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Insolventer Strom-Discounter Flexstrom meldet Insolvenz an

FlexStrom


Was Flexstrom-Kunden jetzt wissen müssen

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Durch die Pleite von Strom-Discounter Flexstrom haben die Kunden jetzt Angst um ihr Geld und die künftige Energieversorgung.

 

Am 17. Juni 2011 mussten wir bereits über die Insolvenz von Teldafax berichten. (Hier der Link zu unserem damaligen Artikel: 


http://tinyurl.com/d7scew5

 

Wir hatten seinerzeit ausdrücklich davor gewarnt, Vorauszahlungen zu leisten. Jetzt gibt es die gleiche Hiobsbotschaft, alles genauso wie bei Teldafax. Wieder fragen sich diesmal an die 500.000 Flexstrom- Kunden, wie sie sich Gebühren zurückholen können und was sie sonst noch zu beachten haben.

 

Wir erklären Ihnen das wichtigste: 

Wie beim Unternehmen Teldafax, das im Sommer 2011 pleite ging, hat auch der Berliner Stromlieferant Kunden mit günstigen Preisen gelockt und deren Geld zu großen Teilen bereits ein Jahr im Voraus kassiert. Flexstrom-Kunden sind schockiert und fragen sich, wie bekomme ich meine Vorauszahlung zurück?

 

Wird mein Strom jetzt abgeschaltet? Der erste Gedanke ist bei den meisten, so schnell wie möglich weg von Flexstrom und zu einem solventen Anbieter wechseln.

 

Von Niklaas Haskamp von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kommt der Hinweis, daß die bloße Tatsache, dass Flexstrom einen Insolvenzantrag gestellt hat, den Kunden noch kein Recht auf sofortigen Wechsel gibt. „Augenblicklich ist nicht klar, ob das Unternehmen seine Geschäfte fortführen wird oder nicht. Solange der Stromanbieter seine Kunden weiterhin versorgt, besteht trotz des Insolvenzantrags kein Sonderkündigungsrecht. Das Recht zum Wechsel bestehe deshalb erst, wenn Flexstrom keinen Strom mehr liefert.“

 

Wie kann ich den Anbieter wechseln?

Kündigt der Insolvenzverwalter an, dass Flexstrom seinen Vertragspflichten nicht mehr nachkommen kann, können sich Betroffene einen neuen Stromanbieter suchen. Aber eben erst dann.

 

Wichtig: Der Strom wird auf keinen Fall abgeschaltet. Falls Flexstrom nicht mehr liefert, muss der Kunde nicht befürchten, von der Stromversorgung getrennt zu werden. Der Kunde fällt dann in die örtliche Grundversorgung und kann anschließend und sofort ohne Probleme den Stromanbieter wechseln.

 

Und wir empfehlen dringend, dies dann umgehend zu erledigen, weil die örtliche Grundversorgung meistens wesentlich teurer ist.

 

Aber auch wenn die Stromversorgung nicht unterbrochen wird, haben die Flexstrom-Kunden Grund, um ihre Vorauszahlungen zu bangen. Flexstrom hat gezielt Vorkasse-Verträge angeboten. Wegen der besonders günstigen Lock-Angebote haben die Stromkunden für ein gesamtes Lieferjahr im Voraus bezahlt. Nun besteht die Gefahr, dass dieses Geld weg ist.

 

Verbraucherschützer Haskamp meint: „Sollten die Unternehmensgeschäfte nicht fortgeführt werden, kann es schwierig werden, an das Geld zu kommen.“

 

Der Grund ist, daß bei Insolvenzverfahren die normalen Kunden erst weit hinten mit ihren Ansprüchen angesiedelt sind. Andere Gläubiger, wie etwa das Finanzamt, bekommen ihr Geld zuerst. Nur wenn am ganz am Schluß noch etwas übrig bleibt, bekommen die Vorkasse-Kunden anteilsmäßig noch etwas vom Kuchen ab.

 

Insolvenztabelle

Wir raten denjenigen Flexstrom- Kunden, die noch Ansprüche haben, dringend, sich beim Insolvenzverwalter in die Insolvenztabelle aufnehmen zu lassen. Dadurch bleibt wenigsten eine geringe Chance auf eine teilweise Rückzahlung.

 

Wenn allerdings kein Insolvenzverfahren mangels Masse eröffnet wird, werden alle Ansprüche hinfällig. Hierzu muss aber die Prüfung des Insolvenzantrags abgewartet werden.

 

Abbuchungen rückgängig machen

Wenn Sie keine Vorauskasse geleistet haben, stehen sind wesentlich besser da. Sie leisten einfach keine Zahlungen mehr und überweisen nur noch an ihren neuen Lieferanten.

 

Wenn Sie Flexstrom eine Einzugsbevollmächtigung erteilt haben, haben Sie kein Problem: Wenn Flexstrom Sie nicht mehr beliefert, wenn Sie also Ihren Strom bereits vom lokalen Grundversorger beziehen, können sie Ihr bereits gezahltes Geld bis zu sechs Wochen nach der Zahlung zurückbuchen lassen.

 

Einfach bei ihrer Bank den Abbuchungen von Flexstrom widersprechen

Wer dies tut, schuldet Flexstrom dann zwar das Geld für den zwischenzeitlich verbrauchten Strom. Allerdings muss kein Kunde den Verbrauch selbst berechnen und einen entsprechenden Betrag an Flexstrom zahlen. Es ist Aufgabe von Flexstrom, entsprechende Rechnungen zu stellen. Verbraucherschützer raten, pauschal alles, was möglich ist, zurückbuchen zu lassen und dann auf ein Schreiben von Flexstrom zu warten.

 

Und wir bitten Sie, baldmöglichst zu handeln und unsere Ratschläge zu befolgen.

 

                          

Hier können Sie nach der Einstellung der Stromlieferungen von Flexstrom die entsprechenden Musterbriefe für die Kündigung als PDF downloaden. Bitte kopieren Sie den Text in ein Textverarbeitungsprogramm, ergänzen Sie ihn entsprechend und schicken den Brief an Flexstrom, nicht an uns.

 

MUSTERKÜNDIGUNG 1

MUSTERKÜNDIGUNG 2

 

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