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Genossenschaft produziert sauberen Sonnenstrom am Rand der Autobahn


juwi Solar GmbH übergibt Freiflächen-Photovoltaik-Anlage mit 

1,8 MW Leistung an "BürgerEnergie Tauberfranken"


Tauberbischofsheim/Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Gemeinsam geht vieles besser - auch bei der Energiewende. Deshalb wurden in Deutschland in den letzten fünf Jahren mehr als 300 neue Energiegenossenschaften gegründet.  In ihnen schließen sich Bürger zusammen, die den Umbau der Energiewirtschaft hin zu nachhaltigen, dezentralen Strukturen fördern und finanziell davon profitieren wollen. 


Ein wichtiges volkswirtschaftliches Ziel, das durch den gestern bekannt gewordenen Kahlschlag bei der Solarförderung in höchstem Maße gefährdet ist.


So geschehen erst kürzlich in Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg). Hier hat eine Genossenschaft mit Namen "Bürgerenergie Tauberfranken 2 eG" in kürzester Zeit 190 Mitglieder gewonnen, die zusammen Anteile im Wert von fast 850.000 Euro gezeichnet und damit einen Solarpark finanziert haben.  


Jetzt wird dort nicht nur sauberer Sonnenstrom erzeugt - die Anlage beschert ihren Eigentümern auch über einen Zeitraum von 20 Jahren eine sichere und attraktive Rendite. Eine weitere Besonderheit zeichnet das Projekt im Stadtteil Dittwar aus: Die Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 1,8 Megawatt(peak) wurde entlang der Autobahn A 81 gebaut.


Mehr als 7.600 polykristalline Module der Firma BYD hat die juwi Solar GmbH, ein Tochterunternehmen des internationalen Projektentwicklers juwi aus dem rheinhessischen Wörrstadt, in einem fest definierten Winkel nach Süden hin auf einer von juwi entwickelten Unterkonstruktion montiert. 


Dies ergibt eine Gesamtfläche von fünf Hektar. Weitere drei Hektar sind als Ausgleichsfläche vorgesehen. Mit der Kraft der Sonne erzeugt die Anlage jährlich 1,9 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Das deckt den Energiebedarf von mehr als 500 Haushalten und entlastet die Umwelt von 1,2 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2. Der erzeugte Solarstrom wird ca. 500 Meter nördlich des Standorts der PV-Anlage in das 20-kV-Mittelspannungsnetz der EnBW eingespeist.


Vor gut 100 Gästen, darunter der Fraktionsvorsitzende der SPD im Stuttgarter Landtag, Claus Schmiedel, der Landrat des Main-Tauber-Kreises, Reinhard Frank, sowie Wolfgang Reiner, Vorstand der Sparkasse Tauberfranken, wurde die Anlage jetzt an den Investor übergeben. Dabei sagte juwi-Projektmanager Timo Brühl: "juwi versucht bei allen Projekten, die lokale und regionale Wertschöpfungskette zu stärken. Deshalb sind wir froh, mit der BürgerEnergie Tauberfranken 2 eG einen Investor gefunden zu haben, der in der Region verwurzelt ist. So kommen wir unserer Vision einer 100%igen Versorgung mit erneuerbaren Energien durch dezentrale Kraftwerke einen Schritt näher." 


Allerdings ließ Brühl keinen Zweifel daran, dass unter der vermutlich ab 9. März geltenden reduzierten Einspeisevergütung das Solar-Projekt Dittwar aus Gründen der Wirtschaftlichkeit so nicht hätte realisiert werden können. "Wir können alle froh sein, dass die Anlage bereits im Dezember letzten Jahres ans Netz ging", sagte Brühl.


"Regenerative Energien haben nach aktuellen Umfragen bei den Bürgern, speziell im Bereich der Photovoltaik, die größte Akzeptanz aller Energieerzeugungen. Unsere Genossenschaften sorgen dafür, dass Erfolg und Rendite dieser Projekte in der Region verbleiben", erklärte der Vorstand der BürgerEnergie Tauberfranken Joachim Thees.


Die juwi-Gruppe besitzt große Erfahrung in der Projektierung von Freiflächen-Großanlagen. 2009 und 2011 errichtete juwi auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz im Landkreis Spree-Neiße die Solarparks Lieberose I und II. Sie erzeugen bereits über 70 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom und versorgen so rund 20.000 Haushalte mit sauberem Strom.  Damit gehört der Solarpark Lieberose zu den fünf größten Freiflächen-Solaranlagen der Welt.

 

Zur juwi-Gruppe:

juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen.


Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen neben Solar-, Wind- und Bioenergie auch Wasserkraft und Geothermie sowie Green Buildings und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. 


Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.400 Mitarbeiter in 14 Ländern und erzielte im Jahr 2010 einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen Euro.  Bislang hat juwi im Windbereich rund 500 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 800 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 800 Megawatt. 


Diese Anlagen erzeugen pro Jahr rund 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht dem Jahresbedarf von 800.000 Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro initiiert.  juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern: Im renommierten Wettbewerb des "Great Place to Work Institute" ist das Unternehmen in der Kategorie 501 bis 2.000 Beschäftigte unter den Top 20 gelandet. Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Südafrika, Chile, den USA und Costa Rica.


 

Tauberbischofsheim/Wörrstadt, den 24. Februar 2012




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