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Phoenix Solar AG: zwei neue Solarparks mit insgesamt 18 Megawatt

Phoenix Solar AG, Sulzemoos


Phoenix Solar AG weiht zwei Solarparks mit insgesamt 18 Megawatt Spitzenleistung ein


•  Anita Tack, Umweltministerin von Brandenburg, eröffnet die Einweihungsfeier der Solarparks

    Jocksdorf und Preschen

•  Ehemaliger Militärflugplatz im Neiße-Malxetal wird wirtschaftlich nutzbar gemacht


Sulzemoos (iwr-pressedienst) - Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat am 20. Mai 2011 zusammen mit dem Finanzierungspartner KGAL GmbH & Co. KG zwei Solarparks in Jocksdorf und Preschen feierlich eingeweiht. Die Solarkraftwerke befinden sich auf einem ehemaligen Militärflugplatz und liefern in Zukunft umweltfreundlichen Strom für über 4.300 Vierpersonenhaushalte.

Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Feier teil.In ihrer Eröffnungsrede betonte Anita Tack, Umweltministerin von Brandenburg, wie wichtig der Ausbau erneuerbarer Energien für die Zukunft Deutschlands ist: "Brandenburg deckt heute bereits 15,6 Prozent seines Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Quellen. Jährlich werden dadurch fast 10 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Brandenburg gilt als Modell für eine ambitionierte Energie- und Klimaschutzpolitik. Dadurch ist es gelungen, Unternehmer, Investoren und Wissenschaftler zu überzeugen, ihre Ideen gerade hier zu verwirklichen. Inzwischen hat sich auf dieser Grundlage ein erfolgreicher Wirtschaftszweig mit mehr als 12.000 Arbeitsplätzen entwickelt, davon zuletzt allein im Bereich Photovoltaik mehr als 3.000", sagt Tack.

In weiteren Ansprachen hoben Landrat Harald Altekrüger, Bürgermeister Eberhard Müller, Dr. Klaus Wolf von der KGAL und Ralph Schneider von der Phoenix Solar AG die Besonderheiten beider Projekte hervor und gaben Einblicke in die Entwicklung, Errichtung, die zu erwartenden Stromerträge sowie die Bedeutung der Solarparks für die Region.

Die KGAL beauftragte die Phoenix Solar AG mit der Errichtung der Solarparks und bringt sie in einen Fond für institutionelle Investoren ein. "Seit Jahren realisieren wir gemeinsam mit Phoenix Solar Projekte für unsere Investoren. Wir konnten auch bei diesen beiden Projekten auf die Erfahrung und Professionalität unseres Partners Phoenix Solar vertrauen und unsere Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien erfolgreich ausbauen", erklärt Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL.

Phoenix Solar war bei beiden Anlagen als Generalunternehmer für die schlüsselfertige Errichtung verantwortlich. Da die Solarkraftwerke auf einer militärischen Konversionsfläche mit einer Größe von knapp 60 Hektar errichtet wurden, musste Phoenix Solar vor der Installation vor allem Munitionsreste beseitigen lassen. "Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Solarparks eine Konversionsfläche in Brandenburg revitalisieren und einer nachhaltigen Nutzung zuführen konnten. Wir werden unsere Arbeit in der Region fortsetzen und damit weiterhin aktiv zum Klimaschutz beitragen", sagt Ralph Schneider, Executive Vice-President Solar Energy Investments bei Phoenix Solar. Durch die Umwandlung der Flächen können diese nach der Betriebszeit der Solarparks, die vorerst auf 20 Jahre festgeschrieben ist, städtebaulich genutzt werden.

Die Solarparks wurden bereits 2010 in Betrieb genommen. Der Realisierungszeitraum betrug 22 Wochen für die Anlage in Jocksdorf und zwölf Wochen für den Solarpark in Preschen. Beide Kraftwerke liegen auf einem ehemaligen Militärflugplatz, sind von einer Landebahn von drei Kilometern Länge getrennt und gehören daher zu verschiedenen angrenzenden Gemeinden. Aufgrund günstiger Einstrahlungswerte von durchschnittlich 1.050 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr ist die Region im Osten Deutschlands für den Bau von Photovoltaikanlagen hervorragend geeignet.Pro Jahr sparen die Solarparks etwa 10.000 Tonnen Kohlendioxid ein.

Über die Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2010 Gesamtumsatzerlöse von 636 Millionen Euro und ein EBIT von 36,4 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör.Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 400 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.



Sulzemoos, den 23. Mai 2011


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