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Wandel in der Energiepolitik



Ministerpräsident Kretschmann weiht leistungsstärkste 

Windenergieanlage Baden-Württembergs ein


Bietigheim (iwr-pressedienst) - Am 9. September 2011 wurde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Stöttener Berg, nördlich von Geislingen, die leistungsstärkste Windenergieanlage Baden-Württembergs eingeweiht. Realisiert wurde das Projekt von der wpd-Firmengruppe, dem führenden deutschen Entwickler und Betreiber von Windparks. Bereits vor 15 Jahren begann das wpd-Team mit der Realisierung erster Projekte in Baden-Württemberg. So wurde im Jahr 2000 beispielsweise der zu diesem Zeitpunkt größte Windpark Baden-Württembergs in Wiesensteig gebaut.  Aufgrund der zeitweise sehr restriktiven Windenergiepolitik lag der Schwerpunkt der Aktivitäten der wpd-Gruppe in den vergangenen Jahren jedoch nicht in Baden-Württemberg, sondern in den nördlicheren Bundesländern, im Ausland und beim Bau von Windparks auf hoher See.

Neu errichtete Schuler Anlage

Dr. Hartmut Brösamle, Vorstand wpd AG mit Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der neu errichteten Schuler Anlage

Doch der Wandel in der Energiepolitik Baden-Württembergs hat begonnen: Die regionalen Planungsverbände überarbeiten ihre Konzepte, zusätzliche Vorranggebiete werden ermittelt und nach dem aktuellen Entwurf zum Landesplanungsgesetz wird es Ausschlussgebiete zukünftig nicht mehr geben.  In seiner Rede kritisierte Winfried Kretschmann, dass Baden-Württemberg in Bezug auf den Zubau neuer Windenergieanlagen Schlusslicht ist. Nur acht Anlagen wurden im vergangenen Jahr im Bundesland errichtet. Der Ministerpräsident betonte weiter: "Wo, wenn nicht in Baden-Württemberg mit seiner Infrastruktur in Forschung und Wissenschaft, in Industrie, Dienstleistung und Mittelstand, sollte die Windenergie gute Zukunftschancen haben? Wir wollen, dass ökologische Nachhaltigkeit zu einem tragenden Wirtschaftsfaktor und Wachstumsmotor für die Zukunft wird.  Mit positiven Auswirkungen auch auf Wertschöpfung, Ausbildung und Beschäftigung. Die neuartige und leistungsstarke Windkraftanlage am Stöttener Berg ist ein gutes Beispiel dafür, dass und wie so etwas gelingen kann. Sie zeigt, welche Innovationen bereits heute bei Windkraftanlagen möglich sind." Er versicherte, dass nun die Aufholjagd beginne. In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der Windenergieanlagen verzehnfacht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen künftig pro Jahr hundert neue Anlagen errichtet werden.

Wie groß das Interesse ist, machte die Einweihung deutlich: Über 500 Menschen waren trotz des wechselhaften Wetters der Einladung von wpd gefolgt. Zahlreiche Bürgermeister und Abgeordnete, Energieversorger, am Projekt Beteiligte, Grundstückseigentümer und Bewohner der umliegenden Ortschaften waren anwesend. Auch Edgar Wolff, Landrat von Göppingen, betonte in seiner Rede die Bedeutung der Windenergie für die Region:

"...der heutige Startschuss für diese Windenergieanlage hat Symbolcharakter für die notwendige und gewollte Energiewende. Und er ist zugleich auch Ausdruck für den aktiven Beitrag, den wir im Landkreis Göppingen zum Klimaschutz leisten wollen."

Auch wpd-Vorstand Dr. Hartmut Brösamle zeigte in seiner Rede die Bedeutung Baden-Württembergs für die Geschichte der Windenergie auf. Am Stöttener Berg errichtete Prof. Ulrich Hütter, Leiter des Instituts für Flugzeugbau an der TH Stuttgart, das Urmodell der modernen Windenergieanlage. Für wpd ist die Errichtung des Prototyps der Firma Schuler ein erneuter Markteintritt in Baden-Württemberg. Dr. Hartmut Brösamle begrüßte, dass Baden-Württemberg die Potentiale erkennt, die erneuerbare Energien wirklich bieten und ergänzte: "Baden-Württemberg ist nun im Jahrhundert der regenerativen Energiepolitik angekommen". Für das Unternehmen ist der Wandel bereits deutlich spürbar; dies belegen Gespräche, die aktuell mit Entscheidern aus der Region geführt werden. Der wpd-Vorstand zeigt sich zuversichtlich: "Unser Team in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart ist nun wieder dabei, erfolgreich neue Windprojekte im Ländle zu planen."

Wie schnell entsprechende Projekte in Baden-Württemberg umsetzbar sind, verdeutlicht auch die Errichtung der Schuler-Anlage am Stöttener Berg. Dr.  Brösamle meinte dazu: "Von der ersten Idee bis zur Umsetzung vergingen keine zwei Jahre - ein Zeitraum, von dem wir in vielen anderen Projekten in anderen Regionen Deutschlands nur träumen können. Dies beweist einmal mehr: Mir kennet älles ˆ sogar Windenergie!" Nur durch das enge Zusammenspiel aller Beteiligten war das Projekt so zügig umsetzbar. Im Anschluss an die Reden und die offizielle Einweihung bestiegen Ministerpräsident Kretschmann und wpd-Vorstand Dr. Hartmut Brösamle gemeinsam die Windenergieanlage. Dort ließen sie sich nicht nur die technischen Details erläutern, sondern genossen auch den Blick auf die Schwäbische Alb und die umliegenden Windkraftanlagen. Eine Premiere für Winfried Kretschmann, die auch für ihn ein sichtlich wichtiges Erlebnis war. Die anschließende Feier brachte nochmals alle Beteiligten zusammen und könnte für den Beginn einer neuen Ära in Baden-Württemberg stehen.

 

wpd in Bietigheim-Bissingen

Die Firma wpd engagiert sich seit 1996 für den Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg. Bereits neun Projekte konnten bis heute im Land realisiert werden. Am aktuellen Standort in Bietigheim-Bissingen sind derzeit zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das gemeinsame Ziel: Nach dem politischen Wandel den Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg voranbringen.

Stöttener Berg: Zahlen und Fakten

  Inbetriebnahme: 2011

  Lage: Nördlich von Geislingen im Landkreis Göppingen

•  Anlage: Schuler

•  Leistung: 2,7 MW

  Nabenhöhe: 100 Meter

  Rotordurchmesser: 100 Meter

  Gesamthöhe: 150 Meter

  Output: Strom für 4.000 Personen

 

 

Die wpd AG wpd ist Entwickler und Betreiber von Windparks und in weltweit 20 Ländern aktiv. In Deutschland ist wpd Marktführer unter den Projektentwicklern im Windbereich und hat seit der Gründung im Jahr 1996 Windparks mit rund 1.400 Anlagen, einem Output von mehr als 2 GW und einem Investitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. Euro realisiert. Mit heute über 600 Mitarbeitern wird national wie international der Ausbau der Windenergie tatkräftig mitgestaltet. Im Onshore-Bereich plant wpd, in den kommenden Jahren weitere Vorhaben von insgesamt 7 GW umzusetzen. Auch im deutschen Markt setzt wpd aktuell mit der Planung und Realisierung zahlreicher Windparks im gesamten Bundesgebiet weiter auf Wachstum. Mit einer Pipeline von 10 GW gehört wpd auch im Offshore-Bereich zu Europas führenden Entwicklern. Einer der ersten kommerziellen Offshore-Windparks, Baltic 1, wurde von wpd entwickelt und 2010 errichtet.


Weitere Informationen unter: 

http://www.wpd.de

 

 

Bietigheim, den 12. September 2011 

 



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