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juwi bringt die Energiewende zu den Menschen


•  juwi setzt auf Bürgerbeteiligung bei der Umsetzung der Energiewende

•  Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011

•  Martin Winter wird Finanzvorstand (CFO)

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Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Gemeinsam geht vieles besser. Das gilt auch für die Energiewende. "Wir spüren in der Bevölkerung immer mehr Unterstützung für den Ausbau der erneuerbaren Energien. juwi versucht bei allen Projekten, die Menschen einzubinden", sagte Fred Jung, Vorstand des Wörrstädter Projektentwicklers für erneuerbare Energien, auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens.

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"Davon profitiert jeder, der sich engagiert, unmittelbar. Bürgerbeteiligung sorgt auch dafür, dass Erfolg und Ertrag dieser Projekte in der jeweiligen Region verbleiben", so der juwi-Vorstand.


Dabei sind die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung vielfältig. Sie reichen von direkten, privaten Investitionen z. B. in Solaranlagen auf dem Hausdach, über Pachteinnahmen bei Grundstücken, dem Anbau von Energiepflanzen, finanziellem Engagement durch Anleihen oder Sparbriefe bis zur Gründung einer Energiegenossenschaft. 

Infos

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Immer wichtiger wird die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen in kommunaler Hand. Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, stellte die Vorteile einer dezentral organisierten Energieversorgung für Gemeinden in den Mittelpunkt seines Gastvortrags: "Gemeinden, die kommunale Erneuerbare-Energien-Kraftwerke besitzen profitieren direkt von der Energiewende. Die Einnahmen bleiben in der Gemeindekasse und stehen unmittelbar für weitere Investitionen zur Verfügung."

Bürgermeister Conrad weiß, wovon er spricht. 


Letztes Jahr kaufte seine Verbandsgemeinde ihre eigene Drei-Megawatt-Windenergie-Anlage von juwi, schlüsselfertig - für rund fünf Millionen Euro. Die Einnahmen des Windrads kommen dann den Bürgern der Gemeinde in vielfältiger Weise zugute. Um die dezentral organisierte Energiewende weiter voran zu treiben, wird juwi 2012 die Beteiligungsmöglichkeiten für Privatpersonen, Genossenschaften und Kommunen weiter ausbauen.


Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ist juwi dem Ziel einer 100-prozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien wieder ein Stück näher gekommen. In Kirchberg im Hunsrück hat juwi den leistungsstärksten Windpark in Südwestdeutschland errichtet. Der Park besitzt eine Leistung von 53 Megawatt (MW) und produziert pro Jahr rund 125 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von 35.000 Drei-Personen-Haushalten.


In Ramstein, in der Pfalz, hat juwi die erste Biogas-Einspeiseanlage der Region ans Netz gebracht. Das "grüne Kraftwerk" liefert pro Jahr mehr als 30 Millionen Kilowattstunden Energie aus nachwachsenden Rohstoffen. Nach dem Abschluss des Probelaufes, wird die Anlage stündlich 350 Kubikmeter Biomethan in Erdgasqualität in das vorhandene Erdgasnetz einspeisen. 


Das erzeugte Gas kann den Wärmebedarf von rund 1.500 Privathaushalten decken oder zu sauberer Elektrizität verstromt werden. Auch international hat juwi 2011 Akzente gesetzt. In Indien realisierte der Wörrstädter Projektentwickler in Gujarat und Rajastan drei PV-Freiflächenanlagen mit insgesamt 18 MW Leistung. Für 2012 sind in Indien weitere Projekte mit einer Leistung bis 35 MW geplant. In Singapur, Südafrika und Chile gelang juwi der erfolgreiche Markteinstieg. Erste Projekte werden im laufenden Jahr umgesetzt.


Die erfolgreiche Realisierung zahlreicher Projekte bescherte juwi im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Für das kommende Jahr ist eine weitere Steigerung des Umsatzes auf rund eineinhalb Milliarden Euro anvisiert. 

"Trotz der angekündigten dramatischen Kürzungen bei der Photovoltaik-Einspeisevergütung in Deutschland, bin ich zuversichtlich, dass wir das Umsatzziel erreichen werden. 


Dazu werden wir uns im kommenden Jahr noch stärker auf Projekte in den PVWachstumsmärkten Indien und Südost-Asien konzentrieren", so juwi-Vorstand Jung. "Mit unserem neuen Büro in Singapur sind wir strategisch sehr gut aufgestellt. Auch der südkoreanische und chinesische PV-Markt sind äußerst interessant. Mittelfristig wollen wir auch dort präsent sein."


Unterstützung hierfür werden Jung und seine Vorstandskollegen Matthias Willenbacher und Jochen Magerfleisch ab dem 1. Juli diesen Jahres von Martin Winter erhalten. Winter wird den Bereich Corporate Finance und Corporate Accounting and Tax als Chief Financial Officer verantworten.  "Wir freuen uns mit Martin Winter einen klugen und kompetenten Kopf an Bord zu haben. Mit seinen umfangreichen Erfahrungen im Finanzbereich und seiner positiven und aktiven Persönlichkeit wird er uns sicher sehr gut ergänzen und neue Impulse setzen", so Jung bei der Ankündigung des neuen Vorstands-Kollegen.


juwi auf einen Blick

Mitarbeiter

2011: 1.700

2012 (Planung): 1.900

 

Umsatz (in Mio. EUR)

2011: 1.000

2012 (Planung): 1.500

  

Zur juwi-Gruppe:

juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. Von der Standortsuche über Planung, Realisierung und Finanzierung bis hin zur Betriebsführung - juwi ist der kompetente Partner für die Energiewende mit regionalen Schwerpunkten.


Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter in 15 Ländern und erzielte im Jahr 2011 einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro.  


Bislang hat juwi im Windbereich rund 525 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 920 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 950 Megawatt. Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 3,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von etwa eine Million Haushalten. 


Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von rund vier Milliarden Euro initiiert.  juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen Anfang 2011 in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. 


Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in zwölf Bundesländern.

 

Wörrstadt, den 6. März 2012




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