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Klimawandel: Weltweit höhere Investitionen in erneuerbare Energien notwendig

 

Münster (iwr-pressedienst) - UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat erneut vor den Folgen des Klimawandels gewarnt und die Notwendigkeit internationaler Maßnahmen gefordert. Eine Reduktion der globalen Treibhausgase kann durch deutlich höhere Investitionen in erneuerbare Energien erreicht werden, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Im Jahr 2010 wurden weltweit rd. 140 Milliarden (Mrd.) Euro in neue regenerative Anlagentechniken investiert (2009: 125 Mrd. Euro). Um den CO2-Anstieg signifikant zu bremsen, sind nach IWR-Berechnungen mindestens 500 Mrd. Euro jährlich notwendig.

"Das weltweite Ausbautempo bei den erneuerbaren Energien reicht derzeit noch nicht aus, um den globalen CO2-Anstieg zu kompensieren", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Zum Schutz des Klimas schlägt das IWR eine Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls vor. Allnoch: "Ein Kombinationsansatz aus CO2-Reduzierung und Investitionen in regenerative Energietechniken wie im CERNIA-Plan vorgesehen, könnte ein Weg aus der klimapolitischen Sackgasse sein."

Die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen sind 2010 nach dem Rückgang 2009 wieder kräftig gestiegen und erreichten mit über 33 Mrd. Tonnen ein neues Rekordhoch. Wie der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden kann, ist auch ein Scherpunktthema, das Wirtschaftsexperten auf dem Regenerativen Wirtschaftstag 2011 in Münster diskutieren.

Weitere Infos im Internet:

CO2-Emissionen nach Ländern und CERINA-Plan: 

http://www.cerina.org 

Regenerativer Wirtschaftstag 2011:

http://www.regenerativer-wirtschaftstag.de

 

Münster, den 06. September 2011





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