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Phoenix Solar Singapur unterzeichnet Vertrag über zwei Solarparks in Thailand

   Zwei Solarkraftwerke mit insgesamt rund 16 Megawatt Spitzenleistung

•   Thailand als neuer Markt für Phoenix Solar

•   Wichtiger Meilenstein der Expansion außerhalb Europas


Sulzemoos (iwr-pressedienst) - Phoenix Solar Pte Ltd, Singapur, eine Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit der thailändischen Solarta Co Ltd einen Vertrag über zwei Photovoltaikkraftwerke in Thailand unterzeichnet. Die beiden Kraftwerke haben eine Spitzenleistung von 9,7 und 6,2 Megawatt und befinden sich rund zwei Autostunden nordwestlich von Bangkok.

Phoenix Solar Singapur wird bei diesem Großprojekt eng mit dem thailändischen Unternehmen Process Engineering Services Co Ltd (PESCO) zusammenarbeiten. Phoenix Solar ist für die Planung der beiden Anlagen verantwortlich und liefert Solarmodule, Wechselrichter und Kabel, PESCO wird vor Ort die Bautätigkeiten ausführen. Der Baubeginn der beiden Solarparks Sai Yai und Sai Thong ist bereits im Juni erfolgt: Bis zum Jahresende sollen diese an das Stromnetz des örtlichen Energieversorgers Provincial Electricity Authority (PEA) angeschlossen sein.

Die jährliche Einstrahlung beträgt an den beiden Standorten rund 1.850 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Mehr als 67.000 Solarmodule von SCHOTT Solar und Wechselrichter von SMA lassen einen Stromertrag von über 25.000 Megawattstunden pro Jahr erwarten. Damit können rund 10.000 thailändische Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.

Der Auftraggeber Solarta Co Ltd ist ein Joint Venture zwischen Yanhee Solar Power Co Ltd und Ratchaburi Electricity Generating Holding PLC, einem unabhängigen Stromproduzenten.

Seit 2006 gibt es in Thailand ein Vergütungssystem für erneuerbare Energien, das aus einer Basisvergütung und einem Zuschlag besteht. Für diese beiden Projekte wird der Solarstrom während der ersten zehn Jahre mit umgerechnet rund 25 Euro-Cent pro eingespeiste Kilowattstunde vergütet, ab dem elften Jahr zum jeweils gültigen Stromerzeugertarif, der zum heutigen Zeitpunkt ca. sieben Euro-Cent beträgt.

Dr. Supot Sumritvanitcha, Geschäftsführer der Yanhee Solar Power Co Ltd sagt: "Wir haben uns auf Grund ihres ausgezeichneten Rufes für Phoenix Solar und PESCO entschieden. Sie überzeugen sowohl bei der Produkt- als auch bei der Bauqualität und stehen für fristgerechte Fertigstellung. Das führt zur optimalen Kombination aus deutschem Ingenieurwesen und deutscher Technologie mit lokalem Bau- und Management Know-how."

"Wir freuen uns sehr über dieses strategisch bedeutende Projekt in Thailand. Wir wollen uns im Projektgeschäft stärker auf die Region Asien, Mittlerer Osten und USA konzentrieren. Nach unserem ersten Megawattprojekt in Saudi Arabien sind die beiden thailändischen Projekte dafür ein weiterer wichtiger Meilenstein", so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.


Über die Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör.Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.


Sulzemoos, den 14. Juni 2011



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