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Kraftstoffe aus CO2


Pressemitteilung SunFire GmbH, Bremen


Kraftstoffe aus CO2: SunFire übernimmt Brennstoffzellenproduzent staxera

SunFire und staxera entwickeln gemeinsam eine Technologie zur Erzeugung von synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien, Wasser und CO2


Dresden(iwr-pressedienst) - Der Technologieentwickler SunFire übernimmt staxera, einen SOFC Hochtemperatur-Brennstoffzellen Entwickler und Produzenten mit Sitz in Dresden, von Webasto, einem der weltweit führenden Automobilzulieferer. Mit dem Kauf erweitert SunFire, Entwickler eines Verfahrens zur Erzeugung erneuerbarer Kraftstoffe aus CO2 und H2O, seine Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette um die technische Kernkomponente der Elektrolyse.

"Wir freuen uns mit staxera ein schlagkräftiges Team bilden zu können.  Durch die langjährige Erfahrung im Bereich der Brennstoffzellen Technologie verfügt staxera über hervorragende Bedingungen zur Entwicklung effizienter Elektrolyseure. Mit der Übernahme ist uns ein wesentlicher Meilenstein seit der Gründung von SunFire gelungen" so Carl Berninghausen Vorsitzender der Geschäftsführung von SunFire.

Bei dem von SunFire entwickelten Verfahren wird zuerst Wasser mittels Elektrolyse unter Nutzung erneuerbarer Elektroenergie (aus Sonne, Wind oder Wasser) in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. In weiteren Schritten reagieren Wasserstoff und das Treibhausgas CO2 zu erneuerbarem, synthetischem Benzin, Diesel und Kerosin. Wesentliche Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens ist eine hohe Effizienz des Elektrolyseprozesses.


staxera entwickelt, produziert und vertreibt SOFC


Hochtemperatur-Brennstoffzellen. Aus verschiedensten flüssigen und gasförmigen Kraftstoffen können Hochtemperatur-Brennstoffzellen Strom und Wärme emissionsarm erzeugen. Brennstoffzellen eignen sich sowohl für mobile Anwendungen, als auch für dezentrale stationäre Anwendungen wie eine zukünftige Hausenergieversorgung mit Erd-, Bio- oder Windgas. Durch die Übernahme wird das Produktportfolio um die SOEC Hochtemperatur-Elektrolyse ergänzt. Die Kombination beider Geschäftsbereiche ermöglicht durch die Nutzung von Synergien in der Entwicklung und die Verringerung von Herstellkosten auch eine Stärkung des bestehenden SOFC Geschäfts.

Während in einer Brennstoffzelle ein wasserstoffhaltiges Brenngas mit Luftsauerstoff reagiert und Strom erzeugt, spaltet die Elektrolyse Wasser unter Stromzufuhr in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Die Elektrolyse kehrt das Prinzip der Brennstoffzelle um, die Komponenten von Elektrolyse- und Brennstoffzellenstacks sind weitgehend baugleich. Daher verfügt staxera über ideale Voraussetzungen, um hocheffiziente Elektrolyseure und Brennstoffzellen zu entwickeln.

Webasto wird über eine stille Beteiligung an der Zukunftstechnologie von staxera beteiligt bleiben, konzentriert sich aber auf Wachstum in seinen Hauptgeschäftsfeldern Dach- und Thermosysteme.

Die Standorte von SunFire in Bremen und von staxera in Dresden bleiben erhalten. Den Vorsitz der Geschäftsführung übernimmt Carl Berninghausen.


Zu staxera:


Die staxera GmbH wurde 2005 in Dresden gegründet, um SOFC Brennstoffzellenstapel (stacks) zu entwickeln und zu produzieren. Das Unternehmen hat sich erfolgreich als unabhängiger Stacklieferant am internationalen Markt etabliert. Mit 25 Mitarbeitern beliefert staxera unter anderem die Vaillant GmbH mit Integrierten Stackmodulen für deren wandhängendes Brennstoffzellenheizgerät. Dieses Gerät geht im Rahmen des CALLUX-Programms 2011 in den Feldtest.


Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.staxera.de


Zu SunFire:


Die SunFire GmbH aus Bremen wurde im Juni 2010 gegründet. Sie entwickelt ein wettbewerbsfähiges Verfahren, um aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O) mittels erneuerbarer Elektroenergie hochreine, erneuerbare Kraftstoffe (z.B. Benzin, Diesel, Kerosin oder Methan) herzustellen.  Geschäftsführer der SunFire GmbH sind Carl Berninghausen (CEO) und Christian von Olshausen (CTO). Initiator und Mitgründer des jungen Unternehmens ist Dr. Bodo Wolf, Gründer der CHOREN Industries. Finanziert wird das Unternehmen durch eine Gruppe von privaten Investoren.

Seit 2008 ist das Verfahren in einer detaillierten Machbarkeitsstudie wirtschaftlich und technisch umfangreich geprüft worden. 2010 erfolgte die Inbetriebnahme eines ersten Prototyps im Labormaßstab. Nächster Meilenstein ist der Aufbau einer Testanlage mit einer Produktionskapazität von einem Fass Kraftstoff pro Tag. Bereits 2016 sollen erste vorindustrielle Prototypen erbaut werden.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.sunfire.de


Dresden, den 17. Mai 2011 


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