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Lesen Sie hier die neuesten Nachrichten über saubere Energiegewinnung:
juwi ist auch 2012 ein "Great Place to Work"
Rheinhessischer Projektentwickler landet als attraktiver Arbeitgeber
erneut in der Spitzengruppe deutscher Unternehmen
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Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Berlin / Wörrstadt - juwi ist "großartig" - das bestätigt das Ergebnis des renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work®"-Institute. Der führende Projektentwickler für Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen schaffte es in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte erneut unter die Top 20. Damit gehört die juwi-Gruppe aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt offiziell zu den besten Arbeitgebern in Deutschland 2012.

"Wir sind unheimlich stolz auf diese Auszeichnung", freute sich juwi-Vorstand Jochen Magerfleisch, der die Auszeichnung gestern im Grand Hyatt in Berlin entgegennahm. Der juwi-Vorstand betonte die Bedeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Erfolg des Unternehmens.
"Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter. Dass wir im Bereich der Projektentwicklung der erneuerbaren Energien ganz vorne mitspielen, ist zu großen Teilen der Verdienst unseres engagierten und hochmotivierten Teams. Dafür sagen wir Danke!"
Nahmen die Auszeichnung gestern in Berlin entgegen: juwi-Vorstand Jochen Magerfleisch (Mitte),
Personalleiter Michael Buss (l.) und Nuno Jorge Pais, Referent Personalentwicklung und Training.
Der Auszeichnung "Deutschlands beste Arbeitgeber 2012" vorausgegangen war eine ausführliche Befragung der juwi-Mitarbeiter zu zentralen Themen wie Arbeitsatmosphäre, Anerkennung und Respekt, Teamgeist, Entwicklungsmöglichkeiten, Bezahlung und Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber. Zudem wurde die Qualität der Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit im Unternehmen bewertet. Dabei attestierte die überwältigende Mehrheit der juwi-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihrem Unternehmen, es sei ein "sehr guter Arbeitsplatz".
"Ein wichtiger Faktor ist sicherlich die Identifikation unserer Mitarbeiter mit den Zielen des Unternehmens", erklärten die juwi-Vorstände und Gründer Fred Jung und Matthias Willenbacher. "Gemeinsam wollen wir die Energiewende zu den Menschen bringen und eine 100 prozentige Energieversorgung mit den Erneuerbaren erreichen. Das ist unsere Motivation, das ist unser Antrieb und das macht uns so gut."
Info
Die Qualität und Attraktivität von juwi als Arbeitgeber im Energiesektor zeigt sich auch in den zahlreichen Einrichtungen, die die Work-Life-Balance der Mitarbeiter verbessern. Neben den vielen bereits bestehenden Angeboten wie einem Andachts- und Entspannungsraum, einem Fußball- und Beachvolleyball-Platz, einem Fitness-Raum und der Kindertagesstätte "Juwelchen" wird in Wörrstadt weiter investiert.
So entsteht gerade ein weiteres Bürogebäude, das den höchsten Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz entsprechen wird. Dazu gehört auch eine neue Mensa, die zukünftig täglich bis zu 2.000 gesunde und leckere Essen auf die Tische bringen wird. Ebenfalls expandieren wird die Kinderbetreuung:
Eine neue Kita bietet den kleinen juwis dann mehr Raum, spannende Angebote im Forscherlabor und natürlich weiterhin die bewährt professionelle und fürsorglichen Betreuung. Diese Entwicklungen zeigen, dass sich juwi nicht auf dem wiederholten Erfolg beim "Great Place to Work®"-Wettbewerb ausruht, sondern weiter in sein wichtigstes Kapital - seine Mitarbeiter - investiert.
Insgesamt nahmen Unternehmen aller Branchen, Regionen und Größenklassen an der aktuellen Benchmark-Untersuchung zur Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur teil und stellten sich einer unabhängigen Prüfung durch das Great Place to Work® Institut. Der renommierte Arbeitgeberwettbewerb "Deutschlands beste Arbeitgeber" wird seit 2003 jährlich durchgeführt.
Über Great Place to Work®
Great Place to Work® ist ein international tätiges Forschungs- und Beratungsinstitut, das Unternehmen in derzeit über 45 Ländern weltweit bei der Entwicklung einer mitarbeiterorientierten und erfolgsfördernden Arbeitsplatzkultur unterstützt.
Neben individuellen Analyse-, Fortbildungs- und Unterstützungsleistungen zur Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität ermittelt das Institut im Rahmen überregionalen wie regionalen Benchmark-Untersuchungen und Arbeitgeberwettbewerben regelmäßig sehr gute Arbeitgeber und stellt diese der Öffentlichkeit vor. Das deutsche Great Place to Work® Institut wurde 2002 gegründet und beschäftigt am Standort Köln rund 50 Mitarbeiter.
Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar- Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 500 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 850 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 850 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund drei Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von 850.000 Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro initiiert.
Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Südafrika, Singapur, Chile, den USA und Costa Rica.
Wörrstadt, den 09. März 2012
Jobmesse zukunftsenergien nordwest startet am 09.03.2012
Jobmesse zukunftsenergien nordwest startet heute und 96 Aussteller
präsentieren das Jobpotential der erneuerbaren Energien
Branche sucht am 9. & 10. März 2012 über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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Oldenburg (iwr-pressedienst) - Die zukunftsenergien nordwest ist die bundesweit größte Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien und startet in Oldenburg mit einem Besucherandrang. Die Messe verzeichnet in ihrem dritten Jahr einen Ausstellerrekord: 70 Unternehmen, 13 Hochschulen sowie Aus- und Weiterbildungsanbieter und ebenfalls 13 Netzwerke und Institutionen informieren am Freitag und Samstag über die Jobs in der Erneuerbaren-Energien-Branche.

Rund 40 Prozent der Aussteller kommen aus dem Windenergiebereich, die Solarbranche ist mit über 20 Prozent und Bioenergie sowie Energieeffizienz sind jeweils mit mehr als zehn Prozent auf der Messe vertreten.
Als Branchenplattform bietet die zweitägige Messe mit Workshops, Fachvorträge und Exkursionen Informationen zum Berufseinstieg und zeigt Karrierewege auf. Über 500 Stellenangebote aus dem gesamten Bundesgebiet bieten vielfältige berufliche Zukunftsperspektiven und alle Jobangebote gibt es auch auf dem Online-Portal
Info

An der Eröffnung der zukunftsenergien nordwest 2012 am Freitag um 10.30 Uhr nehmen die Oldenburger Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, der Vizepräsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Nikolas Lange, der Bremer Staatsrat für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Prof. Matthias Stauch und der Präsident des Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. Dietmar Schütz teil.
Der Germanische Lloyd (GL) verleiht am Freitag um 15.30 Uhr den Preis "GL Wind Energy Award for Young Professionals" an die drei Gewinner des Wettbewerbs "Innovative Ideen für die Windenergie".
Die zukunftsenergien nordwest 2012 am 9. & 10. März 2012 in Oldenburg präsentiert sich auf insgesamt rund 2.000 Messe-Quadratmetern. Personalverantwortliche der Top-Arbeitgeber der Branche informieren über ihre Jobangebote am Messestand.
Die Messe zukunftsenergien nordwest 2012 findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Über 5.000 Besucher nutzten die Messe in 2011 mit 87 Ausstellern als Sprungbrett zum Traumjob und Informationsplattform.
zukunftsenergien nordwest 2012
Datum:
9. & 10. März 2012
Ort:
EWE-Arena + Halle 4, Maastrichter Str. 1, 26123 Oldenburg (5 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof)
Eintritt, Programm & Exkursionen:
Kostenfreie Öffnungszeiten:
Freitag, 9. März 2012, 10.00 - 17.00 Uhr Samstag, 10. März 2012, 10.00 - 16.00 Uhr
Veranstalter:
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ForWind, Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen
Hauptsponsoren:
Bremer Landesbank und ENERCON GmbH
Sponsoren:
Oldenburger Energiecluster OLEC e.V.,
Windenergie-Agentur WAB,
Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg,
WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH
Partner & Unterstützer:
Hochschule Bremerhaven,
BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH,
Bremer Energie-Konsens GmbH,
Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
Medienpartner:
Nordwest-Zeitung, ERNEUERBARE ENERGIEN
Ansprechpartnerin: Corinna Wermke, Projektleiterin zukunftsenergien nordwest bei ForWind (Tel: 0441 / 798-5086, E-Mail: corinna.wermke@forwind.de).
Oldenburg, den 09. März 2012
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Nordex gewinnt erneut Auftrag in der Türkei
Tektug Elektrik baut 27,5-MW-Projekt mit N100-Turbinen
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Der Turbinenhersteller Nordex hat den Auftrag für die Lieferung und Errichtung des Windparks "Sincik" erhalten. Kunde ist die Unternehmensgruppe Tektug Elektrik, die sich auf nachhaltige Energieprojekte spezialisiert hat und bereits mehrere Wasserkraftwerke betreibt. Der Park wird aus elf Großturbinen vom Typ N100/2500 bestehen, die speziell für Standorte mit mittleren Windgeschwindigkeiten ausgelegt sind.

Schon im Herbst 2012 will Nordex mit der Errichtung im Osten der Türkei beginnen. Der Windpark liegt auf einem 1500 Meter hohen Gebirgsrücken nahe der Stadt Adiyaman. Im Jahresdurchschnitt herrschen hier Windgeschwindigkeiten von 6,9 m/s. Unter diesen Bedingungen können die Turbinen einen Jahresertrag von 60 GWh erzielen.
Infos

Die lokalen Bauarbeiten koordiniert Nordex über seine türkische Landesgesellschaft, die später auch den Service für die Anlagen übernimmt. Um eine möglichst hohe lokale Wertschöpfung zu erzielen, bezieht der Turbinenhersteller seine Türme von der Ciltug A.S., die zur Tektug-Gruppe gehört und ein erfahrener Hersteller von Komponenten für Wasserkraftwerke ist.
"Der Auftrag ist ein wichtiger Erfolg im Wachstumsmarkt Türkei, denn es ist das erste Windprojekt von Tektug Elektrik. Und die Ausbaupläne unseres neuen Kunden sind weitreichend. Zudem ist das unser Pilotprojekt im östlichen Anatolien. Auch das bietet Chancen auf Folgeprojekte", sagt Ayhan Gök, Geschäftsführer der Nordex Turkey.
Nordex im Profil
Als einer der technologisch führenden Anbieter von Megawatt-Turbinen profitiert Nordex vom globalen Trend zur Großanlage besonders. Das Produktprogramm reicht bis zu einer der größten Serienwindenergieanlagen der Welt (N90/2500, N100/2500, N117/2400), bis heute wurden mehr als 1.700 dieser Turbinen produziert.
Damit verfügt Nordex im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern seiner Branche über einen entscheidenden Erfahrungsvorsprung im Betrieb von Großanlagen. Insgesamt hat Nordex weltweit rund 4.700 Anlagen mit einer Kapazität von über 7.100 MW installiert. Mit einem Exportanteil von mehr als 90 Prozent nimmt die Nordex SE auch in den internationalen Wachstumsregionen eine starke Position ein. Weltweit ist das Unternehmen in 19 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten. Derzeit beschäftigt die Gruppe weltweit mehr als 2.600 Mitarbeiter.
Hamburg, den 8. März 2012
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Neue Teststände zur Untersuchung von dynamischen Belastungen bei Windenergieanlagen zeigen Know-How-Bedarf
Fachwissen zu Dynamik, Belastungen und Entwurf von Windenergieanlagen und deren Komponenten
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Oldenburg/Essen (iwr-pressedienst) - Windenergieanlagen sind hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt. Um die Auswirkungen dieser Lasten insbesondere auf die mechanischen und elektrischen Komponenten der Anlagen besser zu verstehen, fördert die Politik aktuell entsprechende Teststände in Aachen und Hannover.

Während es im geplanten Center for Wind Power Drives (CWD) an der RWTH Aachen schwerpunktmäßig um die Verbesserung der Antriebe von Windenergieanlagen (WEA) gehen soll, stehen beim geplanten Generator-Umrichter-Prüfstand an der Leibniz-Universität Hannover die elektronischen Maschinen der WEA im Fokus.
Für das CWD mit geplanten Kosten in Höhe von 25,3 Mio. Euro hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern ihre Zustimmung erteilt, der Teststand in Hannover wird durch das Bundesumweltministerium mit vier Mio. Euro unterstützt.
Infos
Der Trend zu immer größer werdenden Anlagen, speziell im Offshore-Bereich, verschärft
den zusätzlich den Know-How-Bedarf in diesem Bereich. Aktuell gefragt sind die Themen aeromechanische Energiewandlung, Anlagenkonzepte und -regelung, Aufbau des
mechanischen und elektrischen Systems, Wind und dessen Modellierung für Betriebsfestigkeits- und Extremlasten, Dynamik und Simulation der Belastungen des Gesamtsystems und von Hauptkomponenten, Richtlinien, Lastfälle und Nachweise von
Turm, Nabe, Rotorblatt und maschinenbaulichen Komponenten.
Das turbulente Windfeld wird vom Rotor eingefangen und diese Dynamik wird über den Triebstrang, die direkte Verbindung zwischen Rotor und Generator-Umrichter-System, an den Turm übertragen. Gleichzeitig wirkt das elektrische Netz mit hochfrequent dynamischen Effekten auf den Generator und somit auch auf den Triebstrang ein.
Bei der Auslegung von Offshore-Windenergieanlagen rücken dynamische Wellenanregungen zusätzlich in den Fokus. Das Seminar "Dynamik, Belastungen und Entwurf von Windenergieanlagen und deren Komponenten" am 20. & 21. März 2012 in Essen vermittelt Grundlagen der Funktion und der Auslegung von Windenergieanlagen und verknüpft die aktuellen Entwicklungen im Entwurf von Windenergieanlagen mit der industriellen Praxis.
Ziel ist es, die Vorkenntnisse der Teilnehmer in speziellen Bereichen durch Vernetzung mit anderen Aspekten zu erweitern und so einen vertieften Gesamtüberblick zu vermitteln. Für die Leitung konnte Prof. Dr. -Ing. Martin Kühn (ForWind Arbeitsgruppe Windenergiesysteme, Universität Oldenburg, Institut für Physik) gewonnen werden.
Die ForWind-Academy und das Haus der Technik setzen mit dieser Veranstaltung ihre 2009 begonnene erfolgreiche Zusammenarbeit fort.
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der
Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-9 (Frau Andrea Wiese),
E-Mail: information@hdt-essen.de
oder im Internet
unter http://www.windenergie-info.de,
http://www.forwind-academy.com
und
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201982
Fachliche Fragen beantwortet Nicole Kadagies (Leitung ForWind-Academy) unter der
Tel: 0441-798 5088
und E-Mail:
nicole.kadagies@forwind-academy.com.
ForWind-Academy
Die Seminare der ForWind-Academy greifen die aktuellen Themen der On- und Offshore-Windenergie auf und verknüpfen Fra-gestellungen der beruflichen Praxis mit neuen Erkenntnissen aus For-schung und Entwicklung. Unsere Referenten verfügen über ausgewie-sene Expertisen. Nutzen Sie deren Know-how im Rahmen unserer Seminare mit Windenergie-Themen aus Planung, Management und Technik sowie darüber hinaus durch Ihren persönlichen Kontakt zum Experten-Netzwerk.
Die ForWind-Academy ist ein Gemeinschaftsprojekt von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Han-nover und Bremen, sowie der Overspeed GmbH & Co. KG.
Haus der Technik e.V.
Das Haus der Technik, eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte in Deutschland, hat sich auch als Know-how Transferstelle auch im Bereich der Wind-energie etabliert. Jährlich besuchen über 17.000 Teilnehmer das Angebot des HDT.
Alle Angebote finden Sie immer unter
www.windenergie-info.de
www.hdt-essen.de
Oldenburg/Essen, den 07. März 2012
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Der Energieletter 10/2012
Die Highlights der Woche vom 05.03.2012 - 09.03.2012
1. Kein Aprilscherz: Solarkürzung ab 1. April heute im Bundestag
2. Offshore-Windpark alpha ventus produziert mehr als erwartet
3. Finanzen & Börse: Araber übernehmen Solon
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom
5. Energiekalender.de: Windenergie und Akzeptanz - Argumente und Methoden
6. RENIXX unter 240 Punkte
7. Fukushima-Ruine: Die Angst vor einem neuen Beben
8. Strompreise an der Börse stark gesunken
9. Geothermie-Kraftwerke glänzen mit konstanten Betriebs-Ergebnissen
10. EnBW erweitert größten Onshore-Windpark
11. PV-Modul von Siemens-Beteiligung erreicht fast 34% Wirkungsgrad
12. RWE trotz Energiewende mit Milliardengewinn
13. Jobs & Stellenmarkt: KlimaschutzAgentur sucht Geschäftsführer
14. IWR in den Medien
International News:
15. centrotherm: operating loss of EUR 19.8 million in 2011
16. Nordex obtains 27.5 MW order in Turkey
All international news:
http://www.renewable-energy-industry.com/news
1. Kein Aprilscherz: Solarkürzung ab 1. April heute im Bundestag
Berlin - Der Gesetzentwurf der Regierungskoalition zur Kürzung der Vergütungen für Solarstrom ab dem 1. April wird heute im Bundestag debattiert. Zur Begründung des Gesetzes schreibt die Koalition in ihrem Entwurf, dass die Preise für Anlagen zur Förderung von Solarstrom in den vergangenen Jahren stark gesunken seien.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20705
Weitere News und Informationen zum Thema:
Solarkürzung nun doch erst ab April?:
http://www.iwr.de/news.php?id=20660
Greenpeace-Aktion: "Dem deutschen Volke Solarenergie":
http://www.iwr.de/news.php?id=20703
2. Offshore-Windpark alpha ventus produziert mehr als erwartet
Oldenburg - Der Offshore-Windpark alpha ventus hat seine Bewährungsprobe in der Nordsee bestanden. Der 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum in einer Wassertiefe von 30 Metern errichtete Windpark hat 2011 mehr Windstrom produziert als erwartet. alpha ventus hat eine Gesamtleistung von 60 Megawatt, produzierte im abgelaufenen Jahr insgesamt 267 Millionen Kilowattstunden und damit 15 Prozent mehr als vorgesehen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20668
Weitere News und Informationen zum Thema:
Gerät Offshore-Windenergie wegen Netzanschluss-Problemen ins Stocken?:
http://www.iwr.de/news.php?id=19957
Klaus Töpfer startet "Plattform Energiewende" am IASS:
http://www.iwr.de/news.php?id=20688
Offshore-Projektierungsunternehmen:
http://www.iwr.de/wind/offshore/planer.html
3. Finanzen & Börse:
Araber übernehmen Solon
Berlin - Der arabische Solarzellenproduzent Microsol hat wesentliche Bestandteile der insolventen Solon-Gesellschaften sowie zwei ausländische Tochterunternehmen erworben. Die Aktionäre der Solon SE können von diesem Deal jedoch nicht profitieren, da der nicht genannte Kaufpreis im Rahmen des Insolvenzverfahrens an die Unternehmens-Gläubiger geht.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20676
Weitere Finanzmeldungen:
Q-Cells: Hohe Verluste 2011, Abstieg aus dem TecDAX:
http://www.iwr.de/news.php?id=20673
juwi will 2012 1,5 Mrd. Euro umsetzen:
http://www.iwr.de/news.php?id=20674
Oerlikon verkauft unprofitable Solarsparte:
http://www.iwr.de/news.php?id=20666
Suntech Power: Nettoverlust 2011 bei einer Milliarde Dollar:
http://www.iwr.de/news.php?id=20699
Zum IWR-Finanzticker:
http://www.iwr.de/finanzen
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom (09.03.2012, 15:47 Uhr)
* RENIXX®: 240 Punkte (Vorwoche: 249 Punkte)
* Dax: 6.865 Punkte (Vorwoche: 6.936 Punkte)
* IWR-Geschäftsklimaindex Februar 2012: 87,1 (Vormonat: 94,1)
* Öl/Sorte Brent Apr 2012 v. 08.03.2012 (Afternoon Markers):
126,23 US-Dollar/Barrel (Vorwoche, v. 01.03.2012 Apr 2012: 124,06 US-Dollar/Barrel)
* Euro/Dollar: 1,3113 (Vorwoche: 1,3208)
* EEX-CO2 EU Carbon Futures MidDec2012: 7,96 Euro/Tonne (EUA)
* EEX-Spotmarkt: Lieferung: Sa., 10.03.2012: 11-12 Uhr: 50,93 Euro/MWh
* EEG-Einspeisung 01.01.2012 ˆ 08.03.2012
Wind: 12,42 Mrd. kWh (Vorwoche: 11,67 Mrd. kWh)
PV: 1,99 Mrd. kWh (Vorwoche: 1,62 Mrd. kWh)
5. Energiekalender.de & Pressetermine:
Haus der Technik
Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten in und an Windenergieanlagen
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201991
ForWind-Academy
Technische Betriebsführung von Windparks - Überwachung, Vorsorge, Qualitätsmanagement
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201955
Bundesverband WindEnergie e.V.
Windenergie und Akzeptanz - Argumente und Methoden
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202057
Alle neuen Termine 1 x pro Woche auf einen Blick:
http://www.energiekalender.de/newsletter
6. RENIXX unter 240 Punkte
Münster - Der regenerative Aktienindex RENIXX World ist in dieser Woche um weitere 3,98 Prozent (-9,92 Punkte) zurückgefallen und notiert bei 239,61 Punkten (Freitag, 09.03.2011, 15:00 Uhr). Am Mittwoch markierte das Börsenbarometer bei 234,3 Punkten den bislang tiefsten Stand in 2012.
Mit Abstand größter Verlierer in dieser Woche ist das Wertpapier des PV-Ausrüsters Centrotherm (-22,7 Prozent, 10,67 Euro). Das Unternehmen hat seine Guidance für 2011 nicht erreicht, sondern rote Zahlen geschrieben. Bis Mitte 2012 will Centrotherm 400 Stellen abbauen. Nur drei der 30 RENIXX-Wertpapiere können hinzugewinnen.
Die Aktie des kanadischen Regenerativ-Energie-Erzeugers Alterra Power haussiert um 23,2 Prozent auf 0,53 Euro. Die Titel des chinesischen Solarzellen-Produzenten (+3,9 Prozent, 1,35 Euro) und des spanischen Windenergieanlagen-Herstellers Gamesa (+3,6 Prozent, 2,55 Euro) folgen auf der Gewinnerliste.
Zum Aktienindex RENIXX World:
http://www.iwr.de/renixx-online
Der RENIXX-Wochenreport kompakt:
http://www.iwr.de/renixx/newsletter/index.php
7. Fukushima-Ruine: Die Angst vor einem neuen Beben
Mainz, Tokio, Münster - Ein Jahr nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima hat das ZDF in der Sendung "Die Fukushima-Lüge" die Hintergründe des Atomunfalls dokumentiert und einen Ausblick gegeben.
In einem Gespräch mit einem amerikanischen Inspektions-Ingenieur, der in Fukushima gearbeitet hat, wird aufgezeigt, dass Tepco bereits früher auch schwerste Zwischenfälle offensichtlich immer wieder vertuscht hat.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20696
Weitere News und Informationen zum Thema:
Tepco will Ozeanboden nahe Fukushima-Reaktor mit Zement abdichten:
http://www.iwr.de/news.php?id=20566
Trotz Fukushima: USA genehmigen wieder Atommeiler:
http://www.iwr.de/news.php?id=20489
Japan erlebt nach dem Beben die Atomkatastrophe:
http://www.iwr.de/news.php?id=17969
8. Strompreise an der Börse stark gesunken
Münster - Die Strompreise an der Börse für den deutschen Strom sind trotz des Atomausstiegs deutlich niedriger als vor einem Jahr. Der Preis für deutschen Grundlaststrom an der Strombörse ist in den ersten beiden Monaten des Jahres 2012 im Mittel auf 4,74 Cent pro Kilowattstunde gefallen (Jan-Feb 2011: 5,05 Cent pro kWh).
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20658
Weitere News und Informationen zum Thema:
Milde Witterung: Deutsche verbrauchen weniger Energie:
http://www.iwr.de/news.php?id=20661
Energieversorgung laut Umweltminister Röttgen gesichert:
http://www.iwr.de/news.php?id=20684
DEBRIV: Braunkohle wehrt sich gegen Ausgrenzung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20710
9. Geothermie-Kraftwerke glänzen mit konstanten Betriebs-Ergebnissen
Freiburg - Eine Umfrage der Freiburger Agentur Enerchange unter Betreibern von Geothermieanlagen zeigt, dass die Anlagen in den vergangenen Jahren fast rund um die Uhr verfügbar waren.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20655
Weitere News und Informationen zum Thema:
Wärmepumpen-Absatz legt 2011 um 12 Prozent zu:
http://www.iwr.de/news.php?id=20369
Zum IWR-Themengebiet Geothermie:
http://www.iwr.de/geo/
10. EnBW erweitert größten Onshore-Windpark
Stuttgart - Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH erweitert in Niedersachsen ihren größten Onshore-Windpark um zwei Anlagen vom Typ Enercon E 82 mit je zwei Megawatt (MW) Leistung. Die beiden Erweiterungsanlagen sollen in unmittelbarer Nähe zu den bereits im Betrieb befindlichen 18 Anlagen vom Typ Vestas V90 errichtet.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20664
Weitere News und Informationen zum Thema Windenergie:
Nordex baut 27,5 MW Wind-Projekt im östlichen Anatolien:
http://www.iwr.de/news.php?id=20698
Windreich AG verdoppelt Mitarbeiterzahl:
http://www. iwr.de/news.php?id=20707
Hersteller von Windenergieanlagen:
http://www.iwr.de/wind/kontakt/hst.html
11. PV-Modul von Siemens-Beteiligung erreicht fast 34% Wirkungsgrad
Erlangen - Der Photovoltaik-Hersteller Semprius hat für seine hochkonzentrierenden Photovoltaik (PV)-Module einen Rekord-Wirkungsgrad von 33,9 Prozent erreicht. Siemens ist an dem US-Start-Up-Unternehmen mit 16 Prozent beteiligt und will die Technologie weiterentwickeln.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20663
Weitere News und Informationen zum Thema:
20,1 Prozent Wirkungsgrad für siebgedruckte Silizium-Solarzelle gemessen:
http://www.iwr.de/news.php?id=20700
Forschung für Energiewende: Fraunhofer THM eröffnet Wafer-Technikum:
http://www.iwr.de/news.php?id=20680 Zum IWR-Themengebiet Forschung:
http://www.iwr.de/forschung/
12. RWE trotz Energiewende mit Milliardengewinn
Essen - Der Essener Stromkonzern RWE hat das abgelaufene Jahr 2011 trotz des Ausstiegs aus der Kernenergie mit einem Betriebsgewinn von 5,8 Milliarden Euro abgeschlossen. Das sind 24 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20671
Weitere News und Informationen zum Thema:
EnBW steigert Umsatz 2011, operatives Ergebnis bei 1,6 Mrd. Euro:
http://www.iwr.de/news.php?id=20681
Vattenfall steckt 2012 rund 160 Mio. Euro ins Hamburger Stromnetz:
http://www.iwr.de/news.php?id=20427
13. Jobs & Stellenmarkt: Servicetechniker für Windenergieanlagen
Im Job-Portal www.energiejobs.de sind aktuell 4524 Fach- & Führungskräfte sowie 1283 Partner-Energiefirmen registriert.
Energiejobs.de: Das Karriereportal der Energiewirtschaft.
Aktuelle Angebote
Die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen sucht einen Geschäftsführer (m/w)
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=651
Aktuelle Gesuche
Energieberater
Dipl. Ing. [FH] Elektrische Energietechnik
Sachbearbeiterin Lieferantenwechsel
Bürokauffrau
www.energiejobs.de
14. IWR in den Medien
Studie: "Ausbau erneuerbarer Energien füllt kommunale Kassen" Rat für NACHHALTIGE Entwicklung:
http://bit.ly/zwpiAM
Institut: "Strompreise im Großhandel trotz Atomausstiegs gesunken" (AFP)
http://bit.ly/znmmZT
"Deutschland legt bei Strom aus Wind und Sonne stark zu„ (dpa)
http://bit.ly/AdKmtB
International News
15. centrotherm: operating loss of EUR 19.8 million in 2011:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3164
16. Nordex obtains 27.5 MW order in Turkey:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3166
Das IWR-Team wünscht allen ein erholsames Wochenende!
Münster, den 9. März 2012
Deutschland macht das Licht aus

Teilnehmerrekord bei Klima- und Umweltschutzaktion Earth Hour
- mehr als 100 deutsche Städte beteiligen sich
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Berlin (ots) - In ein paar Tagen Tagen ist es soweit: Weltweit geht das Licht aus, um ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Bei der so genannten WWF Earth Hour beteiligen sich in Deutschland erstmals mehr als 100 Städte, die die Lichter von bekannten Gebäuden und Sehenswürdigkeiten am 31.3. von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr ausschalten. Damit wird die Aktion ihren eigenen Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr, der bei 66 Städten lag, deutlich übertreffen.

Die teilnehmenden Städte rufen ihre Bürger zum Mitmachen auf. Gemeinsam setzen sie damit ein sichtbares und unmissverständliches Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Unter den Teilnehmern befinden sich mit Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt am Main wieder die fünf größten Städte der Republik. Organisator der Earth Hour, die bereits zum 6. Mal stattfindet, ist die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF.
Hierzulande werden in der Bundeshauptstadt das Brandenburger Tor, der Fernsehturm am Alexanderplatz und das Rote Rathaus im Dunkeln versinken. Auch die Frauenkirche in Dresden, das Heidelberger Schloss, der Kölner Dom, das Schloss Neuschwanstein, das Holstentor in Lübeck und das Goethe Nationalmuseum in Weimar werden für eine Stunde die Lichter ausschalten.
Die Bundesligastadien in Gelsenkirchen und die München beteiligen sich in diesem Jahr ebenfalls an der Earth Hour des WWF. Als ein Highlight soll in Frankfurt am Main, zusätzlich zum Rathaus Römer und vielen anderen historischen Bauten der Stadt, die komplette Skyline für eine Stunde verdunkelt werden.
Unter www.earthhour.wwf.de ist auf einer interaktiven Deutschlandkarte einsehbar, wo welche Gebäude verdunkelt werden und wie viele Menschen in der eigenen Umgebung dabei sind. Privatpersonen können sich selber eintragen und Freunden über soziale Netzwerke von ihrem Engagement berichten. Zudem gibt die Seite zahlreiche Anregungen, wie man in der Earth Hour sonst noch zum Umweltschutz beitragen kann, wie z.B. durch ein romantisches Candle Light Dinner mit umwelt- und klimafreundlich erzeugten Zutaten.
Alle teilnehmenden Städte und Gebäude unter
Liste der Events und Aktionen unter
http://www.wwf.de/earth-hour-2012/mitmachen/earth-hour-2012-events-in-deutschland/
Pressekontakt:
WWF World Wide Fund For Nature Jörn Ehlers Telefon: 030/ 311 777 422 Mobil: 0151/ 1885 4922 E-Mail: joern.ehlers@wwf.de
Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/2222823 abgerufen werden.
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EnBW baut weiteren Windpark in Baden-Württemberg
EnBW Onshore-Portfolio umfasst bundesweit bereits 100 Anlagen
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Karlsruhe (iwr-pressedienst) - Bereits zwei Wochen nach der offiziellen Inbetriebnahme der Pilotanlage in Schopfloch bringt die EnBW ihr nächstes Windkraftprojekt in Baden-Württemberg auf den Weg. In Berghülen im Alb-Donau-Kreis wird die EnBW in den nächsten Monaten drei Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 138 Metern und einer Leistung von insgesamt sechs Megawatt errichten.

Nachdem das zuständige Landratsamt Ostalbkreis in Ulm vor wenigen Tagen die Genehmigung zum Bau der Anlagen erteilt hat, kann bereits im April mit den Bauarbeiten begonnen werden. Als erster Schritt stehen dann Arbeiten für den Wegebau und für die Netz-und Datenan-bindung auf dem Programm. Voraussichtlich noch im Herbst 2012 will die EnBW die Anlagen in Betrieb nehmen.
"In den vergangenen drei Jahren haben wir unsere Onshore-Kapazitäten kontinuierlich ausgebaut. Jetzt machen wir die ersten Hundert voll. Mit drei neuen Windkraftanlagen in Berghülen betreibt der EnBW Konzern dann bundesweit insgesamt hundert Anlagen. Ein schönes Zwischenergebnis und umso schöner, weil wir es durch eine Bauentscheidung in unserem Stammland Baden-Württemberg erreichen. Denn gerade hier wollen wir in den kommenden Jahren weiter wachsen und können nun - gerne gemeinsam mit Standortgemeinden und Bürgern - die nächsten Hundert ansteuern", so der EnBW Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis.
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"Bei unserem Windpark in Berghülen setzen wir nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in Schopfloch erneut auf einen Anlagentyp, der mit 138 Metern über eine der größten Nabenhöhen am Markt verfügt und damit nach unserer Erfahrung ideal ist für die Windbedingungen hier in Baden-Württemberg", ergänzt Stefan Thiele, Sprecher der Geschäftsführung der EnBW Erneuerbare Energien GmbH.
Die drei Anlagen vom Typ Enercon E-82 E2 mit einer Leistung von je zwei Megawatt werden künftig den jährlichen Strombedarf von 3.400 Haushalten decken und den CO2-Ausstoss jährlich um mehr als 9.000 Tonnen verringern. Mit 138 Metern sind die Anlagen in Baden-Württemberg besonders geeignet, wo es in der Regel nur in großen Höhen Windgeschwindig-keiten gibt, die für den Betrieb von Windkraftanlagen ausreichen.
Die EnBW baut seit den 80er Jahren Windkraftanlagen. Seit 2009 hat die EnBW ihr Portfolio im Bereich Onshore-Windkraft fast versechsfacht und plant weiteres Wachstum.
Ziel der EnBW ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien im EnBW-Energiemix weiter zu erhöhen. Bis 2020 will die EnBW allein in Deutschland rund 3.000 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien zubauen und damit die jetzige installierte Leistung der EnBW im Bereich erneuerbare Energien mehr als verdoppeln.
Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie on- und offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auf Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.
Karlsruhe, den 28. März 2012
juwi eröffnet neue Niederlassung für Brandenburg in Fürstenwalde/Spree
• Regionale Energielösungen aus einer Hand
• Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst lobt Beteiligungsmöglichkeiten
für Kommunen und Bürger
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Fürstenwalde/Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Die juwi-Gruppe baut ihr Engagement in den Regionen weiter aus und verstärkt ihre Präsenz in Brandenburg. In Fürstenwalde/Spree hat der führende Projektentwickler für erneuerbare Energien eine neue Niederlassung bezogen.

Sie deckt alle juwi-Geschäftsfelder ab und bietet Energielösungen mit Wind-, Solar- und Bioenergie aus der Region für die Region. "Brandenburg ist ein Land voller Energie. Gemeinsam mit den Menschen werden unsere Mitarbeiter vor Ort die großen Potenziale für den Ausbau der erneuerbaren Energien erschließen. Nur in Partnerschaft mit Bürgern und Kommunen bringen wir die Energiewende zum Erfolg", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher.
Im Vergleich mit anderen Bundesländern steht Brandenburg beim Ausbau der erneuerbaren Energien sehr gut da. Das Bundesland wurde bereits zweimal von der Agentur für Erneuerbare Energien mit dem "Leitstern" als "Bestes Bundesland Erneuerbare Energien" ausgezeichnet. Weiteres Ausbaupotenzial sieht juwi in den Bereichen Wind-,Solar- und Bioenergie.
Info
"Fürstenwalde will in Zukunft mehr Strom aus erneuerbarer Energie gewinnen, auch deshalb freue ich mich mit juwi einen Projektentwickler für erneuerbare Energien in Fürstenwalde begrüßen zu dürfen", sagt Hans-Ulrich Hengst, Bürgermeister von Fürstenwalde/Spree bei der Büroeröffnung. Gegenwärtig realisiert juwi in der James-Watt-Straße einen 1,1 Megawatt Freiflächensolarpark. "Uns ist Bürgerbeteiligung und Akzeptanz beim Ausbau der erneuerbaren Energien sehr wichtig. Es freut mich, dass juwi sich in diesen Bereichen sehr positiv hervorhebt", so Hengst weiter.
Mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten bietet juwi maßgeschneiderte Lösungen zur Teilhabe an der Wertschöpfung durch erneuerbare Energieträger für Kommunen und Bürger an. So kooperiert juwi in zahlreichen Joint Ventures bereits mit kommunalen Energieversorgern. Das stärkt die regionale Wertschöpfungskette. Darüber hinaus bietet der Projektentwickler Kommunen individuell angepasste Modelle zur Beteiligung, oder den direkten Kauf von Windrädern und Windparks an.
Das ermöglicht eigenständige Stromerzeugung direkt aus kommunaler Hand. Wo dies nicht möglich ist, versorgt die juwi Gruppe Kommunen und Bürger mit sauberem Strom aus benachbarten Windenergieanlagen.
Über Genossenschaftsmodelle können sich Bürger bereits mit geringen Beträgen finanziell an Energieanlagen beteiligen und so zu Miteigentümern von Windparks oder Photovoltaikanlagen werden. Auch Anleger können durch attraktive Anleihen und Sparbriefe von den Erträgen der Energieanlagen profitieren.
juwi ist in allen Bundesländern tätig und schafft Arbeitsplätze in Niederlassungen und Regionalbüros. Mit der Eröffnung der Niederlassung in Fürstenwalde/Spree stärkt juwi die regionale Wertschöpfung in Stadt und Land und bekennt sich zu einem dauerhaften Engagement in Brandenburg.
Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung ˆ juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten.
Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert. juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen Anfang 2011 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet.
Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.
Fürstenwalde/Wörrstadt, den 28. März 2012

BELECTRIC weiht größtes Dünnschicht-Solarkraftwerk Deutschlands in Alt Daber ein
Alt Daber/Kolitzheim (iwr-pressedienst) - Die Firma BELECTRIC, 2010 und 2011 Weltmarktführer im Bereich EPC, hat am 12.03. in Alt Daber/Stadt Wittstock im Beisein von Katherina Reiche, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und Jörg Gehrmann, Bürgermeister der Stadt Wittstock/Dosse, eines der größten Dünnschicht-Solarkraftwerke Europas offiziell eingeweiht.
Martin Zembsch, Geschäftsführer BELECTRIC Solarkraftwerke GmbH, betonte die Bauzeit von nur etwa sieben Monaten und bedankte sich für den überdurchschnittlichen Einsatz der Mitarbeiter: "Wir haben pro Woche bis zu 80.000 Module verlegt. Ohne unsere BELECTRIC Mitarbeiter, die bei strömenden Regen und brennender Sonne gearbeitet haben, hätten wir das Kraftwerk nicht in Rekordzeit fertigstellen können."
Das Solarkraftwerk in Alt Daber bei Wittstock wurde auf dem Gelände eines ehemaligen
Militärstützpunktes der sowjetischen Luftstreitkräfte errichtet.
hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wittstock, dem Landkreis, den Ämtern und dem Investor hob Martin Zembsch noch einmal hervor: "Vom Aufstellungsbeschluss am 16. Dezember 2010 bis zur Baugenehmigung am 12. Mai 2011 ist nicht einmal ein halbes Jahr vergangen. Ich habe noch nie erlebt, dass dies so schnell geschieht."
Das dezentrale Kraftwerk erstreckt sich über eine Fläche von über 162 Fußballfeldern
und versorgt bis 19.000 Vier-Personen Haushalte mit Solarstrom.
Die Anlage ist 133 Hektar groß und liefert seit Ende 2011 jährlich über 71.000 MWh umweltfreundlichen Strom, mit dem knapp 19.000 Vier-Personen Haushalte in Wittstock und Umgebung dezentral versorgt werden können. Im Vorfeld des Baus hatte die Firma BELECTRIC aufwendige Kampfmittel- und Altlastenräumungen durchgeführt und hierfür einen einstelligen Millionenbetrag aufgewendet.
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Jörg Gehrmann zu Folge, hat sich nicht allein deshalb das Vertrauen in die Firma BELECTRIC ausgezahlt. Ohne den Bau des Projekts hätte diese Kosten die Allgemeinheit tragen müssen. Ein Punkt, den Martin Zembsch zum Anlass nahm um nochmals ein politisches Statement für die Systemrelevanz der Freifläche in Richtung Berlin zu senden:

"Es ist klar, dass die Vergütung runter muss, um die Marktintegration voranzutreiben. Jedoch ist es unverständlich, warum gerade der Ausbau von netzstabilisierenden Freiflächen-Solarkraftwerken durch einen 10 Megawatt Deckel beschränkt werden soll. Es trifft hier das kostengünstigste Segment, das bisher am meisten zur Begrenzung der EEG Umlage beigetragen hat.
Freiflächen-Solarkraftwerke sind in der Lage durch moderne Wechselrichtertechnologie Blindleistung zur Verfügung zu stellen und Spannungsschwankungen im Netz auszugleichen. Hierdurch lässt sich die Kapazität der vorhandenen Netze deutlich steigern, was erhebliche Einsparungen beim prognostizierten Netzausbau, der zur Integration der Erneuerbaren Energien in das Netz nötig ist, zur Folge hat. Dies würde zu einer deutlichen Verbraucherkostenentlastung, wenn sie politisch gewollt wäre, führen.
Info

Zusätzlich werden vernünftige und verfassungskonforme Übergangsfristen, für die Projekte die sich in der Entwicklung oder im Bau befinden, benötigt. Am Beispiel des Projekts Alt Daber ist deutlich erkennbar, dass selbst bei einem optimierten Verlauf des Bauleitverfahrens die bisher angedachten Fristen nicht akzeptabel sind. Verfassungskonform ist es nur, wenn wir auch technisch dazu in der Lage sind, die Projekte umzusetzen. Die vorgeschlagene Übergangsfrist kollidiert mit den Regelungen des Baurechts, so dass diese mindestens bis zum 31.12.2012 verlängert werden muss."
Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, die für diesen Termin aus Berlin angereist war, freute sich ein weiteres Solarkraftwerk in Brandenburg einweihen zu dürfen und wies auf die Vorreiterrolle des Bundeslandes hin, in dem in den letzten Jahren sehr viel im Bereich der erneuerbaren Energien bewegt worden ist. Sie war sich sicher, dass weitere Kraftwerke, insbesondere solche mit moderner Wechselrichter- und Speichertechnik, trotz der sinkenden Fördermittel folgen werden.
Über BELECTRIC®:
BELECTRIC ist Weltmarktführer (2010 & 2011) in der Entwicklung und im Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken und Photovoltaik-Dachanlagen (EPC). Die führende Marktposition von BELECTRIC ist auf die hohe vertikale Integration der Entwicklungs- und Fertigungsprozesse zurückzuführen.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter weltweit sind von der Forschung über den Anlagenbau bis hin zur Wartung im Unternehmen beschäftigt. Ein Großteil der BoS Komponenten, wie Kabel- und Energieverteilungssysteme, Wechselrichtertechnik, Kontrollsysteme und die Unterkonstruktion, wird in Eigenproduktion hergestellt.
Dieses Alleinstellungsmerkmal macht es möglich, die Komponenten perfekt auf ihr Einsatzgebiet anzupassen. Das reduziert langfristig die Kosten pro erzeugter kWh (LCOE) und liefert zuverlässige und effiziente Anlagentechnik. Ingenieure und Techniker forschen interdisziplinär in allen Bereichen der Photovoltaik und entwickeln innovative Technologien, die die Basis für eine umweltfreundliche Energieversorgung der Zukunft bilden.
Modernste Kraftwerkstechnik unterstützt unter anderem die vorhandene Infrastruktur unserer Stromnetze durch Netzdienstleistungen und trägt somit zur Kostenentlastung im Energiesektor bei. Mit durchschnittlich mehr als 25 angemeldeten Patenten im Jahr stellt BELECTRIC seinen hohen Innovationsgeist immer wieder neu unter Beweis. Neben der Solarstromerzeugung konkretisiert BELECTRIC Drive® die Verknüpfung von Photovoltaik und Elektromobilität. Weitere Informationen unter www.belectric.com.
Alt Daber/Kolitzheim, den 28. März 2012

Bau des Trianel Windpark Borkum im Zeitplan
Trianel erhält erste 20 Offshore-Windenergie-Anlagen von AREVA Wind
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Bremerhaven (iwr-pressedienst) - Die ersten 20 von insgesamt 40 Gondeln, Herzstücke der Windenergieanlagen für den Trianel Windpark Borkum übergab AREVA Wind Geschäftsführer Jean Huby heute in Bremerhaven.

"Wir sind stolz, 20 unter 5 Megawatt (MW)Volllastbedingungen getestete M5000 Offshore-Windenergieanlagen für den Trianel Windpark Borkum bereit stellen zu können. Trianels Windpark Borkum - ausgestattet mit zuverlässiger AREVA-Technologie - ist ein wichtiger Schritt für den Offshore-Ausbau in der Nordsee", so Jean Huby, Sprecher der Geschäftsführung von AREVA Wind.
Trianel hat sich bewusst für die M5000-Turbine von AREVA Wind entschieden.
Mit einer Leistung von 5 MW ist sie die weltweit erste, ausschließlich für große Offshore-Projekte entwickelte Windenergieanlage. Die Anlagentechnik wird permanent vor der korrosiven Seeatmosphäre geschützt. Gondel und Nabe sind hermetisch gegen die Außenluft gekapselt. Ein Luftaufbereitungssystem sorgt durch Filtration bei allen Witterungs- und Betriebszuständen dafür, dass im Inneren der Anlage keine Korrosion durch Salz und Feuchtigkeit auftreten kann.
"Nach den Erfahrungen im Testfeld alpha ventus hält die AREVA-Anlage, was sie verspricht. Die Anlagen laufen im Testfeld mit höchster Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit", lobt Klaus Horstick, Geschäftsführer des Trianel Windparks Borkum.
Jean Huby, CEO AREVA Wind, Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen Martin Günthner, Geschäftsführer des
Trianel Windparks Borkum Klaus Horstick und Geschäfstführer der Bis, Nils Schnorrenberger vor der 20. Gondel
Horstick: "Mit der Übergabe der ersten Anlagen ist ein weiterer Projektabschnitt erfolgreich abgeschlossen. Wir werden im Sommer die Windräder aufstellen, dann kann man den Baufortschritt auch mal sehen." Gondeln und Rotorblätter der AREVA M5000-Windenergieanlage werden in Bremerhaven und Stade gefertigt und warten nun auf ihren Einsatz.
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Auch die (S3-)Turmsegmente werden in Bremerhaven ausgerüstet. Voraussichtlich Ende Mai werden die einzelnen Komponenten nach Eemshaven zur Endmontage transportiert. Die Errichtung der Anlagen auf offener See, rund 45 km nördlich vor der Küste von Borkum, wird Ende Juni erfolgen.
Ein halbes Jahr nach Baubeginn hat die Jack-Up-Barge "Goliath" inzwischen 35 der insgesamt 40 Gründungsstrukturen in den Meeresboden gerammt. Für die kommenden Monate ist die Montage der Tripods (Gründungsstrukturen) geplant. Zum Jahreswechsel 2012/13 soll der Windpark ans Netz gehen. Parallel werden Netzanbindung, Umspannstation und Kabelverlegung fertig gestellt.
"Für das vierte Quartal 2012 erwarten wir den ersten Strom aus den Anlagen", so Horstick.
Die zweite Ausbaustufe mit weiteren 40 Anlagen und 200 MW Leistung ist bereits genehmigt und soll nach der Inbetriebnahme der Phase I starten.
AREVA Wind ist Hersteller von Windenergieanlagen für Offshore Projekte. Das Unternehmen entwickelt und fertigt die 5 MW Offshore Windenergieanlage AREVA M5000 in Bremerhaven, einem Standort, der ideale Voraussetzungen auch für Installation, Service und Wartung der Anlagen auf hoher See bietet.
Die AREVA M5000 ist die weltweit erste, ausschließlich für große Offshore Projekte entwickelte Windenergieanlage. Als Ergebnis einer konsequenten Entwicklungsarbeit sind mit der AREVA M5000 technische Lösungen entstanden, die neue Standards setzen und optimal auf die Anforderungen an den Offshore Betrieb angepasst sind. AREVA Wind ist ein Tochterunternehmen der AREVA Gruppe und Teil der Geschäftseinheit
AREVA www.arevawind.com
Bremerhaven, den 28. März 2012

Gesunkene Anlagenpreise steigern Wirtschaftlichkeit von Windparks
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Essen (iwr-pressedienst) - Nach einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance haben die durchschnittlichen Preise für Windenergieanlagen im Jahr 2011 einen neuen Tiefststand erreicht. Zudem seien moderne Windenergieanlagen der Analyse zufolge deutlich effizienter.

Neueste Windparks könnten bei den Erzeugungskosten bereits mit Kohlekraftwerken konkurrieren, so die Einschätzung von Bloomberg. Grundlage der Wirtschaftlichkeit eines Windparks ist dabei der Energieertrag, der ins Netz eingespeist und vergütet wird. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung werden dazu die Faktoren Investitions- und Betriebskosten sowie Erlöse eingehend betrachtet. Der Bedarf an Know-how ist in diesem Bereich weiterhin groß, zumal die Berechnung für alle Beteiligten von großer Bedeutung ist.
Das Haus der Technik bietet gemeinsam mit der ForWind-Academy eine aktuelle Veranstaltung "Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Windparks - Methoden, Finanzmodelle und Umsetzung" am 17.-18.4.2012 in Essen an. Ziel des Seminars ist es, an einem exemplarischen Finanzmodell die wichtigsten Ertrags- und Kostenpositionen für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung von Windparks aufzuzeigen und diese in ein Finanzmodell zu integrieren.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern lernen mit den relevanten Kennzahlen eigene Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu erstellen und zu bewerten. Modellbeispiele aus der Praxis bieten anwendungsnahe Werte und ermöglichen den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander.
Info
Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter
Tel. 0201/1803-344,
E-Mail: information@hdt-essen.de
oder im Internet unter
http://www.hdt-essen.de/windenergie
sowie
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202100
Die Seminare der ForWind-Academy und des Haus der Technik greifen die aktuellen Themen der On- und Offshore-Windenergie auf und verknüpfen Fragestellungen der beruflichen Praxis mit neuen Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung.
Unsere Referenten verfügen über ausgewiesene Expertisen. Teilnehmer können deren Know-how im Rahmen der Seminare mit Windenergie-Themen aus Planung, Management und Technik sowie darüber hinaus durch den persönlichen Kontakt zum Experten-Netzwerk nutzen.
ForWind-Academy
Die ForWind-Academy ist ein Gemeinschaftsprojekt von ForWind, dem Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, sowie der Overspeed GmbH & Co. KG.
Haus der Technik e.V.
Das Haus der Technik, eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte in Deutschland, hat sich auch als Know-how Transferstelle auch im Bereich der Windenergie etabliert. Jährlich besuchen über 17.000 Teilnehmer das Angebot des HDT. Alle Angebote finden Sie immer unter
www.windenergie-info.de
und
www.hdt-essen.de.
Essen, den 29. März 2012

Solar-Kürzung ist "energiepolitische Geisterfahrt" von CDU/CSU und FDP. Photovoltaik darf nicht abgewürgt werden

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Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte heute die Kürzungsbeschlüsse des Deutschen Bundestags bei der Photovoltaik scharf. "Die Regierungsfraktionen legen die Axt an die Energiewende und würgen die Photovoltaik ab. Das ist eine energiepolitische Geisterfahrt von CDU/CSU und FDP", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

"Bei uns in Deutschland, Europa und weltweit gehört die Solarstromerzeugung zu den Grundpfeilern der Energiewende. Die gefährliche Atomenergie und die klimaschädlichen fossilen Kraftwerke können nur durch einen Mix umweltfreundlicher Energien ersetzt werden. Wie dieser Mix ausgebaut wird, muss endlich das Thema sein."
Zwar hält Weiger es ebenfalls für erforderlich, das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelmäßig auf seine Wirkungen hin zu überprüfen. Änderungen an diesem Gesetz müssten jedoch behutsam und mit Augenmaß vorgenommen werden. Das jetzige Hau-Ruck-Verfahren gefährde nicht nur die Solarmodulhersteller existentiell.
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Es gehe auch um den Fortbestand zehntausender Arbeitsplätze im regionalen Handwerk, das sich mit großem Einsatz an der Energiewende beteiligt habe, sagte der BUND-Vorsitzende.
"In Deutschland gibt es inzwischen über 800.000 Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern, nicht wenige davon sind Bürgersolaranlagen. Dass nur Gutbetuchte etwas von der Solarförderung haben, ist ein Mythos, der auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer wird.
Wir alle profitieren davon. Die Bundesregierung wird das Ziel, im Jahr 2020 ein Zehntel des Stroms mit Solaranlagen zu erzeugen, niemals erreichen, wenn sie die Photovoltaik abwürgt. Wir fordern den Bundesrat auf, diese falsche Weichenstellung zu verhindern", sagte Weiger.
In den letzten Monaten hätten die Solaranlagen in Deutschland zeitweilig so viel Strom geliefert wie ein Dutzend Atomkraftwerke. Damit hätten sie wesentlich dazu beigetragen, dass die Stromversorgung im Winter stabil geblieben sei. Solarstrom ergänze den Windstrom optimal.
"Die drastische Absenkung der Photovoltaik-Förderung und die künftige Förderung nur noch für einen Teil des Stroms ist ein Angriff auf das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz. Viele Menschen und viele Staaten beneiden Deutschland um das EEG. Es ist zurzeit das einzige Gesetz, das die Energiewende und den Klimaschutz voranbringt. Wir sollten es nicht aushöhlen sondern ausweiten", sagte Weiger.
Wer nicht wolle, dass die Verbraucher durch die EEG-Förderumlage zu stark belastet würden, der müsse die Ausnahmen für energieintensive Betriebe abschaffen und die Kosten für erneuerbaren Strom endlich gerecht verteilen, sagte der BUND-Vorsitzende.
Für 2012 prognostizierten die Übertragungsnetzbetreiber eine EEG-Umlage in Höhe von knapp 3,6 Cent je Kilowattstunde Strom. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums würde sie bei lediglich 2,6 Cent liegen, wenn die derzeit geltenden Ausnahmeregeln für energieintensive Betriebe abgeschafft würden.
Mehr BUND-Informationen zur Sonnenenergie unter:
Pressekontakt:
Thorben Becker, BUND-Energieexperte: Tel. 030-27586-421
bzw.
Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher: Tel. 030-27586-425, Fax: -440
E-Mail: presse@bund.net
Internet: www.bund.net
Erfolg für Deutsche Umwelthilfe: Händler nimmt Energiesparlampen mit zu viel Quecksilber aus dem Sortiment

• Onlinehändler Methline GmbH unterzeichnet Unterlassungserklärung und beendet
Verkauf von stark quecksilberhaltigen Energiesparlampen
• DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert bessere staatliche Überwachung des
Schadstoffgehalts in Lampen und kündigt weitere Kontrollen an
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Berlin (ots) - Der Onlinehändler Methline GmbH wird in Zukunft keine Energiesparlampen mit zu hohen Quecksilberanteilen mehr verkaufen. Dazu verpflichtete sich das Unternehmen gegenüber der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). Die Umwelt- und Verbraucherschutz-organisation hatte im September 2011 bei Untersuchungen der von Methline angebotenen Energiesparlampen in zwei von drei Fällen Grenzwertüberschreitungen des giftigen Metalls festgestellt.

Weil sich der Händler zunächst weigerte, die Angelegenheit außergerichtlich zu klären, reichte die DUH Klage beim Landgericht Berlin ein. Am 7. März 2012 einigte man sich auf einen Vergleich.
Energiesparlampen beinhalten technisch bedingt kleine Mengen Quecksilber. Zum 1. Januar 2012 wurde europaweit der Grenzwert von fünf auf 3,5 Milligramm gesenkt. Doch nicht alle Hersteller halten sich an die gesetzlichen Vorgaben, wie mehrere von der DUH aufgedeckte Fälle im vergangenen Jahr beweisen. "Das Problem taucht vor allem bei Aktionswaren und Billigangeboten auf. Nach dem Motto 'wo kein Kläger, da kein Richter' werden so Ramschlampen mit zu viel Quecksilber verkauft. Das muss ein Ende haben", erklärt Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer.
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Er fordert zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher die zuständigen Behörden auf, die Schadstoffgehalte in Energiesparlampen zu prüfen und Überschreitungen konsequent zu sanktionieren. Solange der Staat seiner gesetzlichen Überwachungspflicht nicht nachkomme, werde die DUH weiter Kontrollen durchführen, um die Verbraucher vor Gasentladungslampen mit zu viel Quecksilber zu schützen.
Seit September 2010 müssen Hersteller auf der Verpackung angeben, wie viel Quecksilber in den Energiesparlampen enthalten ist. Die DUH rät, beim Energiesparlampenkauf gezielt auf einen geringen Quecksilbergehalt (weniger als zwei Milligramm) und eine hohe Lebensdauer (über 10.000 Stunden) zu achten.
Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen DUH und Methline GmbH waren überhöhte Quecksilberwerte in Energiesparlampen der Serie Methlux ESL E27 28W 230V. Bei Laboranalysen der Energiesparlampen wurden in zwei von drei geprüften Lampen Grenzwertüberschreitungen der giftigen Substanz festgestellt (jeweils 5,6 und 5,9 Milligramm Quecksilber).
Während der Verhandlung vor dem Berliner Landgericht gab der Onlinehändler eine Unterlassungserklärung ab und verpflichtete sich, nur noch Energiesparlampen zu verkaufen, die den gesetzlichen Grenzwert für Quecksilber einhalten.
Im Falle eines Verstoßes muss Methline mit hohen Ordnungsgeldern rechnen. "Es ist zu hoffen, dass die Firma durch die drohenden Strafen die Verantwortung für ihre Produkte zukünftig besser wahrnimmt als in der Vergangenheit", erklärt Rechtsanwalt Dr. Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt.
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de
Dr. Remo Klinger, Rechtsanwaltskanzlei Geulen & Klinger,
Schaperstraße 15, 10719 Berlin, Tel. 030 88472-80, Mobil: 0171 2435458, E-Mail: klinger@geulen.com
Daniel Eckold, Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 550 17 009, E-Mail: eckold@duh.de
Kürzung bei der Photovoltaik - Das Aus für eine ganze Branche oder Beginn eines neuen Aufstiegs

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Köln (ots) - 23.03.2012 - Solarworld meldet Rekordverlust von 300 Mio. Euro für 2011. Der Ausblick für 2012 stimmt auch nicht optimistisch. Schuld sind die Chinesen und wie kann es anders sein, die Politik mit 'regiden' Kürzung von Subventionen bei der Einspeisevergütung.

Unbemerkt ergibt sich aber ein Effekt, den bisher kaum jemand vermeldet. Das Baby Photovoltaik ist gut gefüttert worden und kann mittlerweile laufen. Die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen liegt nach der Ankündigung demnächst bei 19,5 Cent pro KW/h. Die Durchschnittskosten der Haushalte für Strom sind aber schon auf rund 25 Cent pro Haushalt gestiegen.
Damit erzielt der Eigennutzer eine rund 25 % höhere Rendite, wenn er den Strom selber nutzt. Das gilt natürlich nur wenn die Sonne scheint, es sei denn man kann die Energie speichern. Eine Photovoltaikanlage, die auf einer Fläche von 50 m2 ca. 6.000 KW/h pro Jahr Strom erzeugt, braucht einen Speicher in der Größenordnung von 6 - 10 KW/H damit der Haushalt bei entsprechender Optimierung des Stromverbrauchs weniger als 20 % seines Strombedarfs aus dem Netz decken muss.
Info

Die Rendite für die Investition liegt heute schon bei mehr als 7 %. Was passiert mit der Rendite, wenn sich der Strompreis in den nächsten 15 Jahren verdoppelt? Genau ! die Rendite verdoppelt sich mit. Hier handelt es sich um ein Investment, wo der Renditezuwachs gekoppelt ist an die Energiekostensteigerung.
Nebenbei wird die Umwelt entlastet durch CO2-freie Stromproduktion, die direkt vor Ort verbraucht wird. 13 Millionen Hauseigentümer warten auf sinnvolle Produkte, die Strom erzeugen (Photovoltaik) - und wenn wir schon dabei sind Wärme zu erzeugen (Solarthermie) - und vielleicht auch noch ein bisschen Strom speichern - und das auch noch in einem Modul - und dann muss das Ganze noch schick aussehen auf dem Dach. Die Photovoltaik hat laufen gelernt. Bis die Chinesen hier wieder mit Konkurrenz drohen, können unsere deutschen Unternehmen den Markt anführen - sonst machen es die Koreaner oder Japaner.
Der Autor:
Walter Willach - Dipl.-Betriebswirt - Immobilienökonom (ebs) Gründer und Vorstand der energetrium ag. Die energetrium ag hat sich zum Ziel gesetzt, die unabhängige und staatlich geförderte Energieberatung über ein bundesweites Netzwerk qualifizierter Energieberater dem Endkunden zur Verfügung zur stellen.
Als Initiator will das Netzwerk in den kommenden Jahren mehr als 100.000 Energieberatungen p.a. initiieren und dem Endkunden auch die professionelle Begleitung ermöglichen.
Die energetrium ag ist Mitglied der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz DENEFF.
Links:
www.energetrium.de www.deneff.org www.der-gruene-weg.eu

Die Glühpflanze - Energie kann man aus Pflanzen auch gewinnen
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Hamburg (ots) - Energie kann man aus Pflanzen auch gewinnen, ohne diese zu verbrennen - mit einer neuen Art der Stromerzeugung, die das Magazin GEO in seiner April-Ausgabe vorstellt. Danach haben niederländische Forscher herausgefunden, dass sich allein durch die Ausnutzung eines natürlichen Ionen-Gefälles zwischen Baum und Boden ein durchaus relevanter Strom-Ertrag erzeugen lässt.

Die Revolution begann 2006 mit einem Nagel, den Gordon Wadle in einen Baum trieb. Als der Erfinder aus Illinois ihn mit einer Kupferelektrode im Boden verband, floss Strom: Im Boden ist die Konzentration von Wasserstoff-Ionen höher als im Saft des Baumes, und bei einem solchen Gefälle streben die Elektronen, wie in einer Batterie, um das Gefälle auszugleichen zur "Anode": ein Energiefluss, den man nur noch "anzapfen" muss.
Bert Hamelers und David Strik von der Universität Wageningen haben das Prinzip jetzt optimiert. Der Trick: Bakterien im Boden ernähren sich von organischen Molekülen, die Pflanzen über ihre Wurzeln abgeben. Sie setzen dabei elektrisch positive Ionen und negative Elektronen frei. Für die optimale Strom-Ausbeute, so die Forscher, müsse man die jeweils produktivsten Mikroorganismen benutzen und ihnen die geeignetsten Pflanzen anbieten, etwa Zuckerrüben.
Unter günstigen Bedingungen erhalte man pro Quadratmeter Grünfläche bereits heute etwa ein Fünftel dessen, was Solarpaneele oder Windkraftanlagen auf derselben Fläche bereitstellen. Als Pflanzenkraftwerk kommt im Prinzip jede Grünfläche infrage: bepflanzte Felder, ungenutztes Marschgelände oder ein Dachgarten, aus dem sich 20 Prozent des Haushaltsstroms abzapfen ließe.
Und das selbst nachts, da im Gegensatz zum Solarstrom die Sonne bei dieser Technik keine direkte Rolle spielt.
Die aktuelle Ausgabe von GEO ist ab sofort im Handel erhältlich, hat 162 Seiten und kostet 6,60 Euro.
Unter www.geo.de/presse-download finden Sie das aktuelle Heftcover zum Download.

Energiewende schaffen: Energiesparen durch Bausparen

Energiesparen durch Bausparen / Laut aktueller Marktforschung investieren Bausparer deutlich öfter - Zwei Drittel der Heizkosten entfallen auf Wohneigentum - Hier liegt Schlüssel für Energieeffizienz
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Berlin (ots) - 25 Milliarden Euro gaben Hauseigentümer nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes 2008 für Heizenergie aus*.
Das ist fast doppelt soviel wie im Mietwohnungsbestand. Inzwischen sind die Öl- und Gaspreise noch höher. Kein Wunder, so die Landesbausparkassen (LBS), dass die Energiekosten-einsparung eines der stärksten Motive für größere Modernisierungen und Renovierungen in eigenen vier Wänden ist.
Nach Daten von TNS Infratest wollen Eigentümer mit Bausparverträgen mehr als doppelt so oft modernisieren wie solche ohne Bausparvertrag. "Mehr als jeder Fünfte ist es allein in den nächsten zwei bis drei Jahren", so LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm.
Dieser markante Unterschied in der Investitionsneigung ist nach den Worten Hamms jetzt durch neue Analysen stärker ins Bewusstsein gerückt worden. Danach haben von den Wohneigentümern ohne Bausparvertrag nur acht bis neun Prozent kurzfristig die Absicht zu modernisieren.
Info

Bausparer fassen dagegen sehr viel stärker eine Verbesserung ihrer Objekte ins Auge.
"Vor dem Hintergrund der Energiewende ist hier der Anteil 2011 sogar auf 22 Prozent angestiegen", hob Hamm hervor. Er verwies in diesem Zusammenhang auf eine GfK-Untersuchung im Auftrag der LBS, wo nach schon "vor Fukushima" die Energiekosten-Einsparung zu den drei wichtigsten Gründen für Investitionen in die Verbesserung der Bestände gezählt hat**.
"Wir wissen, dass dieses Thema auch für unsere Kunden seitdem noch wichtiger geworden ist."
Aus Sicht der LBS hat damit die wichtige Rolle des Bausparens für die Verbesserung des Gebäudebestandes in Deutschland jetzt auch energiepolitisch besonderes Gewicht bekommen. Es gebe zwar etwas mehr Mietwohnungen, doch Eigenheime und Eigentumswohnungen verfügten über deutlich größere Wohnflächen, so dass 63 Prozent der Heizkosten auf das selbst genutzte Wohneigentum entfallen.
"Ohne diesen wichtigen Sektor, ohne die Millionen privaten Eigentümer von Wohnimmobilien ist die Energiewende gar nicht zu schaffen", so Hamm. Wie die Zahlen zeigten, könne dabei grundsätzlich auf eine relativ hohe Investitionsbereitschaft gesetzt werden.
Allerdings bedarf es auch spürbarer staatlicher Unterstützungssignale, um den Menschen die "Schwellenangst" vor den manchmal schwierigen Entscheidungen zu nehmen. Neben der KfW-Förderung, die sich seit neuestem gut mit zinsgünstigen Bauspardarlehen kombinieren lässt, kommt dafür nach Auskunft der LBS der Vorsorge mit dem Bausparen immer größere Bedeutung zu - gleichsam als "Krankenversicherung" fürs Haus.
Gerade ältere Wohneigentümer könnten auf diese Weise gezielt die Mittel ansparen, die sie für die Optimierung ihres Wohneigentums brauchen. Dabei sorge die Wohnungsbauprämie, die neben dem Bau oder Kauf auch für Investitionen in bestehende Objekte genutzt werden könne, auch in dieser Altersklasse bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen für eine sinnvolle Unterstützung. "Und die aktuellen Zahlen zeigen, wie groß diese Mobilisierungswirkung ist", so das LBS-Fazit.
* LBS-Infodienst Wohnungsmarkt 07/1211 "Heizkosten über 1.000 Euro pro Jahr"; zu finden unter: www.lbs.de/presse/infodienste/wohnungsmarkt/heizkosten.
**LBS-Infodienst Wohnungsmarkt 01/0111 "Freiwilligkeit schlägt Zwang"; zu finden unter" www.lbs.de/presse/infodienste/wohnungsmarkt/freiwilligkeit.
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Innovation und Know How für das Haus der Zukunft
CEP® informiert in Stuttgart über zukunftsfähige Gebäude
Ein Haus, mit dem nicht nur Energie und Geld eingespart werden kann, sondern das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ist keine Zukunftsmusik mehr, es kann schon heute durch die Kombination der Erneuerbaren Energien mit modernen Gebäudesystemen entstehen.
Die Energie, die ein sogenanntes Energie-Plus-Haus erzeugt, kann beispielsweise Elektrofahrzeuge auftanken oder über Smart Grids ins Stromnetz eingespeist werden. Verschiedene Sektoren ziehen so an einem Strang und kombinieren neueste Forschungserkenntnisse aus Chemie, IT, Energie und Baustofftechnik zu einer neuen Generation zukunftsfähiger Gebäude.
Energie Plus Haus in Leonberg
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Mit dem Modellprojekt "Effizienzhaus Plus" in Berlin hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung diese Idee verwirklicht. Das Gebäude ist gleichzeitig Forschungsprojekt, Dialogplattform, Kleinkraftwerk, Energiemanager, Ressourcendepot, Altersvorsorge und ein Beitrag zur modernen Baukultur. Das "Haus als Kraftwerk" ist jedoch längst kein bloßes Modell mehr. Im Einfamilienhaus von Professor Norbert Fisch bei Leonberg im Raum Stuttgart liefert eine Photovoltaik-Anlage einen Überschuss an Strom der ausreicht, um einen Kleinwagen und einen elektrischen Roller zu betanken.
Die 5. CEP® präsentiert vom 29. bis 31.03.2012 in Stuttgart alle Komponenten für das Energie-Plus-Konzept und andere zukunftsfähige Innovationen im Gebäudebereich. Die Messe ist in diesem Jahr um 25 Prozent gewachsen. Hersteller, Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe präsentieren mit ihrer Kombination von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienten Gebäuden bei der CEP® ihre Angebote und bieten Hilfestellungen im Dschungel der Begriffe und Möglichkeiten rund um die Energiewende.
In den Ausstellerforen zeigen Experten die Möglichkeiten des Energie- und Kostensparens sowie der unabhängigen Energieerzeugung. Besucher können sich bei unabhängigen Energieberatern und geführten Messerundgängen individuell beraten lassen und sich direkt über mögliche Förderungen und Finanzierungen informieren.
Reutlingen, den 28. März 2012
Wenn Sie noch kein glücklicher Besitzer eines "Effizienzhaus Plus" - Hauses sind:
Erneute Kooperation - WKN verkauft Windpark Suderbruch an Allianz
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Husum (iwr-pressedienst) - WKN AG hat das von ihr entwickelte Windenergieprojekt Suderbruch an die Allianz Renewable Energy Partners III LP verkauft. Der Fonds gehört der Allianz Gruppe an und investiert in erneuerbare Energien. Der niedersächsische Windpark wurde bereits vor einigen Wochen in Betrieb genommen. Im Windpark Suderbruch produzieren acht Anlagen des Typs "Vestas V90 Gridstreamer" mit insgesamt 16 Megawatt installierter Leistung umweltfreundlichen Strom.

Nach der Übernahme des ersten ausländischen WKN-Projektes Francofonte (Sizilien/Italien) Ende 2005 und dem Kauf mehrerer deutscher Windparks ist dies bereits die fünfte gemeinsame Transaktion beider Unternehmen. "Wir freuen uns, dass wir die Verantwortlichen der Allianz einmal mehr von unserer Erfahrung und Kompetenz überzeugen konnten", erklärt Udo Follrichs, Prokurist der WKN, zum Abschluss des Vertrages. "Die professionelle Zusammenarbeit im Rahmen des Due Diligence Prozesses lief wie gewohnt reibungslos und stets Hand in Hand. Allianz hat sich dabei erneut für ein Qualitätsprodukt aus dem Hause WKN entschieden."
Info
Für die Allianz ist die Investition ein weiterer Schritt innerhalb ihres Engagements, langfristig in erneuerbare Energien zu investieren. Die Windenergie wird dabei als besonders wachstumsstark bewertet und gilt als eine der Chancen im notwendigen Kampf gegen den Klimawandel.
"Wir freuen uns, Suderbruch in unser Portfolio aufzunehmen und die Zusammenarbeit mit WKN auszubauen", berichtet David Jones, Geschäftsführer der Allianz Specialised Investments. "Der deutsche Windmarkt ist für uns von hoher Bedeutung. Unser Ziel ist daher, unser Portfolio in Deutschland und anderen europäischen Schlüsselmärkten kontinuierlich zu erweitern", so Jones.
WKN AG
WKN AG projektiert, errichtet und betreibt bereits seit 1990 schlüsselfertige Wind- und Solarparks in Deutschland. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in zahlreichen Ländern Europas, Südafrika und den USA international vertreten. Bislang initiierte und realisierte WKN AG Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 1.100 Megawatt.
Der Hauptsitz der WKN-Unternehmensgruppe ist das Husumer "Haus der Zukunftsenergien", das sich als innovatives Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien etabliert hat. 53,65 Prozent der WKN-Anteile sind im Privatbesitz des Gründers Volker Friedrichsen. Runde 17 Prozent werden von privaten und institutionellen Anlegern im Streubesitz gehalten, während sich 29,33 Prozent im Besitz der Siemens Project Ventures befinden. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Dr. Klaus Rave.
Husum, den 27. März 2012

Umfrage des BWE belegt hohe Kundenzufriedenheit mit ENERTRAG Service
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Dauerthal (iwr-pressedienst) - Die ENERTRAG Service GmbH hat in der Serviceumfrage 2012 des Bundesverbands WindEnergie ein Gesamturteil von 1,74 erreicht. ENERTRAG Service liegt damit unter den drei besten herstellerunabhängigen Serviceunternehmen in Deutschland. Grundlage der Bewertung waren 54 ausgefüllte Fragebögen und 514 betreute Windenergieanlagen.

Nur die Serviceabteilungen von Enercon und Vestas kamen in der Umfrage auf eine höhere Fragebogen- und Anlagenzahl.
Um die Kunden- und Anlagenbetreuung zu verbessern, hatte ENERTRAG Service zuvor die Organisationsstruktur verändert. Technische Problemstellungen werden nun in der Abteilung "Technik" bearbeitet, um Angebote schneller zu erstellen.
Schulungsmaßnahmen können für individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Zusätzlich wurde ein eigenes Dispatching eingeführt, um die Koordination der Serviceteams zu verbessern.
Johannes Heidkamp, Geschäftsführer der ENERTRAG Service: "Die gegenüber dem Vorjahr um rund 30 Prozent bessere Beurteilung zeigt, dass wir mit der Umorganisation auf dem richtigen Weg sind. Derzeit bereiten wir die enge Zusammenarbeit mit einem führenden Logistik-Unternehmen vor, um die Lieferung von Ersatzteilen noch effizienter und schneller zu gestalten. Dadurch können wir die Verfügbarkeit der von uns betreuten Anlagen weiter verbessern."
Über ENERTRAG
ENERTRAG erzeugt Strom aus Wind und anderen erneuerbaren Energien. Die Unternehmensgruppe mit rund 430 Mitarbeitern und Standorten in fünf Ländern plant, errichtet und betreibt Anlagen, entwickelt Technologien sowie Finanzprodukte und verfügt über ein umfangreiches Servicenetzwerk für Windkraftanlagen in Deutschland und Frankreich. Der Umsatz von ENERTRAG beträgt rund 250 Millionen Euro.
Mehr Informationen:
http://www.enertrag.com
Dauerthal, den 27. März 2012

Energiesparen liegt im Trend

Energiesparen liegt im Trend
23.03.2012
Frankfurt (ots)
• Fördervolumen von 1,7 Mrd. EUR nach den ersten zwei Monaten 2012
• Plus von 87 Prozent im Vergleich zu 2011
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Zinsgünstige Kredite und Investitionszuschüsse für die energetische Modernisierung und den energieeffizienten Neubau von Wohngebäuden werden von Bauherren weiterhin stark nachgefragt. In den ersten zwei Monaten 2012 hat die KfW Bankengruppe in den Programmen Energieeffizient Bauen und Sanieren bereits 1,7 Mrd. EUR an Förderkrediten zugesagt, ein Plus von 87 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders deutlich ist der Anstieg im Programm Energieeffizient Sanieren, in dem sich das Zusagevolumen auf 845 Mio. EUR mehr als vervierfacht hat.

Die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung konzipierten Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren sind ein zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende und werden mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds des Bundes vergünstigt. Rund 40 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen entfallen auf den Gebäudebereich.
Mit knapp 77 Prozent haben die privaten Eigentümer den größten Anteil am Wohngebäudebestand. Rund 70 Prozent der von der KfW geförderten Wohneinheiten entfallen auf diese Zielgruppe.
Info
"Die staatliche Förderung motiviert private Selbstnutzer und Vermieter energiesparend zu sanieren und hilft, die Energiewende gerade für diese Zielgruppe finanzierbar zu machen", sagt Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.
Private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen können entscheiden, ob sie die energetische Modernisierung lieber mit einem zinsgünstigen Förderkredit der KfW finanzieren oder einen Investitionszuschuss nutzen, der nicht zurückgezahlt werden muss.
"Die Förderzahlen zeigen, dass wir gerade mit dem Zuschuss auch ältere Hauseigentümer erreichen, die oftmals keinen Kredit mehr in Anspruch nehmen wollen. Junge Antragsteller nutzen eher unsere Förderkredite", sagt Dr. Axel Nawrath, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Damit können breite Bevölkerungsschichten ihren Beitrag für die Energiewende erbringen."
Im Jahr 2011 hatten die über 60-jährigen einen Anteil von 25 Prozent an den Investitionszuschüssen und 14 Prozent an den Kreditzusagen für private Antragsteller. Der Anteil junger Antragsteller bis 40 Jahre an den Kreditzusagen betrug rund ein Drittel und 19 Prozent an den Investitionszuschüssen. Um die Anreize zur Umsetzung energetischer Sanierungen weiter zu steigern, hatte die KfW die Investitionszuschüsse zum 01.01.2012 um 2,5 Prozentpunkte erhöht. Damit können private Bauherren jetzt Investitionszuschüsse von bis zu 15.000 EUR beantragen.
Förderkredite zur energetischen Modernisierung sind bei der KfW derzeit zum effektiven Jahreszins von 1,00 Prozent bis 1,51 Prozent je nach Darlehenslaufzeit erhältlich. Bei Erreichen eines besonders hohen Energiestandards wird außerdem ein Tilgungszuschuss von bis zu 9.375 EUR je Wohneinheit gewährt.
Service:
Eine Übersicht über die KfW-Wohnförderung steht unter www.kfw.de/infografik zum Download bereit.
Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.kfw.de oder über das KfW-Infocenter unter 0800 / 539 9002 erhältlich.

juwi eröffnet in Kapstadt neues Büro für Südafrika
• Projektentwickler aus Rheinhessen sieht im südlichen Afrika
großes Potenzial für die Nutzung erneuerbarer Energien
• Start mit 17-köpfigem Mitarbeiterteam
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Kapstadt (iwr-pressedienst) - Hat die Nutzung erneuerbarer Energien im südlichen Afrika eine Chance? Antworten auf diese Fragen hat jetzt der Projektentwickler juwi gegeben. Bei der Eröffnung seines neuen Büros in Kapstadt (Südafrika) wagte das Wörrstädter Unternehmen einen Blick in die Zukunft: Erneuerbare Energien könnten nicht nur viele internationale Investoren nach Südafrika locken sondern gleichzeitig neue Jobs schaffen und eine bezahlbare, sichere und nachhaltige Energieversorgung der gesamten Region gewährleisten.

Zusammen mit zahlreichen Freunden und Geschäftspartnern - darunter auch offizielle Regierungsvertreter und Umweltgruppen - hat juwi Renewable Energies die Einweihung des neuen Büros in Kapstadt gefeiert. Bereits Anfang Februar hatte das 17-köpfige Team die Arbeit in den neuen Räumen aufgenommen.
Zu dem kleinen Festakt kamen rund 60 Gäste in die 22. Etage des Cape Town Met Life Centre. In den neuen juwi-Büros mit Blick auf den Tafelberg wurde die Eröffnung mit Klassik-Klängen und Jazz-Musik, Fingerfood und einer Reihe offizieller Gäste gefeiert. Gekommen unter anderem: Jenny Cargill, Sonderberater des Ministerpräsidenten der westlichen Kapregion, Dr. Lungi Linda, Geschäftsführerin des Rote-Kreuz-Kinderkrankenhauses, Hans-Werner Bussmann, deutscher Konsul in Südafrika, und Matthias Boddenberg, Geschäftsführer der südafrikanisch-deutschen Handelskammer.
Info
Aus Deutschland war juwi-Vorstandsmitglied Jochen Magerfleisch angereist. "Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne stehen uns kostenfrei zur Verfügung und sie werden schon bald dazu beitragen, dass viele Menschen in Südafrika Zugang zu kostengünstigem Strom haben werden", so Jochen Magerfleisch in seiner Rede.
Der Umzug in ein neues Domizil war dringend notwendig geworden. Nach nur einem Jahr ist die Zahl der Mitarbeiter von juwi in Südafrika von einem einzigen Angestellten auf 17 gestiegen. In Südafrika werden Projekte in einem Ausschreibungsverfahrens des Energieministeriums vergeben. Dabei wurden mehrere von juwi eingereichte Projekte in der ersten Runde ausgewählt.
Die Geschäftsführer der Südafrika-Gesellschaft Martin Görner und Christof van den Bruck freuen sich über den Erfolg.
"Es ist spannend mitzuerleben wie neue Märkte entstehen, wenn sie von den zuständigen staatlichen Stellen die richtige Unterstützung erfahren.
Wir erwarten ein nachhaltiges Wachstum der Photovoltaik in Südafrika - nicht zuletzt, weil wir schon ganz dicht an der Netzparität dran sind", so Martin Görner. "In Südafrika entwickeln wir eigene Projekte. Wir realisieren aber auch EPC-Projekte", erklärt Christof van der Bruck. Die Niederlassung betreibt sowohl Solar- als auch Windprojekte.
Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung - juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert.
juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" landete das Unternehmen Anfang 2012 erneut in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.
Kapstadt, im März 2012

Der Energieletter 13/2012
Die Highlights der Woche vom 26.03.2012 - 30.03.2012
1. Solarförderung: Koalition verständigt sich auf Übergangsfristen
2. Japan vollzieht faktisch größten Atomausstieg in der Geschichte
3. Finanzen & Börse: SMA und Conergy: Aktienkurse durch Geschäftsberichte
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom
5. Energiekalender.de: Energieeffizienz 2012
6. RENIXX markiert neuen Tiefstwert
7. Windiges Wetter bringt Rekord: 30.000 MW Wind- und Solarstrom
8. PNE erteilt Großauftrag an REpower: 332 MW für Offshore-Park
9. Siemens liefert weitere 17.000 Solarreceiver nach Indien
10. E.ON Energy Research Center erhält neues Hauptgebäude
11. Total bekommt Gasleck in der Nordsee nicht unter Kontrolle
12. E.ON nimmt Kernkraftwerk Brokdorf nach Inspektion vom Netz
13. 380.000 Menschen arbeiten in der Branche der erneuerbaren Energien
14. Jobs & Stellenmarkt: Mitarbeiter/in Portfoliomanagement gesucht
International News:
15. Suzlon Group signs contract for 332 MW for German offshore project
16. China Longyuan Power issues its 2011 results
All international news:
http://www.renewable-energy-industry.com/news
1. Solarförderung: Koalition verständigt sich auf Übergangsfristen
Münster, Berlin - Die Regierungsfraktionen aus CDU, CSU und FDP haben sich bei der Solarförderung auf einen neuen Kompromiss geeinigt. Medienberichten zufolge kommen die Fraktionen bei den Änderungen insbesondere den Bundesländern entgegen, die vor den abrupten Solarkürzungen gewarnt hatten.
Zur ganzen Meldung: http://www.iwr.de/news.php?id=20851
Weitere News und Informationen zum Thema:
Bundestag beschließt Kürzung der Solarstrom-Vergütung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20878
Keine EEG-Verordnungs-Ermächtigung: BWE erleichtert:
http://www.iwr.de/news.php?id=20858
2. Japan vollzieht faktisch größten Atomausstieg in der Geschichte
Tokio, Münster - Anfang Mai 2012 geht auf der Insel Hokkaido das letzte von 54 japanischen Atomkraftwerken vom Netz. Japan ist dann ein atomstromfreies Land und hat im Ergebnis binnen eines Jahres den schnellsten und größten Atomausstieg der Welt vollzogen.
Fast 50.000 Megawatt (MW) Kernkraftleistung produzieren dann keinen Atomstrom mehr, ohne dass es zu einem Blackout gekommen wäre.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20862
Weitere News und Informationen zum Thema:
Fukushima Reaktor 2 strahlt mit zehnfach tödlicher Dosis:
http://www.iwr.de/news.php?id=20855
RWE und E.ON bauen keine Atomkraftwerke mehr in Großbritannien:
http://iwr.de/news.php?id=20873
3. Finanzen & Börse:
SMA und Conergy: Aktienkurse fallen nach Vorlage der Geschäftsberichte
Hamburg, Niestetal - Die beiden Photovltaik-Unternehmen SMA und Conergy haben ihre Geschäftsberichte für das Jahr 2011 vorgelegt, woraufhin die Wertpapiere beider Firmen nachgeben.
Obwohl der im regenerativen Aktienindex RENIXX World gelistete Wechselrichter-Produzent SMA im Gegensatz zum Komponenten- und System-Anbieter Conergy in 2011 ein positives EBIT erwirtschaftete und seinen Aktionären eine Dividende in Höhe von 1,30 zahlen will, fällt die SMA-Aktie noch deutlich stärker als das Wertpapier von Conergy.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20723
Weitere Finanzmeldungen:
PNE Wind AG 2011 mit ausgeglichenem Ergebnis, Dividende vorgesehen:
http://www.iwr.de/news.php?id=20832
Centrotherm bestätigt Zahlen - keine Prognose für 2012:
http://www.iwr.de/news.php?id=20845
Bioenergie-Anlagenbauer BDI steigert Ergebnis trotz Umsatzrückgang:
http://www.iwr.de/news.php?id=20874
Centrotec steigert Umsatz, Nachsteuer-Ergebnis negativ:
http://www.iwr.de/news.php?id= 20875
Zum IWR-Finanzticker:
http://www.iwr.de/finanzen
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom (30.03.2012, 17:00 Uhr)
* RENIXX®: 226 Punkte (Vorwoche: 236 Punkte)
* Dax: 6.909 Punkte (Vorwoche: 6.980 Punkte)
* IWR-Geschäftsklimaindex Februar 2012: 87,1 (Vormonat: 94,1)
* Öl/Sorte Brent May 2012 v. 29.03.2012 (Afternoon Markers):
122,98 US-Dollar/Barrel (Vorwoche, v. 22.03.2012 May 2012: 122,66 US-Dollar/Barrel)
* Euro/Dollar: 1,3312 (Vorwoche: 1,3264)
* EEX-CO2 EU Carbon Futures MidDec2012: 7,07 Euro/Tonne (EUA)
* EEX-Spotmarkt: Lieferung: Sa., 31.03.2012: 11-12 Uhr: 24,54 Euro/MWh
* EEG-Einspeisung 01.01.2012 ˆ 29.03.2012
Wind: 14,86 Mrd. kWh (Vorwoche: 14,08 Mrd. kWh)
PV: 3,84 Mrd. kWh (Vorwoche: 3,06 Mrd. kWh)
5. Energiekalender.de & Pressetermine:
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V.
20. Fachmesse "Energieeffizienz 2012" und AGFW-Vortragstagung
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201896
ForWind-Academy
Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Windparks - Methoden, Finanzmodelle und Umsetzung
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202100
EW Medien und Kongresse GmbH
WIndgas - Baustein zur Netzentlastung
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202071
Alle neuen Termine 1 x pro Woche auf einen Blick:
http://www.energiekalender.de/newsletter
6. RENIXX markiert neuen Tiefstwert
Münster - Der weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World fällt auch in dieser Woche deutlich um 3,75 Prozent (-8,87 Punkte) zurück und notiert bei 227,47 Punkten (Freitag, 30.03.2012, 15:00 Uhr). Dabei hat das Börsenbarometer am Donnerstag auf dem bislang tiefsten Stand geschlossen.
Größter Verlierer im RENIXX ist die Aktie der SolarWorld AG (-18,6 Prozent, 2,44 Euro). Der Bonner Photovoltaik-Konzern hatte in der letzten Woche den Konzernabschluss für 2011 vorgelegt. Aufgrund von unsicheren Rahmenbedingungen könne keine konkrete Prognose für 2012 abgegeben werden. Unter der Annahme weiter sinkender Preise sei allerdings mit einem Rückgang des Umsatzvolumens zu rechnen, teilte das Unternehmen mit.
In dieser Woche bestätigten einige der Analysten ihre Verkaufsempfehlung für die SolarWorld-Aktie. US-Titel schneiden insgesamt in dieser Woche besser ab als der Durchschnitt. So können der Windenergie-Zulieferer Zoltek (+11,4 Prozent, 8,32 Euro) und PV-Ausrüster GT Advanced Technologies (+2,4 Prozent, 5,96 Euro) zulegen.
Zum Aktienindex RENIXX World:
http://www.iwr.de/renixx-online
Der RENIXX-Wochenreport kompakt:
http://www.iwr.de/renixx/newsletter/index.php
7. Windiges Wetter bringt Rekord: 30.000 MW produzieren Wind- und Solarstrom
Münster - Der gesamte Strombedarf in Deutschland stieg am Donnerstag nach den Prognosen von 40.000 MW Leistung in der Nacht bis auf über 60.000 MW in der Mittagszeit an. Die regenerativen Stromerzeugungsanlagen (Wind und Solar) strebten eine rekordverdächtige Kraftwerksleistung von rd. 30.000 MW an. Der Strombedarf in Deutschland könnte damit teilweise zu 50 Prozent aus den beiden regenerativen Energiequellen Windkraft und Solarenergie gedeckt werden.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20869
Weitere News und Informationen zum Thema:
EnBW baut weiteren Windpark in Baden-Württemberg:
http://www.iwr.de/news.php?id=20865
Allianz kauft WKN-Windpark Suderbruch:
http://www.iwr.de/news.php?id=20854
8. PNE erteilt Großauftrag an REpower: 332 MW für Offshore-Park
Hamburg - Die REpower Systems SE hat mit der PNE Wind AG einen Vertrag über die Lieferung von 54 Offshore-Windenergieanlagen unterzeichnet. Die Turbinen des Typs 6M mit je 6.150 kW Nennleistung sind für den Windpark Gode Wind I bestimmt. Das Projekt liegt in der deutschen Nordsee, rund 35 km nördlich der Ostfriesischen Inseln in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20847
Weitere News und Informationen zum Thema:
AREVA Wind übergibt 20 Gondeln für Offshore-Windenergie-Anlagen:
http://www.iwr.de/news.php?id=20866
Erste 6 MW-Turbine steht in belgischem Offshore-Windpark:
http://www.iwr.de/news.php?id=20813
9. Siemens liefert weitere 17.000 Solarreceiver nach Indien
Erlangen - Siemens Energy liefert Solarreceiver für das 50 MW große solarthermische Kraftwerk Megha in Indien. Auftraggeber ist der Projektentwickler Megha Engineering and Infrastructure Limited. Die Komponenten sind für das Parabolrinnenkraftwerk Megha im indischen Bundesstaat Andra Pradesh bestimmt.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20861
Weitere News und Informationen zum Thema:
Wirsol baut 20 Mio. Euro teures PV-Kraftwerk bei Halle an der Saale:
http://www.iwr.de/news.php?id=20837
Belectric weiht 68 MW PV-Kraftwerk in Alt Daber ein:
http://www.iwr.de/news.php?id=20864
10. E.ON Energy Research Center erhält neues Hauptgebäude
Aachen - Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde auf dem Campus-Gelände in Melaten das neue Hauptgebäude des E.ON Energy Research Centers (E.ON ERC) der RWTH Aachen feierlich eingeweiht. Der Bau soll 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz für ihre Forschungsarbeit bieten.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20841
Weitere News und Informationen zum Thema Windenergie:
Minister Remmel sieht NRW bei der Energiewende auf gutem Weg:
http://www.iwr.de/news.php?id=20839
Konferenz lotet Kooperations-Ansätze für Energieforschung aus:
http://www. iwr.de/news.php?id=20793
11. Total bekommt Gasleck in der Nordsee nicht unter Kontrolle
Aberdeen, Paris, Münster - Das Gasleck an der Förderplattform des französischen Energie-Konzerns Total beim Gasfeld Elgin in der britischen Nordsee ist immer noch nicht unter Kontrolle. Medienberichten zufolge haben sich Lösch-Schiffe um die Nordsee-Bohrinsel etwa 240 km östlich von Aberdeen in Stellung gebracht, um im Falle einer Explosion eingreifen zu können.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20870
Weitere News und Informationen zum Thema:
ADAC: Morgens wird an Tankstellen Kasse gemacht:
http://www.iwr.de/news.php?id=20836
SFC Energy stattet US Army mit mobilen Brennstoffzellen-Systemen aus:
http://www.iwr.de/news.php?id=20834
12. E.ON nimmt Kernkraftwerk Brokdorf nach Inspektion vom Netz
Hannover - Wie E.ON mitteilt, wird das Kernkraftwerk Brokdorf nach einer durchgeführten Inspektion an den Brennelementen vorsorglich vom Netz genommen. Man hatte bei den Brennelementen, die sich im Nasslager befinden, an so genannten Niederhaltefedern Befunde festgestellt. Um was für Befunde es sich dabei handelt, teilte E.ON in der Erklärung nicht mit.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20868
Weitere News und Informationen zum Thema:
Schweiz: Kernkraftwerks-Reaktor in Beznau nach Störung abgeschaltet:
http://www.iwr.de/news.php?id=20848
Erneuerbare schlagen Atomkraftwerke:
http://www.iwr.de/news.php?id=20638
13. In der Branche der erneuerbaren Energien arbeiten 380.000 Menschen
Berlin - In Deutschland entstehen auch weiterhin Arbeitsplätze in der Regenerativen Energiewirtschaft. Einer Untersuchung für das Bundesumweltministerium zufolge boten die Entwicklung und Produktion der regenerativen Technologien sowie die Bereitstellung von erneuerbar erzeugtem Strom, Wärme und Kraftstoffen im Jahr 2011 rund 382.000 Beschäftigten in Deutschland Arbeit.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20840
Weitere News und Informationen zum Thema:
OECD fordert "grünes Wachstum" in Industrie- und Schwellenländern:
http://www.iwr.de/news.php?id=20883
Beirat beim BMWi veröffentlicht Gutachten zur Klimapolitik:
http://www.iwr.de/news.php?id=20842
14. Jobs & Stellenmarkt
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Portfoliomanagement
Im Job-Portal www.energiejobs.de sind aktuell 4535 Fach- & Führungskräfte sowie 1285 Partner-Energiefirmen registriert.
Energiejobs.de: Das Karriereportal der Energiewirtschaft.
Aktuelle Angebote
Die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen sucht einen Geschäftsführer (m/w)
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=651
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Gaswirtschaftliche Planung und Reporting
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Portfoliomanagement
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Kommerzielles Dispatching
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
Aktuelle Gesuche
Afrika / Süd Afrika: Expansion Erneuerbare Energie und CleanTech
ICT & and Business Administration
Dipl. Ing. [FH] Elektrische Energietechnik, Energieberatung KMU, Energieplanung, Energiemanagement, Entwicklungszusammenarbeit Dipl. Ing. [FH]
www.energiejobs.de
International News
15. Suzlon Group signs contract for 332 MW for German offshore project
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3196
16. China Longyuan Power issues its 2011 results
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3199
Das IWR-Team wünscht allen ein erholsames Wochenende!
Münster, den 30. März 2012
Der Energieletter 12/2012
Die Highlights der Woche vom 19.03.2012 - 23.03.2012
1. Von Heinzelmännchen und Fristen: Solargesetz wird überarbeitet
2. Strom: Verbraucher subventionieren Energieversorger
3. Finanzen & Börse: Q-Cells: 2G übertrifft 2011 Umsatzziel
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom
5. Energiekalender.de: International Green Energy Expo
6. RENIXX gibt über fünf Prozent ab
7. Anti-Dumping-Zölle: Trina, Suntech und Yingli bleiben im US-Markt
8. Erste 6 MW-Turbine steht in belgischem Offshore-Windpark
9. Kaltreserve: Bundesnetzagentur prüft noch
10. Obamas Vision von der amerikanischen Energie-Unabhängigkeit
11. Solarhybrid beantragt Insolvenz-Verfahren
12. RusHydro nimmt 640 MW neue Wasserkraft-Leistung in Betrieb
13. Deutschland will Klimafonds in Bonn ansiedeln
14. Jobs & Stellenmarkt: Mitarbeiter/in Gaswirtschaftliche Planung und
Reporting gesucht
International News:
15. Vestas receives 50 MW order in Chinese Fujian
16. LDK Solar revises fourth quarter 2011
All international news:
http://www.renewable-energy-industry.com/news
1. Von Heinzelmännchen und Fristen: Solargesetz wird überarbeitet
Berlin - Die Koalitionsfraktionen haben Änderungen am geplanten Gesetz zur Kürzung der Solarförderung angekündigt. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kauch, sagte während einer Anhörung des Umweltausschusses am Mittwoch, dass unter anderem das System des "atmenden Deckels" wieder eingeführt werden solle.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20811
Weitere News und Informationen zum Thema:
BEE kritisiert EEG-Pläne der Bundesregierung und fordert Überarbeitung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20796
Wattner kauft 11 MW Solarkraftwerk für 19 Mio. Euro:
http://www.iwr.de/news.php?id=20827
2. Strom: Verbraucher subventionieren Energieversorger
Münster - Während die Verbraucher immer höhere Strompreise zahlen sollen, sinken die Preise für Börsenstrom deutlich. Vor allem die Händler der Energieversorger profitieren von den niedrigen Einkaufspreisen an der Strombörse, können sie doch den Strom anschließend mit Gewinn weiterverkaufen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20809
Weitere News und Informationen zum Thema:
Strompreise: Gerüchte um höhere Netzentgelte:
http://www.iwr.de/news.php?id=20788
naturstrom liefert Ökostrom aus Deutschland:
http://iwr.de/news.php?id=20798
3. Finanzen & Börse:
2G übertrifft 2011 Umsatzziel, EBIT-Marge bei 11 bis 12%
Heek - Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die 2G Energy AG die eigenen Umsatzerwartungen übertroffen. Nach den vorläufigen Zahlen erzielte das Unternehmen konzernweit Umsatzerlöse von rund 167 Mio. Euro (Vj. 91,8 Mio. Euro), das entspricht einem Zuwachs von 82 Prozent gegenüber 2010.
Auch das Ergebnis konnte erwartungsgemäß weiter verbessert werden, die EBIT-Marge wird voraussichtlich im Bereich zwischen 11 und 12 Prozent liegen (Vorjahr 10,5 Prozent).
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20723
Weitere Finanzmeldungen:
LDK Solar passt Prognose für Q4 2011 an - Aktie legt zu:
http://www.iwr.de/news.php?id=20783
SolarWorld AG erwartet weiteren Umsatzrückgang in 2012:
http://www.iwr.de/news.php?id=20820
aleo solar AG bestätigt Zahlen 2011 - Umsatzziel 2012 bei 440 Mio. Euro:
http://www.iwr.de/news.php?id=20818
Zum IWR-Finanzticker:
http://www.iwr.de/finanzen
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom (23.03.2012, 17:00 Uhr)
* RENIXX®: 236 Punkte (Vorwoche: 247 Punkte)
* Dax: 6.980 Punkte (Vorwoche: 7.156 Punkte)
* IWR-Geschäftsklimaindex Februar 2012: 87,1 (Vormonat: 94,1)
* Öl/Sorte Brent May 2012 v. 22.03.2012 (Afternoon Markers):
122,66 US-Dollar/Barrel (Vorwoche, v. 15.03.2012 Apr 2012: 123,49 US-Dollar/Barrel)
* Euro/Dollar: 1,3264 (Vorwoche: 1,3171)
* EEX-CO2 EU Carbon Futures MidDec2012: 6,99 Euro/Tonne (EUA)
* EEX-Spotmarkt: Lieferung: Sa., 24.03.2012: 11-12 Uhr: 39,24 Euro/MWh
* EEG-Einspeisung 01.01.2012 ˆ 22.03.2012
Wind: 14,08 Mrd. kWh (Vorwoche: 13,36 Mrd. kWh)
PV: 3,06 Mrd. kWh (Vorwoche: 2,39 Mrd. kWh)
5. Energiekalender.de & Pressetermine:
Bundesverband WindEnergie e.V.
Direktvermarktung - Potenziale jenseits der EEG-Vergütung
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202056
EXCO (Daegu Exhibition & Conference Centre)
International Green Energy Expo
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201947
OTTI e. V.
So stellen Sie Ihre Stromversorgung sicher
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202122
Alle neuen Termine 1 x pro Woche auf einen Blick:
http://www.energiekalender.de/newsletter
6. RENIXX gibt über fünf Prozent ab
Münster - Der RENIXX taucht immer weiter ab. In dieser Woche fällt das regenerative Börsenbarometer um 5,16 Prozent (-12,80 Punkte) und steht damit bei 235,31 Punkten (Fr., 23.03.2012, 15:00 Uhr). Der RENIXX ist nur noch etwa sieben Punkte vom Allzeittief im Dezember 2011 bei 228 Punkten entfernt.
Insbesondere von der Entscheidung der US-Handelsbehörde zu den Antisubventionszöllen für Solarprodukte aus China konnten weder die US-Hersteller noch die chinesischen PV-Produzenten profitieren. Die Aktien der Wafer-Produzenten REC aus Norwegen (-15,6 Prozent, 0,44 Euro) und LDK Solar aus China (-12,8 Prozent, 3,17 Euro) brechen in dieser Woche ein.
REC wird die 300 MW-Wafer-Fabrik im norwegischen Glomfjord endgültig schließen und LDK Solar hat zu Beginn der Woche die Prognose für das vierte Quartal 2011 angepasst. An der Spitze der RENIXX-Gewinnerliste steht mit deutlichem Abstand die Aktie des hessischen Wechselrichter-Produzenten SMA (+9,0 Prozent, 36,30 Euro). Mit Cropenergies (+0,8 Prozent, 5,05 Euro) und Nordex (+0,3 Prozent, 4,40 Euro) zählen zwei weitere deutsche Titel zum Aktien-Trio im RENIXX, das Kursgewinne erzielen kann.
Zum Aktienindex RENIXX World:
http://www.iwr.de/renixx-online
Der RENIXX-Wochenreport kompakt:
http://www.iwr.de/renixx/newsletter/index.php
7. Anti-Dumping-Zölle: Trina, Suntech und Yingli bleiben im US-Markt
Münster - Laut US-Handelsministerium (Department of Commerce) wird der Import von subventionierten chinesischen Solarstromprodukten zukünftig mit vorläufigen Antisubventionszöllen belegt werden. Die Zölle werden, wie das Ministerium veröffentlichte, je nach Fabrikat zwischen 2,9 und 4,7 Prozent liegen. Sie gelten für chinesische Solarstrommodule und -zellen auf der Basis von kristallinem Silizium.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20812
Weitere News und Informationen zum Thema:
SolarWorld: US-Handels-Ministerium verhängt nur moderate Strafzölle:
http://www.iwr.de/news.php?id=20801
Rückgang des globalen PV-Marktes in 2012?:
http://www.iwr.de/news.php?id=20795
8. Erste 6 MW-Turbine steht in belgischem Offshore-Windpark
Essen - Im belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank hat RWE nach eigenen Angaben die leistungsstärkste Offshore-Windturbine der Welt installiert.
Die Anlage des deutschen WEA-Herstellers REpower Systems hat demnach eine Nennleistung von 6,15 MW und ist die erste von insgesamt 48 Windturbinen dieses Typs, die in der zweiten und dritten Ausbaustufe des Windparks Thornton Bank vor der belgischen Küste errichtet werden sollen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20813
Weitere News und Informationen zum Thema:
Offshore-Windenergie: Lösungen für schnellere Netzanbindung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20826
HOCHTIEF kauft Offshore-Planungen von ENOVA:
http://www.iwr.de/news.php?id=20789
9. Kaltreserve: Bundesnetzagentur prüft noch
Münster - Im Winter 2011/2012 ist es zur Sicherung der Stromversorgung in zwei Fällen zur Aktivierung von Kraftwerken aus der sog. Kaltreserve gekommen. Erstmalig berichteten die Medien im Dezember darüber, dass in Deutschland am 08. und 09. Dezember Reservekapazitäten aus Österreich aktiviert wurden.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20799
Weitere News und Informationen zum Thema:
Urteil: E.ON muss alte Kohlekraftwerke Ende 2012 abschalten:
http://www.iwr.de/news.php?id=20816
Stromhilfe-Österreich: Tricksen die Versorger die Verbraucher aus?:
http://www.iwr.de/news.php?id=20332
10. Obamas Vision von der amerikanischen Energie-Unabhängigkeit
Washington, USA / Münster - Nachdem Präsident Obama in seiner Rede der Nation im Januar beim Thema Energie bereits die Erschließung heimischer Ressourcen befürwortet hat, sollen nun weitere Strategien zum Thema Energie in den USA folgen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20822
Weitere News und Informationen zum Thema Windenergie:
Obama für Verlängerung der Tax Credits: "Create these jobs":
http://www.iwr.de/news.php?id=20359
Konferenz lotet Kooperations-Ansätze für Energieforschung aus:
http://www. iwr.de/news.php?id=20793
11. Solarhybrid beantragt Insolvenz-Verfahren
Brilon - Der Projektierer von Solarstrom-Kraftwerken solarhybrid hat wegen Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Arnsberg die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20807
Weitere News und Informationen zum Thema:
Scheuten Solar produziert wieder: http://www.iwr.de/news.php?id=20821
REC schließt Wafer-Standort Glomfjord endgültig:
http://www.iwr.de/news.php?id=20806
12. RusHydro nimmt 640 MW neue Wasserkraft-Leistung in Betrieb
Moskau, Russland - Der russische Energie-Versorger RusHydro hat am Sayano-Shushenskaya Wasserkraftwerk zusätzliche Anlagen mit einer elektrischen Leistung von 640 MW in Betrieb genommen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20800
Weitere News und Informationen zum Thema:
Andritz liefert Ausrüstung für türkisches Wasserkraftwerk:
http://www.iwr.de/news.php?id=20814
Andritz liefert Francis-Turbinen für Wasser-Kraftwerk am Kongo:
http://www.iwr.de/news.php?id=20782
13. Deutschland will Klimafonds in Bonn ansiedeln
Berlin - Das Bundeskabinett hat die Kandidatur Deutschlands als Sitzstaat des "Green Climate Fund" (GCF) beschlossen. Sitz des Fonds soll demnach Bonn werden. Ziel des Fonds ist, Entwicklungsländern Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, um ihre Volkswirtschaften klimafreundlich umzugestalten und sich an die nicht vermeidbaren Folgen des Klimawandels anzupassen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20810
Weitere News und Informationen zum Thema:
Klimakonferenz: Bis 2015 verbindliches Abkommen für alle Staaten:
http://www.iwr.de/news.php?id=20118
Übersicht über CO2-Emissionen und alternativer CERINA-Plan:
http://www.cerina.org/home
14. Jobs & Stellenmarkt:
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Gaswirtschaftliche Planung und Reporting
Im Job-Portal www.energiejobs.de sind aktuell 4532 Fach- & Führungskräfte sowie 1284 Partner-Energiefirmen registriert.
Energiejobs.de: Das Karriereportal der Energiewirtschaft.
Aktuelle Angebote
Die Klimaschutz - Agentur im Landkreis Reutlingen sucht einen Geschäftsführer (m/w)
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=651
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Gaswirtschaftliche Planung und Reporting
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Portfoliomanagement
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
GasVersorgung Süddeutschland sucht Mitarbeiter/in Kommerzielles Dispatching
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=652
Aktuelle Gesuche
Elektrische Energietechnik, Energieberatung KMU, Energieplanung, Energiemanagement,
Entwicklungszusammenarbeit Dipl. Ing. (FH)
Servicetechniker für Windenergieanlagen
Industriekaufmann/Maketing Controller mit Weiterbildung zum Servicetechniker WEA
www.energiejobs.de
International News
15. Vestas receives 50 MW order in Chinese Fujian:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3184
16. LDK Solar revises fourth quarter 2011:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3183
Das IWR-Team wünscht allen ein erholsames Wochenende!
Münster, den 23. März 2012
juwi-Gruppe expandiert weiter in Asien Pazifik
• Projektentwickler gründet Niederlassung in Singapur
• weiterer Ausbau der Präsenz in den Wachstumsmärkten Asien-Pazifiks geplant
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Singapur / Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Die juwi-Gruppe, einer der führenden Projektentwickler für erneuerbare-Energien, steigt in den südostasiatischen Markt ein und baut ihr internationales Projektgeschäft weiter aus. Das Tochterunternehmen "juwi Renewable Energies Pte. Ltd." richtet derzeit seinen Hauptsitz in Singapur, der Finanzmetropole Südost-Asiens, ein.

Von dort aus betreut das Unternehmen in Zukunft Kunden und Projekte im gesamten Raum Asien Pazifik. Im Fokus stehen aktuell die Solarmärkte in Thailand und Malaysia. Mittelfristig bieten auch die Märkte Philippinen, Indonesien, Japan, Australien und China enormes Wachstumspotenzial.
Zunächst wird juwi Renewable Energies von Singapur aus erste Solarprojekte schlüsselfertig in Thailand und Malaysia realisieren. juwi wird in Südostasien zukünftig auch die Projektentwicklung und Finanzierung betreuen - von der Identifikation der geeigneten Standorte, über die Genehmigungs- und Finanzierungsphase bis zur Inbetriebnahme und der technischen Betriebsführung der fertigen Anlage.
Info

"Thailand und Malaysia bieten derzeit attraktive Bedingungen für die Photovoltaikbranche und 100% erneuerbare Energien sind viel früher möglich als vielen Akteuren bewusst ist. Wir möchten mit unserer internationalen Erfahrung dazu beitragen das enorme Potential der erneuerbaren Energien vor Ort schneller und wirtschaftlicher zu erschließen", betont Amiram Roth-Deblon, juwi-Regionaldirektor Asien-Pazifik.
Wegen der guten Voraussetzungen in den ASEAN (Association of Southeast Asian Nations) Staaten sowie juwis großer Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung von erneuerbare-Energien-Projekten weltweit rechnet die "juwi Singapur" mit raschem Wachstum - nicht zuletzt weil in Asien-Pazifik ein Riesenbedarf an erneuerbaren Energien besteht.
Während in vielen etablierten Märkten Sättigungseffekte sichtbar werden, hat Asien einen großen Nachholbedarf an erneuerbaren Energien. Die Aktivitäten in Singapur werden deshalb einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die globale Energieversorgung zum Vorteil heutiger und zukünftiger Generationen sichtbar in Richtung Nachhaltigkeit zu verändern.
Die Gründung der Niederlassung in Singapur ist ein weiterer, wichtiger Schritt in der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens. Der Einstieg in weitere Wachstumsmärkte wird gegenwärtig geprüft.
Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung - juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten.
Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert. juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen Anfang 2011 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet.
Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.
Singapur / Wörrstadt, 23. März 2012
Solare Prozesswärme für umweltfreundliche Lackierereien DÜRR
Solare Prozesswärme für umweltfreundliche Lackierereien DÜRR, einer der führenden Anbieter im Bereich der Automobil-Produktionstechnik und INDUSTRIAL SOLAR, Spezialist zur Herstellung von Fresnel-Kollektoren, kooperieren auf dem Gebiet der solaren Prozesswärme für nachhaltiges Lackieren.
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Freiburg, Stuttgart (iwr-pressedienst) - Der Eco+Paintshop von Dürr ist ein Synonym für eine Lackiererei, die den Energie- und Materialverbrauch ebenso senkt wie die Emissionen. Da passt der Kooperationsvertrag zwischen Industrial Solar GmbH (ISG) und Dürr sehr gut ins Bild.

Die Industrial Solar GmbH (ISG) ist auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Fresnel-Solarkollektoren für die Erzeugung industrieller Prozesswärme spezialisiert. Die wartungsarmen und platzsparenden Fresnel-Kollektoren bündeln das Sonnenlicht und arbeiten auf diese Art sehr effizient. Besonders in Ländern mit einer direkten Sonneneinstrahlung über 1500 kWh/m2 im Jahr ist das Potenzial für solarthermisch generierte Prozesswärme groß. Die so gewonnene Energie kann auf vielfältige Weise für den Produktionsprozess genutzt werden.
Für Dürr und seinen energetisch optimierten Eco+Paintshop ist ISG der ideale Partner. Mit den Hochleistungskollektoren von ISG ist Dürr in der Lage, Prozesswärme von bis zu 400 °C zu erzeugen. Insbesondere beim Trocknerbetrieb, der Temperaturen bis 220 °C benötigt, sind große Einsparungen möglich. An sonnenreichen Lackiererei-Standorten, wie zum Beispiel Tanger in Marokko, können etwa 30 bis 50% der für den Trocknerbetrieb benötigten Energie aus Sonnenenergie gewonnen werden.
Eine signifikante Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 1000 Tonnen im Jahr trägt dazu bei, besonders emissionsarm zu produzieren. Außerdem werden nicht erneuerbare Energiequellen geschont. Auch umgekehrt wird ein Schuh daraus: Da die Solarkollektoren das Dach der Halle abschatten, heizt sich die Lackiererei nicht so stark auf - entsprechend weniger Energie muss der Betreiber für deren Kühlung aufwenden.
Der Eco+Paintshop von Dürr stellt Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in der Produktion in den Vordergrund. Neben dem Einsatz bewährter Technologien, wie dem EcoDrySrubber, dem Trockenabscheidesystem für Lacknebel, oder dem Rotationstauchverfahren RoDip, ist die solare Prozesswärmeerzeugung mithilfe von Hochleistungskollektoren von ISG ein weiterer Schritt in Richtung einer verbesserten ökologischen und ökonomischen Effizienz.
Liefert solare Prozesswärme, ISG LF 11 Fresnel-Collector
Primärenergie und Ressourcen sind heute knapp und kostspielig und stehen verstärkt im Mittelpunkt der Prozessbilanz von Unternehmen. Zusätzlich sollen Emissionen und Reststoffe maßgeblich verringert werden. Dürr hat alle Prozesse einer Lackiererei auf mehr Effizienz untersucht und mit dem Fresnel-Kollektor von ISG weitere Wege gefunden, zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Produktion beizutragen.

Mit dem Eco+Paintshop bietet Dürr eine energetisch optimierte Lackiererei, die neben der besseren Umweltverträglichkeit auch deutlich geringere Stückkosten bietet und damit weitere Wettbewerbsvorteile verschafft.
Das hocheffiziente System für Anwendungen im Temperaturbereich bis ca. 400 °C und im thermischen Leistungsbereich bis in den zweistelligen Megawattbereich eignet sich hervorragend für verschiedenste Fertigungsprozesse in der Industrie und für die Klimatisierung von Gebäuden. Das Potenzial für solarthermisch erzeugte Prozesswärme ist enorm. Rund zwei Drittel des gesamten Endenergiebedarfs in der Industrie ist Prozesswärme. Zudem steigt der Energiebedarf für Kühlung im Gebäudebereich weltweit stetig an. Noch attraktiver ist die zusätzliche Kombination von Kältemaschinen mit anderen Prozesswarme-Anwendungen.
Spart Energie, Eco+Paintshop von Dürr
Informationen zu den Unternehmen
Industrial Solar GmbH
Die im Umfeld des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme aus der PSE AG in Freiburg hervorgegangene Industrial Solar GmbH hat sich auf die Weiterentwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Fresnel-Kollektoren zur solaren Erzeugung industrieller Prozesswärme und Kühlung in sonnenreichen Ländern fokussiert und besitzt seit 1999 Expertise im Bereich der konzentrierenden solarthermischen Technologie. Seit 2005 konnten bereits zahlreiche Systeme in Spanien, Italien, Deutschland, Tunesien und Katar installiert werden.
Dürr Systems GmbH
Dürr ist ein Maschinen- und Anlagenbaukonzern, der in seinen Tätigkeitsfeldern führende Positionen im Weltmarkt einnimmt. Gut 80% des Umsatzes werden im Geschäft mit der Automobilindustrie erzielt. Darüber hinaus beliefert Dürr die Flugzeugindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie- und Pharmaindustrie mit innovativer Produktions- und Umwelttechnik.
Die Dürr-Gruppe agiert mit vier Unternehmensbereichen am Markt: Paint and Assembly Systems plant und baut Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie. Application Technology sorgt mit ihren Robotertechnologien für den automatischen Lackauftrag. Maschinen und Systeme von Measuring and Process Systems kommen unter anderem im Motoren- und Getriebebau und in der Fahrzeugendmontage zum Einsatz.
Der vierte Unternehmensbereich Clean Technology Systems beschäftigt sich mit Verfahren zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Abluftreinigung. Weltweit verfügt Dürr über 49 Standorte in 22 Ländern und beschäftigt rund 6.800 Mitarbeiter. Dürr erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz in Höhe von 1,9 Mrd. €.
Freiburg, Stuttgart, den 23. März 2012
PV5 Solaranlage bringt Strom in den Forst
Sailaufer Waldkinder lernen Solartechnik kennen
Kleinostheim (iwr-pressedienst) - Fotovoltaik-Module spenden der Waldkindergruppe Sailauf seit kurzem Strom. Die Anlage im Wert von rund 2.600 Euro hat der Kleinostheimer Fachgroßhandel PV5 Solarconcept installiert und dafür Module des größten spanischen Herstellers Isofotón gewählt.
Die Module stehen auf dem Dach eines "Bauwagens". Es ist in Wirklichkeit ein alter Zirkuswagen, den die Eltern der Waldkindergruppe vor einigen Jahren in Eigenleistung umgebaut und wetterfest gemacht haben. Hierhin ziehen sich die Kinder bei schlechtem Wetter zum Basteln und Spielen zurück.
Die Fotovoltaik-Module sind nicht mit dem Stromnetz gekoppelt. Sie speisen als "Inselanlage" eine Autobatterie, die den Strom speichert und genug Energie nicht nur für die Beleuchtung, sondern auch für elektrische Geräte liefert. Das trifft sich gut, zum Beispiel wenn die Kinder basteln und Naturpädagoge Olgert Pallach mal mit der Bohrmaschine hantieren muss.
Mitarbeiter der Fachgroßhandlung PV5 Solarconcept bei der Montage der Inselanlage
"Die Ausstattung der Waldkindergruppe mit einer Solaranlage geht mit unserer Philosophie einher, sich sozial zu engagieren", sagt Geschäftsführer Ralf Hubert. "Am Unternehmenserfolg der letzten Jahre sollen immer wieder auch soziale Einrichtungen aus der Umgebung teilhaben." Eltern und Erzieher freuen sich: Mit Hilfe der Anlage könne den Kindern jetzt die Bedeutung von Sonnenenergie und Solarstrom anschaulich erklärt werden.
pv5/Isofoton - Modul Bildquelle: PV5 Solarconcept GmbH
Die PV5 Solarconcept GmbH wurde im Jahr 2000 als Fachgroßhandel für Solarstromanlagen gegründet und ist heute Marktführer im Rhein-Main-Gebiet. Neben dem Hauptsitz in Kleinostheim bei Aschaffenburg ist das Unternehmen mit Standorten in Würzburg und Papenburg vertreten. Mit derzeit 30 Mitarbeitern erwirtschaftete das durch Klaus Syndikus und Ralf Hubert geführte Unternehmen 2011 einen Jahresumsatz von 63 Millionen Euro.
Waldkindergarten Sailauf
Neben dem Vertrieb von Qualitätsprodukten versteht sich PV5 als Partner für das Handwerk in den Bereichen Projektierung und Schulung. Mit dem Beitritt in den europäischen Verband "PV CYCLE Association" im Oktober 2010, gewährleistet PV5 die kostenfreie Rücknahme und ordnungsgemäße Entsorgung von Solarmodulen.
Kleinostheim, den 22. März 2012
Keine Minute mehr beim Offshore-Netzanschluss verlieren!
Gute Lösungsvorschläge müssen das Signal für unmittelbare Umsetzung sein,
um Investitionen und Arbeitsplätze nicht zu gefährden
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Bremerhaven, Berlin (iwr-pressedienst) - Der Offshore-Branchenverband WAB begrüßt die heute in Berlin vorgelegten Ergebnisse der Arbeitsgruppe zum beschleunigten Netzausbau für Offshore-Windenergie und drängt auf deren unmittelbare Umsetzung. Der Verband fordert insbesondere die Hilfe des Bundes bei Haftungs- und Finanzierungsfragen.

"Wenn sich der Netzausbau noch weiter verzögert, werden die politischen Ziele für Offshore-Wind weit verfehlt. Das wäre katastrophal für die deutsche Offshore-Windindustrie.", so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB. Nach Angaben von Experten werden unter den gegenwärtigen Bedingungen nur rund 5 Gigawatt bis 2020 in deutschen Gewässern installiert werden.
Das politische Ziel liegt mit 10 Gigawatt doppelt so hoch. Die stark mittelständisch geprägte Industrie hat in den letzten Jahren im Vertrauen auf dieses Ziel dreistellige Millionenbeträge in Technik, Produktionskapazitäten und Infrastruktur investiert. Hinzu kommen Millioneninvestitionen der Länder in diesem Bereich. "Die Investitionen und die Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden.", so Meyer.
Info

Jede weitere Minute Verzögerung koste den Unternehmen bares Geld und zukunftsträchtige Arbeitsplätze unterstreicht Meyer. Derzeit arbeiten rund 6.000 Beschäftigte in der deutschen Offshore-Industrie. Bis 2021 erwarteten Experten bisher einen Anstieg auf bis zu 33.000 Beschäftigte. Diese Arbeitsplätze finden sich bereits heute im gesamten Bundesgebiet.
Derzeit verhindern im Wesentlichen ungeklärte Haftungsrisiken weitere Investitionen in die seeseitigen Netzanschlüsse. Die WAB fordert daher, dass mögliche Schäden, die trotz technischer und organisatorischer Vorkehrungen nicht wirtschaftlich versicherbar sind, durch den Bund übernommen werden. Dieser Ansatz der Risikoübernahme durch den Bund ist auch aus anderen Industrien bekannt. "Die Risikoübernahme durch den Bund muss unverzüglich umgesetzt werden.", fordert Meyer, "das wäre das Signal auf das wir so lange warten", so Meyer weiter.
Seit Ende Januar haben Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) und des Bundesumweltministeriums (BMU), des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und der Bundesnetzagentur (BNetzA) in einer Arbeitsgruppe zusammen mit Länder- und Industrievertretern, Vorschläge zur Beschleunigung der Netzanbindung der Offshore-Windparks erarbeitet. Die Arbeitsgruppe wurde von der Kommunikationsplattform "Stiftung der deutschen Wirtschaft zur Nutzung und Erforschung der Windenergie auf See" moderiert.
Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergieindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.
Bremerhaven, Berlin , den 22. März 2012
Positive Signale für Offshore-Investoren
• Die Arbeitsgruppe "Beschleunigung der Netzanbindung von Offshore-Windparks"
präsentiert Lösungsansätze vor Ministerien
• Zügige Netzanbindung für Offshore-Windparks erwartet
• Umsetzung kurzfristiger Lösungsvorschläge für Gelingen der Energiewende erforderlich
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Berlin (iwr-pressedienst) - Jörg Kuhbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE hat heute Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Bundesumweltminister Norbert Röttgen die Lösungsansätze der Arbeitsgruppe "Beschleunigung der Netzanbindung von Offshore-Windparks" (AG Beschleunigung) vorgestellt.

"Aus Sicht der Arbeitsgruppe können die erarbeiteten Lösungsansätze die entstandenen Verunsicherungen bei den Investoren kurzfristig auflösen", sagt Jörg Kuhbier. "Ziel müssen verlässliche Anschlusstermine für die Windparkbetreiber und Investoren, die Überwindung der bei TenneT aufgetretenen Finanzierungsschwierigkeiten sowie die Lösung der Haftungsfrage bei Verzögerungen oder Netzausfällen sein. Insofern begrüßen wir die heutige Zusage der Bundesminister, vor der Sommerpause einen Gesetzesentwurf zur Lösung der Haftungsfrage zu beschließen", so Kuhbier weiter.
Die AG Beschleunigung wurde auf Initiative von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler unter Beteiligung des Bundesumweltministeriums am 13. Januar 2012 ins Leben gerufen. Unter Moderation der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE lag der Auftrag der Arbeitsgruppe darin, Lösungsvorschlägen im Hinblick auf die entstandenen Verzögerungen bei den Offshore-Netzanschlüssen, auf die daraus resultierenden Auswirkungen für die Offshore-Windparkbetreiber sowie auf die Finanzierungsschwierigkeiten des für die Nordsee zuständigen Übertragungsnetzbetreibers TenneT TSO GmbH zu erarbeiten.
Info
Zur Arbeitsgruppe gehören Vertreter des Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministeriums (BMWI, BMU), des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), und der Bundesnetzagentur (BNetzA) sowie Vertreter der Offshore-Industrie (darunter Investoren und Betreiber von Offshore-Windparks, Netzbetreiber, Hersteller von Windenergieanlagen und Komponenten sowie Produzenten der Offshore-Kabel) und Vertreter der norddeutschen Küstenländer.
"Die AG Betreiber der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE geht davon aus, dass bei sofortiger Umsetzung der einzelnen Maßnahmen die Investitionsentscheidungen für den Bau von weiteren Offshore-Windparks in einer Größenordnung von rund 3.500 MW zeitnah getroffen werden können", erklärt Georg Friedrichs (VATTENFALL), Sprecher der AG Betreiber. Dies setze voraus, dass die seit Herbst 2011 überfälligen Vergaben und Ausschreibungen der Übertragungsnetz-Anbindung in der deutschen Nordsee zeitnah ausgelöst werden. Weitere Verzögerungen seien nun nicht mehr hinnehmbar.
Aktuell sind in der deutschen Nord- und Ostsee bereits Offshore-Windparks mit einer Leistung von etwa 3.000 MW in der konkreten Umsetzungsphase (Betrieb bzw. Baubeginn bis Ende 2013). "Um diese erste Ausbaustufe nicht durch weitere Netzanbindungsverzögerungen und bereits eingetretene Schadensfälle zu riskieren, sind die vorgeschlagenen Gesetzesfassungen erforderlich", so Friedrichs weiter.
"Die Prozesse innerhalb der AG Beschleunigung haben gezeigt, dass trotz unterschiedlicher Interessen der Umbau der Stromversorgung gemeinsam gelingen kann", erläutert Thorsten Herdan, Vizepräsident der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE und Geschäftsführer des VDMA Power Systems. "Entscheidend ist, dass die Lösungsvorschläge kurzfristig umgesetzt werden, damit kein Fadenriss bei den Anlagenherstellern und ihren Zulieferern entsteht. Wenn dies gelingt, dann ist die Arbeit der AG Beschleunigung ein gutes Beispiel dafür, wie Wirtschaft und Politik gemeinsam die richtigen Rahmenbedingungen schaffen können", so Herdan weiter.
Das Papier der AG Beschleunigung mit den erarbeiteten Lösungsansätzen finden Sie unter: www.offshore-stiftung.de "Aktuelles".
Berlin, den 22. März 2012
E.ON baut zweifach auf Nordex - Nordex gewinnt 55-MW-Projekt in Polen
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Der Turbinenhersteller Nordex hat in Polen den Folgeauftrag für die Lieferung und Errichtung der Windturbinen für den Windpark der polnischen Tochtergesellschaft von E.ON Climate & Renewables erhalten. Bis zum Jahr 2013 liefert der Hersteller für die Projekte "Wysoka I und II" insgesamt 22 Großturbinen vom Typ N90/2500.
Die Errichtung erfolgt in zwei Stufen: Noch im laufenden Jahr wird der erste Teilabschnitt mit drei Turbinen installiert, 2013 erfolgt dann der Ausbau um weitere 19 Anlagen.

Der Standort des Windparks liegt 100 Kilometer südlich von Stettin und damit in regionaler Nähe zum Hauptproduktionswerk von Nordex in Rostock. Die spätere Betreuung der Anlagen erfolgt über einen vor Ort befindlichen Service Point der polnischen Landesgesellschaft, die Nordex im Jahr 2008 gegründet hat.
Das neue Projekt ist der inzwischen dritte E.ON-Windpark, für den Nordex Turbinen liefert. Zudem ist es das bislang größte polnische Einzelprojekt von Nordex. Mit dem Park "Wysoka" hat der Hersteller Turbinen-Leistung von insgesamt rund 200 MW in Polen geliefert.
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"E.ON hat sich jetzt zum dritten Mal für unsere 2,5-MW-Baureihe entschieden und setzt die gute Zusammenarbeit mit Nordex im Markt Polen fort. Angesichts der starken Stellung, die unser Kunde hier hat, ist das ein erfreulicher Erfolg", so Lars Bondo Krogsgaard, Vertriebschef der Nordex SE.
Nordex im Profil
Als einer der technologisch führenden Anbieter von Megawatt-Turbinen profitiert Nordex vom globalen Trend zur Großanlage besonders. Das Produktprogramm reicht bis zu einer der größten Serienwindenergieanlagen der Welt (N90/2500, N100/2500, N117/2400), bis heute wurden mehr als 1.700 dieser Turbinen produziert.
Damit verfügt Nordex im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern seiner Branche über einen entscheidenden Erfahrungsvorsprung im Betrieb von Großanlagen. Insgesamt hat Nordex weltweit rund 4.700 Anlagen mit einer Kapazität von über 7.100 MW installiert. Mit einem Exportanteil von mehr als 90 Prozent nimmt die Nordex SE auch in den internationalen Wachstumsregionen eine starke Position ein. Weltweit ist das Unternehmen in 19 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten. Derzeit beschäftigt die Gruppe weltweit mehr als 2.600 Mitarbeiter.
Hamburg, den 22. März 2012
juwi und Kaltemp bauen größte Solaranlage Chiles
• Erste Kooperation zwischen juwi und chilenischem Ingenieurexperten Kaltemp
• Dritte Solaranlage des deutschen Projektentwicklers juwi in Chile
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Santiago de Chile / Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Die sonnenreiche Región de Coquimbo im Norden Chiles wird zum Stromproduzenten. Auf einer ungenutzten Fläche in der Nähe der Stadt Vicuña realisieren der deutsche Spezialist für erneuerbare Energien juwi und die chilenische Ingenieurfirma Kaltemp gemeinsam die größte Solaranlage Chiles. Das Sonnenkraftwerk besitzt eine Gesamtleistung von mehr als 1.200 Kilowatt und wird ab Mitte des Jahres sauberen Solarstrom produzieren.

Die Anlage mit einer Größe von knapp zwei Hektar besteht aus rund 5.000 polykristallinen Modulen. Sie liefert sauberen Strom für die Bewässerungsanlage einer Clementinen- und Avocadoplantage in unmittelbarere Nähe des Solarkraftwerks. Ab Mitte des Jahres wird Kaltemp Eigentümer der größten Solaranlage Chiles‚. Damit setzen die chilenischen Ingenieurexperten neue Maßstäbe in dem südamerikanischen Land.
Für die juwi-Gruppe ist Chile ein wichtiger Markt. Seit Herbst 2010 ist die juwi Energías Renovables de Chile Limitada in der Hauptstadt Santiago vertreten. "Chile verfügt für die Nutzung der Solarenergie hervorragendes Potenzial", sagt Diego Lobo-Guerrero Rodríguez, Projektkoordinator Lateinamerika für Solar. Nord-Chile gehört weltweit zu den Gebieten mit der höchsten Sonneneinstrahlung. "Neben der hohen Solarstrahlung liegen in Chile hervorragende Windverhältnisse vor. Chile ist darüber hinaus ein politisch sehr stabiles Land und sehr offen für die Erneuerbaren."
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Im Bereich Solar war die juwi-Gruppe als Projektentwickler an bereits zwei Forschungsprojekten in der Atacama-Wüste beteiligt. In der Küstenstadt Antofagasta und im Gebirgsstädtchen San Pedro de Atacama hat der Spezialist für erneuerbare Energien bereits 2010 zwei Solaranlagen mit einer Leistung von jeweils sechs Kilowatt installiert. Die Anlagen, die sowohl mit Dünnschicht- als auch mit polykristallinen Modulen bestückt sind, wurden in Kooperation mit dem Zentrum für Energieausbau der Universität Antofagasta errichtet.
Zur juwi-Gruppe
juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung - juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa einer Million Haushalten.
Über Kaltemp
Kaltemp ist seit über 35 Jahren auf dem chilenischen Markt aktiv und projektiert, installiert und wartet Anlagen zur Erzeugung von Warmwasser, Heizungs- und Klimaanlagen für Wohn- und Geschäftshäuser. Auch im Bereich der Solarenergie und der Energieeffizienz hat das Unternehmen umfangreiche Erfahrungen. Zu den Kunden von Kaltemp gehört auch eine Wohnungsgesellschaft in Santiago.
Santiago de Chile / Wörrstadt, den 22. März 2012
ENERGY EUROPE findet vom 23. bis 25. Mai 2013 in Kopenhagen statt.
Neue internationale Erneuerbare-Energien-Messe in Dänemark
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Ostenfeld, Hamburg, Berlin (iwr-pressedienst) - Das größte und modernste Veranstaltungshaus in Kopenhagen, das Bella Center, präsentiert ab Mai 2013 gemeinsam mit deutschen Partnern die Messe- und Konferenzveranstaltung ENERGY EUROPE. Das Produktspektrum der ENERGY EUROPE wird die gesamte Palette der erneuerbaren Energieerzeugung und Energienutzung abbilden. Zum ersten Mal wird dieses internationale Branchentreffen vom 23. bis 25. Mai 2013 stattfinden.

Jetzt hat sich unser nördliches Nachbarland Dänemark mit seiner geänderten politischen Großwetterlage zu einer deutlich stärkeren Nutzung regenerativer Energiequellen entschlossen. Das dänische Ministerium für Klima und Energie hat Ende letzten Jahres seine Strategie bis 2050 vorgelegt.
Darin heißt es: "Während das 20. Jahrhundert durch den Zugang zu großen Mengen an scheinbar billiger Kohle, Öl und Gas geprägt wurde, steht das 21. Jahrhundert ganz im Zeichen des Ausbaus alternativer Energiequellen."
Bis zum Jahr 2020 soll der Verbrauch fossiler Ressourcen in Dänemark um 33 Prozent gesenkt werden. Und genau diese 33 Prozent sollen zukünftig durch erneuerbare Quellen ersetzt werden. Damit ist das Land, in dem immerhin vor mehr als 20 Jahren die Windenergie marktfähig entwickelt wurde, mit dem Regierungswechsel in 2011 aus seinem rund zehnjährigen Energie-Dornröschenschlaf erwacht.
Hinzu kommt eine nun stabile Gesetzeslage zur lukrativen Eigennutzung von regenerativem Strom (z.B. mit dem Net Metering), die schon jetzt in vielen europäischen Ländern als vorbildhaft gilt.
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Insbesondere deutsche Solar-, Bioenergie-, und Windenergieunternehmen bezeichnen den dänischen Markt als zukünftig umsatzstärksten und strömen vermehrt ins Land. Vor diesem Hintergrund wurde die Messe und Konferenz ENERGY EUROPE ins Leben gerufen.
"Es ist uns eine große Freude und Ehre, am 23. Mai 2013 unsere Tore für die ENERGY EUROPE zu öffnen", erklärt Jacob Schmidt, Direktor Sales and Marketing des Bella Centers. "Seit der Durchführung der Weltklimakonferenz COP 15 im Jahr 2009 ist es unser großer Wunsch, besonders dem Energiemarkt unsere Veranstaltungskompetenz und unser Ambiente zur Verfügung zu stellen. Nun ist die Zeit reif dafür und wir sind begeistert, Organisatoren einer innovativen Veranstaltung zu sein, auf der sich im Mai 2013 die großen und wichtigen Player der globalen Erneuerbare-Energien-Branche im Bella Center, Kopenhagen, treffen werden."
ENERGY EUROPE mit großer Ausstrahlung
Mit diesem neuen Messeformat soll nicht nur ein Marktplatz für die Erneuerbaren in Dänemark entstehen, sondern die sich schnell entwickelnden Märkte Skandinaviens und Osteuropas erhalten ebenso mit dieser Veranstaltung eine Informations- und Präsentationsplattform.
Das Interesse an der Nutzung erneuerbarer Energiequellen ist dort stark gestiegen - sei es zugunsten des Klimaschutzes, sei es, um eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und damit von Nachbarländern zu erreichen, sei es aus ökonomischen Gründen einer volks- und privatwirtschaftlichen Kostensenkung oder auch um die heimische Wirtschaft zu stärken.
Die Gründe sind zahlreich. Das Ergebnis ist eindeutig: In Europa hat man sich klare Klimaziele gesetzt, die nur mit einer verstärkten Nutzung der Erneuerbaren erreichbar sind. In den einzelnen nord- und osteuropäischen Ländern stehen jetzt große Investitionsmittel für den Umbau der Energiesysteme zur Verfügung.
Die im Mai 2013 erstmals stattfindende ENERGY EUROPE kommt somit nicht nur den Bedürfnissen der Branchenunternehmen aus Skandinavien und Osteuropa entgegen. Sie gibt auch Entscheidungsträgern und Investoren dieser Länder mit ihren boomenden, erneuerbaren Energiemärkten die Gelegenheit, sich zukünftig verstärkt mit Wind-, Solar- und Bioenergie sowie mit Geothermie zu versorgen.
Weitere Informationen:
www.energy-europe.dk
KROMREY KOMMUNIKATION:
Die Agentur Kromrey Kommunikation aus Schleswig-Holstein (seit 2012 auch mit Niederlassungen in Hamburg und Berlin) ist Partner der ENERGY EUROPE und fungiert als internationale Kontaktstelle für alle Interessenten an Messe- oder Konferenzpräsentationen.
Ostenfeld, Hamburg, Berlin, den 22. März 2012
Finanzierungsengpass bei Offshore-Projekten wird angepackt
Experten diskutieren auf Fachtagung in Bremen
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Bremen (iwr-pressedienst) - Mehr als 200 internationale Finanzierungsexperten diskutieren heute auf einer ganztägigen Veranstaltung des Offshore-Branchenverbandes WAB Finanzierungsfragen der Offshore-Windindustrie. Die jährliche Veranstaltung wird zusammen mit Mummert & Company zum dritten Mal durchgeführt.

"Die WAB kümmert sich mit der Veranstaltung um ein aktuelles Thema, das der gesamten Branche unter den Nägeln brennt", sagt Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB. Experten schätzen den Investitionsbedarf für Offshore-Windenergie in Europa bis zum Jahr 2020 auf bis zu 100 Milliarden Euro.
Dazu kommen noch weitere Milliardeninvestitionen für den Bereich Netze. "Wir sehen, dass Banken und Investoren derzeit nur einige wenige Projekte finanzieren", so Meyer weiter. Die Investoren zeigen sich derzeit aufgrund der Risikostruktur eher verhalten. "Insbesondere die Fragen der Haftungsrisiken beim Netzausbau müssen geklärt werden!", fordert Meyer.
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Der Bremische Staatsrat für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Dr. Heiner Heseler fordert daher in seiner Eingangsrede die Unterstützung der Bunderegierung beim seeseitigen Netzausbau und ein KfW-Programm zum Ausbau der Hafeninfrastruktur.
Dirk Briese von Trendresearch weist in seinem Eingangsvortrag darauf hin, dass der Offshore-Markt noch jung ist, sich aber mit hohem Potenzial dynamisch entwickelt. Der Wettbewerb wird durch das Auftreten neuer Akteure aus Europäischen Ausland und insbesondere auch China weiter an Fahrt gewinnen.
Zudem zeigt Briese eine Ausbauprognose für Offshore-Wind in Deutschland für den Fall, das insbesondere die jetzigen Netzanschlussprobleme nicht gelöst werden. "Mit fünf Gigawatt erreichen wir dann nur die Hälfte des politischen Ziels. Das wäre für die Offshore-Branche katastrophal!", ergänzt Ronny Meyer.
In weiteren Podiumsdiskussionen diskutieren die Experten Spezialfragen der Finanzierung. Auch hier zeigt sich, die Wichtigkeit stabiler politischer Rahmenbedingungen und die wichtige Rolle der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Europäischen Investitionsbank (EIB).
Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergieindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.
Bremen, den 21. März 2012
naturstrom liefert 100 Prozent Ökostrom aus Deutschland
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Düsseldorf (ots) - Als einziger unabhängiger, bundesweit aktiver Stromanbieter hat naturstrom die zur Versorgung seiner Kunden im Jahr 2011 benötigte Ökostrommenge vollständig aus Deutschland bezogen. Das Düsseldorfer Unternehmen, einer der ältesten Ökostromanbieter, arbeitet mit über 200 Wind- und Wasserkraftlieferanten zusammen und verfolgt so einen deutschlandweit einzigartigen Stromeinkauf.

naturstrom - Kunden erhalten ihren sauberen Strom größtenteils direkt aus kleineren, dezentralen Ökokraftwerken, die dafür aus dem EEG-Fördersystem aussteigen. Auf diese Weise forciert naturstrom die immer wichtiger werdende Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien.
"Wir setzen uns jedes Jahr das Ziel, einen möglichst hohen Anteil unseres Ökostroms aus deutschen Anlagen zu liefern", erklärt naturstrom - Vorstand Oliver Hummel. "Das hat im letzten Jahr hervorragend geklappt, obwohl wir unsere Kundenanzahl mehr als verdoppelt haben."
Info

Während fast alle Ökostromtarife im Markt auf Großwasserkraft aus Norwegen oder den Alpenländern basiert, setzt naturstrom bewusst auf regionale und dezentrale Bezugsquellen. 43 Prozent des Ökostroms bezog naturstrom aus Windenergieanlagen, 57 Prozent aus mittelgroßen Wasserkraftanlagen. Damit hat der Düsseldorfer Ökostrompionier den nach eigenen Recherchen höchsten Windanteil unter allen bundesweit aktiven Stromanbietern.
"Der bisherige Erfolg der Erneuerbaren Energien wird getragen von engagierten Privatleuten, Landwirten und Mittelständlern", erläutert Oliver Hummel.
"Die Energiewende bietet daher die Chance, das bisherige System der Großkraftwerke durch eine bürgernahe, mittelständisch geprägte Erzeugungsstruktur abzulösen. Und nicht zuletzt", ergänzt er, "senkt eine regionale und somit verbrauchsnahe Ökostromerzeugung den Bedarf an Höchstspannungsnetzen."
Durch den Stromeinkauf bevorzugt aus dezentralen Ökokraftwerken fördert naturstrom diese Entwicklung. Und auch als Projektierer und Förderer von Ökostromkraftwerken wirkt das Unternehmen in dieser Richtung. Beispielsweise durch Bürgschaften und Beteiligungen an Bürgerwindparks sowie die Möglichkeit für Privatpersonen, sich an naturstrom-Anlagen zu beteiligen.
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Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel
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Greenpeace-Studie: Import-Textilien verschmutzen Gewässer in Deutschland
Hamburg (ots) - Giftige und hormonell wirksame Chemikalien gelangen auch durch die normale Haushaltswäsche in deutsche Gewässer. Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung treten bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE) in Import-Textilien bei der ersten Haushaltswäsche aus. Im Abwasser bildet sich aus NPE das Umweltgift Nonylphenol (NP).
Die Verwendung dieser Chemikalien ist in der EU verboten oder stark eingeschränkt. "Modemarken machen ihre Kunden zu unfreiwilligen Komplizen bei der weltweiten Wasserschmutzung", sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace: "Die Branche muss ihre Produktion endlich entgiften." Greenpeace engagiert sich mit der Kampagne "Detox" für eine Textilproduktion ohne gefährliche Chemikalien.
Für den aktuellen Report "Schmutzige Wäsche - Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel" hat Greenpeace Textilien von Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren, Calvin Klein und weiteren Modemarken aus elf Ländern untersucht. Aus dem deutschen Handel stammt ein in China gefertigtes Sport-Shirt von Li Ning mit dem dritthöchsten NPE-Gehalt aller Proben.
In den Herstellungsländern der getesteten Textilien - China, Thailand, Vietnam, Sri Lanka, Philippinen und Türkei - ist der Einsatz von NPE nicht geregelt. Diese werden zum Beispiel als Tenside in Waschmitteln genutzt. Laut Umweltbundesamt sind Import-Textilien die größte Quelle für NPE und NP in deutschen Gewässern. Kläranlagen können die Einleitung nicht ausreichend verhindern.
Von der Waschmaschine in den Fluss: Jede neue Textilie setzt Chemikalien frei.
Für den Import von NPE-haltigen Textilien existieren in der EU bisher keine Regelungen. Mit der jährlichen Einfuhr von 881 000 Tonnen Textilien nach Deutschland werden auch viele Tonnen NPE mitgeliefert. Einige Modemarken wie H&M, Adidas, Puma und Nike haben in betriebseigenen Regelungen 100 mg/kg NPE als Rückstandsmenge festgelegt.
Bei einem weltweiten Exportvolumen von 150 000 bis 200 000 Tonnen Textilien würde H&M - bei voller Ausschöpfung der eigenen Grenzwerte - 15 bis 20 Tonnen NPE in Absatzländer einführen. "Die von den Firmen festgelegten Werte sind viel zu hoch", sagt Santen: "Von der Herstellung bis zum Handel verteilt die Textilindustrie weiterhin ihre Schadstoffe." Da nur vereinzelte Firmen überhaupt Grenzwerte haben, geht Greenpeace davon aus, dass die in hiesige Gewässer eingeleitete Menge NPE 88,1 Tonnen pro Jahr weit übersteigt.
Einen Ausstieg aus der Produktion mit gefährlichen Chemikalien bis zum Jahr 2020 haben bisher Nike, Adidas, Puma, Li Ning, H&M und C&A zugesagt. Greenpeace fordert alle Markenhersteller auf, den Einsatz von NPE in Produktionsprozessen bis zum Jahr 2013 zu beenden. Es sind längst ungefährlichere Alternativen auf dem Markt.
In zwei vorangegangenen Berichten hatte Greenpeace aufgedeckt, dass die internationale Textilindustrie die Trinkwasserdepots von Millionen Menschen in China vergiftet. Eine breite Auswahl (78 Artikel) in Asien gefertigter Textilien ließ Greenpeace anschließend auf NPE-Rückstände untersuchen. 14 dieser 78 Proben wurden für den aktuellen Test in einer standardisierten Haushaltswäsche bei 40 Grad gewaschen.
Geplante EEG-Änderungen blockieren Investitionen in Erneuerbare Energien und verhindern echte Marktintegration
20.03.2012 | 11:35 Uhr
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Berlin (ots) - Die jüngsten Vorschläge der Bundesregierung zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) stellen nach Ansicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) einen fundamentalen Angriff auf die Grundlagen des EEG dar. Künftig soll nur noch ein Teil des erzeugten Stroms aus Fotovoltaikanlagen eine feste Vergütung erhalten.

Mit Hilfe einer Verordnungsermächtigung könnte dieses Modell zudem kurzfristig auf alle Sparten der Erneuerbaren Energien ausgedehnt werden. "Damit schürt die Bundesregierung Investitionszurückhaltung in der gesamten Branche. Denn die notwendige Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit hinsichtlich der Refinanzierung von millionenschweren Investitionen würde entfallen", kritisiert BEE-Präsident Dietmar Schütz. Der BEE fordert deshalb, in den weiteren Beratungen der EEG-Änderungen die entsprechenden Regelungen ersatzlos zu streichen.

Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen die zehn bzw. 15 Prozent des produzierten Stroms, die keine Vergütung mehr erhalten, entweder vom Anlagenbetreiber selbst verbraucht oder direkt vermarktet werden. Doch dieser Ansatz des so genannten "Marktintegrationsmodell" ist in der Praxis gar nicht umsetzbar, da entscheidende Fragen unbeantwortet bleiben.
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So ist beispielsweise völlig unklar, wie sich vorab die 100 Prozent der in einem Jahr eingespeisten Strommenge ermitteln lassen und wie Vermarkter vorab wissen können, wann die 85 bzw. 90 Prozent-Schwelle erreicht wäre. Schütz: "Viele Anlagenbetreiber werden aller Voraussicht nach den Aufwand für solche Prognosen und entsprechende Verträge nicht auf sich nehmen. Somit droht das vermeintliche Marktintegrationsmodell zu einer versteckten Vergütungskürzung zu werden."
Die geplanten Änderungen gehen komplett an den Notwendigkeiten eines zukunftsfähigen Energiemarktes vorbei. Durch die Besonderheit der meisten Erneuerbaren Energien, hohe Investitionskosten, aber äußerst geringe Betriebskosten aufzuweisen, könne der von der Bundesregierung postulierte Vermarktungsansatz beim aktuellen Marktdesign nur ins Leere laufen.
Denn die Strompreisbildung an den Großhandelsmärkten orientiere sich nach wie vor an den hohen Grenzbetriebskosten fossiler Kraftwerke. Gleichzeitig senken die regenerativen Energien über den Merit-Order-Effekt die durchschnittlichen Großhandelspreise.
"Investitionen in regenerative Kraftwerke, schnell regelbare Gaskraftwerke oder in Speicher sind deshalb über den derzeitigen Börsenstrompreis nicht refinanzierbar.
Eine Umgestaltung des Strommarktes ist vor diesem Hintergrund dringend erforderlich, damit in Zukunft eine selbsttragende Entwicklung Erneuerbarer Energien möglich wird", schlussfolgert Schütz.
Pressekontakt:
Ronald Heinemann Referent für Medien und Politik Fon: 030/2758170-16, Fax: -20
E-Mail: presse@bee-ev.de
Internet: www.bee-ev.de
ENOVA veräußert vier Offshore-Windpark-Planungen an HOCHTIEF Offshore Development Solutions
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Bunderhee (iwr-pressedienst) - Der ostfriesische Projektentwickler ENOVA hat die vier Offshore-Windparks ENOVA Offshore Northsea Windpower 4-7 (NSWP 4-7) an HOCHTIEF Offshore Development Solutions veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

ENOVA betreibt die Entwicklung der vier Offshore Windparks ENOVA Offshore NSWP 4-7 zusammen mit weiteren Projekten seit 2009. Auch nach der Veräußerung ist ENOVA weiter in die Projektentwicklung involviert:
HOCHTIEF Offshore Development Solutions hat ENOVA mit der weiteren Projektierung der Windparks bis zur Genehmigung beauftragt. Ziel von HOCHTIEF Offshore Development Solutions ist es, die Parks nach abgeschlossener Entwicklung und der damit verbundenen Wertsteigerung vor Baubeginn zu veräußern.
ENOVA hat damit erneut Offshore-Projekte in der Genehmigungsphase veräußert. In den vergangenen Jahren erwarben große Energieversorger bereits die Projekte Innogy Nordsee 1, 2 und 3 sowie Delta Nordsee 1 und 2. Auch diese behielten ENOVA im Rahmen der Genehmigungsplanung im Boot. Das in der 12-sm-Zone geplante Offshore-Projekt RIFFGAT wird gemeinschaftlich durch die EWE AG und ENOVA entwickelt.
Übersichtskarte der Projektgebiete
Das Projektgebiet der vier Offshore-Windparks NSWP 4-7 umfasst insgesamt eine Fläche von mehr als 300 Quadratkilometer, auf denen rund 340 Windenergieanlagen errichtet werden können. Ihre Entfernung von Borkum beträgt zwischen 160 und 200 Kilometer. In direkter Nachbarschaft zu diesen Projekten hat ENOVA im Jahr 2011 weitere Flächen in die Planung aufgenommen. Die Projekte ENOVA Offshore Northsea Windpower 8 bis 15 umfassen mehr als 600 km2. Mit über 1.100 km2 selbst oder im Auftrag entwickelten Flächen gehört ENOVA zu den größten Offshore-Windpark-Entwicklern in Deutschland.
ENOVA Unternehmensgruppe
Die ENOVA Unternehmensgruppe wurde im Jahr 1989 gegründet. Der unternehmerische Schwerpunkt liegt im Bereich der Entwicklung von Erneuerbare Energien Projekten Seit 1998 ist ENOVA "offshore" aktiv. So ist die erste in Deutschland im Jahr 2004 errichtete Nearshore-Anlage in der Ems bei Emden das Ergebnis langjähriger Planungen von ENOVA. Insgesamt entwickelt ENOVA derzeit Offshore-Flächen mit rund 1.100 km2.
Info

Darunter ist der Offshore Windpark RIFFGAT, ein Gemeinschaftsprojekt mit der EWE AG, für den noch in diesem Jahr Baubeginn ist. Bei weiteren fünf veräußerten Projekten bleibt ENOVA bis zur Genehmigungserlangung an Bord und steuert das Genehmigungsverfahren mit allen damit zusammenhängenden Aufgaben. Das umfangreiche Know-How von ENOVA wird bereits wieder in neue Projekte investiert: ENOVA Offshore Northsea Windpower 8 bis 15, ein neues Windparkportfolio auf einer Fläche von rund 600 km2. Die Anträge auf Genehmigung wurden im Jahr 2011 beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) als zuständiger Genehmigungsbehörde eingereicht.
HOCHTIEF Offshore Development Solutions
HOCHTIEF Offshore Development Solutions wurde im Februar 2012 von HOCHTIEF Solutions und Ventizz Capital Partners geründet. Das Gemeinschaftsunternehmen erwirbt in einem frühen Entwicklungsstadium Konzessionsverfahren bzw. Konzessionen von Offshore-Windparks, entwickelt diese weiter und veräußert die Projektentwicklungen vor Baubeginn weiter.
Durch die Projektentwicklungskompetenz und Finanzstärke sowie durch das Know-how beider Partner im Offshore-Markt bereitet das Unternehmen die spätere Errichtung der Windparks so vor, dass die Risiken für Bauherren und Betreiber erheblich reduziert werden. Im Zuge der Gründung von HOCHTIEF Offshore Development Solutions hat Ventizz den Windpark Nautilus II eingebracht.
Mit dem Erwerb vier weiterer Offshore-Windparks, North Sea Windpower 4-7 (NSWP 4-7), entwickelt das Unternehmens derzeit insgesamt fünf Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ).Weitere Projektvorhaben werden derzeit von HOCHTIEF Offshore Development Solutions geprüft.
Bunderhee, den 19. März 2012
Der Energieletter 11/2012
Die Highlights der Woche vom 12.03.2012 - 16.03.2012
1. Energie: Wind- und Solaranlagen verdrängen Gas- und Kohlekraftwerke
2. Solarenergie unter Druck - Staat zahlt keine Solarförderung
3. Finanzen & Börse: Q-Cells: griechische Aufträge lassen Aktie springen
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom
5. Energiekalender.de: Projektplanung Windenergie 6. RENIXX World hinkt hinterher
7. Alstom an REpower interessiert?
8. Solardiskussion lässt Geschäftsklima für Erneuerbare abkühlen
9. Forschungsverbund "Solar Biofuels Ruhr" gegründet
10. Chevron: Erneutes Leck bei Offshore-Ölfeld vor Brasilien
11. Erneuerbare treiben Umsatz bei Netzbetreiber auf 6,9 Mrd.Euro
12. Offshore-Windenergie: Küstenbundesländer fordern Masterplan
13. Neues Beben in Japan - Fukushima kommt mit Schrecken davon
14. Jobs & Stellenmarkt: KlimaschutzAgentur sucht Geschäftsführer
International News:
15. USA: orders for safety enhancements with nuclear reactors -
16. Abengoa and JGC put CSP plant into operation -
All international news:
http://www.renewable-energy-industry.com/news
1. Energie: Wind- und Solaranlagen verdrängen Gas- und Kohlekraftwerke
Münster - Am letzten Wochenende haben Wind- und Solaranlagen einen erheblichen Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland geleistet. Während nach den Daten der Strombörse EEX der mittlere Bedarf an Kraftwerksleistung in Deutschland (für Anlagen mit mindestens 100 MW) in der Nacht bis auf 43.000 Megawatt (MW) sinkt, steigt der Strombedarf an diesem Wochenende bis Mittag auf über 50.000 MW an.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20725
Weitere News und Informationen zum Thema:
Ein Jahr nach Fukushima: Röttgen zur Energiewende, Demos gegen Kernenergie:
http://www.iwr.de/news.php?id=20716
E.ON: nachhaltiger Konzernüberschuss 2011 bei 2,5 Mrd. Euro:
http://www.iwr.de/news.php?id=20740
2. Solarenergie unter Druck - Staat zahlt keine Solarförderung
Münster - Die Solarbranche in Deutschland gerät angesichts der Diskussionen um die Vergütungssätze für Solarstrom immer stärker unter Druck. In der ZDF-Sendung WISO am 12.03.2012 wird dem verblüfften Zuschauer im Zusammenhang mit der Solarförderung sogar von WISO-Moderator Michael Opoczynski erklärt: "Die Förderung lockte einfach und der Staat musste mehr herausrücken als die Politiker erwartet hatten."
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20747
Weitere News und Informationen zum Thema:
Bundestag: Öffentliche Anhörung zur Kürzung der Solarstrom-Vergütung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20768
Wirsol baut 16 MW-Solarpark in der Oberpfalz:
http://iwr.de/news.php?id=20735
3. Finanzen & Börse:
Q-Cells: 4 griechische PV-Aufträge lassen Aktie springen
Bitterfeld-Wolfen - Q-Cells hat Aufträge für vier Solarprojekte in der Region Thessalienin in Griechenland erhalten. Die geplanten Solaranlagen umfassen eine Leistung von insgesamt rund 2,4 MWp und können im Sonnenland Griechenland über 700 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20723
Weitere Finanzmeldungen:
Wacker Chemie: Niedrige Siliziumpreise werden Ergebnis 2012 belasten:
http://www.iwr.de/news.php?id=20748
Petrotec verdoppelt Umsatz und erzielt wieder Gewinne:
http://www.iwr.de/news.php?id=20772
Zum IWR-Finanzticker:
http://www.iwr.de/finanzen
4. Aktuelle Marktdaten: RENIXX, Dax, Öl, Strom, CO2, EEG-Strom (16.03.2012, 17:00 Uhr)
* RENIXX®: 247 Punkte (Vorwoche: 240 Punkte)
* Dax: 7.156 Punkte (Vorwoche: 6.865 Punkte)
* IWR-Geschäftsklimaindex Februar 2012: 87,1 (Vormonat: 94,1)
* Öl/Sorte Brent Apr 2012 v. 15.03.2012 (Afternoon Markers):
123,49 US-Dollar/Barrel (Vorwoche, v. 08.03.2012 Apr 2012: 126,23 US-Dollar/Barrel)
* Euro/Dollar: 1,3171 (Vorwoche: 1,3113)
* EEX-CO2 EU Carbon Futures MidDec2012: 7,74 Euro/Tonne (EUA)
* EEX-Spotmarkt: Lieferung: Sa., 17.03.2012: 11-12 Uhr: 42,71 Euro/MWh
* EEG-Einspeisung 01.01.2012 ˆ 15.03.2012
Wind: 13,36 Mrd. kWh (Vorwoche: 12,42 Mrd. kWh)
PV: 2,39 Mrd. kWh (Vorwoche: 1,99 Mrd. kWh)
5. Energiekalender.de & Pressetermine:
Haus der Technik
Windenergieanlagen - Netzrückwirkungen und Netzanschlussbedingungen
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202001
Bundesverband WindEnergie e.V.
Projektplanung - Genehmigungsverfahren, Finanzierung und Planung
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202058
ForWind-Academy
Windenergie für Nicht-Techniker - Wirtschaftlichkeit, Wind, Technik
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1201958
Alle neuen Termine 1 x pro Woche auf einen Blick:
http://www.energiekalender.de/newsletter
6. RENIXX World hinkt hinterher
Münster - Bedächtig bewegt sich der globale Aktienindex für regenerative Energien RENIXX World in dieser Woche nach oben und schafft ein Plus von 1,9 Prozent (+4,59 Punkte) bis auf 246,66 Punkte (Fr., 16.03.2012, 15:00 Uhr). Während der deutsche Aktienindex DAX um über vier Prozent auf über 7.100 Punkte klettert, geht es für die Aktien aus dem regenerativen Sektor deutlich langsamer voran.
Aktien des chinesischen Windturbinen-Herstellers Ming Yang verteuern sich um 19,1 Prozent auf 1,75 Euro. Das Unternehmen hat an der Universität in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet, in dem u.a. an der nächsten Anlagen-Generation sowie im Bereich der Offshore-Windenergie gearbeitet werden soll. Größter Verlierer der Woche ist die Aktie des US-Solar-Unternehmens STR Holdings, die um 17,3 Prozent auf 3,74 Euro einbricht.
Der Spezialist für die Verkapselung von Solarmodulen hat im vierten Quartal 2011 einen operativen Verlust in Höhe von 68 Mio. US-Dollar (Q4 2010: operativer Gewinn von 22 Mio. US-Dollar) erzielt.
Zum Aktienindex RENIXX World:
http://www.iwr.de/renixx-online
Der RENIXX-Wochenreport kompakt:
http://www.iwr.de/renixx/newsletter/index.php
7. Alstom an REpower interessiert?
Münster - Der französische Industriekonzern Alstom hat möglicherweise Interesse an der Übernahme des zur indischen Suzlon-Gruppe gehörenden Windenergieanlagen-Herstellers REpower. Wie die "Financial Times Deutschland" berichtet, prüfe Alstom den Kauf von REpower, der als Spezialist für Offshore-Windenergieanlagen gilt.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20742
Weitere News und Informationen zum Thema:
Windkraft: Preise für Anlagen auf neuem Tiefstand:
http://www.iwr.de/news.php?id=20737
Windzulieferer SIAG Schaaf Industrie AG ist insolvent:
http://www.iwr.de /news.php?id=20764
8. Solardiskussion lässt Geschäftsklima für Erneuerbare im Februar abkühlen
Münster - Vor dem Hintergrund der Diskussion zur Kürzung der Einspeisevergütungen für Solarstrom ist die Stimmung in der regenerativen Energie-Branche im Monat Februar wieder abgekühlt. Der Geschäftsklima-Index der Regenerativen Energiewirtschaft ist auf 87,1 Punkte (Januar: 94,1) und damit auf das Niveau von Dezember 2011 zurückgefallen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20752
Weitere News und Informationen zum Thema:
FfE-Analyse: Weiterer PV-Ausbau trotz EEG-Kürzung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20745
Suntech erreicht Wirkungsgrad von 20,3 Prozent bei Pluto-Zellen:
http://www.iwr.de/news.php?id=20726
9. Forschungsverbund "Solar Biofuels Ruhr" gegründet
Bochum - Im Ruhrgebiet hat sich der Forschungs- und Interessenverbund "Solar Biofuels Ruhr" (SBR) gegründet, um das in der Region vorhandene Potenzial besser zu nutzen und das Ruhrgebiet im Wettbewerb zu positionieren.
Am Verbund SBR beteiligen sich sechs Lehrstühle und Arbeitsgruppen der Uni Bochum aus Biologie und Biotechnologie, Chemie und Biochemie, Maschinenbau sowie das Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie (Mülheim), das Fraunhofer-Institut UMSICHT (Oberhausen) und die KSD Innovations GmbH (Hattingen).
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20734
Weitere News und Informationen zum Thema:
Heliatek weiht Produktionsanlage für organische Solarfolien ein:
http://www.iwr.de/news.php?id=20731
BMBF und Fraunhofer vergeben DRIVE-E-Studienpreis:
http://www.iwr.de/news.php?id=20757
10. Chevron: Erneutes Leck bei Offshore-Ölfeld vor Brasilien
San Ramon, USA - Der US-Ölkonzern Chevron will aufgrund eines erneuten Lecks die Förderung an der Offshore-Plattform Frade etwa 370 km nordöstlich von Rio de Janeiro vorerst stoppen. Einen entsprechenden Antrag habe nun die zuständige Chevron Brasil Upstream Frade Ltda. gestellt.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20776
Weitere News und Informationen zum Thema Windenergie:
BP und Kläger arbeiten an außergerichtlicher Einigung wegen Ölpest:
http://www.iwr.de/news.php?id=20606
Shell kämpft mit Ölleck:
http://www. iwr.de/news.php?id=19329
11. Erneuerbare Energien treiben Umsatz bei Netzbetreiber auf 6,9 Mrd. Euro
Berlin - Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission hat die Geschäftsbilanz des Jahres 2011 vorgelegt und konnte im vergangenen Jahr seine Umsatzerlöse gemäß IFRS auf 6,9 Mrd. Euro steigern (2010: 5,5 Mrd. Euro). Haupttreiber dafür waren die Erlöse aus dem Erneuerbare-Energien-Geschäft.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20773
Weitere News und Informationen zum Thema:
EnBW prüft über 100 Windenergie-Standorte in Baden-Württemberg:
http://www.iwr.de/news.php?id=20749
BUND fordert Umsetzung seines neuen Energiespar-Programms:
http://www.iwr.de/news.php?id=20760
12. Offshore-Windenergie: Küstenbundesländer fordern Masterplan
Kiel - Die Küstenbundesländer wollen zum weltweit führenden Standort der Windenergienutzung und -technologie werden. Darauf verständigten sich die Regierungschefs der fünf norddeutschen Länder Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20775
Weitere News und Informationen zum Thema:
ThyssenKrupp Mannex vermarktet neues Offshore-Fundament:
http://www.iwr.de/news.php?id=20763
WEA-Hersteller China Ming Yang eröffnet R&D-Zentrum in North Carolina:
http://www.iwr.de/news.php?id=20771
13. Neues Beben in Japan - Fukushima kommt mit Schrecken davon
Münster - Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Seebeben und dem darauffolgenden Tsunami hat sich vor Japan wieder ein Seebeben ereignet. Das Beben mit der Stärke 6,8 auf der Richterskala erschütterte die Erde rd. 250 km östlich des havarierten Kernkraftwerks Fukushima 1.
Zur ganzen Meldung:
http://www.iwr.de/news.php?id=20761
Weitere News und Informationen zum Thema:
Fukushima: Hohe Strahlung verhindert Reparaturarbeiten:
http://www.iwr.de/news.php?id=20758
Fukushima spaltet Amerikas Einstellung zur Kernenergie:
http://www.iwr.de/news.php?id=20766
14. Jobs & Stellenmarkt: Servicetechniker für Windenergieanlagen
Im Job-Portal www.energiejobs.de sind aktuell 4529 Fach- & Führungskräfte sowie 1283 Partner-Energiefirmen registriert.
Energiejobs.de: Das Karriereportal der Energiewirtschaft.
Aktuelle Angebote
Die KlimaschutzAgentur im Landkreis Reutlingen sucht einen Geschäftsführer (m/w)
http://www.energiejobs.de/profi/profi.php?eintrag=651
Aktuelle Gesuche
Senior Project Manager Power Generation
Dipl.-Ing.(FH)/Dipl.-Wirt.-Ing.(FH)
Techniker für Wind-/Solarenergie
Zertifizierter Techniker für Erneuerbare Energien (FH)
www.energiejobs.de
International News
15. USA: orders for safety enhancements with nuclear reactors:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3176
16. Abengoa and JGC put CSP plant into operation:
http://www.renewable-energy-industry.com/ren.php?id=3171
Das IWR-Team wünscht allen ein erholsames Wochenende!
Münster, den 16. März 2012
Klimaschutz durch Rußminderung: Umwelt- und Verkehrsverbände ziehen Bilanz
Berlin (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung 15.03.2012 | 10:00 Uhr
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Gemeinsame Kampagne von BUND, DUH, NABU und VCD gegen Rußemissionen geht in das vierte Jahr - Trotz positiver Entwicklungen besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf seitens der deutschen Bundesregierung - Verbände fordern verbindliche Rußminderungsziele analog zu CO2-Zielen beim Klima- und Gesundheitsschutz

"Rußfrei fürs Klima" lautet seit drei Jahren das Motto einer gemeinsamen Kampagne deutscher Umwelt- und Verkehrsverbände, die den Rußemissionen aus Dieselmotoren den Kampf angesagt hat. Die Ergebnisse der bisherigen Arbeit stellten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vor. Das vorläufige Fazit: Deutschland ist noch weit davon entfernt zur "rußfreien Zone" zu werden und muss sich endlich zu verbindlichen Zielen bei der Rußminderung bekennen, wie sie auch für die Minderung des CO2-Ausstoßes gelten.
Seit 2009 informiert die Kampagne die Öffentlichkeit über die Gesundheitsgefahren und die Klimaschädlichkeit von Rußemissionen. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 15.000 Menschen vorzeitig an den gesundheitlichen Folgen von Dieselruß. Gleichzeitig machen Wissenschaftler vor allem die Rußpartikel aus Europa und Nordamerika für fast ein Grad Celsius Erwärmung der Arktis verantwortlich.
Infos

Mit Unterstützung des bekanntesten US-amerikanischen Klimaforschers, dem Direktor des Goddard Institute der NASA, Dr. James Hansen, konnten die Verbände im Kampf gegen Rußemissionen bereits zahlreiche politische Erfolge verbuchen. So trägt zum Beispiel die Einführung von Umweltzonen in deutschen Innenstädten zur Minderung der Rußbelastung bei. Auch die Deutsche Bahn konnte inzwischen überzeugt werden, dass neue Lokomotiven ohne Rußfilter nicht mit einem zukunftsfähigen Verkehrsmittel in Einklang zu bringen sind.
"Wir sind mit Umweltzonen in vielen deutschen und europäischen Städten auf dem richtigen Weg. Allerdings sind nur vier der 42 deutschen Umweltzonen voll funktionstüchtig und starke Rußquellen wie Baumaschinen komplett ungeregelt", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. "Mit derzeit sechs Musterklagen geht die DUH gegen zu schwache Umweltzonen vor." Die Potenziale von Umweltzonen zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten unterstreicht auch Heiko Balsmeyer vom Verkehrsclub Deutschland VCD: "Das Beispiel Berlin zeigt, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Der Anteil von Dieselruß in der Luft wurde halbiert. Auch in anderen europäischen Ländern haben wir mit der Kampagne die rechtlichen Bedingungen für dieses Instrument vorangebracht. Jetzt müssen auch EU-weit wirksame Maßnahmen folgen."
Werner Reh vom Bund für Umwelt und Naturschutz betont, dass auf EU-Ebene die Städte bereits in die Pflicht genommen würden: "Unser Vergleich der Verkehrs- und Luftreinhaltepolitik in europäischen Städten zeigt Erfolge in einigen Metropolen wie Berlin, Stockholm, Kopenhagen, Wien und Zürich. Die Kommunen selbst können aber nur etwa 40 Prozent der Belastung durch eigene Maßnahmen reduzieren und brauchen dringend mehr Unterstützung durch die nationale und die EU-Ebene. Die viel zu hohen Hintergrundbelastungen müssen drastisch abgesenkt werden." Das Ranking des BUND zeige aber auch: Die Städte, die sich für saubere Luft einsetzen, gehören zu den attraktivsten in Europa.
Neben den straßengebundenen Fahrzeugen und Maschinen tragen vor allem Schienenfahrzeuge und Schiffe im Binnen- und Seeverkehr durch ihren Rußausstoß zum Klimawandel bei. Vor allem große Kreuzfahrtschiffe gelten als Luftverschmutzer. "Auf hoher See verbrennen Schiffe einen extrem schmutzigen Treibstoff, der bis zu 3500 mal so viel Schwefel enthält, wie Treibstoffe an Land und deshalb dort als Sondermüll entsorgt werden muss", so Dietmar Oeliger, Verkehrsreferent des NABU. "Die EU muss dem schnell Einhalt gebieten und ambitionierte Grenzwerte festschreiben."
Die Verbände fordern eine Ausweitung der Emissionskontrollgebiete, die bereits in Nord- und Ostsee gelten, bis ins Mittelmeer sowie die freiwillige Umstellung auf sauberen Treibstoff und den Einsatz von Partikelfiltern seitens der Reedereien. Als erfreulich bewerten sie, dass die Rolle von negativ wirksamen Klimagasen, zu denen neben Ruß auch Methan und Fluorierte Treibhausgase (F-Gase) gehören, zunehmend auch auf der politischen und wissenschaftlichen Ebene diskutiert wird. Erst im vergangenen Jahr hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) eine Studie vorgelegt, welche die Klimawirkung dieser Stoffe zusammen mit den zentralen Minderungsmöglichkeiten auflistete. In der Konsequenz fordert die Kampagne "Rußfrei fürs Klima", dass verbindliche Handlungsansätze sofort umgesetzt werden müssen.
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-0,
Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de
Dietmar Oeliger, NABU, Charitéstraße 3, 10117 Berlin,
Tel.: 030 2849841613, Mobil: 0172 9201823,
E-Mail: Dietmar.Oeliger@NABU.de
Heiko Balsmeyer, Verkehrsclub Deutschland e.V.,
Rudi-Dutschke-Str. 9, Tel.: 030 280351-0,
E-Mail: heiko.balsmeyer@vcd.org
Dr. Werner Reh, BUND e.V., Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin, Tel.:
030 27586435, Mobil: 0171 4997927, E-Mail: werner.reh@bund.net
Daniel Eckold, Pressesprecher Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-22,
Mobil: 0151 55017009, E-Mail: eckold@duh.de
Diese Meldung kann unter http://www.presseportal.de/meldung/2216650 abgerufen werden.
Niederländische Offshore-Experten besuchen Hamburg: Zukunftsmarkt Offshore-Wind stark in Hamburg konzentriert
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Verlässliche und erfahrene Partner auf hoher See sind Niederländische Offshore-Unternehmen schon lange. Heute trafen rund 40 niederländische Spezialunternehmen im Rahmen des ersten Dutch-German Offshore Wind Seminars auf etwa 30 Mitglieder des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH). Die Veranstaltung wurde gemeinsam von EEHH und vom Cleantech Holland Cluster organisiert.

"Wir freuen uns, dass sowohl unsere Vereinsmitglieder als auch die Mitglieder des Cleantech Holland Clusters das Offshore Wind Seminar derart positiv aufgenommen haben und es in kürzester Zeit ausgebucht war. Dies beweist, dass die Metropolregion Hamburg für den Zukunftsmarkt Offshore Wind mit vielen Anlagenherstellern, Projektentwicklern und Dienstleistungsunternehmen eine erstklassige Adresse ist. Zukünftig werden wir weitere Matchmaking-Veranstaltungen initiieren, um unsere Clustermitglieder international noch stärker zu vernetzen", so Jan Rispens, EEHH-Geschäftsführer.
Infos

"Der Cleantech Holland Cluster hat im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg einen exzellenten Partner gefunden, um eine Plattform für deutsch-niederländische Kooperationen zu schaffen. Das Offshore Wind Seminar ist die erste Veranstaltung, durch die der Austausch von Informationen, Erfahrungen und Geschäftsmöglichkeiten zwischen deutschen und niederländischen Partnern erleichtert wird", so Ruben Dubelaar, Business Development Manager Cleantech Holland Cluster.
Wirtschaftspolitische Impulsvorträge hielten Dr. Bernd Egert, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und Ronald Roosdorp als Vertreter des Niederländischen Ministeriums für Wirtschaft, Agrar und Innovation. Über Herausforderungen aktueller deutscher Offshore-Projekte sprachen Alexander Weidenbach, Senior Manager Advisory KPMG AG, und Thomas Hellmund, Vattenfall New Energy Europe GmbH, sowie Jörg Asmussen, Hochtief AG, Geschäftsbereich Erneuerbare Energien.
Außerdem führten EEHH-Mitglieder mit Unternehmen wie Van Oord Offshore Wind Projects, Damen Shipyards Group und Rabobank International Matchmaking-Einzelgespräche.
Das Seminar fand statt mit Unterstützung des stellvertretenden Botschafters des Königsreiches der Niederlande, Frank Mollen, dem Netherlands Business Support Office Hamburg und der Hamburger Wirtschaftsförderung. Als Sponsoren fungierten der Germanische Lloyd SE und die Rabobank International.
Um die Branche der erneuerbaren Energien stärker unter einander zu vernetzen und national sowie international sichtbarer zu machen, wurde Anfang 2011 der Cluster Erneuerbare Energien Hamburg gegründet. Mittlerweile sind mehr als 150 Unternehmen aus Hamburg und der Metropolregion Mitglied ˆ mit weiterhin steigender Tendenz. Nach einer Zählung von EEHH sind von 2009 bis heute etwa 2.000 neue Stellen im Bereich der erneuerbaren Energien in Hamburg entstanden.
Hamburg, den 14. März 2012
EnBW Windenergieanlage Schopfloch: 138 m Nabenhöhe
Höchste Windenergieanlage im Nordschwarzwald offiziell in Betrieb genommen
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Karlsruhe (iwr-pressedienst) - Im Beisein zahlreicher Gäste hat die EnBW Energie Baden-Württemberg AG heute in Schopfloch im Landkreis Freudenstadt die erste Windkraftanlage mit einer Nabenhöhe von 138 Metern im Nordschwarzwald feierlich in Betrieb genommen. Mit einem symbolischen Druck auf den roten Knopf gaben der EnBW-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis, Landrat Dr. Klaus Michael Rückert, Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner und Bürgermeister Klaas Klaassen gemeinsam das offizielle Startsignal für den Betrieb der Anlage.

"Die heutige Inbetriebnahme hat für uns Pilotcharakter. Die Anlage in Schopfloch ist nicht nur die erste dieser Größenordnung im Nordschwarzwald, sie ist zugleich ein Symbol für unser Ziel, auch hier in Baden-Württemberg den Ausbau der Onshore-Windkraft tatkräftig voranzutreiben.
Derzeit prüfen wir über hundert Standorte hier im Land mit einem grundsätzlichen Potenzial von bis zu 400 Windkraftanlagen. Dabei haben wir bereits Flächen für 22 Anlagenstandorte gesichert.", betonte der EnBW Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis in seiner Ansprache. "Die EnBW hat ihre Onshore-Kapazitäten in den vergangenen drei Jahren nahezu versechsfacht. Wir sind auf einem guten Weg und wir setzen bereits Maßstäbe.
Und diesen Weg wollen wir weitergehen - konkret, vor Ort, hier im Land und gerne in Partnerschaft mit Gemeinden und Bürgern", so Villis weiter.
Info
Die Enercon-Anlage des Typs E-82 E2 wird mit einer Leistung von zwei Megawatt künftig den jährlichen Strombedarf von 1.180 Haushalten decken und den CO2-Ausstoss jährlich um 3.200 Tonnen verringern. Mit 138 Metern verfügt die Anlage über eine der größten Nabenhöhen am Markt - ein Vorteil insbesondere in Baden-Württemberg, wo es in der Regel nur in großen Höhen Windgeschwindigkeiten gibt, die für den Betrieb von Windkraftanlagen ausreichen.
Die Anlage wurde innerhalb von rund sechs Monaten gebaut. Der Turm wurde in Hybridbauweise aus Stahl und Beton errichtet. In ihm sind insgesamt 1.700 Tonnen Stahl und Beton verbaut. Der Turmfuß hat einen Durchmesser von 13 Metern und steht auf einem 1.300 Tonnen schweren Fundament mit 20 Meter Durchmesser. Die Gondel mit dem Generator und den drei Rotorblättern mit je 39 Meter Länge wiegt insgesamt 135 Tonnen.
Die EnBW baut seit den 80er Jahren Windkraftanlagen. Seit 2009 hat die EnBW ihr Portfolio im Bereich Onshore-Windkraft fast versechsfacht und plant weiteres Wachstum. Das Unternehmen betreibt bundesweit über 90 Windkraftanlagen mit 170 Megawatt Leistung, davon 13 Anlagen in Baden-Württemberg mit einer Leistung von insgesamt 17 Megawatt.
Ziel der EnBW ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien im EnBW-Energiemix weiter zu erhöhen. Bis 2020 will die EnBW allein in Deutschland rund 3.000 Megawatt installierte Leistung aus erneuerbaren Energien zubauen. Dabei setzt die EnBW neben dem Ausbau der Windenergie on- und offshore und ihrem traditionell hohen Engagement in der Wasserkraft auf Solarenergie sowie Biomasse und Biogas.
Karlsruhe, den 14. März 2012
Nordex präsentiert auf der EWEA umfangreiche Zusatzkomponenten
Wirtschaftlich an allen Standorten:
Nordex präsentiert auf der EWEA umfangreiche Zusatzkomponenten für mehr Effizienz und Ertrag
• Anti-Icing-System verhindert Eisbildung am Rotorblatt
• 141-Meter-Hybridturm für Mehrertrag im Binnenland
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Die EWEA 2012 in Kopenhagen ist vom 16. bis 19. April 2012 die Bühne für die Nordex-Effizienzklasse. Auf dem Messestand C3-B30 der Nordex SE erwartet die Besucher ein umfangreiches Paket an Maßnahmen und Zusatzkomponenten, die zur Steigerung der Effizienz und der Erträge der Turbinen der Generation Gamma beitragen.

So präsentiert Nordex ein innovatives Anti-Icing-System für die Rotorblätter der N100/2500- und N117/2400-Anlagen und richtet sich damit besonders an Kunden in Europa und Nordamerika. In Frostregionen kann Eisbildung am Rotorblatt zu Ertragsausfällen führen, da die höheren Lasten den Rotor in Unwucht bringen können. Dadurch verringert sich die Lebensdauer der Komponenten. Zudem reduziert eine veränderte Dynamik die Effizienz der Anlage.
Die Folge sind Ertragsausfälle durch kostspielige Stillstandzeiten. Mit dem Nordex-Anti-Icing-System können sich Betreiber jetzt darauf verlassen, dass ihre Anlagen in kalten Regionen sichere Erträge liefern und maximal verfügbar sind: Die Lösung ist bereits erfolgreich in einem Windpark in Schweden im Einsatz und hat den Energieertrag in den Frostmonaten um 25 Prozent erhöht.

Das Anti-Icing-System besteht aus einem Eissensor und Heizelementen an Teilen der Vorderkante jedes Rotorblatts. Der Sensor ermittelt kontinuierlich die äußeren Umgebungsbedingungen und meldet den Status an die Betriebsführung der Windenergieanlage. Sind die äußeren Bedingungen für eine Eisbildung gegeben, schaltet die Anlage die Heizelemente ein.
Durch energieeffiziente Erwärmung verhindert das System Eisansatz an den Rotorblättern. Dank der robusten, in den Blattaufbau integrierten Lösung ist eine Enteisung der Rotorblätter selbst bei laufendem Betrieb ohne Ertragseinbußen gewährleistet. Auch im Stillstand erkennt die Anlage Eisansatz, leitet den Abtauprozess ein und fährt wieder an.
Ein weiterer Schwerpunkt der Messepräsentation liegt in der Erweiterung des Turmangebots der Binnenlandturbine N117/2400. Topografische Hindernisse können im Binnenland zu Ertragseinbußen führen. Mit steigender Nabenhöhe verbessert sich die Windqualität und der Jahresertrag steigt. Die N117/2400 bietet Nordex auf einem 91- und einem 120-Meter-Stahlrohrturm sowie jetzt auch auf einem 141-Meter-Hybridturm an. Der jährliche Mehrertrag bei einer Nabenhöhe von 141 Metern liegt gegenüber 91 Metern bei 21 Prozent.
Nach der Anhebung der Windklasseneignung bietet Nordex künftig für Starkwindregionen
(IEC I) ausschließlich die Anlage vom Typ N90/2500 und für Gegenden mit mittleren Windverhältnissen (IEC 2) die N100/2500 an. Speziell für das windschwächere Binnenland ist die N117/2400 ausgelegt, die mit einem Rotordurchmesser von rund 117 Metern die effizienteste Anlage für IEC-3-Standorte ist.
Nordex auf der EWEA 2012: Stand-Nr. C3-B30
Hamburg, den 14. März 2012
Infrastrukturminister Lewentz lobt Ausbau der Windenergie im Hunsrück
• Landesregierung steht zur Energiewende und setzt weiter auf dezentrale Stromversorgung
• Neuer Windpark spart pro Jahr 50.000 Tonnen CO2 ein
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Simmern/Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Bei der Energiewende übernimmt die Hunsrück- Region in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft eine Vorreiterrolle. Darin sind sich Landesregierung, Kommunalpolitik und regionale Energieversorger einig. Gemeinsam setzen sie auf den Ausbau der Windenergie. Mit dem Ziel, bis 2030 in Rheinland-Pfalz 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien zu gewinnen.

"Rheinland-Pfalz steht zur Energiewende und wir wollen unseren Beitrag dafür leisten. Wir unterstützen aktiv den Prozess der Dezentralisierung der Energieversorgung", sagte der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz bei der Einweihung des neuen Hunsrück-Windparks Neuerkirch/Unzenberg. "Der Ausbau der Windenergie spielt in unseren Überlegungen die zentrale Rolle," so Lewentz weiter.
Der neue Windpark mit einer installierten Gesamtleitung von fast 30 Megawatt wurde vom Wörrstädter Projektentwickler juwi realisiert. Auf der Gemarkung Neuerkirch wurden im vergangenen Jahr acht Windräder aufgestellt. Im nahen Unzenberg drehen sich seit kurzem fünf Windenergie-Anlagen. Zusammen werden sie in einem einzigen Jahr über 62 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom erzeugen und in das Netz der RWE Rhein-Ruhr einspeisen. Genug Energie für fast 18.000 Vier-Personen-Haushalte. Jährlich können durch die insgesamt 13 Windräder im Vergleich zur Stromproduktion in einem Steinkohlekraftwerk 50.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Die Energiewende fest im Blick (v.l.n.r.): Roger Lewentz, Staatsminister im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz; Dr. Kay Dahlke, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG ; Michael Riechel, Mitglied des Thüga-Vorstands und Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co.KG, München/Hamburg und Fred Jung, Vorstand der juwi-Gruppe bei der Übergabe des Windparks.
"Gemeinsam mit unabhängigen Landschaftsbüros haben die Gemeinden im Hunsrück nach geeigneten Flächen für Windkraftanlagen gesucht. Die Ergebnisse hat man am Ende politisch abgewogen und Vorranggebiete ausgewiesen. In einem Auswahlverfahren wurden wir dann beauftragt, die Windenergieanlagen zu bauen", betonte Fred Jung, Vorstand und einer der beiden Gründer der juwi-Gruppe.

Ein dickes Lob für juwi gab es von Thüga EE-Geschäftsführer Michael Riechel: "Die Windparks Neuerkirch und Unzenberg haben uns wirtschaftlich und technologisch überzeugt. Für unsere Entscheidung ist aber auch wesentlich, dass die Bevölkerung vor Ort in diesem Fall die Projekte erkennbar mitträgt." Die Thüga Erneuerbare Energien ist ein Zusammenschluss von vielen Stadtwerken. Allein sieben von ihnen kommen aus Rheinland-Pfalz. Über die Gesellschaft soll bis 2020 bundesweit circa eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien investiert werden.
Die Energieversorgung Mittelrhein aus Koblenz ist einer der Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien. "Sinn unserer Gesellschaft ist es, dass wir Kapital und Know-how bündeln und uns auch überregional an Projekten zur regenerativen Energieerzeugung beteiligen. Alles, was wir vor Ort nicht alleine realisieren können - entweder aufgrund der Gegebenheiten oder der Größe des Projekts - machen wir gemeinsam. So können auch mittlere und kleinere Unternehmen die Energiewende aktiv voran bringen", erklärt Josef Rönz, Geschäftsführer des Koblenzer Unternehmens.
Manfred Faust, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern: "Bei der Suche nach neuen Potentialflächen waren die Gemeinden involviert. Der neue Flächennutzungsplan ist mit großer Mehrheit verabschiedet worden." Insgesamt können auf den ausgewiesenen Flächen bis zu 110 Windkraftanlagen errichtet werden.
Harald Rosenbaum, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchberg: "Die Windparks sorgen für regionale Wertschöpfung. Bau und Betrieb von Anlagen sorgen für Einkommen, Unternehmensgewinn, Steuern und Abgaben. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Konjunkturprogramm für unsere Region." 2014 wird in der Region voraussichtlich drei Mal mehr Strom produziert als verbraucht. Damit leistet der Hunsrück einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Stärkung des ländlichen Raums.
Zur juwi-Gruppe:
juwi zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien in Rheinland-Pfalz. Unser Ziel: Erneuerbare Energien mit Leidenschaft wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen im Schwerpunkt Solar-, Wind- und Bioenergie. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 14 Ländern und erzielte im zurückliegenden Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund 1 Milliarde Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 500 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 800 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 800 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von 800.000 Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro initiiert.
juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica.
Simmern/Wörrstadt, den 14.März 2012
Große Resonanz bei der Jobmesse zukunftsenergien nordwest
Messe endet am Samstag mit begeisterten Messebesuchern und Ausstellern
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Oldenburg (iwr-pressedienst) - "Die Messe ist der Treffpunkt für Jobsuchende und Arbeitgeber in den erneuerbaren Energien und die Branchenplattform in der Region", fasst Corinna Wermke als Projektleiterin den erfolgreichen Verlauf der zukunftsenergien nordwest 2012 in Oldenburg zusammen. Rund 4.000 Besucher kamen, um sich bei den 96 Ausstellern am Messestand zu informieren und nutzen die mehr als 700 Stellenangeboten für die Suche nach dem persönlichen Traumjob.

Organisatorin Wermke freut sich darüber, "dass die zukunftsenergien nordwest mit dem diesjährigen Rekord an Ausstellern ihre Position als bundesweit größte Jobmesse gefestigt hat und dass die vierte Messe 2013 in Bremen bereits stark nachgefragt ist."
Als Branchentreff bot die zweitägige Messe mit Workshops, Fachvorträge und Exkursionen Informationen zum Berufseinstieg und stellte Karrierewege vor.
Die Stellenangebote aus dem gesamten Bundesgebiet stehen nach Messeschluss noch 14 Tage online auf dem Portal
zur Verfügung.
Über die Job- und Bildungsmesse zukunftsenergien nordwest:
Im kommenden Jahr findet die zukunftsenergien nordwest dann in Bremen am 1. & 2. März 2013 statt.
Oldenburg, den 12. März 2012