchste Windenergieanlage im Nordschwarzwald offiziell in Betrieb genommen

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Karlsruhe (iwr-pressedienst) - Im Beisein zahlreicher Gäste hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG heute in Schopfloch im Landkreis Freudenstadt die erste Windkraftanlage mit einer Nabenhöhe von 138 Metern im Nordschwarzwald feierlich in Betrieb genommen. Mit einem symbolischen Druck auf den roten Knopf gaben der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner und Bürgermeister Klaas Klaassen gemeinsam das offizielle Startsignal für den Betrieb der Anlage.

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"Die heutige Inbetriebnahme hat für uns Pilotcharakter. Die Anlage in Schopfloch ist nicht nur die erste dieser Größenordnung im Nordschwarzwald, sie ist zugleich ein Symbol für unser Ziel, auch hier in Baden-Württemberg den Ausbau der Onshore-Windkraft tatkräftig voranzutreiben. 


Derzeit prüfen wir über hundert Standorte hier im Land mit einem grundsätzlichen Potenzial von bis zu 400 Windkraftanlagen. Dabei haben wir bereits Flächen für 22 Anlagenstandorte gesichert.", betonte der EnBW Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis in seiner Ansprache. "Die EnBW hat ihre Onshore-Kapazitäten in den vergangenen drei Jahren nahezu versechsfacht. Wir sind auf einem guten Weg und wir setzen bereits Maßstäbe. 


Und diesen Weg wollen wir weitergehen - konkret, vor Ort, hier im Land und gerne in Partnerschaft mit Gemeinden und Bürgern", so Villis weiter.

Info

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Die Enercon-Anlage des Typs E-82 E2 wird mit einer Leistung von zwei Megawatt künftig den jährlichen Strombedarf von 1.180 Haushalten decken und den CO2-Ausstoss jährlich um 3.200 Tonnen verringern. Mit 138 Metern verfügt die Anlage über eine der größten Nabenhöhen am Markt - ein Vorteil insbesondere in Baden-Württemberg, wo es in der Regel nur in großen Höhen Windgeschwindigkeiten gibt, die für den Betrieb von Windkraftanlagen ausreichen. 


Die Anlage wurde innerhalb von rund sechs Monaten gebaut. Der Turm wurde in Hybridbauweise aus Stahl und Beton errichtet. In ihm sind insgesamt 1.700 Tonnen Stahl und Beton verbaut. Der Turmfuß hat einen Durchmesser von 13 Metern und steht auf einem 1.300 Tonnen schweren Fundament mit 20 Meter Durchmesser. Die Gondel mit dem Generator und den drei Rotorblättern mit je 39 Meter Länge wiegt insgesamt 135 Tonnen.


Die EnBW baut seit den 80er Jahren Windkraftanlagen. Seit 2009 hat die EnBW ihr Portfolio im Bereich Onshore-Windkraft fast versechsfacht und plant weiteres Wachstum. Das Unternehmen betreibt bundesweit über 90 Windkraftanlagen mit 170 Megawatt Leistung, davon 13 Anlagen in Baden-Württemberg mit einer Leistung von insgesamt 17 Megawatt.


Ziel der EnBW ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien im EnBW-Energiemix weiter zu erhöhen. Bis 2020 will die EnBW allein in Deutschland rund 3.000 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien zubauen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie on- und offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auf Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.

 

Karlsruhe, den 14. März 2012




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