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Erneuerbare Energien sind Innovations- und Jobmotor im Norden

Erneuerbare Energien sind Innovations- und Jobmotor im Norden

Hamburg (iwr-pressedienst) - Die Potenziale erneuerbarer Energien in Hamburger und bundesweiter Perspektive standen im Fokus der heutigen Auftaktkonferenz "Hamburg Renewable Energy Leadership 2011" des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH GmbH) im Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765. Mit rund 300 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien restlos ausgebucht, bot die Tagung ein exzellentes Forum für eine vertiefende Analyse der deutschen und internationalen Energiepolitik mit Führungspersönlichkeiten aus der Branche der erneuerbaren Energien.

"Wir werden in den nächsten Jahren in Deutschland aufgrund des günstigen energiepolitischen und wirtschaftlichen Rahmens eine deutliche Marktausweitung der erneuerbaren Energien erleben", so Prof. Dr.-Ing.Martin Kaltschmitt, TU Hamburg-Harburg, in seiner Keynote. Um diese positive Entwicklung zu unterstützen, müssen aber bei der Stromerzeugung die vorhandenen Optimierungspotenziale sowohl in der Anlagentechnik als auch im Erzeugungs- und Verteilungssystem erschlossen werden. Das Elektrizitätsversorgungssystem muss besser an eine fluktuierende Einspeisung angepasst werden, z. B. durch Energiespeicherung (u. a. in Pumpspeichern in den Alpen und in Norwegen), durch bessere Nachfragesteuerung mit intelligenten Netzen und durch verstärkte überregionale Übertragungskapazitäten.

Prof. Kaltschmitt kommentierte auch die bisher verhaltene Entwicklung im Bereich der Wärmeversorgung durch erneuerbare Energien. Er kritisierte die nur eingeschränkte Innovationsfähigkeit der entsprechenden Industrie und damit die begrenzte Marktverfügbarkeit kleinerer hocheffizienter Heizungssysteme, wie z.B. Strom erzeugende Heizungen oder (bio-)gasbetriebene Wärmepumpen. "Insgesamt wird der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung in Deutschland in den kommenden Jahren im Vergleich zu anderen größeren Industrieländern ein überproportional hohes Niveau erreichen, wenn der politische, administrative und technische Rahmen konsequent weiter entwickelt wird.Dies kann dazu beitragen, die führende Rolle Deutschlands bei Technologien zur Nutzung regenerativer Energien zu festigen und möglicherweise sogar weiter auszubauen", so Kaltschmitts Fazit.

"Wir freuen uns über die rege Teilnahme an unserer Auftaktkonferenz.Das enorme Interesse zeigt uns, dass erneuerbare Energien am Wirtschaftsstandort Hamburg ein großes, bisher noch nicht ausgeschöpftes Potenzial besitzen. In Zukunft wird sich das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg für eine noch stärkere Vernetzung existierender Unternehmen dieser Branche und für die Förderung von neuen Ideen, von Projektkooperationen und von Start-Ups einsetzen", so Jan Rispens, Geschäftsführer der EEHH GmbH.

"Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg hat bereits nach einem halben Jahr Erfolgsgeschichte geschrieben. Wir verzeichnen jetzt 120 Mitgliedsfirmen ˆ im Vergleich zu 57 bei der Gründung im September. Mit unserer Konferenz erreichen wir auch viele neue Unternehmen, von denen wir hoffen, dass sie unser Netzwerk künftig in Hamburg und in der Metropolregion Hamburg erweitern werden", sagt Michael Westhagemann, CEO Region Nord Siemens AG und Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg.


Hamburg, den 26. Mai 2011


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