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Lesen Sie hier die neuesten Nachrichten über saubere Energiegewinnung:
Praktischer Umweltschutz: Enzyme "fressen" Kunststofftüten
Englische Forscher entwickeln Additiv zur Zersetzung von PE-Verpackungen
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Duisburg (ots) - 06.05.2013 - Bundesbürger verwendet pro Jahr etwa 70 Einkaufstüten aus Kunststoff. Im europäischen Durchschnitt sind es sogar 200 Tüten.
Und weltweit werden jährlich bis zu einer Milliarde Tragetaschen hergestellt. Im Prinzip ist die Nutzung von Tragetaschen ebenso wie die von Folien in der Landwirtschaft oder allen anderen Produkten aus Polyethylen (PE) unproblematisch - soweit diese mehrfach genutzt und zum Schluss einem Recyclingprozess zugeführt werden.
Doch genau das geschieht oftmals nicht. Vielmehr werden sie achtlos weggeworfen und stellen dann eine hohe Belastung für die Umwelt dar, weil Plastiktüten und Folien bis zu 500 Jahre benötigen, um vollständig zu verrotten.
Und so werden nicht nur unsere Landschaften verschandelt, sondern vor allem auch die Weltmeere in unvorstellbarem Maße belastet. Es gibt bereits Meereswirbel von der Größe Mitteleuropas voller Plastikmüll.
Vor diesem Hintergrund haben englische Wissenschaftler ein Additiv entwickelt, das unter dem Handelsnamen "Enzymoplast" angeboten wird. Es besteht aus natürlichen Proteinen und speziellen Enzymen, die Polyethylen auf natürliche Weise zersetzen. Dieses Additiv kann bei der Herstellung von PE-Produkten problemlos beigemischt werden.
Enzyme zersetzen den Kunststoff auf natürliche Weise
Sobald die Kunststofftüten in der Landschaft mit Mikroorganismen in Kontakt kommen, beginnen sie sich nach und nach aufzulösen. Und das geschieht so: Die Mikroorganismen fressen die Proteine, dadurch wird die ansonsten sehr starke Polymerkette aufgebrochen.
Zusätzlich werden die Enzyme aktiviert, welche als Katalysator den natürlichen Prozess beschleunigen - und das Polyethylen wird biologisch abgebaut. Zurück bleiben nach wenigen Monaten nur noch Wasser und CO2 - zwei Grundbausteine der Natur.
Obwohl die Vorteile der Enzymtechnologie für die Verwertung von PE seit den 80er Jahren bekannt sind, ist noch keinem anderen Wissenschaftler dieser technologische Durchbruch gelungen.
"Natürlich ist uns jede Plastiktüte, die nicht weggeworfen wird, noch lieber", so Thomas Petermöller, Geschäftsführer der VIRGO Holding GmbH, die das Produkt im deutschsprachigen Raum vermarktet. "Doch das ist leider nur Theorie.
Deshalb ist der Einsatz von Enzymoplast ein großer Fortschritt sowohl für den Umweltschutz als auch für den Handel und die Konsumenten, da auf diese Weise zukünftig keine weggeworfene Kunststofftüte mehr über längere Zeit in der Umwelt verbleibt."
Weitere Informationen unter
Vorsicht vor Abzocke: Dreiste Trojaner- und Phishing-Attacken
So schützen Sie sich zuverlässig vor Bedrohungen im Internet
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München (ots) - 03.05.2013 - Betrüger werden immer raffinierter, wenn es darum geht, an sensible personenbezogene Daten zu kommen. Meldungen über sogenannte Trojaner- und Phishing-Attacken häufen sich.
Die Folge: Unzählige Konten werden geplündert, der Staat ist machtlos. Das aus dem ZDF bekannte Ratgeber-Portal techfacts.de nennt die Bedrohungen und erklärt, wie man sich zuverlässig schützt.
Phishing
Immer wieder taucht der Begriff in Berichterstattungen von Print- und Fernsehnachrichten auf. Doch was steckt dahinter? Beim "Passwort fischen" handelt es sich um Identitätsdiebstahl. Auf unzählige Arten versuchen Betrüger an Ihre Daten zu gelangen.
Wie gehen Betrüger vor?
"Die wohl gängigste Art des Phishings ist das Versenden von vertrauenserweckenden E-Mails", erklärt Maximilian Seethaler, Portal-Manager von techfacts.de. "Betrüger benutzen die Identität bekannter Firmen oder Dienstleister, häufig um an Kontodaten zu gelangen", ergänzt er.
Die Phishing-Mail des Gutschein-Portals Groupon, in der Mitglieder zum Bezahlen einer Rechnung aufgefordert werden, bediente sich dieses Konzepts. techfacts.de hat dazu einen umfangreichen Ratgeber veröffentlicht:
http://www.techfacts.de/ratgeber/groupon-trojaner
Paypal
Ein Name, der für sicheres Bezahlen steht. Dessen sind sich auch Betrüger bewusst und sprechen im Namen des Portals Kunden via E-Mail an. Von einer Sperrung des Kontos sei die Rede, weitergeleitet wird man dazu auf eine betrügerische Webseite.
Verlangt werden Zugangsdaten des Kontos. Das Besondere an dieser Masche: Eine direkte Ansprache sowie das Layout der E-Mail locken den Nutzer in die Falle und rauben ihn im schlimmsten Fall aus.
Besonders perfide ist der BKA-Trojaner, der sich dem GVU-Trojaner sehr ähnelt. Die Schadsoftware sperrt im Namen des Bundeskriminalamts den Rechner - gleichzeitig werden pornographische Inhalte installiert, mit denen Sie nun bedroht werden. Eine Freigabe erfolgt erst nach Überweisung eines Lösegelds, doch techfacts.de warnt in seinen speziell zu diesem Thema angefertigten Ratgebern:
http://www.techfacts.de/ratgeber/bundespolizei-virus-entfernen
http://www.techfacts.de/ratgeber/gvu-trojaner-entfernen
Sozialen Netzwerke
Auch in Sozialen Netzwerken sind Sie nicht vor Betrugsfällen sicher. Eine vermeintliche Facebook-Security warnt Nutzer vor der Sperrung des Accounts aufgrund angeblicher Verstöße gegen die Richtlinien. Abhilfe soll der mitgeschickte Link schaffen. Mit einem Klick leitet dieser auf eine echt anmutende Seite, die Sie zum Login auffordert.
Der einzige Unterschied: Sie gelangen zu einer Webseite, die absolut nichts mit Facebook zu tun hat. Nicht nur Ihre E-Mail-Adresse und das dazugehörige Passwort werden ausgefragt, auch die Kreditkarteninformationen werden verlangt.
Wie schützt man sich zuverlässig gegen Gefahren?
Martin Römhild, Chefredakteur des Ratgeber-Portals techfacts.de, der bereits für die Fernsehsendung ZDF heute als Experte zur Verfügung stand, rät, das Virenprogramm immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. "Die meisten Virenprogramme können schon frühzeitig Betrugsversuche erkennen. So werden bedrohliche E-Mails abgefangen, bevor diese Ihr Postfach erreichen und Ihren PC mit Schadsoftware infizieren."
Vertrauen Sie aber nicht nur Virenprogrammen. Auch ein gesundes Misstrauen kann helfen, empfiehlt Andreas Bruckschlögl, Geschäftsführer von techfacts.de. Seien Sie zudem besonders vorsichtig, wenn es darum geht, vertrauliche Daten anzugeben. Banken beispielsweise werden keine sensiblen Daten wie PIN und TAN per E-Mail anfordern.
Über techfacts.de
techfacts.de ist eines der größten Ratgeber-Portale in Deutschland. Seit der Gründung im Jahr 2008 beantworten Experten Nutzerfragen zu Themen wie Computer, Internet und Technik. Durch die umfangreichen Ratgeber werden selbst komplizierte Themen einfach und verständlich erklärt.
Volkswagen und LichtBlick bieten Ökostrom für Elektro-Autos an
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Wolfsburg/Hamburg (ots) - 01.05.2013 - LichtBlick und der Volkswagen Konzern sowie die Volkswagen Financial Services bringen gemeinsam hochwertige Ökostrom-Produkte auf den Markt. Damit bietet der Volkswagen Konzern seinen Kunden in Deutschland im Jahr der Elektromobilität 2013 nicht nur attraktive Elektro-Modelle an, sondern auch grünen Strom. Schließlich ist E-Mobilität nur mit CO2-frei erzeugtem Strom konsequent emissionsfrei und klimafreundlich.
Der angebotene Strom kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen, er stammt ausschließlich aus Wasserkraftwerken in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Die Herkunft und Qualität des Stroms ist vom TÜV Nord zertifiziert.
Zudem ist durch das "ok power"-Gütesiegel sichergestellt, dass der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen gefördert wird: Mindestens ein Drittel des Stromes kommt aus Kraftwerken, die weniger als sechs Jahre alt sind, ein weiteres Drittel aus Kraftwerken, die unter 12 Jahre alt sind. Staatliche Förderung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird für den angebotenen Ökostrom nicht in Anspruch genommen.
Volkswagen hat sich für LichtBlick als Partner entschieden, weil das Unternehmen der größte unabhängige Energieversorger Deutschlands ist, der ausschließlich Ökostrom anbietet - und für Produkt, Preis-Leistungs-Verhältnis und Service mehrfach ausgezeichnet wurde.
Volkswagen und LichtBlick arbeiten bereits seit Jahren bei ZuhauseKraftwerken zusammen, klimafreundlichen Mini-Blockheizkraftwerken, die - von LichtBlick vernetzt und intelligent gesteuert - hocheffizient Gas in Wärme und SchwarmStrom umwandeln.
LichtBlick und die Marken Volkswagen-Konzerns werden im Rahmen der Markteinführung neuer E-Fahrzeuge im Detail über die jeweiligen Stromtarife informieren. Zunächst veröffentlicht der Sportwagenhersteller Porsche zeitnah Einzelheiten zum Tarif "AntriebsEnergie". Die Volkswagen Bank GmbH wird ihren Kunden LichtBlick-Ökostrom zusätzlich über ausgewählte Vertriebskanäle anbieten.
Über LichtBlick
LichtBlick ist der größte unabhängige Energieanbieter Deutschlands und Marktführer für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen beliefert über 600.000 Privat- und Großkunden mit klimafreundlicher Energie. Mit SchwarmStrom setzt LichtBlick ein intelligentes Konzept der dezentralen, vernetzten Erzeugung und Speicherung von Energie um. Das 1998 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg beschäftigt 480 Mitarbeiter und erzielte 2012 einen Umsatz von 711 Millionen Euro.
Studie: Kaum Verschattungsverluste bei Solar-Wind-Kombikraftwerken
Bis zu doppelter Ertrag der Fläche und stetigere Netzeinspeisung
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Berlin (iwr-pressedienst) - Solar- und Windkraftanlagen ergänzen sich besser als bisher angenommen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Reiner Lemoine Instituts und der Solarpraxis AG. Kombiniert man Windenergie- und Photovoltaikanlagen, lässt sich auf derselben Fläche bis zu doppelt so viel Strom erzeugen.
Die Verschattungsverluste durch die Windtürme liegen bei nur 1 bis 2 Prozent. Zudem muss das Stromnetz für ein Kombikraftwerk nicht ausgebaut werden, da Wind- und Solaranlagen zu unterschiedlichen Zeiten Strom produzieren und gemeinsam stetiger Energie ins Netz einspeisen als ein reines Wind- oder Solarkraftwerk.
"Bisher ging man davon aus, dass der Schattenwurf der Windtürme auf die Solaranlage zu große Ertragseinbußen bewirkt. Die Studie zeigt, dass die Verschattungsverluste deutlich geringer ausfallen als erwartet, wenn man das Kombikraftwerk intelligent plant", erklärt Alexander Woitas, Leiter des Bereichs Engineering bei der Solarpraxis AG.
Für die Studie wurden verschiedene Szenarien simuliert und detaillierte Verschattungsanalysen durchgeführt. "Erste Anfragen für die Erstellung von Ertragsgutachten sowie die technisch und betriebswirtschaftlich optimierte Anlagenplanung stimmen uns optimistisch, dass die verbesserte Flächen- und Infrastrukturnutzung durch Kombikraftwerke Zukunft hat."
"Wir haben auch berechnet, wie sich die Kombination von Photovoltaik- und Windkraftanlagen global und regional auf die Stromnetze auswirkt", sagt Dr. Christian Breyer, Geschäftsführer des Reiner Lemoine Instituts. "Sie hat positive Auswirkungen auf die Netzstabilität, da Windkraft und Photovoltaik gemeinsam deutlich stetiger Strom ins Netz einspeisen."
Während Windenergieanlagen zum Beispiel in den Wintermonaten durch das größere Windaufkommen besonders viel Strom produzieren, gleichen Solaranlagen die geringere Energieerzeugung der Windkraft im Sommer durch eine hohe Solarstromerzeugung aus.
Im nächsten Jahr soll im Rahmen der Forschungsinitiative "Zwanzig20" der Bundesregierung eine bestehende Photovoltaikanlage nahe Templin in Brandenburg mit Windkraftanlagen nachgerüstet werden. Die Auswertung der Pilotanlage soll durch die Solarpraxis, das Reiner Lemoine Institut und weitere Projektpartner durchgeführt werden.
Solarprojekt Pyramide Schottland Bildquelle Renusol / SRT
Über die Reiner Lemoine Institut gGmbH
Im April 2010 wurde das Reiner Lemoine Institut in Berlin durch die Reiner Lemoine-Stiftung gegründet. Das gemeinnützige Institut steht für die Forschung zum Thema Erneuerbare Energien. Ziel des Instituts ist es, einen wissenschaftlichen Beitrag für die langfristige Umstellung der Energieversorgung auf 100 % Erneuerbare Energien zu leisten. Schwerpunkte der Forschung sind insbesondere "Optimierte Energiesysteme", "Mobilität mit Erneuerbaren Energien" und "Technologieentwicklung", insbesondere bei kleinen Windkraftanlagen.
www.reiner-lemoine-institut.de
Über die Solarpraxis AG
Die Berliner Solarpraxis wurde 1998 als GbR von Dipl.-Ing. Karl-Heinz Remmers und Kay Neubert gegründet. Seit 2006 wird die Solarpraxis AG an der Börse gehandelt. Als eines der führenden Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche beschäftigt die Unternehmensgruppe über 90 Mitarbeiter in den Bereichen Engineering, Verlag und Konferenzen sowie Public Relations, Neue Medien und Kommunikationsdesign.
Berlin, den 22. April 2013
Mit juwi Home Power© sauberen Sonnenstrom vom eigenen Dach rund um die Uhr nutzen
• Staatliche Förderung und günstige KfW-Kredite für Batteriespeicher
• Gültig für PV-Anlagen ab Jahrgang 2013 mit 30 kWp Maximalleistung
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Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Ab Mai strahlt die Sonne in vielen deutschen Haushalten bis tief in die Nacht und bremst ganz nebenbei bei so manchem Häuslebauer den Anstieg der Stromkosten. Mit Stichtag 1. Mai 2013 werden Batteriespeichersysteme für Dachsolaranlagen von der staatlichen KfW-Bankengruppe gefördert.
Wer dann seine in diesem Jahr errichtete PV-Dachanlage von maximal 30 kWp Leistung mit einem juwi Home Power© Speichersystem ergänzt, bekommt knapp ein Drittel der Kosten erstattet und kann den Rest über einen günstigen, in den ersten Jahren tilgungsfreien Kredit finanzieren.
Mal ehrlich: Über den Anstieg der Strompreise stöhnen wir doch alle. Aber was kann der Einzelne dagegen tun? Abends im Dunkeln sitzen? Den Fernseher verschenken? Den Kronleuchter wieder mit Kerzen bestücken?
Alles nicht nötig: Mit einer Solaranlage auf dem Dach und der juwi Home Power© im Haus kann jeder den Stromkonzernen ein Schnippchen schlagen und sich unabhängig von deren Preispolitik machen. Weniger als 10.000 Euro kostet das Einstiegsmodell mit einer Speicherleistung von knapp 5 Kilowattstunden.
Und das Beste: Ab Mai gibt’s von Vater Staat bis zu 3.000 Euro als Förderung und zusätzlich über die KfW-Bank einen günstigen Kredit mit bis zu 20 Jahren Laufzeit.
Kleiner als ein handelsüblicher Kühlschrank ist der von den Experten der Wörrstädter juwi Energielösungen GmbH angebotene Stromspeicher ein technisches Wunderwerk. Angeschlossen an eine PV-Anlage bietet juwi Home Power© ein ausgefeiltes Energiemanagement und ist trotzdem kinderleicht zu bedienen. Und zwar mit einem farbigen Touch-Screen am Gerät - aber auch von unterwegs mit einer coolen App für iPhone, iPad oder Android.
Eine integrierte Software sorgt dafür, dass der von der Solaranlage erzeugte saubere Sonnenstrom jederzeit optimal genutzt wird. "Vorrang hat der direkte Verbrauch", erklärt Speicherexpertin Kerstin Kranich das Home Power©-Prinzip. Per "Smart Home Funktion" können Geräte wie Trockner oder Geschirrspüler exakt dann eingeschaltet werden, wenn die Solaranlage den meisten Strom erzeugt.
An zweiter Stelle in der "Stromverteil-Hierarchie" steht das Speichern in der Batterie. Diese Energie kann abgerufen werden, wenn die Sonne nicht scheint. "Tagesthemen, Sport-Studio oder einen späten TV-Film mit Sonnenstrom anschauen ist dann kein Problem mehr," sagt Kerstin Kranich. Nur wenn mehr Energie erzeugt als verbraucht wird und die Batterie voll geladen ist, wird noch Strom ins Netz eingespeist.
Die in dem eleganten, leicht zu installierenden Gehäuse steckt eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Sie kommt aus dem Automotive-Bereich und ist gegen Überlastung und Brand gesichert. Zudem ist sie äußerst robust. Die Haltbarkeit beträgt über 25 Jahre.
Für den Kunden bietet das juwi Home Power©-Produkt neben dem Aspekt der Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien auch einen wichtigen Schritt zur "wirtschaftlichen Autarkie". Bei optimal ausgelegter PV-Anlage und Stromspeicher können bis zu 90 % Autarkiegrad erreicht werden. Dies bietet auch eine zusätzliche Sicherheit bei seltenen aber möglichen Netzausfällen.
Zur juwi-Gruppe:
Als führender Spezialist für erneuerbare Energien gestaltet juwi mit Projekten, Produkten und Dienstleistungen die Energiewende. Mit wirtschaftlichen und zuverlässigen Lösungen machen wir unsere Kunden unabhängig von steigenden Energiekosten.
Die juwi-Gruppe bietet unter anderem Strom und Wärme auf rein regenerativer Basis für Privat- und Gewerbekunden: Energie zur Eigenversorgung, erzeugt in Photovoltaik-Dach- und Freiflächenanlagen, Windrädern und Bioenergieanlagen. Dabei können die Kunden selbst in die Projekte investieren oder über Contracting-Angebote die Energie beziehen.
Speichertechnologien (z.B. juwi Home Power, der Batteriespeicher für Solaranlagen), nachhaltige Gebäudetechnik und Holzbrennstoffe gehören ebenso zum Angebot wie die regionale Stromlieferung rund um die juwi-eigenen Erzeugungsanlagen.
Als Projektentwickler, Betreiber und Energieanbieter ist juwi in vielen Regionen mit attraktiven Angeboten zur kostengünstigen und unabhängigen Energieversorgung aktiv.
Gemeinsam mit Bürgern, Kommunen, regionalen Energieversorgern sowie der Wirtschaft schafft juwi als kompetenter Partner vor Ort somit die Voraussetzungen für eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung. Bislang hat juwi weltweit über 2.200 Anlagen zur regenerativen Energieversorgung mit einer Leistung von etwa 2.500 Megawatt realisiert.
Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,3 Millionen Haushalten. Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher, heute beschäftigt juwi mehr als 1.800 Mitarbeiter in über 15 Ländern und erzielte im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von rund 1,1 Milliarde Euro.
Wörrstadt, den 22. April 2013
Ökostrom: Grüner Strom immer beliebter
• TÜV Rheinland: Ökologisches Engagement der Anbieter
• Bei der Ökostromtarifwahl auf Prüfsiegel
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Köln (ots) - 19.04.2013 - Umweltfreundliche Stromangebote sind gefragter denn je. Immer mehr Haushalte vollziehen die Umstellung auf grünen Ökostrom.
So stieg der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Strommix laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft 2012 auf über 22 Prozent. Mittlerweile bieten rund 730 Stromlieferanten in Deutschland einen Ökotarif an. "Ob ein Energieanbieter aber wirklich nachhaltig erzeugten Strom verkauft, ist für den Verbraucher nicht einfach zu erkennen.
Denn es gibt keine allgemeingültige Definition für Ökostrom", erklärt Jürgen Reinhardt, Energieexperte von TÜV Rheinland.
Ein Energieversorger kann ganz legal Ökostrom anbieten, obwohl er selbst keinen produziert.
Sogenannte "Herkunftsnachweise" erlauben es, die grüne Eigenschaft des Stroms einzukaufen und auf den eigenen Strom zu übertragen. "Solange der Anbieter eine transparente Informationspolitik betreibt, ist das grundsätzlich nicht verwerflich.
Der idealtypische Ökostromanbieter investiert in regenerative Stromerzeugung, setzt sich für die Umwelt ein und verzichtet auf Kohle- oder Atomenergie.
Angebote für Ökostromtarife gibt es viele. Eine Option ist es, sich für ein geprüftes Stromangebot zu entscheiden. Entsprechende Zertifizierungen gibt es auch von TÜV Rheinland. Dabei setzt TÜV Rheinland auf eine hundertprozentige Versorgung mit Strom beziehungsweise Herkunftsnachweisen aus regenerativen Quellen.
Außerdem fordert TÜV Rheinland die CO2-Neutralität der Energie und verlangt, dass die Anlagen zur Erzeugung allgemeinen Standards des Umweltschutzes entsprechen. Überdies wird geprüft, ob eine faire Vertragsgestaltung mit vertretbarer Kündigungsfrist vorliegt.
Fracking: Strikter Schutz von Wasser unverzichtbar
Bundesweites Moratorium geboten
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Berlin (ots) - 19.04.2013 - Derzeit stehen Entscheidungen über den Einsatz von Fracking an. Vorrangiges Ziel muss dabei nach Überzeugung der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke e.V. (wafg) ein umfassender Schutz des Grundwassers sein.
Aktuell wird intensiv über die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Fracking diskutiert.
Dabei geht es um Tiefbohrungen zur Aufsuchung oder Gewinnung von Erdgas, Erdöl bzw. Erdwärme, bei dem Gesteine unter hydraulischem Druck aufgebrochen werden. Nach dem derzeitigen Stand der Technik werden auch toxische Chemikalien eingesetzt. Deshalb bedarf es kompromissloser gesetzlicher Vorgaben, um einen Schutz des Wassers vor solchen potentiell gesundheitsschädlichen Verunreinigungen zu gewährleisten.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat klarstellend ein Fracking-Verbot in Trinkwasserschutzgebieten vorgeschlagen. In allen anderen Fällen soll nach den bisher bekannten Vorschlägen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben werden.
Getränkeindustrie braucht sauberes Wasser
Die wafg kritisiert, dass nach dem bisherigen Konzept des BMWi derzeit eher potentielle Chancen der Technologie für die Energiegewinnung im Mittelpunkt stehen - und weniger die mindestens gleichwertigen Belange des Verbraucher-, Gesundheits- und Umweltschutzes.
wafg-Hauptgeschäfts-führer Dr. Detlef Groß sieht dies mit Besorgnis: "Es liegt auf der Hand, dass nur über ein glasklares, umfassendes gesetzliches Prüfprogramm ein angemessener Schutz der Wasserversorgung gesichert werden kann. Sauberes Wasser ist auch für die Hersteller von alkoholfreien Getränken unverzichtbar. Die Vorlage aus dem Wirtschaftsministerium erscheint jedoch löchriger als ein Emmentaler".
Keine Kompromisse zu Lasten von Mensch und Umwelt
Auch außerhalb von ausgewiesenen Wasserschutzgebieten haben Getränkebetriebe einen vorrangigen Anspruch auf sauberes Wasser. Hier sieht Groß noch erheblichen Handlungsbedarf: "Es ist nicht nachzuvollziehen, warum hier ein geringerer Schutz vorgesehen ist. Die Verbraucher und Unternehmen haben auch außerhalb von Wasserschutzgebieten einen Anspruch auf uneingeschränkten Schutz entsprechend dem Vorsorgeprinzip".
Zumal es bei der Diskussion nicht alleine um eine umweltpolitische Frage gehe, sondern unmittelbar das zentrale Thema Lebensmittelsicherheit angesprochen sei. Groß stellt hierzu klar: "Die hohe Qualität der Produkte und die Sicherheit der Verbraucher hat für die Unternehmen oberste Priorität und darf durch Fracking nicht in Frage gestellt werden".
Dies könne aber nur gewährleistet werden, wenn im Gesetz selbst klare Vorgaben zu den Anforderungen an die erforderlichen Prüfkriterien verankert werden und der für Gesundheit, Umwelt und Produktqualität wichtige Wasserschutz eindeutige Vorfahrt erhalte.
Bessere Haftungsregeln und Standortregister notwendig
Die wafg regt zudem die Einrichtung eines bundesweiten Registers an, in dem alle Fracking-Projekte mit ausführlicher Darstellung der eingesetzten Chemikalien aufzuführen sind. Für den Fall, dass es doch zu einer Verunreinigung kommen sollte, müsse nach dem Verursacherprinzip der dafür Verantwortliche einstehen.
Dies solle insbesondere durch eine gesetzliche Beweislastumkehr und eine Gefährdungshaftung für Fracking flankiert werden. Natürlich sei das vorrangige Ziel, solche Beeinträchtigungen zu vermeiden. Hierzu leiste ein striktes Haftungsregime jedoch einen wichtigen präventiven Beitrag.
wafg für bundesweites Moratorium
Die wafg hält es für notwendig, hier die vorgeschlagenen Regelungen noch nachzubessern und begrüßt die hierzu aktuell geführten politischen Diskussionen. Sollte dies kurzfristig nicht darstellbar sein, wäre ein klar definiertes Moratorium - wie bereits in einigen EU-Nachbarstaaten bzw. auf Ebene einzelner Bundesländer - auch auf Bundesebene vorzugswürdig, um eine umfassende Diskussion der aufgeworfenen Fragen mit allen Betroffenen zu ermöglichen.
Weiterführende Hinweise finden Sie in unserer Stellungnahme:
www.wafg.de/pdf/wafg/Position_Fracking.pdf
Startschuss für Programm zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen
KfW und Bundesumweltministerium geben Startschuss für Programm zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen
• Kredit und Tilgungszuschuss für Batteriespeicher an PV-Anlagen mit Netzanschluss
• Ziel ist bessere Integration von kleinen bis mittelgroßen PV-Anlagen in das Stromnetz
• Förderanträge können ab dem 1.5.2013 gestellt werden
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Frankfurt (ots) - 18.04.2013 - Mit einem neuen Programm Erneuerbare Energien "Speicher" unterstützen die KfW Bankengruppe und das Bundesumweltministerium die verstärkte Nutzung von Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen, die an das Stromnetz angeschlossen sind.
Mit dem Programm soll die technologische Weiterentwicklung und Marktdurchdringung von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaikanlagen unterstützt werden. Batteriespeichersysteme sind ein wichtiger Baustein zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen PV-Anlagen in das Stromnetz.
Quelle: "obs/KfW / Holger Peters"

"Der Erfolg der Energiewende steht und fällt mit der dauerhaften und zuverlässigen Integration der Erneuerbaren Energien in unser Energiesystem.
Dieses muss insgesamt flexibler, die Erzeugung von Strom durch Wind und Sonne sowie die Einspeisung in das Netz müssen stärker voneinander entkoppelt werden.
Hierzu leisten die Speichertechnologien einen wichtigen Beitrag. Mit dem neuen Förderprogramm unterstützen wir die Markteinführung und Marktdurchdringung kleiner Batteriespeicher, so dass mit ihrer steigenden Verbreitung auch die Marktpreise sinken sollten", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.
Das zum 1. Mai startende Programm wendet sich an Unternehmen und Privatpersonen, die den mit einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom ganz oder teilweise einspeisen.
Bei der Neuerrichtung einer PV-Anlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem oder der nachträglichen Installation solcher Systeme bei PV-Anlagen, die nach dem 31.12.2012 in Betrieb gegangen sind, stellt das Programm zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse zur Verfügung.
Es können bis zu 100% der förderfähigen Nettoinvestitionskosten finanziert werden. Der Zuschuss beträgt maximal 30 % an den Investitionskosten für das Speichersystem und ist an anspruchsvolle technische Voraussetzungen geknüpft.
Somit wird sichergestellt, dass nur Produkte hoher Qualität gefördert werden. Darüber hinaus müssen die geförderten Systeme auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung liefern: Die Mittagsspitze der Photovoltaikanlage wird nicht ins Netz eingespeist, sondern im Speicher für die spätere Nutzung im Eigenheim zwischengespeichert. Für das Jahr 2013 stehen Mittel in Höhe von 25 Millionen Euro zur Verfügung. Anträge können bei den durchleitenden Banken gestellt werden.
BEE appelliert an EU-Parlamentarier
Emissionshandel wiederbeleben, Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare verbessern
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Berlin (ots) - 15.04.2013 - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) appelliert an die Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, morgen dem Vorschlag der EU-Kommission zuzustimmen, 900 Millionen Emissionszertifikate für das Treibhausgas CO2 zunächst vom Markt zu nehmen.
Diese Maßnahme ("Backloading") ist nach Ansicht des BEE ein erster wichtiger Schritt, um den europäischen Emissionshandel wiederzubeleben und so fairere Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare Energien zu schaffen.
"Ein funktionierender Wettbewerb zwischen konventionellen und Erneuerbaren Energien kann nur entstehen, wenn sich Klimabelastung und Umweltschäden durch Kohlekraftwerke im Energiepreis widerspiegeln.
Bei derzeitigen CO2-Zertifikatspreisen von unter 5 Euro pro Tonne Treibhausgas sind wir davon weit entfernt", erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. Der viel zu niedrige CO2-Preis trage zudem zu einer steigenden EEG-Umlage und damit zu höheren Strompreisen für Verbraucher bei. Falk: "Diese Marktverzerrung muss dringend korrigiert werden."
Zum Hintergrund: Der Verfall der CO2-Zertifikatspreise drückt den Preis am Spotmarkt. Dadurch steigt aber automatisch die EEG-Umlage, denn sie ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Börsenstrompreis, zu dem Strom aus Erneuerbaren Energien vermarktet werden muss, und den festgelegten Vergütungen, die regenerative Kraftwerke erhalten.
Würde der ursprünglich im europäischen Emissionshandel angestrebte Preis von 30 Euro pro Tonne CO2 erreicht, würde dies zu marktgerechteren Börsenpreisen führen. Das zeigt eine Berechnung des Beratungsunternehmens Energy Brainpool im Auftrag des BEE.
"Allein durch diese Veränderung könnte die EEG-Umlage um etwa 0,6 Cent pro Kilowattstunde sinken. Das wäre ein klares Signal hin zu mehr Kostenwahrheit und -transparenz beim Strompreis und eine spürbare Entlastung für die Verbraucher", macht BEE-Geschäftsführer Falk deutlich.
Insolventer Strom-Discounter Flexstrom meldet Insolvenz an
Was Flexstrom-Kunden jetzt wissen müssen
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Durch die Pleite von Strom-Discounter Flexstrom haben die Kunden jetzt Angst um ihr Geld und die künftige Energieversorgung.
Am 17. Juni 2011 mussten wir bereits über die Insolvenz von Teldafax berichten. (Hier der Link zu unserem damaligen Artikel:
Wir hatten seinerzeit ausdrücklich davor gewarnt, Vorauszahlungen zu leisten. Jetzt gibt es die gleiche Hiobsbotschaft, alles genauso wie bei Teldafax. Wieder fragen sich diesmal an die 500.000 Flexstrom- Kunden, wie sie sich Gebühren zurückholen können und was sie sonst noch zu beachten haben.
Wir erklären Ihnen das wichtigste:
Wie beim Unternehmen Teldafax, das im Sommer 2011 pleite ging, hat auch der Berliner Stromlieferant Kunden mit günstigen Preisen gelockt und deren Geld zu großen Teilen bereits ein Jahr im Voraus kassiert. Flexstrom-Kunden sind schockiert und fragen sich, wie bekomme ich meine Vorauszahlung zurück?
Wird mein Strom jetzt abgeschaltet? Der erste Gedanke ist bei den meisten, so schnell wie möglich weg von Flexstrom und zu einem solventen Anbieter wechseln.
Von Niklaas Haskamp von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kommt der Hinweis, daß die bloße Tatsache, dass Flexstrom einen Insolvenzantrag gestellt hat, den Kunden noch kein Recht auf sofortigen Wechsel gibt. „Augenblicklich ist nicht klar, ob das Unternehmen seine Geschäfte fortführen wird oder nicht. Solange der Stromanbieter seine Kunden weiterhin versorgt, besteht trotz des Insolvenzantrags kein Sonderkündigungsrecht. Das Recht zum Wechsel bestehe deshalb erst, wenn Flexstrom keinen Strom mehr liefert.“
Wie kann ich den Anbieter wechseln?
Kündigt der Insolvenzverwalter an, dass Flexstrom seinen Vertragspflichten nicht mehr nachkommen kann, können sich Betroffene einen neuen Stromanbieter suchen. Aber eben erst dann.
Wichtig: Der Strom wird auf keinen Fall abgeschaltet. Falls Flexstrom nicht mehr liefert, muss der Kunde nicht befürchten, von der Stromversorgung getrennt zu werden. Der Kunde fällt dann in die örtliche Grundversorgung und kann anschließend und sofort ohne Probleme den Stromanbieter wechseln.
Und wir empfehlen dringend, dies dann umgehend zu erledigen, weil die örtliche Grundversorgung meistens wesentlich teurer ist.
Aber auch wenn die Stromversorgung nicht unterbrochen wird, haben die Flexstrom-Kunden Grund, um ihre Vorauszahlungen zu bangen. Flexstrom hat gezielt Vorkasse-Verträge angeboten. Wegen der besonders günstigen Lock-Angebote haben die Stromkunden für ein gesamtes Lieferjahr im Voraus bezahlt. Nun besteht die Gefahr, dass dieses Geld weg ist.
Verbraucherschützer Haskamp meint: „Sollten die Unternehmensgeschäfte nicht fortgeführt werden, kann es schwierig werden, an das Geld zu kommen.“
Der Grund ist, daß bei Insolvenzverfahren die normalen Kunden erst weit hinten mit ihren Ansprüchen angesiedelt sind. Andere Gläubiger, wie etwa das Finanzamt, bekommen ihr Geld zuerst. Nur wenn am ganz am Schluß noch etwas übrig bleibt, bekommen die Vorkasse-Kunden anteilsmäßig noch etwas vom Kuchen ab.
Insolvenztabelle
Wir raten denjenigen Flexstrom- Kunden, die noch Ansprüche haben, dringend, sich beim Insolvenzverwalter in die Insolvenztabelle aufnehmen zu lassen. Dadurch bleibt wenigsten eine geringe Chance auf eine teilweise Rückzahlung.
Wenn allerdings kein Insolvenzverfahren mangels Masse eröffnet wird, werden alle Ansprüche hinfällig. Hierzu muss aber die Prüfung des Insolvenzantrags abgewartet werden.
Abbuchungen rückgängig machen
Wenn Sie keine Vorauskasse geleistet haben, stehen sind wesentlich besser da. Sie leisten einfach keine Zahlungen mehr und überweisen nur noch an ihren neuen Lieferanten.
Wenn Sie Flexstrom eine Einzugsbevollmächtigung erteilt haben, haben Sie kein Problem: Wenn Flexstrom Sie nicht mehr beliefert, wenn Sie also Ihren Strom bereits vom lokalen Grundversorger beziehen, können sie Ihr bereits gezahltes Geld bis zu sechs Wochen nach der Zahlung zurückbuchen lassen.
Einfach bei ihrer Bank den Abbuchungen von Flexstrom widersprechen
Wer dies tut, schuldet Flexstrom dann zwar das Geld für den zwischenzeitlich verbrauchten Strom. Allerdings muss kein Kunde den Verbrauch selbst berechnen und einen entsprechenden Betrag an Flexstrom zahlen. Es ist Aufgabe von Flexstrom, entsprechende Rechnungen zu stellen. Verbraucherschützer raten, pauschal alles, was möglich ist, zurückbuchen zu lassen und dann auf ein Schreiben von Flexstrom zu warten.
Und wir bitten Sie, baldmöglichst zu handeln und unsere Ratschläge zu befolgen.
Hier können Sie nach der Einstellung der Stromlieferungen von Flexstrom die entsprechenden Musterbriefe für die Kündigung als PDF downloaden. Bitte kopieren Sie den Text in ein Textverarbeitungsprogramm, ergänzen Sie ihn entsprechend und schicken den Brief an Flexstrom, nicht an uns.
Heizungssanierung: Umwälzpumpe als versteckter Stromfresser
• TÜV Rheinland: Hocheffizienzpumpe macht sich schnell bezahlt
• Seit Anfang 2013 gilt neuer Energie-Effizienz-Index
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Köln (ots) - 12.04.2013 - Nach dem Winter ist vor dem Winter. Im Frühjahr ist daher die beste Zeit, seine Heizungsanlage vom Fachbetrieb checken zu lassen. Bei Bedarf können dabei betagte oder defekte Energiefresser durch umweltfreundliche, kostengünstige Komponenten ersetzt werden.
"Alte Wasserpumpen sind große Stromverbraucher im Haushalt. Sie schlucken in einem Einfamilienhaus pro Jahr zwischen 520 bis 800 Kilowattstunden und belasten dadurch den Etat mit rund 125 bis 200 Euro. Moderne Hocheffizienzpumpen dagegen begnügen sich mit 60 bis 150 Kilowattstunden.
Dabei entstehen lediglich Kosten zwischen 14 und 36 Euro", erklärt Kai Zitzmann von TÜV Rheinland, Experte für Energieeffizienz. Hocheffizienzpumpen arbeiten nämlich nur dann, wenn sie während der Heizperiode wirklich gebraucht werden.
In der übrigen Zeit schalten sie sich automatisch ab, während alte Pumpen durchgehend laufen. Das bedeutet: Beim Einbau einer modernen Umwälzpumpe macht sich die Investition von etwa 350 bis 550 Euro für Kauf und Montage bereits nach drei bis fünf Jahren bezahlt.
Seit dem 1. Januar 2013 stellt die Ökodesign-Richtlinie der EU höhere Anforderungen an die Energieeffizienz von Umwälzpumpen. Neu ist, dass ein sogenannter Energie-Effizienz-Index (EEI) das bisherige Energielabel A bis G ersetzt.
Der EEI, der maximal 0,27 betragen darf, ist das Maß der Dinge für den Stromverbrauch. Als Folge dürfen in Deutschland rund 90 Prozent der bis 2012 erhältlichen Pumpen nicht mehr verkauft werden.
Beim Kauf einer Pumpe sollte der Verbraucher deshalb auf den EEI achten, der auf Verpackung, Typenschild und in der technischen Beschreibung vermerkt sein muss. "Denn Handwerker dürfen laut Richtlinie weiterhin unbefristet Umwälzpumpen ohne EEI einbauen, sofern sie aus Lagerbeständen stammen", betont TÜV Rheinland-Fachmann Kai Zitzmann.
Der Haken: Für Pumpen ohne EEI gibt es mitunter keine staatliche Förderung mehr. Über die Voraussetzungen für günstige Kredite, Zuschüsse sowie alle gesetzlichen Bestimmungen bei geplanten Sanierungsvorhaben der Heizungsanlage informieren die neutralen Energieberater von TÜV Rheinland.
Innovationen für Energiewende: Neue DBU-Broschüre zeigt Modellprojekte
Kostenlos erhältlich auch bei Hannover Messe - Brickwedde: "Energie ist Kerngeschäft der DBU"
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Osnabrück (ots) - 04.04.2013 - Innovative Lösungen, die zeigen, wie man einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten kann, stellt eine neue DBU-Broschüre vor.
"Die Jahrhundertaufgabe Energiewende ist eine zentrale technische und gesellschaftspolitische Herausforderung für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien sowie weniger Treibhausgasausstoß", erläutert Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Beispielhafte Lösungen zeigt das neue 50-seitige Heft "Innovationen für die Energiewende" auf.
Unter den Themen "Energieeffizienz und Energiesparen", "Erneuerbare Energien - Erzeugung und Nutzung" sowie "Kommunikation zur Energiewende" stellt die weltweit größte Umweltstiftung insgesamt 32 von ihr finanzierte Projekte vor.
"Energie ist Kerngeschäft der DBU", stellt Brickwedde klar. Die DBU arbeite seit ihrer Gründung intensiv an den Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit besonderem Fokus auf dem integrierten Umweltschutz.
Durch einen rationelleren Energieeinsatz könnten zum Beispiel in Industrie und Gewerbe bis zu 40 Prozent des derzeitigen Energieverbrauchs eingespart werden, ohne dass an Energiedienstleistungen Abstriche gemacht werden müssten. Aktuell behandelten mehrere DBU-Förderschwerpunkte die Frage der Energieeffizienz in Unternehmen.
In der neuen DBU-Broschüre würden unter anderem Beispiele aus der Wasserwirtschaft, der Automobillackierung und der Gebäudetechnik vorgestellt. "Ein verringerter Energieverbrauch spart Geld, nützt dem Klima und bietet die Grundlage für eine dauerhaft wettbewerbsfähige Positionierung am Markt", resümiert der DBU-Generalsekretär.
Auch in Gebäuden müsse Energie effizienter eingesetzt werden. Deshalb unterstütze die DBU vor allem die modellhafte Sanierung oder den Neubau von Gebäuden, die im besonderen Licht der Öffentlichkeit stehen wie Schulen, Sport- und Kindertagesstätten oder auch denkmalgeschützte Objekte mit komplexen Nutzungsanforderungen.
Fünf davon würden in der Publikation präsentiert wie auch die DBU-Kampagne "Haus sanieren - profitieren", die Hauseigentümer für die energetische Sanierung ihrer Immobilien gewinnen wolle.
Bis zum Jahr 2050 solle der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch auf mindestens 60 Prozent anwachsen. Brickwedde: "Die Broschüre präsentiert dazu neue Technologien wie die Mehrfachsolarzelle oder hochwirksame Vakuumröhrenkollektoren sowie Projekte innovativer Biomasse-Nutzung."
Die Energiewende sei aber nicht nur eine Frage der Technik, betont der DBU-Chef. Damit sie gelinge, Energie auch von den Bürgern sparsamer eingesetzt werde und das Nutzen erneuerbarer Energien im gesellschaftlichen Bewusstsein stärker verankert werde, sei die Umweltkommunikation von zentraler Bedeutung.
Zielgruppen seien insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Multiplikatoren aus unterschiedlichen Fachdisziplinen. Brickwedde: "In der Broschüre spannt sich der Bogen von der schulischen und außerschulischen Umweltbildung in Klassenzimmer, Küche und Labor zur Berufsbildung, bei der Jugendliche und junge Handwerker Fachkompetenzen für den Umgang und die Einsatzmöglichkeiten von Umwelttechnologien gewinnen."
Erlebnisausstellungen machten komplexe Prozesse für Jung und Alt im Wortsinn "begreifbar" und ermunterten dazu, selbst aktiv zu werden.
Insgesamt habe die DBU seit 1991 über 3.800 energierelevante Projekte mit etwa 530 Millionen Euro gefördert. So unterstütze sie die Entwicklung, Erprobung und Umsetzung energiesparender Produkte und Verfahren. "Maßgebliche Impulse gehen dabei von kleinen und mittleren Unternehmen aus, deren Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und technisch-wissenschaftliche Innovationen wir besonders fördern", so Brickwedde.
Die Broschüre erscheint zur Hannover Messe (8. bis 12. April; DBU-Gemeinschaftsstand: Halle 2, Stand Nr. C 58) und ist ab sofort kostenlos erhältlich:
Innovationen für Energiewende (pdf-download)
Mittelklasse-Grafikkarten bis 200 Euro bieten PC-Spielern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Spieler profitieren von neuen Platinen mit überarbeiteten Kühlsystemen und werkseitiger Übertaktung
Zehn Grafikkarten zwischen 100 und 200 Euro im Test
Aufpreis zu High-End-Karten selbst bei aktuellen Top-Spielen kaum gerechtfertigt
Sapphires "Radeon HD 7850 OC Edition" ist "GameStar-Testsieger"
"Radeon HD 7770 DirectCU" von Asus wird "GameStar-Preis-Leistungs-Sieger"
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München (ots) Die Vielfalt von PC-Grafikkarten wächst kontinuierlich, obwohl in den letzten Monaten kaum neue Grafikchips entwickelt worden sind. Viele Hersteller haben stattdessen an neuen Platinen mit überarbeiteten Kühlsystemen und werkseitiger Übertaktung gearbeitet.
Davon profitieren vor allem PC-Spieler mit schmalerem Geldbeutel, denn im mittleren Preissegment finden sich zurzeit gleich mehrere attraktive Grafikkarten. Darauf weist die Computerspiele-Zeitschrift "GameStar" hin, die in ihrer neuen Ausgabe (05/2013) zehn aktuelle Mittelklasse-Modelle mit verschiedenen Grafikchips getestet hat.
Das Fazit: Bis 200 Euro sind momentan mehrere schnelle und hochwertige Grafikkarten erhältlich, die auch bei hoher Beanspruchung leise arbeiten. Diese Modelle bieten selbst ambitionierten Gamern zurzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
So lange PC-Spieler auf zusätzliche Bildverbesserungen wie Kantenglättung verzichten können und nicht auf extrem hochauflösenden oder gleich auf mehreren Monitoren spielen, ist der teils gravierende Aufpreis zu High-End-Grafikkarten selbst bei aktuellen Top-Spielen laut "GameStar"-Redaktion kaum gerechtfertigt.
"GameStar-Testsieger" wurde die Grafikkarte "Radeon HD 7850 OC Edition" vom Hersteller Sapphire. Zum Preis von rund 180 Euro bietet dieses Modell das beste Gesamtpaket aus Leistung, Lautstärke und Ausstattung. Die Grafikkarte ist im Windows-Betrieb nahezu unhörbar und entwickelt selbst unter Volllast kaum wahrnehmbare Geräusche.
Zudem lobten die Tester die umfangreiche Ausstattung mit verschiedenen Schnittstellen, darunter ein 1,8 Meter langes HDMI-Kabel zum Monitor-Anschluss, sowie die sehr gute Energieeffizienz dank niedrigem Stromverbrauch.
Den Titel "GameStar-Preis-Leistungs-Sieger" sicherte sich die "Radeon HD 7770 DirectCU" von Asus. Die günstigste Grafikkarte im Test bietet bereits für rund 105 Euro selbst in Full-HD-Auflösung (1920 x 1080) eine meist flüssige Grafikleistung und stellt weniger anspruchsvolle Spiele auch mit Kantenglättung gut spielbar dar.
Zudem gehört die Karte zu den leisesten jemals von "GameStar" getesteten Modellen und bleibt mit unter 70 Grad Celsius selbst bei langem Spielen erfreulich kühl. Außerdem profitieren Spieler auch bei dieser Grafikkarte von einer guten Energieeffizienz. Abgesehen von einem Video- und einem Strom-Adapter liegen dem Modell allerdings keine weiteren Extras bei.
Offshore-Windstudium – erster Kurs erfolgreich unterwegs
Neues Studienjahr beginnt im Herbst
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Oldenburg (iwr-pressedienst) - Das neuartige Offshore-Windstudium läuft seit Oktober 2012 erfolgreich mit seinem ersten Kurs und steht bereits kurz vor dem Abschluss im Mai 2013. Die 24 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind sowohl von den in dieser Zusammenstellung einmaligen Inhalten als auch vom gesamten Studienkonzept überzeugt.
Damit stärkt das Studienangebot die Offshore-Branche nicht nur durch die Vermittlung relevanter Inhalte, sondern auch durch den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.
Das Offshore-Windstudium ist ein gezieltes Weiterbildungsstudium für Berufstätige der Offshore-Windenergieindustrie. Um den großen Herausforderungen bei der Realisierung der Offshore-Windenergieprojekte gerecht zu werden, braucht die Branche eine schnelle und bedarfsgerechte Weiterbildung ihrer und künftiger Mitarbeiter.
Dieser zielgenauen Weiterbildung entspricht das Offshore-Windstudium, indem es erstmals die verschiedenen Inhalte von der Turbinentechnik bis zu Schiffscharterverträgen und Finanzierung umfassend beleuchtet und zudem mit seinem Konzept des aktiven Studierens den nötigen Transfer herstellt.
12 Studienskripte greifen die verschiedenen Thematiken auf und werden von den Autoren selbst auf fünf viertägigen Präsenzseminaren vertieft behandelt. Parallel zu den Seminaren arbeiten die Teilnehmenden in festen Teams an Fallstudien, um die Inhalte praktisch anzuwenden und im gegenseitigen Austausch ihr Wissen zu erweitern.
Wissens- und Erfahrungsaustausch sind das A und O, da Fehlschläge besonders in dieser Branche folgenreich und kostspielig sind. Daher ist das Netzwerk, das im Offshore-Windstudium mit den Experten und Teilnehmern geschaffen wird, von großer Wichtigkeit für die gesamte Offshore-Industrie.
Die Beteiligten tauschen sich in einer offenen Studienatmosphäre aus und gewinnen so ein tieferes Verständnis für die Projekte. Von diesem Austausch und dem Expertennetzwerk, das Jahr für Jahr wächst, profitiert schließlich die gesamte Branche.
Die Teilnehmer des ersten Jahrgangs sind auf jeden Fall schon jetzt überzeugt, dass sich das neunmonatige Studium für sie gelohnt hat. "Das Studium ist theoretisch fundiert und gleichzeitig praxisnah – das ist eine optimale Mischung, gerade um Offshore-Windenergieprojekte realistisch einschätzen zu können", erklärt ein Teilnehmer. "Außerdem sind die Kontakte Gold wert."
Der nächste Durchgang beginnt im Herbst 2013; Bewerbungen sind bis Mitte des Jahres möglich.
Das Offshore-Windstudium ist ein Gemeinschaftsprojekt von ForWind – Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen, der Windenergie-Agentur WAB e.V. und der Stadt Oldenburg.
Finanzielle Unterstützung erfolgt durch die Bremer Landesbank, die nkt cables GmbH, die Nordwestassekuranzmakler GmbH & Co KG sowie die Siemens AG.
Weitere Informationen zum Studium:
online unter www.offshore-wind-studies.com
oder
telefonisch bei: Dr. Juliane Reichel (ForWind) +49 441 798 5085
Oldenburg, den 21. März 2013
Neuer Ausbildungsgang zur geprüften Elektrofachkraft für Windenergieanlagen beim BZEE
Erstmalig bietet das BZEE, Bildungszentrum für Erneuerbare Energien, eine Weiterbildung zur "Geprüften Elektrofachkraft für Windenergieanlagen" an.
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Husum/Hamburg (iwr-pressedienst) - Zahlreiche Windenergieunternehmen melden einen verstärkten Bedarf an voll ausgebildeten Kräften im Bereich Elektrotechnik, die berechtigt sind, eigenverantwortlich elektrotechnische Arbeiten an den Anlagen durchzuführen.
Bisher gibt es nur die Weiterbildung für festgelegte und damit für eingeschränkte elektrotechnische Tätigkeiten und die dann auch unter Aufsicht durchgeführt werden konnten. Jetzt bietet das BZEE gemeinsam mit dem Hamburger Bildungszentrum für Elektrotechnik (BZE) die Fortbildung zur "Geprüften Elektrofachkraft für Windenergieanlagen" an.
Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem mechanisch-technischen Ausbildungsberuf sowie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Windenergiebranche. Die insgesamt 584 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierung, die in enger Abstimmung mit der Berufsgenossenschaft ETEM entwickelt wurde, endet mit einer dreitägigen, theoretischen und praktischen Prüfung gemäß der ETEM-Vorgaben.
Unterrichtsinhalte sind Elektrotechnik und Elektronik, elektrische Maschinen- und Antriebstechnik, Leistungselektronik, Regelungstechnik, Vermitteln aller VDE-Vorschriften sowie Informationstechnik und EDV für die Stromversorgung. Themen wie Blitzschutz und Brandschutz runden das umfassende Ausbildungsprofil ab.
Diese Weiterbildung wird ab April 2013 beim BZE in Hamburg und beim BZEE in Husum angeboten.
Husum/Hamburg, den 25. März 2013
Mehr Informationen unter der Website
BZE Bildungszentrum Elektrotechnik Hamburg: http://www.bzee.de
Schiffsausstellung ergänzt Programm der WINDFORCE
Ab sofort werden Anmeldungen für die Schiffsausstellung "WORKBOATS in WATER" im Rahmen der WINDFORCE 2013 in Bremerhaven entgegen genommen.
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Bremen (iwr-pressedienst) - Vom 4. bis 6. Juni 2013 treffen sich zum neunten Mal mehr als 800 Experten der Offshore-Windenergie-Branche in Bremerhaven. Im Rahmen der WINDFORCE 2013 diskutieren die internationalen Teilnehmer über Kostenreduktionen, Finanzierung, aber auch über Themen der Logistik, Netzanbindung, maritimen Technologie und Forschung.
Erstmals findet in diesem Jahr im Rahmen der Fachkonferenz die Schiffsausstellung "WORKBOATS in WATER" statt. Während der drei Konferenztage machen unterschiedliche Schiffe, die in der Offshore-Windindustrie gebraucht werden, an der nahegelegenen Weserkaje fest.
Außerdem präsentieren Unternehmen der Offshore-Branche auf der Kaje ausgewählte Produkte. Die Konferenzteilnehmer können die Schiffe besichtigen und an einzelnen Ausfahrten teilnehmen.
Fachbesuchern, die nicht an der Konferenz teilnehmen, bieten die Veranstalter bis zum 30. April 2013 eine kostenfreie Registrierung für die Schiffsausstellung an. Ab dem 1. Mai wird eine Gebühr für den Besuch der Schiffsausstellung erhoben.
An der Weserkaje ist Platz für 10 bis 20 Schiffe. Vorgesehen sind zum Beispiel Crew-Transfer-, Forschungs-, Arbeits- und Versorgungsschiffe für die Offshore-Windenergie, Hafen- und Hochseeschlepper sowie Barges.
Ausstellungsprojektleiter Steffen Schleicher von der Windenergie-Agentur WAB e.V.: "Wir wollen zeigen, wie viele unterschiedliche Schiffe in der Offshore-Windbranche eine Rolle spielen und bieten den Fachbesuchern die Möglichkeit, Gespräche über die Einsatzfähigkeiten und Offshore-Bedingungen der Versorgungsschiffe mit den Experten der Werften und Reedereien zu führen. Die Begebenheiten in Bremerhaven sind wie gemacht für die Schiffsausstellung."
Ein attraktives Rahmenprogramm, wie zum Beispiel eine öffentliche Diskussion und Live-Demonstrationen von Offshore Unternehmen, begleiten die Schiffsausstellung an und auf der Weserkaje für Fachbesucher – aber auch für die allgemeine Öffentlichkeit.
Unter
stehen ab sofort weitere Informationen über die Schiffsausstellung "WORKBOATS in WATER" zur Verfügung.
Einer der ersten Aussteller, die bereits zugesagt haben, ist Abeking & Rasmussen. Die Schiffs- und Yachtwerft präsentiert auf der Schiffsausstellung den neuen "Swash@A&R" (Small Waterplane Area Single Hull) – eine Weiterentwicklung des bewährten "Swath@A&R".
WINDFORCE 2013
Die neunte WAB Offshore-Fachkonferenz findet vom 4. bis 6. Juni 2013 im Atlantic Hotel Sail City in Bremerhaven statt. An drei Konferenztagen können die Teilnehmer unter rund 60 Vorträgen internationaler Experten der Branche wählen. Die Veranstalter erwarten erneut mehr als 800 Teilnehmer zur WINDFORCE 2013.
Am 7. Juni rundet eine ganztätige Schiffsausfahrt zu den Offshore-Windparks in der Nordsee das Programm ab. Veranstalter der WINDFORCE 2013 ist die Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH in Zusammenarbeit mit der Windenergie-Agentur WAB e.V.
Die Windenergie-Agentur WAB e.V. – bundesweites Netzwerk für die Windenergie-Branche – ist Kooperationspartner der Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH. Neben der Messe wird auch die anerkannte Offshore-Konferenz 2014 erneut im Rahmen der WINDFORCE in Bremen stattfinden.
2013 laden die WAB und die Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH nach Bremerhaven zur WINDFORCE-Konferenz ein. Die beiden Veranstaltungsorte wechseln sich jährlich ab.
Die WINDFORCE ist Teil des Netzwerks Windallianz. Die Windallianz wurde im Oktober 2011 von der Deutschen Messe AG, Ausrichter der internationalen Leitmesse WIND im Rahmen der HANNOVER MESSE, sowie dem Betreiber der HUSUM Wind, die Messe Husum & Congress, gegründet.
Ziel ist es, den Unternehmen der Branche ein Schaufenster mit internationaler Strahlkraft zu bieten. Weitere Partner der Windallianz sind der Bundesverband WindEnergie (BWE) sowie das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
(IWES). www.windallianz.de
WINDFORCE 2013 – 4. bis 6. Juni 2013 in Bremerhaven/Deutschland
WINDFORCE 2014 – 17. bis 20. Juni 2014 in Bremen/Deutschland
Bremen, den 25. März 2013
Heizenergieverbrauch deutscher Wohngebäude sinkt langfristig trotz kaltem Winter
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Berlin (ots) - 28.03.2013 - Trotz kurzfristigem Mehrverbrauch wegen der aktuellen Kälte sinkt langfristig der Heizenergieverbrauch deutscher Wohngebäude. Jährlich werden drei Kilowattstunden pro Quadratmeter weniger verbraucht; der Anteil vielverbrauchender Gebäude mit über 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter hat sich in den letzten zehn Jahren zudem von ca. 20 Prozent auf zehn Prozent halbiert.
Das zeigen die witterungsbereinigten Energieverbrauchskennwerte von über zehn Prozent der beheizten Wohnfläche in Deutschland, die die gemeinnützige co2online GmbH bei 1,2 Mio. internetbasierten Energieberatungen von Hausbesitzern gewonnen hat. Heute verbrauchen zentralbeheizte Altbauten im Durchschnitt nur noch 125 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das bedeutet eine Verbesserung um eine Effizienzklasse.
"Diese erfreuliche Entwicklung verdanken wir überwiegend der energetischen Gebäudemodernisierung", erklärt co2online-Geschäftsführer Dr. Johannes D. Hengstenberg. Sparsameres Heizen und Zuheizen mit Holz angesichts verdoppelter Erdgas- und Heizölpreise ist ebenfalls wichtig, ebenso der Anstieg der deutschen Wintertemperaturen um 1,3 °C seit 1970, der den Energieverbrauch um sieben kWh pro Quadratmeter gesenkt hat. "So erspart der Klimawandel den Deutschen etwa zwei Mrd. EUR an Heizkosten im Jahr."
"Noch erfolgreicher könnte die Entwicklung sein, wenn die Sparpotenziale moderner Dämm- und Heiztechnik besser genutzt würden, durch bessere Planung und handwerkliche Ausführung", so Hengstenberg. "Bei Planung und Erfolgskontrolle hilft das kostenlose Energiesparkonto von co2online, Erfolge von Misserfolgen zu unterscheiden."
Auf
kann jeder Verbraucher ein eigenes Energiesparkonto eröffnen und damit den Energieverbrauch eines oder mehrerer Haushalte verwalten.
Ein wesentlicher Modernisierungs-Treiber sind staatliche Fördermittel, die von 40 Prozent der Gebäudemodernisierer genutzt wurden, so das Ergebnis einer Untersuchung von co2online.
Weitere Ergebnisse und Analysen von co2online erhalten Sie unter
http://www.co2online.de/trendreport
und auf Anfrage.
Über die co2online gemeinnützige GmbH und co2online Research
Die co2online gemeinnützige GmbH http://www.co2online.de setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen.
Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstützt verschiedene Informationskampagnen.
Durch die langjährige Energieberatung im Internet und das Erstellen von schriftlichen Heizgutachten verfügt co2online über mehr als eine Million Gebäudeenergiedaten. Die Daten decken etwa zehn Prozent der beheizten Fläche in Deutschland ab. Der Bereich co2online Research analysiert diesen Datenbestand kontinuierlich und veröffentlicht repräsentative Aussagen über den gesamten zentral beheizten Wohngebäudebestand in Deutschland.
Deutsche Umwelthilfe warnt vor Kollateralschäden eines Strompreiswahlkampfs
• Beim bevorstehenden Energiegipfel müssen alle politischen Lager kurzfristiges Wahlkampfkalkül zurückstellen
• Appell an Kanzlerin Merkel, Blockierer im eigenen Lager zu stoppen
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Berlin (ots) Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, beim bevorstehenden Energiegipfel die populistischen Schräglagen der Stromkostendiskussion geradezurücken und stattdessen die Debatte über die jetzt notwendigen Entscheidungen zur Stabilisierung der Energiewende einzuleiten.
"Die Kanzlerin kann nicht länger so tun, als hätte sie mit der ganzen Diskussion nichts zu tun. Sie muss ihre Richtlinienkompetenz wahrnehmen", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Michael Spielmann.
Merkel sei verantwortlich, wenn Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier weiter einen populistischen Wahlkampf gegen den Erfolg und die Akzeptanz der Energiewende führen. Spielmann: "Das ebenso kurzfristige wie kurzsichtige Kalkül der Minister hat schon jetzt der Energiewende als gesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt schweren Schaden zugefügt."
Die Opposition forderte der DUH-Geschäftsführer auf, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen und ihre neue Mehrheit im Bundesrat zu nutzen, um eine faire Verteilung von Chancen und Lasten der Energiewende in der Gesellschaft wiederherzustellen.
Für die DUH sei es keine Frage, dass der Parteienwettbewerb um die besten Konzepte zur Ausgestaltung der Energiewende im Bundestagswahlkampf eine zentrale Rolle spielen müsse. Leider gehe es jedoch bei Teilen der Bundesregierung erkennbar "nicht mehr um die Umsetzung der Energiewende, sondern um ihre Abwicklung".
Die Energiewende müsse sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfolgreich sein und sie müsse gleichzeitig gesamtgesellschaftlich getragen werden. Vor dem Energiegipfel im Kanzleramt stellt die DUH fünf zentrale Forderungen an die Bundeskanzlerin.
Erstens mahnte die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation, Kostenbremsen nur dort einzusetzen, wo dies ohne vorhersehbaren Verlust der Zubaudynamik bei den Erneuerbaren Energien möglich ist. "Eine kurzfristige Kostenoptimierung lässt sich durch die Überarbeitung des Referenzertragsmodells bei Onshore-Windstandorten erreichen, ohne dass gleichzeitig die dringend erwünschte Aufholdynamik in küstenfernen Bundesländern abgewürgt wird", sagte Peter Ahmels, Leiter Erneuerbare Energien bei der DUH.
Es dürfe nicht zu der von Bundesumweltminister Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Rösler vorgeschlagenen 5-Monats-Frist kommen, während der neue Windkraftanlagen nur den Börsenpreis vergütet bekommen sollen. Eine Umsetzung dieser irrationalen Idee mache Projekte in großer Zahl unwirtschaftlich, insbesondere in küstenfernen Bundesländern, wo der größte Zubaubedarf bestehe.
Zweitens sollten die Industrieprivilegien bei den Strompreisen auf ein erträgliches Maß zurückgeführt werden, so dass nur noch Unternehmen profitieren, die tatsächlich energieintensiv sind und im internationalen Wettbewerb stehen. Die unfaire Lastenteilung, die sich insbesondere infolge der hemmungslosen Klientelpolitik von Wirtschaftsminister Rösler eingestellt habe, sei inzwischen zu einer realen Gefahr für die Akzeptanz der Energiewende geworden.
Drittens forderte die DUH, alle nachträglichen Vergütungskürzungen und von ihrer Wirkung her vergleichbare Maßnahmen zu unterlassen, weil dies die Glaubwürdigkeit des EEG-Prinzips weit über die aktuelle Diskussion hinaus unterminieren und Investoren abschrecken würde.
Dies gilt auch jenseits der juristischen Fragwürdigkeit nachträglicher Vergütungskürzungen. Viertens sei zu prüfen, ob steuerliche Entlastungen (Stromsteuer, Mehrwertsteuer auf die EEG-Umlage) so gestaltet werden können, dass eine direkte und deshalb spürbare Weitergabe der Entlastungen an die Stromverbraucher gesichert ist.
Und fünftens verlangte die DUH, die Blockade einer wirksamen Klimapolitik, die inzwischen eindeutig an der Stimme Deutschlands hängt, aufzugeben. Als ersten Schritt muss Wirtschaftsminister Rösler endlich der zeitweisen Herausnahme von CO2-Zertifikaten aus dem Handel ("Backloading"), wie sie eine große Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten und große Teile der deutschen Industrie wünschen, zustimmen.
Im zweiten Schritt muss Deutschland auf EU-Ebene für eine Verschärfung des EU-Klimaziels auf 30 Prozent bis 2020 eintreten. Damit würde der freie Fall der Börsenpreise für Strom gestoppt und in der Folge die EEG-Umlage sinken.
Außerdem würde der absurde Effekt beendet, dass die größten Klimakiller-Kraftwerke auf Braunkohlebasis rund um die Uhr laufen und die nationalen Klimagasemissionen nach oben treiben, während gleichzeitig für die Energiewende dringend benötigte, klimaschonende Gaskraftwerke vor dem wirtschaftlichen Aus stehen.
Die DUH fordert insbesondere Kanzlerin Angela Merkel auf, den Energiegipfel für ein Signal an die Teile der deutschen Industrie zu nutzen, die Atomausstieg und Energiewende immer noch für eine - möglicherweise noch einmal umkehrbare - Fehlentscheidung halten und beides bekämpfen.
Spielmann: "Angela Merkel muss allen bekennenden und nicht bekennenden Blockierern im eigenen Lager unmissverständlich sagen, dass es mit ihr kein Zurück gibt."
Strompreisbremse ohne Wirkung?
In diesem ca. 6 Minuten - Video wird dokumentiert, wie die Bundesregierung nicht den Strompreis, sondern vielmehr ihre eigene Energiewende ausbremst:
Energiewende paradox: Kohleschwemme treibt Strompreise für Verbraucher
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Münster (iwr-pressedienst) - In Deutschland gehen immer mehr fossile Kraftwerke ans Netz und produzieren Strom. Trotz des letztjährigen neuen Rekords beim Strom-Exportüberschuss in Höhe von 23 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) nehmen allein in diesem Jahr per Saldo neue Kohlekraftwerke mit einer zusätzlichen Gesamtleistung von 4.300 Megawatt (MW) den Betrieb auf.
Obwohl auch einige Altanlagen abgeschaltet werden, sind für die nächsten Jahre weitere zusätzliche Steinkohle-Kraftwerke mit noch einmal rd. 2.000 MW Leistung geplant, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) unter Berufung auf Planzahlen der Bundesnetzagentur mit.
Mit den neuen Kraftwerken können bis zu 30 Mrd. kWh (5 Prozent des Strombedarfs) Kohlestrom zusätzlich auf den Markt kommen und so den deutschen Strom-Exportüberschuss trotz der acht abgeschalteten Atomkraftanlagen in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln, so das IWR.
"Die Stromversorger überschwemmen den Markt geradezu mit neuen fossilen Kraftwerken, ohne in gleichem Umfang ineffiziente Altanlagen abzuschalten", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Wegen der politischen Blockade beim Emissionshandel und der niedrigen CO2-Zertifikatpreise verdrängen die Kohlekraftwerke auch die hocheffizienten und klimafreundlichen Gaskraftwerke.
Allnoch: "Kommen die zusätzlichen Kohle-Strommengen auf den Markt, beschleunigt das den Rückgang der Strompreise an der Börse mit der Folge, dass die EEG-Umlage auch dann weiter ansteigt, wenn keine einzige neue Wind- oder Solaranlage mehr errichtet würde."
Gewinner sind die Großabnehmer, die von den extrem niedrigen Strompreisen an der Börse profitieren und zudem von der EEG-Umlage sowie den Netzenggelten befreit werden. Diese wirtschaftliche Förderung der Großabnehmer und Industrie bezahlen die Haushalts-Stromverbraucher paradoxerweise über eine höhere EEG-Umlage.
Hintergrundinfos
Die Bruttostromerzeugung in Deutschland erreichte im Jahr 2012 nach vorläufigen Angaben insgesamt 617,6 Mrd. kWh. Darin enthalten sind 23 Mrd. kWh Strom-Exportüberschuss. In diesem Jahr werden die erneuerbaren Energien voraussichtlich erstmals über 140 Mrd. kWh (2012: 136,2 Mrd. kWh) beisteuern und damit das Niveau der Stromproduktion aus Atomkraftwerken vor dem beschlossenen AKW-Ausstieg (2011) erreichen.
Die Atomkraftanlagen steuerten 2012 noch 99,5 Mrd. kWh zur Stromerzeugung bei. Die nächsten zwei Atomkraftwerke gehen 2015 (Grafenrheinfeld) und 2017 (Gundremmingen B) vom Netz. Gleichzeitig werden in den nächsten Jahren immer mehr grundlastfähige Offshore-Windparks den Betrieb aufnehmen.
Münster, den 19. März 2013
KGAL erwirbt deutschen Windpark von WKN AG
Niedersächsischer Windpark Hollige ist bereits in Betrieb
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Husum (iwr-pressedienst) - Der Husumer Projektierer WKN AG hat den niedersächsischen Windpark Hollige mit 10 Megawatt Gesamtleistung an die KGAL Unternehmensgruppe mit Sitz in Grünwald bei München verkauft.
Die fünf Anlagen des Typs Vestas V90 - 2.0 Megawatt GridStreamer™ auf 105 Meter Nabenhöhe wurden bereits vollständig errichtet. Windpark Hollige ist seit Dezember 2012 in Betrieb.
Die erwartete jährliche Stromproduktion beträgt rund 23,5 Gigawattstunden. Somit versorgt der von WKN entwickelte Windpark nun rund 6.700 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom.
Mit seiner modernen Anlagentechnik trägt Windpark Hollige zur Netzsicherheit in Deutschland bei. Die Windenergieanlagen sind mit Vollumrichtern ausgestattet und sorgen gemeinsam mit den Generatoren für eine maximale Netzverträglichkeit.
Der Windpark ist über eine acht Kilometer lange Kabeltrasse an das öffentliche Netz angebunden. Als ein Stadtteil von Walsrode befindet sich Hollige im Landkreis Heidekreis rund zehn Kilometer westlich der Autobahn A7.
Die KGAL GmbH & Co. KG initiiert und betreut seit mehr als 40 Jahren langfristige Realkapitalanlagen mit dauerhaften und stabilen Erträgen. Ihr Leistungsspektrum umfasst die Konzeption und das Management von ausgewählten Publikumsfonds und Fonds für institutionelle Investoren sowie Investment-Lösungen für Family Offices und Stiftungen.
Der Windpark Hollige trägt zur Erweiterung des mittlerweile rund 360 Megawatt starken Windportfolios der Erneuerbare Energien - Fonds der KGAL bei.
"Wir haben erstmalig mit KGAL kooperiert und freuen uns, den von uns entwickelten Windpark nun in die kompetenten Hände dieser Investmentgesellschaft zu übergeben", kommentiert Martinus Scherweit, Vorstandsvorsitzender der WKN AG.
WKN AG
WKN AG projektiert, errichtet und betreibt bereits seit 1990 schlüsselfertige Wind- und Solarparks in Deutschland. Darüber hinaus ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in zahlreichen Ländern Europas, Südafrika und den USA international vertreten. Bislang initiierte und realisierte WKN AG Projekte mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.130 Megawatt.
Der Hauptsitz der WKN-Unternehmensgruppe ist das Husumer "Haus der Zukunfts¬energien", das sich als innovatives Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien etabliert hat. 53,43 Prozent der WKN-Anteile sind im Privatbesitz des Gründers Volker Friedrichsen. Runde 17 Prozent werden von privaten und institutionellen Anlegern im Streubesitz gehalten, während sich 29,33 Prozent im Besitz der Siemens Project Ventures befinden. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Dr. Klaus Rave.
KGAL Gruppe
Die KGAL Gruppe verwaltet per 31.12.2012 ein Investitionsvolumen in Höhe von 25,1 Milliarden Euro. Aktuell werden 110.600 Investoren (inkl. Mehrfachzeichnungen) mit Beteiligungen in 135 aktiven geschlossenen Fonds betreut. Die Investoren haben der KGAL für diese Fonds Eigenkapital in Höhe von 6,4 Milliarden Euro anvertraut.
Die KGAL ist eine Beteiligungsgesellschaft der Commerzbank, BayernLB, HASPA Finanzholding und Sal. Oppenheim. In der KGAL Gruppe arbeiten 368 Mitarbeiter (Stand:
31.12.2012).
Husum, den 20. März 2013
Wüstenstrom bringt globale Energiewende voran
Weltweit größte Solarthermie-Anlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten nimmt Betrieb auf
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München (iwr-pressedienst) - Das 100 Megawatt-Kraftwerk Shams-1 wird Tausende Haushalte versorgen und zu einer jährlichen Einsparung von 175.000 Tonnen CO2 führen. "Projekte wie Shams-1 bringen uns auf dem Weg zu einer emissionsfreien Stromerzeugung und der Verwirklichung der Desertec-Idee einen großen Schritt voran.
Der Nahe Osten und Nordafrika werden dabei mit Wind- und Solarstrom aus den Wüsten eine wichtige Rolle spielen. Europa sollte anerkennen, welchen Beitrag seine Nachbarn in dieser Weltregion dafür leisten.
Es wird Zeit, dass die Strommärkte in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten verbunden werden, damit sich unser gemeinsamer Energiemix verbessert.
Nur so können wir erreichen, dass erneuerbare Energien zu den besten Konditionen zur Verfügung stehen. Das nutzt gerade auch Europa", sagt Dii-Geschäftsführer Paul van Son.
Weiter: "Ich freue mich, dass mit Abengoa, Flabeg und Schott gleich drei Mitgliedsunternehmen der Wüstenstrominitiative Dii entscheidend bei der Realisierung von Shams-1 mitgewirkt haben." Abengoa Solar ist mit 20 Prozent an Entwurf und Verwirklichung von Shams-1 beteiligt. Flabeg hat die rund 260.000 Parabolspiegel geliefert, Schott Solar die entsprechenden knapp 770 Receiver.
Über Dii
Dii will mit seinen Partnerunternehmen aus 17 Ländern die Wüstenstrom-Idee Realität werden lassen. Die Aktivitäten der 2009 gegründeten Industrieinitiative konzentrieren sich darauf, bis 2050 einen Markt für erneuerbare Energien aus den Wüstenregionen Nordafrikas und des Nahen Ostens im industriellen Maßstab zu schaffen.
Diese Aktivitäten beinhalten die Entwicklung von Energiemärkten und die Identifikation von geeigneten Technologien für Energiegewinnung- und Übertragung.
München, den 18. März 2013
Wie funktioniert das Stromnetz heute und in Zukunft?
Die Animation (ca. 7 Minuten) zeigt, wie das Stromnetz heute funktioniert und welche Systemdienstleistungen für eine stabile Stromversorgung erbracht werden müssen.
Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien ergeben sich auch im Stromnetz Veränderungen und damit neue Herausforderungen. In der Animation werden Lösungsansätze für eine stabile Stromversorgung auch ohne konventionelle Kraftwerke gezeigt, wie sie auch im Projekt Kombikraftwerk2
untersucht werden.
2 MWp Freiflächenanlage geht ans Netz
• Der Schalter ist umgelegt. "Solarpark Deponie Westerwiehe I" ist erfolgreich in Betrieb gegangen
• abakus solar realisierte eine der größten Anlagen im Kreis Gütersloh
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Gelsenkirchen/Rietberg (iwr-pressedienst) - Im westfälischen Rietberg im Kreis Gütersloh ist am Donnerstag, den 28.02.2013 eine der größten Photovoltaik - Anlagen ans Netz gegangen.
Natürlich ließen es sich Landrat, stellvertretender Bürgermeister und Mitglieder der Kreisverwaltung nicht nehmen, trotz der mäßigen Wetterbedingungen, Zeuge dieser Inbetriebnahme zu werden.
Unter der Projektleitung der abakus solar AG aus Gelsenkirchen ist dieser Solarpark mit einer Gesamtgröße von 2 Megawatt in Rekordzeit erbaut worden.
"Dank der hochqualitativen Produkte und exzellenten Erfahrung unserer Projektleiter konnten wir das Vertrauen der Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh mbH (GEG) aus Rheda-Wiedenbrück gewinnen und heute gemeinsam diese PV Anlage in Betrieb nehmen", sagt Dipl. Kfm. Uwe Ritzler, Vertriebsbeauftragter bei der abakus solar.
Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, ergänzt: "Das PV Kraftwerk ist eines der größten im Raum Gütersloh und stellt einen großen Schritt in Richtung Etappenziel "Energie-Autarkie" für den Kreis Gütersloh dar.
Da wir in dieser Richtung bereits eine Auszeichnung erhalten haben, sind wir sehr daran interessiert, weitere PV Kraftwerke in unserem Kreis errichten zu lassen."
Das Leistungsvolumen des neuen Solarparks ist groß genug, um ein Dorf mit knapp 550 Haushalten das ganze Jahr über mit elektrischer Energie zu versorgen.
Ab sofort werden jährlich ca. 1,9 Mio. kWh Solarstrom ins lokale Stromnetz geliefert und ganz neben bei ca. 1.100 to. CO2 eingespart. Eine Bilanz die sich sehen lassen kann.
Speziell für Deponie-Anlagen hat abakus eine Unterkonstruktion mit entsprechender Profil- und Gründungstechnik entwickelt, die allen Anforderungen für die Installation einer Solarstrom-Anlage auf einem Deponiekörper gerecht wird.
Somit wird gewährleistet, dass die 8.640 polykristallinen PV-Module des Herstellers Trina Solar (einer der weltweit führenden Hersteller hochwertiger PV-Module) dauerhaft stabil fixiert sind und den geplanten Ertrag liefern.
"Wir gehen davon aus, dass wir aufgrund unseres optimierten Montagesystems in den nächsten Monaten weitere Anlagen auf ehemalige Deponieflächen errichten werden", so Uwe Ritzler.
abakus solar AG
Die abakus solar AG ist ein führendes, international tätiges Systemhaus für Photovoltaik mit umfassender technischer Kompetenz, von der Kleinanlage bis zum Megawatt-Solarpark.
Hauptgeschäftsfelder des 1995 gegründeten Unternehmens sind die Planung und schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik-Kraftwerken, der Großhandel mit qualitativ hochwertigen Komponenten und Komplettsystemen sowie die Realisierung individueller, architektonisch anspruchsvoller Lösungen für gebäudeintegrierte Solaranlagen.
Darüber hinaus akquiriert abakus solar Projektrechte und Stromerzeugungslizenzen zur gezielten Entwicklung und Vermarktung von PV-Projekten auf Freiflächen und Dächern. Außerdem kann das Unternehmen auf das Know-how einer eigenen Produktentwicklungsabteilung zurückgreifen.
Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Gelsenkirchen. Das Unternehmen ist außerdem mit Niederlassungen und Beteiligungen in Italien, Großbritannien, den USA und Indien vertreten.
Gelsenkirchen/Rietberg, den 18. März 2013
Nordex mit N117/2400-Turbine auf der Erfolgsspur im deutschen Binnenland
Aufträge über zehn Projekte mit zusammen über 80 MW erhalten
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Für die Nordex-Gruppe zieht das Geschäft im deutschen Binnenland weiter an. In den ersten Wochen des Jahres hat der Turbinenhersteller neue Aufträge im Volumen von 84 MW für seine Anlage vom Typ N117/2400 erhalten.
Diese Projekte gehen zum Großteil aus dem bedingten Auftragsbestand hervor, der allein in Deutschland zum Jahresende 2012 rund 300 MW umfasste, und die jetzt durch Finanzierungszusagen final gesichert wurden. Dabei handelt es sich um insgesamt 35 Turbinen für zehn Windparks in Hessen, Bayern, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Kunden sind unter anderem die Abowind AG, WSB, die Planet Energy GmbH (Greenpeace), Green City Energy und weitere Bürgerwindparks.
Um die Schwachwind-Standorte optimal zu nutzen, errichtet Nordex die speziell für diese Windbedingungen entwickelte N117/2400 größtenteils auf 141 Meter hohen Hybridtürmen. Die Errichtung aller Projekte wird ab Sommer 2013 erfolgen und die Inbetriebnahme im Laufe des Jahres abgeschlossen sein.
"Insbesondere mit der N117/2400 leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Kosten der Energiewende zu begrenzen. Turbinen mit einem hohen Kapazitätsfaktor von fast 40 Prozent machen das Binnenland wirtschaftlich erschließbar und durch ihre Nähe zu Verbrauchsschwerpunkten entfallen kosten- und zeitintensive elektrische Netzausbauten. Deshalb bin ich froh, dass wir diese Aufträge so früh im Jahr erhalten haben.
Denn die Diskussion über eine mögliche Veränderung der Tarife hat zur unnötigen Verunsicherung im Markt beigetragen und das, obwohl bekannt ist, dass Politiker im Wahlkampf mehr fordern, als sie später umsetzen", so Lars Bondo Krogsgaard, Vertriebschef der Nordex SE.
Seit dem Start der Serienproduktion im Sommer 2012 hat Nordex rund 60 Turbinen der N117/2400 errichtet.
Nordex im Profil
Als einer der technologisch führenden Anbieter von Megawatt-Turbinen profitiert Nordex vom globalen Trend zur Großanlage besonders. Das Produktprogramm der Generation Gamma umfasst die N90/2500, N100/2500 und die N117/2400, die eine der effizientesten Binnenlandturbinen ist.
Bis heute wurden mehr als 2.100 Turbinen dieser Plattform produziert. Damit verfügt Nordex im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern seiner Branche über einen entscheidenden Erfahrungsvorsprung im Betrieb von Großanlagen. Mit der Generation Delta bietet Nordex die vierte Anlagengeneration der bewährten Multi-Megawatt-Plattform an (N100/3300, N117/300).
Insgesamt hat Nordex weltweit rund 5.100 Anlagen mit einer Kapazität von über 8.100 MW installiert. Mit einem Exportanteil von mehr als 85 Prozent nimmt die Nordex SE auch in den internationalen Wachstumsregionen eine starke Position ein. Weltweit ist das Unternehmen in 22 Ländern mit Büros und Tochtergesellschaften vertreten. Derzeit beschäftigt die Gruppe weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter.
Hamburg, den 14. März 2013
GfK-Studie: Absage an Greenwashing
Deutsche Verbraucher fordern einen Nachweis durch unabhängige Siegel für Werbeaussagen zu Ökologie und Nachhaltigkeit
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Nürnberg/Stuttgart (ots) - 11.03.2013 - Unternehmen, die mit Ökologie und Nachhaltigkeit werben, sollten ihr Engagement "schwarz auf weiß" beweisen können. Das ist die Meinung von 80,1 Prozent der Deutschen, ermittelt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von PEFC Deutschland e.V.
Vier von fünf Bundesbürgern halten firmenunabhängige Zertifikate für diesen Nachweis geeignet, beispielsweise das PEFC-Siegel für nachhaltig produzierte Holz- und Papierprodukte.
Mit ihrem Votum für Transparenz erteilen die Befragten ab 18 Jahre dem so genannten Greenwashing eine klare Absage. Es steht für die bedenkliche Praxis vieler Anbieter, insbesondere in der Werbung und im Kundendialog umweltgerechtes Handeln oder ökologische Produkteigenschaften vorzuspiegeln, ohne sich externen Überprüfungen zu stellen.
"Fragt der kritische Verbraucher nach, dann wird er vielerorts mit firmeneigenen Phantasie-Zeichen und selbstverliehenen Urkunden beschwichtigt", weiß Dirk Teegelbekkers. Als Geschäftsführer der Waldzertifizierungsorganisation PEFC Deutschland e.V. beobachtet er speziell den Holz-, Verpackungs- und Papiermarkt seit vielen Jahren.
In weiten Teilen der Wirtschaft vermisst er nach wie vor ein Bekenntnis zu klaren Kriterien und unabhängigen Kontrollen. Teegelbekkers: "Nachhaltigkeit erfordert mehr, als nur das zu tun, was nicht ausdrücklich verboten ist. Gerade im Holz-Bereich braucht der Markt firmenunabhängige Zertifikate, die garantieren, dass der Rohstoff und die Produkte aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern stammen."
Angesichts von noch immer 13 Millionen Hektar Wald, die Jahr für Jahr dem Raubbau zum Opfer fallen, sei die bloße Eigenüberwachung von Firmen fragwürdig.
Das PEFC-Zertifikat garantiert eine nachhaltige Herkunft des eingesetzten Holzrohstoffs und schließt umstrittene Quellen aus. Dabei lässt PEFC neben dem Wald auch die gesamte Prozesskette bei der Herstellung eines Produkts zertifizieren und durch unabhängige Gutachter, wie zum Beispiel dem TÜV, kontrollieren.
Jede zertifizierte Firma erhält eine eigene Kennziffer und wird Teil einer transparenten Produktion, vom Forstunternehmer bis zur Druckerei. Dieser lückenlose Nachweis, verbildlicht durch das PEFC-Label, schützt Unternehmen vor dem Vorwurf, Holzrohstoffe aus Raubbau oder illegalem Einschlag einzusetzen: "schwarz auf weiß", so wie es die Bundesbürger in der Befragung des größten deutschen Meinungsforschungsinstituts in diesen Tagen fordern.
Mit einem vollkommen unabhängigen Kontrollmechanismus nimmt die Non-Profit-Organisation PEFC eine Alleinstellung unter den Zertifizierungssystemen im Bereich Wald und Holz sowie Holz- und Papierprodukte ein. Mit PEFC verfügen Industrie, Gewerbe und öffentlicher Sektor über ein weltweit anerkanntes Nachweissystem.
Quellenangabe: "obs/PEFC Deutschland e. V."
Mit PEFC verfügen Unternehmen über ein weltweit anerkanntes Nachweissystem. Das verschafft inzwischen international rund 10.000 PEFC zertifizierten Unternehmen einen Akzeptanzvorteil, die zusammengenommen Holz- und Papierprodukte für alle Anwendungen anbieten:
Bauholz für Neubau, Um- und Anbauten sowie Modernisierungen, Fenster und Türen, Innenausstattung und Bodenbeläge, Büromöbel und -materialien (Kopierpapier, Stifte, Post-its etc.), sämtliche Verlags- und Druckerzeugnisse sowie Paletten, Transport- und Produktverpackungen, gleich ob aus Holz oder Karton.
PEFC im Blickpunkt:
Die weltgrößte unabhängige Waldzertifizierungsorganisation PEFC setzt gemeinsam mit den Stakeholdergruppen des jeweiligen Landes Standards für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und gewährleistet damit den Erhalt von Waldökosystemen für nachfolgende Generationen.
Inzwischen finden sich auf jedem Kontinent PEFC-zertifizierte Waldflächen, insgesamt mehr als 245 Millionen Hektar. In Deutschland werden rund zwei Drittel des Waldes nach PEFC bewirtschaftet. Zudem zertifiziert die Organisation die Unternehmen der Produktionskette.
Mit einem vollkommen unabhängigen Kontrollmechanismus nimmt PEFC eine Alleinstellung unter den Zertifizierungssystemen ein. PEFC ist damit ein lückenloser und anerkannter Herkunftsnachweis und zugleich zentraler Baustein für nachhaltiges Handeln in Industrie, Gewerbe und öffentlichem Sektor.
Mehr Informationen erhalten Sie unter:
Nordex erzielt 2012 deutliches Umsatzplus und stellt Weichen für profitables Wachstum
• Umsatz plus 17 % auf EUR 1.075 Mio.
• Ergebnisbelastungen von EUR 75 Mio. durch Strukturanpassungen in China und USA
• EBIT vor Einmaleffekten steigt auf EUR 14 Mio.
• Auftragsbestand um 50 % auf EUR 1.049 Mio. verbessert
• Weiteres Wachstum bei Umsatz und EBIT erwartet
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Nach seinem vorläufigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 ist der Umsatz der Nordex-Gruppe (ISIN: DE000A0D6554) um 17,3 Prozent auf EUR 1.075,3 Mio. (Vorjahr: EUR 916,8 Mio.) gestiegen und hat damit die Prognose des Vorstands erreicht.
Auch das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und ohne Einmalaufwendungen lag mit EUR 14,0 Mio. (Vorjahr: -7,6 Mio.) im Rahmen der Erwartungen des Vorstandes.
Der Umsatzanstieg resultiert vor allem aus dem starken Geschäftsverlauf in der Region EMEA. Allein hier legte Nordex um überdurchschnittliche 28 Prozent auf EUR 868,9 Mio. zu (Vorjahr: EUR 678,6 Mio.). Wesentliche Treiber waren die gute Auftragslage zum Jahresanfang und die zunehmende Nachfrage im Laufe des Jahres sowie eine Steigerung der Serviceumsätze um über 20 Prozent.
In Summe überkompensierte Nordex in Europa den stagnierenden Umsatz seiner US-amerikanischen Tochtergesellschaft (EUR 191,6 Mio.; Vorjahr: EUR 200,7 Mio.) sowie den Rückgang in Asien (EUR 14,8 Mio.; Vorjahr: EUR 37,5 Mio.).
Die anhaltenden auslastungsbedingten Ergebnisbelastungen in Amerika und China sowie das deutlich rückläufige Neugeschäft in beiden Regionen veranlassten den Vorstand zu Reorganisationsmaßnahmen in den USA und in China. Dies betraf einerseits die Aufgabe der Produktion im chinesischen Rotorwerk Dongying, die das Konzernergebnis um EUR -6,5 Mio. belastete.
Zudem plant Nordex, die Kapazitäten in den jeweiligen Montagewerken an das zu erwartende Auftragsvolumen anzupassen. Die mit der Strukturanpassung verbundenen Einmalaufwendungen in den USA und in China lagen in Summe bei EUR 75,0 Mio. Hiervon entfielen EUR 44,8 Mio. auf die USA und EUR 30,2 Mio. auf China.
Die Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Einmalaufwendungen auf EUR 14,0 Mio. (Vorjahr: EUR -7,6 Mio.) ging wesentlich auf die Realisierung von Skaleneffekten zurück. Zudem ist es Nordex bei steigendem Geschäftsvolumen gelungen, seine Strukturkosten um knapp EUR 8 Mio. zu senken.
Wesentliche Effekte gehen dabei auf den Personalaufwand und damit auf das im Jahr 2011 beschlossene Kostensenkungsprogramm zurück. Das EBIT nach Einmalaufwendungen betrug in Summe EUR -61,1 Mio. (Vorjahr: EUR -27,0 Mio.). Nach Abzug des Finanzergebnisses und Steuern belief sich der Konzernverlust auf EUR -94,4 Mio. (Vorjahr: EUR -49,5 Mio.).
Infolge der Abschreibungen und Einmalaufwendungen reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 26,2 Prozent (Vorjahr: 36,6 %). Dagegen stiegen die liquiden Mittel des Konzerns um knapp 30 Prozent auf EUR 274,8 Mio. (Vorjahr: EUR 212,0 Mio.).
Auch der operative Cashflow stieg dank des gezielten Working-Capital-Managements signifikant auf EUR 141,1 Mio. (Vorjahr: EUR -47,3 Mio.), entsprechend verbesserte sich die Working-Capital-Quote auf 8,7 Prozent (Vorjahr: 27,9%).
Die gute Geschäftsentwicklung in der Vertriebsregion EMEA schlug sich auch im Neugeschäft nieder. Insgesamt erzielte Nordex im Berichtsjahr einen Rekord-Auftragseingang in Höhe von EUR 1.268 Mio. (Vorjahr: EUR 1.107 Mio.). Mit einem Anteil von 94 Prozent stammte der Großteil dieser Aufträge aus Europa und Südafrika.
So konnte die Nordex-Gruppe ihren Bestand fest finanzierter Aufträge gegen den Trend in der Windindustrie um gut 50 Prozent auf EUR 1.049 Mio. erhöhen (Vorjahr: EUR 698 Mio.). Darüber hinaus hatte sich das Unternehmen weitere bedingte Aufträge im Wert von rund EUR 1,4 Mrd. vertraglich gesichert (Vorjahr: EUR 1,3 Mrd.).
Auf dieser Basis geht Nordex für das laufende Jahr von weiterem Wachstum aus. Der Vorstand erwartet für das Jahr 2013 ein Umsatzvolumen zwischen EUR 1,2 Mrd. bis EUR 1,3 Mrd. Dieses Umsatzziel ist bereits zu rund 80 Prozent über den festen Auftragsbestand abgedeckt.
Aufgrund der in den USA und China eingeleiteten Reorganisationsmaßnahmen sowie der angestrebten Verbesserungen bei der Projektabwicklung und den bereits initiierten Produktkostensenkungen geht der Vorstand von einem Anstieg der EBIT-Marge auf 2 bis 3 Prozent aus. Zudem strebt der Vorstand für 2013 erneut einen positiven operativen Cashflow an.
Die in dieser Pressemitteilung bekanntgegebenen Kennzahlen sind vorläufig. Der endgültige Jahresabschluss wird voraussichtlich nach der Jahresabschlussprüfung am 25. März 2013 offengelegt.
2012 [in EUR Mio.]
Umsatz: 1.075,3
Materialaufwand: 865,3
Strukturkosten: 227,4
EBIT vor Einmalaufwand: 14,0
EBIT nach Einmalaufwand: -61,1
2011 [in EUR Mio.]
Umsatz: 916,8
Materialaufwand: 690,3
Strukturkosten: 235,0
EBIT vor Einmalaufwand: -7,6
EBIT nach Einmalaufwand: -27,0
2012 [in EUR Mio.]
Turbinenproduktion (MW): 909
Auftragseingang: 1.268
Fester Auftragsbestand: 1.049
EK-Quote: 26,2 %
Liquide Mittel: 274,8
Operativer Cashflow: 141,1
Working-Capital Quote: 8,7 %
2011 [in EUR Mio.]
Turbinenproduktion (MW): 779
Auftragseingang: 1.107
Fester Auftragsbestand: 698
EK-Quote: 36,6 %
Liquide Mittel: 212,0
Operativer Cashflow: -47,3
Working-Capital Quote: 27,9 %
Hamburg, den 11. März 2013
Ja zur Energiewende! - WWF startet Petition zur Klimaschutzaktion Earth Hour
Merkel und Steinbrück sollen Energiewende konsequent vorantreiben
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Berlin (ots) - 10.03.2013 - Der WWF fordert Kanzlerin Angela Merkel und ihren Herausforderer Peer Steinbrück auf, sich konsequent für die Energiewende einzusetzen. Das gesellschaftliche Großprojekt müsse unabhängig vom Ausgang der Bundestagswahl im September vorangetrieben werden.
Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, haben die Umweltschützer am Sonntag eine Petition gestartet: Unter der unten angegebenen Internetadresse können alle Interessierten ab sofort fünf zentrale Forderungen an die beiden Kanzlerkandidaten richten.
Die Petition ist Teil der WWF Earth Hour, einer globalen Klima- und Umweltschutzaktion, die in Deutschland dieses Jahr unter dem Motto "Ja zur Energiewende!" steht.
"Wir sind stolz, was wir bisher mit der Energiewende erreicht haben", sagt Antje Schuler, Kampagnenreferentin beim WWF Deutschland. "Rund ein Viertel unseres Strombedarfs decken wir bereits heute aus erneuerbaren Energiequellen. Mit der Earth Hour wollen wir ein positives Zeichen setzen - die Energiewende muss `raus aus der Defensive."
Die Petition fordert u.a. einen dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien, eine Energieeffizienzstrategie, eine bessere Gesamtsteuerung und eine gerechte Verteilung der Kosten. So müsse die ungerechtfertigte Privilegierung der Industrie zum Nachteil der privaten Verbraucher ein Ende haben.
Mit der Earth Hour,
die dieses Jahr am 23. März von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr stattfindet,
möchte der WWF auf die besondere Bedeutung der Energiewende aufmerksam machen. Gelinge der ökologische Umbau der Energieversorgung, mache Deutschland einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft.
Hintergrund Earth Hour:
Einmal im Jahr schalten Millionen Privatpersonen und Tausende Städte rund um den Globus für eine Stunde das Licht aus, um dem Umwelt- und Klimaschutz ihre Stimme zu geben.
Die erste Earth Hour fand 2007 in Sydney statt. In den folgenden Jahren verbreitete sich die Aktion über den ganzen Planeten. 2008 beteiligten sich bereits geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern an der symbolischen Aktion.
Zur letzten Earth Hour in 2012 verdunkelten über 6.950 Städte in 152 Ländern ihre wichtigsten Gebäude, darunter zum Beispiel die Akropolis in Athen oder die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. In Deutschland haben knapp zwei Wochen vor dem Event bereits 111 Städte ihre Teilnahme zugesagt.
Webseite zur Petition:
Nach Fukushima muss Atomkraft weltweit zum Auslaufmodell werden
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Berlin (ots) - 08.03.2013 - Mit Blick auf den zweiten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima fordert der NABU, dass die Atomkraft weltweit zum Auslaufmodell werden muss. "Die Menschen in Japan leiden nach wie vor unter der hohen Strahlenbelastung.
Die Kostenschätzungen für die Folgen von Fukushima liegen zwischen 100 und 850 Milliarden Euro. Das macht deutlich: Atomkraft ist nicht nur gefährlich für Mensch und Natur, sondern birgt auch immense ökonomische Risiken", so NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
In ganz Europa werden Baustellen von Atommeilern zum industriepolitischen Desaster und zum Teil bereits aufgegeben, wie kürzlich in Bulgarien. In Finnland explodierten die Baukosten für die Atomanlage Olkiluoto von ursprünglich drei Milliarden auf 8,5 Milliarden Euro.
Aus NABU-Sicht werde damit Atomstrom zunehmend unrentabel. "Für das französische Atomkraftwerk in Flamanville wird mittlerweile mit Stromerzeugungskosten von mindestens sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde kalkuliert.
Bei dieser Größenordnung kann umweltfreundlich erzeugter Strom aus modernen Windenergieanlagen locker mithalten", so Tschimpke. Was Atomstrom wirklich koste, lasse sich derzeit noch gar nicht abschätzen. So seien zum Beispiel die Kosten für eine dauerhaft sichere Entsorgung von hochradioaktivem Atommüll unbekannt, weil weltweit kein funktionierendes Endlager in Betrieb ist.
In Deutschland sei noch nicht einmal klar, wer denn die Kosten für ein sorgfältiges Verfahren zur Endlagersuche trage. "Wie wichtig eine gründliche Standortprüfung ist, zeigt sich an den Fehlentscheidungen mit dem Atommülllager ASSE II, wo nun marode Atomfässer auf Kosten der Allgemeinheit geborgen werden müssen", warnt der NABU-Präsident.
Im Vergleich dazu sei die aktuelle Debatte um steigende Strompreise durch den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland völlig verzerrt. "Zum einen belasten die Zusatzkosten der Energiewende beim Strom die privaten Haushalte viel weniger als die Preissteigerungen für Heizung und Kraftstoffe.
Zum anderen wären die Folgekosten für den Neubau von Atom- oder Kohlekraftwerken noch höher", betont NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. Immer weniger zu vermitteln sei aber die ungleiche Verteilung der Kosten für die Energiewende im Strommarkt. Weite Teile der Industrie profitierten mittlerweile nicht nur von zahlreichen Ausnahmeregelungen, sondern auch von den durch die erneuerbaren Energien gesunkenen Großhandelspreisen.
Greenpeace-Aktivisten protestieren für verschärftes Atomrecht
Hitachi soll Mitverantwortung für Fukushima übernehmen
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Duisburg (ots) - 07.03.2013 - Greenpeace-Aktivisten protestieren heute an der Europazentrale von Hitachi-Power für ein verschärftes Haftungsrecht bei Atomunfällen. Die Umweltschützer beschriften die Fassade mit der Botschaft "Don´t let Hitachi walk away from the Fukushima disaster" (sinngemäß: Hitachi muss Verantwortung für Fukushima übernehmen).
Das Problem: Hersteller und Zulieferer von Atomkraftwerken sind, im Gegensatz zu anderen Industriesektoren, von jeglicher Haftung ausgenommen. "Hitachi macht Profit mit der Atomkraft, während die Menschen das gesundheitliche und ökonomische Risiko tragen müssen. In Fukushima werden die Geschädigten derzeit mit Almosen abgespeist", sagt Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace.
Smital hat in der vergangenen Woche als Leiter einer Greenpeace-Expedition die verstrahlte Zone um das Atomkraftwerk Fukushima besucht. In Gesprächen mit Betroffenen vor Ort und durch eigene Messungen der Strahlung hat sich die Expedition ein umfassendes Bild von der Situation gemacht.
Knapp zwei Jahre seit Beginn der Katastrophe, erhalten die Opfer noch immer keinen oder kaum Schadenersatz. Der Betreiber der Reaktoren, Tepco, wurde inzwischen verstaatlicht, um einen drohenden Bankrott des Unternehmens aufgrund der hohen Kosten durch den Unfall zu vermeiden. Der Schaden für das Unglück von rund 185 Milliarden Euro soll nun großteils aus Steuergeldern gezahlt werden.
Die sechs Reaktoren der Atomanlage von Fukushima Daiichi wurden von Hitachi, General Electric und Toshiba gebaut. Hitachi lieferte den Reaktor 4. Aufgrund der geltenden Gesetze gaben die Hersteller mit der Übergabe des Reaktors an den Betreiber auch jegliches Risiko ab. "Die Rechte der Opfer von Atomunfällen müssen gestärkt werden. Die Atomkatastrophe von Fukushima offenbart auf dramatische Weise die Ungerechtigkeit des Rechtssystems", sagt Smital.
Greenpeace veröffentlichte bereits am 19. Februar 2013 einen Report über die Folgen der Atomkatastrophe in Japan. Dieser zeigt, dass bis heute keiner der Betroffenen vollständig für seinen Verlust von Haus und Besitz entschädigt wurde. Infolge der Reaktorkatastrophe sind 160.000 Menschen evakuiert worden und Zehntausende freiwillig vor der atomaren Bedrohung geflüchtet.
juwi-Sparkonzept zur Energiewende entlastet private Stromkunden um sechs Milliarden Euro
• Vorstände warnen vor Altmaier-Plänen und setzen auf eigenes Konzept
• Gut gerüstet für die Zukunft will EE-Spezialist weiter moderat wachsen
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Frankfurt / Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Der Kampf um die Energiewende in Deutschland geht in die entscheidende Runde. Bei seiner Jahrespressekonferenz übte der Vorstand der Wörrstädter juwi-Gruppe heftige Kritik an den als "Strompreisbremse" bekannt gewordenen Plänen der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien.
"Rückwirkende Abgaben auf Altanlagen, fünf Monate ohne sichere Vergütung und Kürzungen nach der Rasenmähermethode würden eine ganze Branche an den Abgrund führen, zehntausende von Arbeitsplätzen gefährden und den Umbau unserer Energieversorgung praktisch stoppen", warnen die juwi-Gründer und Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbacher.
"Und dies alles für minimale Einsparungen". Dabei geht es auch anders: juwi hat gemeinsam mit weiteren Unternehmen der Branche ein Konzept entwickelt, mit dem bei der sogenannten EEG-Umlage bereits im kommenden Jahr mehr als sechs Milliarden Euro eingespart werden könnten - ohne die Energiewende abzuwürgen.
"Bei allem Verständnis für Politiker im Wahlkampfmodus sollte aber doch vorher bedacht werden, welche Auswirkungen schon die Ankündigung von derart unausgegorenen Sparmaßnahmen haben", sagt juwi-Chef Willenbacher in Richtung des Minister-Duos Altmaier und Rösler.
Sollte auch nur ein Teil der Pläne tatsächlich umgesetzt werden, würde in Deutschland kaum noch ein Windpark gebaut werden und ans Netz gehen können. Willenbacher: "Die Energiewende wäre praktisch tot."
Dabei gibt es erheblich wirksamere Konzepte, die Belastungen für den Stromkunden durch die Energiewende zu reduzieren. Und das quasi ohne schädliche Nebenwirkung auf eine der wenigen Zukunftsbranchen unseres Landes.
"Es müssen endlich auch diejenigen an den Kosten der Energiewende beteiligt werden, die von den durch Sonnen- und Windstrom stark gesunkenen Preisen an der Börse profitieren", fordert der juwi-Chef.
Das sind die Unternehmen, die ihren Strom direkt an der Börse einkaufen können. "Vor zwei Jahren mussten sie noch gut ein Viertel mehr für jede Kilowattstunde zahlen", rechnet Willenbacher vor und fragt: "Warum soll der kleine Stromverbraucher für die Gewinne der großen Konzerne bluten?"
Für juwi ist es deshalb eine Grundforderung, Einsparungen und Kosten der Energiewende gleichmäßig und gerecht zu verteilen. Dazu ist es nach Auffassung von juwi und anderer Unternehmen der EE-Branche nötig, konventionelle Großkraftwerke über eine Brennstoffsteuer an den Kosten für die Beseitigung von ihnen verursachter Umweltschäden, die Abfallentsorgung oder die - nach wie vor ungeklärte - sichere Endlagerung radioaktiven Mülls angemessen zu beteiligen.
Parallel dazu muss der saubere, aus regenerativen Energien gewonnene Strom von der systemwidrigen Stromsteuer befreit werden.
Erhebliche Einsparpotentiale sieht der juwi-Vorstand auch bei der Vergütungsstruktur für Windenergieanlagen. "Allein durch eine Anpassung der unsinnig hohen Vergütung für Offshore-Windräder könnte die EEG-Umlage pro Jahr um rund 1.5 Milliarden Euro entlastet werden", sagen die juwi-Chefs Jung und Willenbacher.
Schon seit Jahren kritisieren die beiden EE-Pioniere den übertrieben Ausbau der Windenergie in Nord- und Ostsee und nennen die Milliarden verschlingenden Offshore-Projekte "die Teuermacher der Energiewende."
Bei juwi setzt man dagegen auf "Klasse statt Trasse" – also auf dezentralen Ausbau und den richtigen Mix der erneuerbaren Energien. Für Deutschland heißt das in Zukunft: Solarparks auch im Norden und mehr Windräder für den Süden. "Wenn wir die Anlagen auf das ganze Land verteilen, wird die Versorgung mit sauberem Windstrom gleichmäßiger, wir sparen Kosten bei Netzausbau und Speicherung", ist sich Willenbacher sicher.
Um diese Entwicklung zu fördern rät der juwi-Vorstand zu einer Weiterentwicklung des Vergütungsmodells für Windräder im Binnenland. Die bislang erhöhte Anfangsvergütung soll durch einen festen Tarif ersetzt werden. Dessen Höhe richtet sich nach der Qualität des jeweiligen Standortes und wird durch ein unabhängiges Ertragsgutachten ermittelt.
"Mit diesem Vergütungsmodell würde kein Standort teurer als heute aber viele, besonders windhöffige billiger", weiß Willenbacher. Als Folge ließen sich bei der EEG-Umlage pro Jahr bis zu 120 Millionen Euro einsparen.
Mit neuer Struktur fit für die Zukunft
Wer Veränderungen und neues Denken bei anderen fordert, sollte im eigenen Haus damit anfangen. "juwi hat das im zurückliegenden Jahr getan und das Unternehmen neu und zukunftsorientiert aufgestellt", sagt Jochen Magerfleisch, im juwi-Vorstand als COO für alles Organisatorische zuständig.
"Statt wie bisher in Technologien zu denken, haben wir künftig die Kontinente, Länder und Regionen im Focus. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Wind-, Solar- oder Bio-Projekte geht. Entscheidend sind die örtlichen Gegebenheiten und die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden."
Letzteren trägt juwi auch mit einer neuen Organisationseinheit Rechnung - der juwi Energielösungen GmbH. Sie bietet dem Endkunden nicht nur intelligente Speicheranlagen für Sonnenstrom vom eigenen Dach ("juwi Home Power") sondern in einer wachsenden Zahl von Regionen rund um von juwi-betriebenen Windparks auch eigenen, 100prozentig sauberen Strom an.
Kontinuierliches Wachstum bei solidem Ergebnis
Besonders stolz ist man bei juwi, dass diese gravierenden Veränderungen den Geschäftserfolg des Energiespezialisten im zurückliegenden Jahr nicht beeinträchtigt haben. "Unsere Mitarbeiter haben durch die Bank einen tollen Job gemacht", lobt Martin Winter, seit Mitte letzten Jahres als CFO für die juwi-Finanzen zuständig.
"Wir haben sage und schreibe 321 Megawatt aus Solarkraftwerken installiert. Und mit 314 MW Windenergie waren wir 2012 in Deutschland die Nummer 1". In einem schwierigen Marktumfeld konnte die juwi-Gruppe ihren Umsatz um rund zehn Prozent auf 1.1 Milliarden Euro steigern. "Und das", so Finanzvorstand Winter, "bei einem soliden Ergebnis".
So soll es auch weitergehen. Winter: "Wir setzen auf kontinuierliches Wachstum und wollen die Gesamtleistung im juwi-Konzern bis 2015 auf 1.5 Milliarden Euro erhöhen. Dabei behalten wir selbstverständlich auch den Ertrag stets im Auge." Verändern wird sich laut Winter die prozentuale Verteilung der EE-Technologien an der Geschäftstätigkeit.
In Deutschland wie auch weltweit wird die Windenergie Zug um Zug einen größeren Anteil an den juwi-Aktivitäten ausmachen. "Weltweit hat aber auch die Solarenergie Wachstumspotenzial", sagt Winter. Dies gelte Insbesondere für Asien, wo juwi im zurückliegenden Jahr in Singapur eine Niederlassung eröffnet hat und von dort aus zukunftsträchtige Projekte in Japan, Thailand aber auch Indien in Angriff genommen hat.
Zur juwi-Gruppe juwi zählt zu den weltweit führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet Projektentwicklung sowie Produkte und Dienstleistungen rund um die Energiewende an. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen. juwi ist der kompetente Partner für eine nachhaltige Energieversorgung mit regionalen Schwerpunkten.
Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt das weltweit tätige Unternehmen mehr als 1.800 Mitarbeiter in über 15 Ländern und erzielte im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von rund 1,1 Milliarde Euro.
Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Solar-, Wind- und Bioenergie, aber auch Lösungen für die Direkt- und Eigenversorgung mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien. juwi entwickelt zudem Komponenten, um Strom aus erneuerbaren Energien günstiger zu machen. Speichertechnologien (z.B. juwi Home Power, der Batteriespeicher für Solaranlagen), nachhaltige Gebäudetechnik und Holzbrennstoffe runden das Portfolio ab.
Bislang hat juwi im Windbereich rund 650 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von etwa 1.250 Megawatt an über 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von ebenfalls rund 1.250 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 4,5 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von etwa 1,3 Millionen Haushalten.
Im Bioenergie-Bereich kann juwi zahlreiche Referenzen für Holzpellets-Produktionsanlagen, Biogasanlagen und Nahwärmenetze mit Contracting-Lösungen aufweisen. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi insgesamt in den vergangenen 16 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro initiiert.
Die juwi-Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, Bulgarien, Großbritannien, Indien, Singapur, Südafrika, Chile, den USA/Kanada und Costa Rica. In Deutschland hat juwi Niederlassungen und Regionalbüros in mehreren Bundesländern.
Frankfurt / Wörrstadt, den 6. März 2013
Neue BUND-Studie zu Risiken deutscher Atomkraftwerke
Sofortiger Atomausstieg muss ins Wahlprogramm der Parteien
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Berlin (ots) - 06.03.2013 - Von den neun in Deutschland noch laufenden Atommeilern gehen nach wie vor enorme Risiken aus. Dies belegt eine heute vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte Studie, die von der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker erstellt worden ist.



Demnach sind die Atomkraftwerke in Grafenrheinfeld, Gundremmingen B und C, Philippsburg 2, Grohnde, Emsland und Isar 2 nicht ausreichend vor möglichen Erdbeben, die Atommeiler in Grafenrheinfeld, Gundremmingen B und C, Philippsburg 2, Grohnde, Brokdorf und Neckarwestheim 2 nicht umfassend vor Hochwasser geschützt.
Hinzu kommen Risiken durch eventuelle Brände, altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme oder eine mangelnde Sicherheitskultur.
Besonders gravierende Gefahren bestünden bei den technisch veralteten Siedewasserreaktoren in Gundremmingen. Da dort die Brennelemente in Abklingbecken innerhalb der Reaktorgebäude gelagert würden, könne es bei einem Störfall ähnlich wie 2011 in Fukushima zu Wasserstoffexplosionen und zur Freisetzung von radioaktivem Material kommen.
Sämtliche deutschen Atomkraftwerke seien außerdem nicht ausreichend mittels Notstromaggregaten gegen den Ausfall der Stromversorgung abgesichert.
"Notstromaggregate versagten im AKW Forsmark in Schweden, was 2006 dort zum Beinahe-Gau führte. Ähnliches kann auch bei deutschen Atomkraftwerken passieren, zum Beispiel in Gundremmingen und Philippsburg 2.
Wir können detailliert nachweisen, dass sämtliche noch am Netz befindlichen deutschen Atommeiler nicht sicher sind. Offensichtlich haben für die Betreiber Gewinninteressen und nicht der Schutz der Bevölkerung vor Atomkatastrophen Vorrang", sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Bis zu einer Million Euro koste die Betreiber ein einziger Tag, an dem ein abgeschaltetes AKW keinen Strom liefere. Deshalb ließen Eon, RWE und EnBW ihre Anlagen möglichst lange am Netz. Nachrüstungen würden manchmal sogar in die nächste zum Austausch der Brennelemente vorgesehene Stillstandszeit des Reaktors verschoben.
"Störfälle durch Alterung der Atomanlagen, Flugzeugabstürze oder Anschläge können auch in Deutschland jederzeit zur weiträumigen tödlichen Freisetzung von Radioaktivität führen. Und was macht die Bundesregierung? Sie missachtet ihre grundgesetzliche Schutzpflicht für die Bevölkerung und handelt nicht.
Das kann und darf nicht akzeptiert werden. Der sofortige Atomausstieg gehört in die Bundestagswahlprogramme aller Parteien", sagte Weiger.
Die Energiewende dürfe nicht aus wahltaktischen Gründen zerredet werden, sagte der BUND-Vorsitzende. "Insbesondere Kanzlerin Angela Merkel muss die erfolgreiche Fortsetzung des Umbaus unserer Energieversorgung zu einem Hauptthema ihrer Wahlveranstaltungen machen", sagte Weiger.
Zu den Hauptmotiven für den Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung gehörten die Gefahren der Atomenergie, so der BUND-Vorsitzende. Eine verantwortungsvolle Politik müsse einen deutlich schnelleren als den bislang geplanten Atomausstieg zum Ziel haben.
Anlässlich des zweiten Jahrestages der Reaktor-Katastrophe von Fukushima würden am kommenden Wochenende deshalb erneut tausende Demonstranten am AKW Grohnde in Niedersachsen, am AKW Gundremmingen in Bayern, am AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg und an der Uranfabrik Gronau in Nordrhein-Westfalen auf die Straße gehen.
Die 46-seitige BUND-Studie mit dem Titel "Atomstrom 2013: Sauber, sicher, alles im Griff?" können Sie hier downloaden:
L&L Rotorservice GmbH firmiert um zu BayWa r.e. Rotor Service GmbH
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Basdahl (iwr-pressedienst) - Die L&L Rotorservice GmbH mit Sitz in Basdahl firmiert seit 29.01.2013 unter dem Namen BayWa r.e. Rotor Service GmbH und stärkt damit ihre Präsenz im Sektor der Erneuerbaren Energien.
Das Unternehmen agiert seit zwanzig Jahren europaweit im wachsenden Markt der Windenergie. Die speziellen Forschungs- und Entwicklungs-leistungen sowie das umfassende Serviceangebot finden im Windenergiesektor hohe Anerkennung. Kerngeschäft ist die Wartung und Instandsetzung von Rotorblättern aller Typklassen sowohl werksseitig als auch im Windpark.
Die notwendige Schwertransport-logistik wird vom Unternehmen als eigene Leistung mit angeboten. Als Komplettdienstleister nimmt damit auch die neue BayWa r.e. Rotor Service eine führende Position am Markt ein. Als eines von wenigen Unternehmen bietet die BayWa r.e. Rotor Service zudem spezifisch zugeschnittene Ausbildungsprogramme für den Bereich Faserverbundwerkstoffe und Bauteilherstellung an.
Der für die BayWa r.e. Rotor Service zuständige Geschäftsführer, Reinhard Lührs, betont, dass der Anfang 2012 vollzogene Zusammenschluss mit der BayWa AG ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunft war, um den stetig wachsenden Anforderungen der Branche in gewohnter Weise weiterhin konsequent und nachhaltig begegnen zu können.
Die BayWa r.e. Rotor Service GmbH wird damit also auch in Zukunft unter der neuen Firmierung ein starker Partner für sämtliche Serviceleistungen rund um die Windenergie bleiben. Dabei werden die aus dem Unternehmensverbund der BayWa r.e. resultierenden Synergieeffekte zusätzlichen Nutzen für Kunden und Geschäftspartner generieren.
BayWa r.e. renewable energy GmbH:
Die BayWa r.e. renewable energy GmbH ist eine 100%ige Beteiligung der BayWa AG und bündelt die Konzernaktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien. Gegründet im Jahr 2009 fungiert die BayWa r.e. als Holding für mehrere Gesellschaften in den Geschäftsfeldern Photovoltaik sowie Windenergie, Bioenergie und Geothermie. Zu diesen Gesellschaften gehört auch die BayWa r.e. Rotor Service GmbH.
Das Spektrum der Geschäftsaktivitäten der BayWa r.e. reicht von der Projektentwicklung und –realisierung über den Handel bis hin zu Beratungsdienstleistungen. Im Servicebereich deckt die BayWa r.e. den gesamten Bedarf in der technischen Anlagenbetreuung und übernimmt auf Wunsch die kaufmännische und technische Betriebsführung.
Das international ausgerichtete Unternehmen operiert in den Kernmärkten Europa und USA. Die BayWa AG, München, ist ein international tätiges Handelsunternehmen. Zum Kerngeschäft gehören die Segmente Agrar, Bau und Energie. Ihre Aktien werden im MDAX-Index (deutscher Mid-Cap-Index) notiert.
Basdahl, den 06. März 2013
Kostenoptimaler Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland
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Sollten Wind- und Solaranlagen in Zukunft eher an den Standorten mit den besten Wind- bzw. Sonnenverhältnissen oder eher bei den Verbrauchszentren gebaut werden?
Kostenoptimaler Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland
ZUSAMMENFASSUNG DER ZWISCHENERGEBNISSE EINER STUDIE DER CONSENTEC GMBH IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM FRAUNHOFER IWES März 2013
EEHH-Cluster zeichnet Innovationen für Energiewende aus
Teilnahmebedingungen und –fristen für Branchenpreis German Renewables 2013 veröffentlicht
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Hamburg (iwr-pressedienst) - Im Jahr 2030 soll bereits die Hälfte der Energieversorgung Deutschlands aus Erneuerbaren Energien stammen. Um dies zu erreichen, benötigt der Industriestandort Deutschland neben Beharrlichkeit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien auch bahnbrechende Innovationen und Projekte.
Das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) wird 2013 erneut Engagement von Personen und Unternehmen in der Erneuerbare Energien Branche würdigen. EEHH wird 2013 in vier Kategorien den German Renewables Award verleihen. Diese lauten: Produktinnovation des Jahres, Projekt des Jahres, Dissertation des Jahres und Lebenswerk.
EEHH-Geschäftsführer Jan Rispens: "Der Wandel des Energiesystems ist eine enorme Herausforderung. Um diese zu bewältigen, brauchen wir Innovationen, neben der Anlagentechnik vor allem in Bereichen wie Speicher und Stromnetze und anderen systemorientierten Lösungen.
Mit dem German Renewables Award wollen wir als EEHH-Cluster Unternehmen und junge Wissenschaftler auszeichnen, die mit ihren Produkten, Projekten oder Forschungsarbeiten Grundlagen für die weitere Energiewende schaffen."
Preisträger in den Kategorien Produktinnovation des Jahres, Projekt des Jahres und Lebenswerk erhalten eine hochwertige Trophäe und kostenlosen Eintritt zu allen Veranstaltungen des EEHHClusters. Der Gewinner für die beste Dissertation bekommt zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.
Die Nominierung erfolgt durch die Unternehmen oder durch Studenten bzw. Absolventen selbst. Für die Kategorie Lebenswerk können Personen vorgeschlagen werden. Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft.
Die Verleihung des German Renewables Awards
am 14. November 2013 im EMPORIO Hamburg
ist der Branchen- und Jahreshöhepunkt in Hamburg. Bei der Premiere 2012 waren bereits über 200 Teilnehmer, vor allem aus den Führungsebenen von Unternehmen, zu Gast und würdigten die Leistungen der Preisträger.
Die ausgezeichneten Arbeiten behandelten Themen wie "Analyse und Bewertung innovativer Speicherkonzepte für regenerativ erzeugten Überschussstrom" oder "Entwicklung von Szenarien zur Stromversorgung von Hamburg auf Basis regenerativer Energien".
Die Bewerbung läuft vom
15. April bis zum 15. Juni 2013
über die EEHH-Website. Die allgemeinen Teilnahmebedingungen mit allen Anforderungen in den einzelnen Preiskategorien stehen zum Download auf der Website zur Verfügung.
Informationen zu Teilnahmebedingungen unter:
Dokumentation von German Renewables 2012:
https://www.german-renewables-2012.eehh.de/
Hamburg, den 4. März 2013
Atomausstieg aus Bürgersicht: Energiewende ja, aber nicht vor der eigenen Haustür
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Frankfurt (ots) - 04.03.2013 - 72 Prozent der Bundesbürger befürworten die Energiewende, doch jeder Zweite ist nicht bereit, dafür Einschränkungen in seinem persönlichen Wohnumfeld in Kauf zu nehmen.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Befragung unter 1.000 Bundesbürgern, die Mitte Februar 2013 im Auftrag des Energiedienstleisters Ensys AG durchgeführt wurde.
"Der Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien in Deutschland erfordert Maßnahmen, die auch vor den Bürgern nicht Halt machen", sagt Andreas Hergaß, Chief Operating Officer bei der Ensys AG.
Neben einem Teil der Kosten, der in Form der EEG-Umlage auf die Stromverbraucher verteilt wird, sind auch bauliche Maßnahmen notwendig, so zum Beispiel der Ausbau von Stromtrassen, Windparks oder Stauwasserbecken. "Noch ist die Netzinfrastruktur nicht in der Lage, jederzeit die gesamte produzierte Menge an erneuerbaren Energien zu den Abnahmestellen zu transportieren.", erläutert Hergaß.
"Um die Stromversorgung von morgen sicher zu stellen, ist der Bau von Hochspannungsleitungen unabdingbar."
Für jeden fünften Deutschen gehören solche Maßnahmen zur Energiewende dazu. Sie würden laut Studie bedingungslos auch Einschränkungen ihres persönlichen Wohnumfeldes hinnehmen.
55 Prozent der Befragten hingegen lehnen solche Einschränkungen ab. Sie können sich nicht vorstellen, den Bau von Strommasten oder Windrädern zu akzeptieren, wenn diese die persönliche Aussicht einschränken, Grundstückszugänge erschweren oder Wege verlängern - wenngleich sie die Maßnahmen generell unterstützen. Sechs Prozent aller Befragten lehnen solche Schritte zugunsten der Energiewende kategorisch ab, 13 Prozent zumindest tendenziell.
Andreas Hergaß: "In der Regel lassen sich die Baumaßnahmen auf ein erträgliches Maß reduzieren. Strommasten und Windräder stehen in den seltensten Fällen in direkter Grundstücksnähe, und die Bauarbeiten selbst sind meist nur eine Frage von Tagen oder Wochen." Das Ziel der Bundesregierung ist klar: In Deutschland soll bis 2022 das letzte Kernkraftwerk vom Netz gehen, und dies steht laut Umfrage für drei Viertel der Deutschen außer Frage.
Über die Ensys AG:
1998 - mit der Liberalisierung des Energiemarktes - nahm die Ensys AG als reines Stromhandelsunternehmen ihre Arbeit auf. Heute zählt sie zu den bundesweit tätigen, mittelständischen Energieunternehmen im B2B-Bereich.
Gemeinsam mit ihren Filial-, Immobilien-, Gewerbe-, Geschäfts- und Industriekunden entwickelt die Ensys AG branchenspezifische Lösungen in den Bereichen Beschaffung, Versorgung und Energieeffizienzmanagement. Die Ensys AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und beschäftigt rund 70 Mitarbeiter.
Availon übernimmt Vollwartung für drei Windparks
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Rheine (iwr-pressedienst) - Die Availon GmbH erhält einen neuen Auftrag zur Vollwartung von drei Windparks mit einer Gesamtleistung von 38 MW. Bei den Anlagen in den drei Windparks Schnellin (Sachsen-Anhalt), Helmstedt (Niedersachsen) und Büddenstedt (Niedersachsen) handelt es sich um insgesamt 19 WEA vom Typ Vestas® V80, 2 MW.
Eigner der Windparks ist der NIBC European Infrastructure Fund I (NEIF), ein geschlossener Infrastrukturfonds für institutionelle Anleger. Als Komplementär des NEIF mit einem Eigenkapitalvolumen von rd. 350 Mio. Euro ist die NIBC Infrastructure Partners I B.V. für sämtliche Investitions-und Veräußerungsentscheidungen des Fonds zuständig.
"Wir unterscheiden uns von klassischen Private Equity Funds vor allem durch unseren langfristigen Investitionshorizont von zehn bis 15 Jahren. Daher sind wir sehr daran interessiert, die Kosten für die Windparks auf lange Sicht kalkulieren zu können, weshalb wir uns für eine Vollwartung durch Availon entschieden haben", erklärt Roger Krämer, Investment Director von NIBC Infrastructure Partners und Geschäftsführer der Windparks.
Der Vollwartungsvertrag "WindKeeper Complete" von Availon beinhaltet neben einem umfangreichen Wartungs- und Instandhaltungspaket u.a. auch die Entstörung sowie den Großkomponentenwechsel im entsprechenden Schadensfall sowie eine Verfügbarkeitsgewährleistung für sämtliche Anlagen. Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre.
Hierzu Roger Krämer: "Die Service-Kosten für die Windparks sind nun planbar. Außerdem können wir durch die technische Verfügbarkeitsgewährleistung das Risiko größerer Ertragsverluste limitieren. Da wir uns auf die technische Expertise von Availon verlassen können und wollen, garantiert uns die Vereinbarung mit Availon bessere Planungssicherheit und geringere Volatilität."
Die Vollwartungsvereinbarung für die beiden Windparks Helmstedt und Büddenstedt, rund 100 Kilometer östlich von Hannover, trat Mitte Dezember 2012 in Kraft. Den Windpark Schnellin, rund 60 Kilometer nördlich von Leipzig, betreute Availon zuvor bereits im Rahmen einer Grundwartung, die von NIBC Infrastructure Partners ab September 2012 in eine Vollwartung umgewandelt wurde.
"Schon im Rahmen der Grundwartung für die Anlagen im Windpark Schnellin haben wir die Erfahrungen gemacht, dass die abgesprochenen Wartungstermine genau eingehalten wurden und man unmittelbar Rückmeldungen zu den durchgeführten Arbeiten erhielt.
Availon kommt somit den Anforderungen eines Finanzinvestors an das Reporting sehr entgegen, da wir Berichtspflichten haben, bei denen ein hohes Maß an Transparenz beim Monitoring gefragt ist", so Roger Krämer, der in diesem Zusammenhang auch die hohe Flexibilität und Schnelligkeit des markenübergreifenden Serviceanbieter bei wichtigen Entscheidungsprozessen lobt.
"Wir freuen uns, dass uns NIBC Infrastructure Partners im Hinblick auf einen Rund-um-Service das Vertrauen über den Windpark Schnellin hinaus auch für zwei weitere Windparks schenkt. Dieses Vertrauen ist für uns gleichzeitig eine Bestätigung für unsere bisher gut erbrachten Serviceleistungen und zeigt darüber hinaus, wie attraktiv unser modulares und flexibles Serviceangebot ist", meint Ulrich Schomakers, Geschäftsführer der Availon GmbH.
Über Availon GmbH:
Seit Gründung im Jahr 2007 hat sich die jetzige Availon GmbH als führender Anbieter von markenübergreifenden WEA-Serviceleistungen etabliert. Neben der Fokussierung auf den Kernmarkt Deutschland baut das Unternehmen seine globale strategische Position konsequent aus.
Derzeit sind für das Unternehmen mit Stammsitz in Rheine rund 260 Mitarbeiter in Deutschland, Spanien, Italien und den USA aktiv. Die Availon GmbH betreut international mehr als 1.600 MW. Der proaktive Komplett-Service für Windenergieanlagen umfasst die gesamte operative Wertschöpfungskette und reicht von der Fernüberwachung und Wartung über die Versorgung mit Ersatzteilen und Fehlersuche bis hin zur Anlagenoptimierung.
Availon GmbH ist der erste unabhängige WEA-Serviceanbieter, der vom Germanischen Lloyd in allen für den Servicebereich notwendigen Prozessen vollumfänglich zertifiziert wurde.
Weitere Informationen zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter
"Vestas" ist eine eingetragene Marke der Vestas Wind Systems A/S, DK.
Rheine, den 28. Februar 2013
Energiewende: So viele neue Kohlekraftwerke wie noch nie
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Münster (iwr-pressedienst) - In Deutschland gehen in diesem Jahr so viele neue Kohlekraftwerke ans Netz wie noch nie in den letzten 20 Jahren. Nach den Daten der Bundesnetzagentur werden im Jahr 2013 neue Steinkohle-Kraftwerke mit einer Rekordleistung von fast 5.300 Megawatt (MW) erstmals Strom produzieren, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.
Weil laut Planungen nur knapp 1.000 MW alte Steinkohle-Kraftwerke stillgelegt werden, drängen unter dem Strich zusätzliche konventionelle Kraftwerkskapazitäten mit einer Leistung von 4.300 MW auf einen schon jetzt gesättigten Markt.
"Der Zuwachs an erneuerbaren Energien und der Rückgang des Stromverbrauchs haben die Stromlücke durch die acht AKW-Abschaltungen im Jahr 2011 bereits heute vollständig kompensiert", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.
Sichtbar wird das auch am deutschen Stromexport-Überschuss, der im letzten Jahr auf 23 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) kletterte und einen neuen Rekordwert erreichte. Auch die Abschaltung der nächsten zwei Atomkraftwerke im Jahr 2015 und 2017 mit einer Gesamt-Jahresproduktion von rd. 20 Mrd. kWh führt bei einem kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien an Land und vor der Küste (Offshore-Windenergie) zu keiner erkennbaren Stromlücke, so das IWR.
Allnoch: "Es ist erstaunlich, dass sich die politische Debatte um die Energiewende derzeit nur auf das Ausbremsen der erneuerbaren Energien konzentriert, während gleichzeitig weitgehend unbemerkt neue Kohlekraftwerke mit einer Rekordleistung ans Netz gehen."
Strompreise weiter unter Druck
Da in den nächsten Jahren noch weitere große Kohlekraftwerke geplant sind, dürfte sich der Druck auf die Strompreise noch weiter verschärfen. Und die sind für Großabnehmer heute schon so niedrig wie zuletzt 2005. Allnoch: "Wer jetzt Grundlaststrom an der Börse bis zum Jahr 2017 kauft, der zahlt mit knapp über 4 Cent pro kWh bis zu 55 Prozent weniger als 2008 und hat darüber hinaus für die nächsten vier Jahre Preisstabilität."
Hintergrundinfos
Die Bruttostromerzeugung in Deutschland erreichte im Jahr 2012 nach vorläufigen Angaben insgesamt 617,6 Mrd. kWh und damit 11 Mrd. kWh weniger als 2010 (628,6 Mrd. kWh). Kernkraftanlagen haben 2010, d.h. vor dem Atomausstieg, 140,6 Milliarden kWh Strom produziert.
Im Jahr 2012 fiel die AKW-Stromproduktion im Vergleich zu 2010 um 41 Milliarden kWh auf 99,5 Mrd. kWh. Wegen der niedrigeren Stromerzeugung (-11 Mrd. kWh) ergibt sich eine Nettostromlücke aus AKW-Abschaltungen von 30 Mrd. kWh.
Diese Lücke wurde durch erneuerbare Energien mit einem Zuwachs um 32 Milliarden kWh gegenüber 2010 kompensiert. Trotz der gesunkenen Stromproduktion stieg der deutsche Stromexport-Überschuss im Jahr 2012 auf 23 Mrd. kWh und damit auf einen neuen Rekordwert.
Münster, den 27. Februar 2013
Windenergie-Finanzierung braucht stabilen Rahmen
200 Experten diskutieren auf Finanzierungstagung über On- und Offshore-Windenergie
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Bremen (iwr-pressedienst) - Anlässlich der heutigen Finanzierungs-Tagung der Windenergie-Agentur WAB und Mummert & Company Corporate Finance weist die WAB erneut daraufhin, dass für die Energiewende stabile politische Rahmenbedingungen notwendig sind.

Die derzeitige Diskussion um das EEG gefährde nach Ansicht der WAB den Ausbau der Windenergie und damit die Energiewende. Die WAB fordert statt kurzfristen ad-hoc Lösungen eine grundlegende Strommarktreform.
"Die Vorschläge der Bundesregierung zur Änderung des EEG gefährden die Energiewende", so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB. Die WAB kritisiert insbesondere die Pläne der Bundesregierung rückwirkend in die Vergütung einzugreifen.
Die Pläne sehen vor, im Nachhinein Betreiber von bestehenden Windenergieparks finanziell zu belasten. "Das ist ein Tabubruch, mit dem insgesamt das Vertrauen in den Industriestandort Deutschland beschädigt wird.", so Meyer. Nach Ansicht der WAB werden zukünftig erheblich weniger Investoren mit Eigenkapital in den Ausbau der On- und Offshore-Windenergie und damit in die Energiewende investieren.
Ronny Meyer wies zudem in seinem Eingangsvortrag darauf hin, dass für den gesamten Strommarkt neue Regelungen gefunden werden müssen: "Wir brauchen ein neues Strommarktdesign und keine schlechten ad-hoc Lösungen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz.", so Meyer.
Nach einer Analyse der Windenergie-Agentur WAB bietet der aktuelle Strompreis an der Börse selbst für den Bau von konventionellen Kraftwerken keinen Anreiz.
Dies liege nach Angaben der WAB daran, dass derzeit alte abgeschriebene Kohlekraftwerke preissetzend am Strommarkt aktiv seien, die ihre Investitionskosten in der vom Staat regulierten Phase vor der Liberalisierung verdient haben. "Der Strompreis wird also zukünftig mit oder ohne erneuerbare Energien steigen – und dann doch lieber mit!", so Meyer weiter.
Die WAB kritisiert weiter die einseitige Kostendiskussion zu Lasten der erneuerbaren Energien und fordert die Politik auf, auch die gesamten Kosten der konventionellen Energie zu benennen.
"Die Windenergie ist in den letzten Jahren immer günstiger geworden und heute schon wettbewerbsfähig, während die Preise für konventionelle Brennstoffe in den letzten Jahren immer weiter gestiegen sind.", so Meyer abschließend. Die Windbranche arbeite intensiv an weiteren Lösungen zur Senkung der Investitionskosten für On- und Offshore-Windenergie; z.B. finanziere die WAB momentan eine Studie zur Investitionskostenreduktion im Bereich Offshore-Wind.
Die Tagung "Finanzierungsalternativen für Windenergie (On-/ Offshore)" findet zum vierten Mal in Bremen statt. Rund 200 Vertreter von Investoren, Banken und Betreibern diskutieren aktuelle Trends zur Finanzierung. Die Veranstaltung wird von der Windenergie-Agentur WAB und der Mummert & Company Corporate Finance organisiert.
Die Windenergie-Agentur WAB ist das Netzwerk der Windenergiebranche in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windindustrie. Mehr als 350 Unternehmen und Institute sind seit 2002 Mitglied der WAB geworden. Sie decken die gesamte Wertschöpfungskette der Windenergiebranche ab, von der Forschung über die Produktion und Installation bis hin zur Wartung.
Bremen, den 27. Februar 2013

Neueste Erkenntnisse zur Akustik von Windenergieanlagen
Ein vielversprechendes Programm erwartet die Besucher des diesjährigen 7. Rheiner Windenergie-Forums am 13. und 14. März 2013 von KÖTTER Consulting Engineers.
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Rheine (iwr-pressedienst) - Bei der Planung und Genehmigung von Windenergieprojekten müssen eine Vielzahl von verschiedenen Themen und Sachgebieten beachtet werden. Oftmals wird dabei der Fokus auf Erträge, Infrastruktur und Finanzierung, also die wirtschaftliche Seite, gelegt.
Das Randthema Schallausbreitung von Windenergieanlagen wird häufig nur zweitrangig im Vorfeld behandelt. Spätestens aber wenn es um die Erfüllung der Auflagen für die neuen WEA geht, rückt das Thema Schall in den Vordergrund. Insbesondere dann macht sich bemerkbar, wie sehr dieses Thema Einfluss auf den zukünftigen Betrieb der Anlagen besitzt.
Und genau hier setzt das etablierte Rheiner Windenergie-Forum mit fundiertem Wissen an. Welche schalltechnischen Entwicklung nehmen die neuen Anlagengenerationen der Hersteller? Was lässt sich aus akustischer Sicht noch optimieren? Sind die heutigen Schallausbreitungsmodelle noch zeitgemäß?
Zu diesen speziellen Schallthemen referieren geladene Experten an zwei Tagen und beleuchten den aktuellen Stand der Akustik in der Windenergie.
Das 7. Rheiner Windenergie-Forum wird durch die derzeit aktuellen Themen "Windenergie im Wald", "Repowering" und "Umgebungsschutz" abgerundet. Verschiedene Versuchsvorführungen vermitteln einen Eindruck in die spezielle Thematik der Schallausbreitung von Windenergieanlagen.
Der Branchentreff findet alle zwei Jahre unter der Leitung von Dipl.-Ing. Oliver Bunk statt und bietet Betreibern, Herstellern, Projektierern, Dienstleistern, Behördenvertretern etc. die Gelegenheit, Erfahrungen und Kenntnisse auszutauschen sowie Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen.
Versuche, Ausstellungsstände, Networking und eine Abendveranstaltung mit Rahmenprogramm runden die Veranstaltung ab.
Nähere Informationen erhalten Sie unter
KÖTTER Consulting Engineers im Profil:
Das spezialisierte, unabhängige und freie Ingenieurunternehmen beschäftigt sich seit 1978 mit der Lösung schwieriger Probleme in der gesamten Schall-, Schwingungs- und Strömungstechnik. Im Bereich der Windenergie hat KÖTTER Consulting Engineers bereits über 500 Emissions- und Immissionsmessungen seit 1997 durchgeführt.
Rheine, den 27. Februar 2013

Windmüller können mehr – wenn man sie lässt
Pläne zur Änderung des EEG gefährden Windkraft-Ausbau in Schleswig-Holstein
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Kiel/Husum (iwr-pressedienst) - 124 neue Windkraftanlagen mit einer Leistung von 308 Megawatt (MW) wurden im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein errichtet. 61 Anlagen bzw. 41 MW Leistung wurden im Zuge des Repowering abgebaut. Der Netto-Zubau betrug also 63 Windenergieanlagen (267 MW).
Damit standen zum 31. Dezember 2012 im nördlichsten Bundesland insgesamt 2.672 Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 3.403 MW. Diese Zahlen stellten Walter Eggersglüß für die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Dr. Martin Grundmann für den Bundesverband WindEnergie und Dr. Matthias Hüppauff für die Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein heute in Kiel vor.
"Damit lag Schleswig-Holstein beim Zubau an zweiter Stelle hinter Niedersachsen", berichtete Walter Eggersglüß. "Im Vergleich mit anderen Bundesländern fällt auf, dass Schleswig-Holstein im Durchschnitt die niedrigsten Windkraftanlagen hat. Das ist im Grunde verschenkter Ertrag.
Mit jedem Meter Erhöhung des Rotors lässt sich auf der gleichen Grundfläche rund 0,6 Prozent mehr Leistung erreichen." Dem Argument, ein höherer Turm sei ein stärkerer Eingriff ins Landschaftsbild, hielt Eggersglüß entgegen: "Größere Rotoren mit längeren Flügeln drehen sich langsamer und ergeben dadurch ein ruhigeres Bild."
Dr. Martin Grundmann appellierte deshalb im Namen des Bundesverbands Windenergie an die Kommunen, die Höhenbegrenzung im Rahmen der Bauleitplanung zu überdenken.
Unter dem Motto "Wir können mehr – wenn man uns lässt" ging Dr. Grundmann auch auf die Vorschläge des Bundesumweltministeriums zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ein. "Seit im Dezember 2012 die Regionalpläne mit den neuen Windeignungsflächen veröffentlicht wurden, könnten die Planungsbüros eigentlich auf Hochtouren arbeiten – wenn sie Planungssicherheit hätten.
Doch die Ankündigungen aus dem Hause Altmaier verunsichern unsere Unternehmen und die gesamte Branche." Die Pläne, Vergütungskürzungen bereits zum 1. August 2013 bzw. rückwirkend einzuführen, schrecke viele Finanzierer und Investoren ab.
"Große Unternehmen können solche Einschnitte besser verkraften als kleine und mittlere Windparkbetreiber und Bürgerwindparks, die die Windbranche in Schleswig-Holstein prägen", gab Grundmann zu bedenken. "Die Onshore-Windenergie ist die preisgünstigste Erzeugungsform der Erneuerbaren Energien.
2012 betrug der Anteil der Windenergie am Bruttostromverbrauch bundesweit 10 Prozent, der Anteil an der EEG-Förderung lag bei vier Prozent. Das sind 0,21 Cent pro Kilowattstunde. Ausgerechnet hier kürzen zu wollen, hätte keine Auswirkungen auf den Verbraucherstrompreis."
Auf die Investitionen und das Gewerbesteueraufkommen durch Windparks ging Dr. Matthias Hüppauff, Projektkoordinator der Netzwerkagentur windcomm schleswig-holstein, ein. windcomm hatte die regionale Wertschöpfung im Rahmen der Masterarbeit einer Studentin von Dr. Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenwirtschaft an der Universität Flensburg, untersuchen lassen.
Die Arbeit analysiert unter anderem die ökonomischen Effekte der Ausweisung neuer Windeignungsgebiete, die seit Dezember 2012 von 0,8 auf 1,7 Prozent der Landesfläche mehr als verdoppelt wurden. Entlang der berechneten Ausbauszenarien könnte der Zubau bis zum Jahr 2022 zwischen 2,6 bis 7,6 Gigawatt liegen, je nach installierter Leistung pro Anlage und dem Repowering von Altanlagen.
"Dies kann Investitionen von 3,9 bis 11,4 Milliarden Euro im ländlichen Raum auslösen", betonte Dr. Hüppauff. Er verwies auch auf die steuerlichen Effekte im vergangenen Jahr und mögliche zukünftige Entwicklungen. Durch einen Netto-Zubau ergaben sich für die Gemeinden zusätzliche Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von 2,8 Millionen Euro.
Insgesamt wurden 2012 allein aus der Windenergie-Nutzung 35 Millionen Euro Gewerbesteuern an die Gemeinden gezahlt. "Wenn wir die installierte Windkraft-Leistung bis zum Jahr 2022 auf 6 Gigawatt verdoppeln, gehen 62 Millionen Euro Gewerbesteuer allein an die Gemeinden.
Wenn wir die Windenergie noch stärker ausbauen und in den nächsten zehn Jahren 11 Gigawatt schaffen, könnten es 114 Millionen Euro pro Jahr sein." Dr. Hüppauff bekräftigte, dass die kommunale Wertschöpfung bei Bürgerwindpark-Projekten besonders hoch sei, da bevorzugt Unternehmen eingebunden würden, die Arbeitsplätze in der Region sichern.
In Regionen wie Nordfriesland würden schon heute fast 100 % der Projekte als Bürgerwindparks realisiert. Das steigere auch die Akzeptanz neuer Windmühlen.
Dr. Martin Grundmann unterstrich dieses Plädoyer für einen weiteren Ausbau der Windenergie: "Die Landesregierung hat sich zu diesem wichtigen wirtschaftlichen Standbein bekannt. Wir hoffen, dass die Bundesregierung auf die Länder hört und eine Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes wie geplant im Jahr 2015, wohlüberlegt und unabhängig vom Wahlkampf, angeht."
Kiel/Husum, den 28. Februar 2013
Höhere Fördermittel für energetische Sanierung ab 1. März 2013
Haus- und Wohnungsbesitzer profitieren von KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren"
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Berlin (ots) - 25.02.2013 - Für energetische Sanierungsmaßnahmen gibt es ab 1. März mehr Geld vom Staat: Über das KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" können Haus- und Wohnungsbesitzer von höheren Investitionszuschüssen und verbesserten Kreditkonditionen profitieren.
Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hin. Gefördert werden können sowohl Einzelmaßnahmen wie eine bessere Wärmedämmung, neue Fenster oder eine Modernisierung der Heizung als auch eine Komplettsanierung des gesamten Hauses nach den KfW-Standards "Effizienzhaus 70" oder "Effizienzhaus 55".
Verbesserte Förderbedingungen
Der Zuschuss für Einzelmaßnahmen steigt zum Beispiel von bisher 7,5 Prozent auf künftig 10 Prozent der förderfähigen Kosten, wobei eine Obergrenze von 5.000 Euro je sanierter Wohneinheit gilt. Im Falle einer Komplettsanierung zum "Effizienzhaus 70" kann die Förderung jetzt bis zu 15.000 Euro betragen, bei einem besonders energieeffizienten "Effizienzhaus 55" sogar bis zu 18.750 Euro.
Neu ist darüber hinaus ein Kreditprogramm, mit dem der Einbau moderner Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien wie etwa Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpen gefördert wird. Förderanträge können ab 1. März 2013 über die jeweilige Hausbank gestellt werden.
Sanierung rechnet sich noch schneller
Vor allem für private Eigentümer von Häusern oder Wohnungen werden energetische Sanierungsmaßnahmen damit noch lohnenswerter. Durch die höhere Förderung sinken die Investitionskosten, so dass sich eine verbesserte Energieeffizienz noch schneller rechnet als bisher.
Immerhin lassen sich mit einer Komplettsanierung Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent realisieren. Damit verringern sich nicht nur die CO2-Emissionen des Haushalts, sondern die Sanierung rentiert sich ganz konkret durch niedrigere Ausgaben für Heizung und Warmwasser sowie einen höheren Gebäudewert.
Damit Verbraucher bei energetischen Sanierungs- und Bauprozessen den Überblick behalten, bietet die dena mit dem "Effizienzhaus-Lotsen" einen hilfreichen Wegweiser an. Der praktische Ringordner erläutert alle erforderlichen Maßnahmen im Rahmen einer energetischen Gebäudesanierung von der Planung bis zur Schlussabnahme anschaulich und Schritt für Schritt. Zahlreiche Praxistipps und Checklisten ergänzen den Ratgeber.
Der "Effizienzhaus-Lotse" kann im Internet unter
www.zukunft-haus.info/effizienzhaus-lotse
bestellt werden.
NWA platziert erfolgreich Versicherungsprogramm für Offshore-Windpark Butendiek
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Bremen (iwr-pressedienst) - Nordwest Assekuranzmakler Gmbh & Co. KG (NWA) hat für das Offshore-Projekt Butendiek das Versicherungsprogramm entwickelt und platziert. Damit wurde ein wichtiger Baustein für die Finanzierung des Projektes gelegt.
Das Offshore-Projekt Butendiek liegt in der deutschen Nordsee rund 32 Kilometer westlich von Sylt. Bis 2015 werden 80 Windkraftanlagen mit insgesamt 288 Megawatt Leistung errichtet.
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 1,3 Milliarden Euro. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen einer Projektfinanzierung, für die ein größeres Bankenkonsortium das notwendige Fremdkapital zur Verfügung stellt und hierfür letztlich allein das Projekt als Sicherheit dient. Die Anforderungen an den Versicherungsschutz sind dementsprechend besonders hoch und unabdingbare Voraussetzung für die Realisierung des Projektes.
"In den letzten drei Jahren stand uns in diesem Projekt die NWA beratend und strukturierend zur Seite," erklärt der Geschäftsführer der wpd offshore GmbH, Achim Berge. Und weiter: "Die hervorragende Expertise unseres Versicherungsmaklers vereint mit dem hohen persönlichen Einsatz war ein wichtiger Baustein für die Erreichung der Gesamtfinanzierung."
NWA hat die Vertragsverhandlungen zu den Liefer- und Leistungsverträgen versicherungstechnisch begleitet und den Versicherungsschutz für die Errichtung und ersten Betriebsphase bei einem aus deutschen und europäischen Versicherungsgesellschaften bestehenden Versicherungskonsortium eingedeckt.
"Das tiefe Verständnis von NWA für die Ansprüche von Investoren und Banken war extrem hilfreich. Die von den Beratern der Banken als beste im Markt verfügbare Versicherungsdeckung ermöglichte uns einen reibungslosen Ablauf im Finanzierungsprozess auf der Risiko- und Versicherungsseite," so Martin Heppe, Financial Director der wpd offshore GmbH.
Butendiek ist ein weiteres Offshore-Projekt in der Nordsee, das erfolgreich den Financial Close erreicht hat und durch NWA betreut wurde. Hierzu äußert Thomas Haukje, Geschäftsführer der NW-Gruppe: "Es zeigt sich deutlich, dass die Versicherungswirtschaft bankfähige Versicherungslösungen bietet und bereit ist die Technologie zu fördern und somit einen Beitrag zur Energiewende leistet."
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG ist ein moderner inhabergeführter Versicherungsmakler und Risikoberater. Mit mehr als 190 Mitarbeitern in der Gruppe, darunter Juristen, Ingenieure und Kapitäne und einem internationalen Makler-Netzwerk in 150 Ländern ist NWA einzigartig aufgestellt.
NWA besitzt eine umfangreiche Expertise bei der Bewältigung komplexer Industrierisiken und vielgeschätztes Fachwissen im Bereich Erneuerbarer Energien. Derzeit betreut Nordwest Assekuranz Onshore Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 7.000 MW und mehr als 3.000 MW Offshore.
Bremen, den 25. Februar 2013
WINDFORCE 2013: Das Programm steht
• Rund 60 internationale Vorträge beleuchten aktuelle Themen der Offshore-Windenergie.
• Kostenreduktion steht im Fokus.
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Bremen (iwr-pressedienst) - Die neunte Offshore-Konferenz WINDFORCE 2013 findet dieses Jahr vom 4. bis 6. Juni in Bremerhaven statt. An drei Konferenztagen erwarten die Teilnehmer rund 60 Fachvorträge, eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, das Maritime Wind Dinner, eine Schiffsausstellung und jede Menge Raum für fachlichen Austausch und Networking.
Am 7. Juni 2013 bieten die Veranstalter zudem eine ganztägige Schiffsausfahrt zu den Offshore-Windparks in der Nordsee an.
Die Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH, gemeinsam mit der Windenergie-Agentur WAB e.V. Veranstalter der WINDFORCE, rechnet mit über 800 internationalen Teilnehmern.
"Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, die WINDFORCE ist der Treffpunkt für die Branche in Deutschland. Auf nationaler und internationaler Ebene bietet die Veranstaltung eine optimale Plattform zur Vernetzung untereinander", sagt Jens Eckhoff, Geschäftsführer der Offshore Wind Messe- und Veranstaltungs GmbH.
Aus Erfahrung lernen – und in die Zukunft blicken
Vernetzung ist auch ein zentrales Thema im Vortragsprogramm. Die rund 60 Vorträge nationaler und internationaler Experten der Offshore-Windenergie sind in neun Themenblöcke unterteilt, zum Beispiel Finanzierung, Transport und Logistik, Netzanbindung sowie Umweltschutz für Offshore-Windparks.
Im Fokus der neunten WINDFORCE steht das Thema Kostenreduktion, dem gleich zwei Vortrags-Sessions gewidmet sind. Die Branche steht am Anfang, muss Kostenreduktionspotenziale identifizieren und dringend heben, um sich weiterhin zukunftsfähig aufstellen und handeln zu können.
"Mit dem Thema Kostenreduktion bei Offshore-Wind gehen wir ein wichtiges Thema bei der Energiewende an. Jedem in der Offshore-Industrie ist klar, dass wir die Kosten reduzieren müssen – daran arbeitet die Industrie", so Ronny Meyer, Geschäftsführer der WAB.
Die WAB finanziert derzeit eine Studie zur Kostenreduktion und stellt die Ergebnisse im Juni auf der Konferenz vor.
Insgesamt wurden 127 Vorschläge für Vorträge aus neun Ländern für die WINDFORCE 2013 eingereicht.
Zum ersten Mal widmen sich drei Themenblöcke im Rahmen der Fachkonferenz der technischen Wissenschaft. Dabei dreht sich alles um den Service, die Wartung und die Kontrolle der Anlagen auf See, maritime Technologien sowie die Überwachung und Weiterentwicklung der Gründungsstrukturen und deren Installation. Die Vorträge werden in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik – IWES organisiert und präsentiert.
Erstmals Schiffsausstellung auf der WINDFORCE 2013
Premiere feiert in diesem Jahr auch die Schiffsausstellung "WORKBOATS in WATER" im Rahmen der WINDFORCE. Dabei präsentieren sich Service-Schiffe, die in der Offshore-Branche von Bedeutung sind, an der Weserkaje unweit des Konferenzortes.
Vorgesehen sind zum Beispiel Forschungs-, Arbeits- und Versorgungsschiffe für die Offshore-Windenergie, Hafen- und Hochseeschlepper sowie Barges. Während der Konferenztage können die Teilnehmer die Schiffe besichtigen. Bei vereinzelten Ausfahrten laden die Eigner dazu ein, die Schiffe live und aus nächster Nähe kennenzulernen.
Frühbuchertarif gilt bis zum 28. Februar 2013
Noch bis zum 28. Februar 2013 bieten die Veranstalter die Teilnahme an der WINDFORCE 2013 zum vergünstigten Frühbuchertarif an. Danach gilt der reguläre Preis. Wer von den günstigeren Konditionen profitieren möchte, kann sich bequem online registrieren unter
www.windforce2013.com/register
WINDFORCE 2013 – 04. bis 06. Juni 2013 in Bremerhaven/Deutschland
WINDFORCE 2014 – 17. bis 20. Juni 2014 in Bremen/Deutschland
Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergieindustrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.
Bremen, den 22. Februar 2013
Weltweiter Windenergiemarkt wächst 2012 auf 45 GW
Antriebsstränge in Windenergieanlagen
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Essen (iwr-pressedienst) - Der Windenergiemarkt ist im Jahr 2012 weiter gewachsen. Nach den Zahlen des Global Wind Energy Councils (GWEC) sind Windenergieanlagen mit einer Leistung von etwa 45 Gigawatt (GW) neu errichtet worden, so dass inzwischen weltweit über 280 GW Windenergie-Leistung installiert sind.
In 2011 waren es rund 41 GW, die neu errichtet wurden. Für einen zuverlässigen Betrieb der Anlagen sind die Antriebsstränge von hoher Bedeutung. Wartungs- und Reparaturarbeiten an Windenergieanlagen sind bedingt durch die eingeschränkte Zugänglichkeit teuer und zeitaufwändig. Stillstandszeiten schmälern sowohl den Energieertrag und damit die Rendite.
Deshalb erfordert eine zuverlässige und dennoch wirtschaftliche Auslegung von Windturbinen, die möglichst genaue Kenntnis der Betriebslasten in Getrieben, Kupplungen und Lagern. Der sichere Schutz vor Überlasten ist dabei genauso wichtig wie das Beherrschen von auftretenden Schwingungen.
Die Frage nach einer Verbesserung der Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit großtechnischer Windenergieanlagen steht deshalb im Mittelpunkt der zweisprachigen Fachveranstaltung
"Antriebsstränge in Windenergieanlagen / Drivetrains in wind power installations"
im Haus der Technik am 12. bis 13. März 2013 in Essen.
Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berthold Schlecht vom Institut für Maschinenelemente und Maschinenkonstruktion der Technischen Universität Dresden werden ausgehend von grundlegenden Ausführungen zum Aufbau und zur Funktionsweise von Windenergieanlagen sowie bekannten Schwachstellen die sich daraus ergebenden Anforderungen an die Komponenten und Baugruppen des Hauptantriebsstranges vorgestellt.
Hierzu werden die heute üblichen Auslegungs- und Berechnungsverfahren für Lager, Kupplungen und Getriebe mit Stirnrad- und Umlaufräderstufen behandelt, wobei auch auf die Einflussmöglichkeiten durch Verzahnungskorrekturen hingewiesen wird.
Darüber hinaus werden moderne Simulationsverfahren (Mehrkörper-Simulation (MKS) in Verbindung mit der Finite-Elemente-Methode (FEM)) zur Ermittlung von wirklichkeitsgetreuen Lastannahmen sowie die Möglichkeiten und Einsatzgrenzen von Maschinendiagnoseverfahren diskutiert.
Die Veranstaltung wird abgerundet durch die Vermittlung von grundlegenden Zusammenhängen zur Schmierung von antriebstechnischen Komponenten.
Die Tagung wird mit Simultanübersetzung ins Englische (oder umgekehrt) angeboten.
Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte im Haus der Technik e.V. unter
Tel. 0201/1803-344 (Frau Sabine Gebauer),
Fax 0201/1803-346 oder im Internet unter
http://www.hdt-essen.de/windenergie,
http://www.hdt-essen.de/W-H010-03-480-3 oder
http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1202413.
Essen, den 22. Februar 2013
Starke Vorreiter der Energiewende
windcomm schleswig-holstein e. V. mit neuem Vorstand und neuen Zielen
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Husum (iwr-pressedienst) - Das Windenergiecluster windcomm schleswig-holstein e. V. hat seinen Vorstand teilweise neu besetzt. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde Volker Köhne von der GL Garrad Hassan Deutschland GmbH neu in den Vorstand gewählt.
Den Vorstandsvorsitz übernimmt Renate Duggen, Geschäftsführerin der Rendsburg Port Authority. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Asmus Thomsen von der VR-Bank Niebüll, der das Amt bereits zuvor ausübte.
Ulla Meixner, die zwei Jahre als stellvertretende Vorstandsvorsitzende und ein Jahr als Vorstandsvorsitzende für die strategische Ausrichtung des Vereins verantwortlich war, trat nicht mehr zur Wahl an. Sie wird sich künftig ganz ihrer neuen Aufgabe als Geschäftsführerin bei der Breitbandnetzgesellschaft in Breklum widmen.
In ihrer Amtszeit trieb sie maßgeblich die Profilierung und Vernetzung des windcomm e. V. auf Ebene der Bundes- und Landespolitik voran und verdoppelte seit der Vereinsgründung im Jahr 2010 die Anzahl der Mitglieder.
Der Ingenieur Volker Köhne arbeitet seit 1992 für GL Garrad Hassan im Dithmarscher Kaiser-Wilhelm-Koog. Das Unternehmen gehört zum Germanischen Lloyd und ist als Beratungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien tätig. Vom Standort Kaiser-Wilhelm-Koog werden die weltweiten Aktivitäten von GL Garrad Hassan für das Testen von Windenergieanlagen geleitet.
"Schleswig-Holstein ist einer der besten Windenergie-Standorte der Welt. Ich freue mich darauf, im Vorstand des windcomm e. V. daran zu arbeiten, dass hier auch das weltweit am besten vernetze Branchencluster entsteht."
Der Verein öffnet sich jetzt auch für Mitglieder aus anderen Bundesländern und dem Ausland. Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder einer entsprechenden Satzungsänderung zu.
Während zuvor nur Unternehmen mit Firmensitz in Schleswig-Holstein Mitglied im windcomm e. V. werden konnten, können jetzt auch Windkraft-Betriebe dem Verein beitreten, die Geschäftspartner in Schleswig-Holstein haben oder zukünftig im Land investieren wollen. Mehrere konkrete Anfragen waren Anlass für die Satzungsänderung.
Das Foto zeigt den neuen Vorstand (von links nach rechts): Volker Köhne (GL Garrad Hassan), Renate Duggen (Rendsburg Port Authority), Asmus Thomsen (VR Bank Niebüll). Foto: windcomm
Die Vorstandsvorsitzende Renate Duggen ging auf die Ziele des Vereins ein:
"Die Windindustrie ist ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für Schleswig-Holstein. Wir wollen der Landesregierung Maßnahmen aufzeigen, die wichtig sind, um dieses Standbein zu stärken." Dazu gehöre der Ausbau der Häfen und Flughäfen sowie des Stromübertragungsnetzes.
"Diese Infrastruktur ist sowohl für die Onshore- als auch für die Offshore-Windbranche wichtig", stellte Duggen klar. Zudem wolle der Verein bei der Landesregierung Möglichkeiten ausloten, wie Unternehmen, die sich in Schleswig-Holstein neu ansiedeln oder hier neue Arbeitsplätze schaffen, finanziell gefördert werden können.
Außerdem will sich der Verein in Abstimmung mit der Landesregierung auf bundespolitischer Ebene in die Debatte um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einmischen. Eine Deckelung des Windenergie-Ausbaus ausgerechnet in Schleswig-Holstein, wo Windstrom am günstigsten und effektivsten erzeugt werden kann, kann keine Lösung sein, da sind sich die windcomm-Mitglieder einig.
Als Geschäftsfeldbeauftragter Erneuerbare Energien der VR-Bank Niebüll weiß Vorstandsmitglied Asmus Thomsen: "Die häufig überfallartig bekanntgegebenen Änderungen zum EEG verunsichern die Branche, neue Windpark-Projekte werden aufgeschoben.
Dabei hat die verlässliche EEG-Vergütung für einen Investitionsschub in ländlichen Regionen gesorgt." Dass der Strom oft nicht eingespeist werden könne, sei nicht die Schuld der Windmüller, sondern der Netzbetreiber, erklärt Thomsen und ergänzt:
"Erneuerbare Energien bieten nicht nur sauberen Strom, sondern auch Zukunftsperspektiven und Arbeitsplätze! Wir wollen Herrn Altmaier klar machen, dass die mittelständischen Unternehmen und der ländliche Raum die Vorreiter der Energiewende sind."
Der windcomm schleswig-holstein e. V. ist ein Vertretungsorgan des schleswig-holsteinischen Windenergieclusters und wurde im März 2010 gegründet.
Aktuell sind 63 Unternehmen aus allen Teilbereichen der Wertschöpfungskette der Onshore- und Offshore-Windindustrie, von der Planung und Finanzierung über Herstellung und Logistik bis hin zum Betrieb und Service, Mitglied im Verein. windcomm vertritt die Interessen der regionalen Unternehmen und Institutionen der Windbranche und fungiert als zentrale Vernetzungs- und Informationsplattform.
Husum, den 22. Februar 2013
BEE-Geschäftsführer Falk: Altmaier befeuert Energiewende-Kritik mit unseriöser Rechnung
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Berlin (ots) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die jüngsten Aussagen von Bundesumweltminister Peter Altmaier über die angeblichen Kosten der Energiewende als völlig unseriös zurück.
"Bei allem Verständnis für den Wahlkampfmodus des Bundesumweltministers - seine aktuellen Schätzungen über die Kosten der Energiewende entbehren jeglicher realen Grundlage. Anstatt die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Chancen der Energiewende herauszustellen, befeuert Peter Altmaier mit seiner unehrlichen Argumentation eine Debatte, die ohnehin bereits eine bedenkliche Schieflage angenommen hat", so BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.
In dem heute erschienenen Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vergleiche Altmaier nicht nur die Vollkosten der Erneuerbaren Energien mit den Grenzkosten alter, abgeschriebener Kraftwerke. "Auch lässt er die Umwelt- und Gesundheitskosten einer fossil-nuklearen Energieversorgung völlig außer Betracht", sagt Falk. Und abgesehen von der fehlerhaften Rechnung über die Einsparpotenziale seiner geplanten Vergütungskürzungen blende er jene Kosten aus, die der Ausbau Erneuerbarer Energien hierzulande kompensiert.
"Fakt ist: Allein in den letzten fünf Jahren hat der Einsatz Erneuerbarer Energien Deutschland 43 Milliarden Euro an Ausgaben für fossile Brennstoffe erspart. Sie sind stattdessen als Investitionen in die hiesige Wirtschaftsentwicklung geflossen. Im gleichen Zeitraum haben die Erneuerbaren externe Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden in Höhe von rund 40 Milliarden Euro vermieden - Geld, welches am Ende nicht nur den Steuerzahlern zugutekommt, sondern auch den nachfolgenden Generationen", erklärt Falk.
Altmaier erwecke in seinem Interview außerdem den Eindruck, dass der Gesellschaft keinerlei zusätzliche Kosten entstünden, wenn der Ausbau Erneuerbarer Energien gebremst würde. "Das ist ein Trugschluss", so Falk. Stattdessen würden Investitionen in zusätzliche fossile Kraftwerke notwendig.
Ähnlich sehe es beim Netzausbau aus: Eine Modernisierung der Netze sei seit Jahren überfällig und von ihren Betreibern nach Kräften verzögert worden. "Hier stehen so oder so erhebliche Investitionen an, die nicht auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zurückgehen", stellt Falk richtig.
Anders als Ausgaben für fossile und atomare Energieerzeugung bedeute jeder Euro für Erneuerbare Energien eine Investition in eine nachhaltige Wirtschaftsstruktur.
"Wenn man die Energiewende ernst meint und ernst nimmt, ist sie das größte Zukunftsinvestitionsprogramm, das Deutschland je aufgelegt hat. Der Bundesumweltminister sollte diese Chance erkennen", so Falk abschließend.
AREVA Wind, HTM Helikopter, Global Tech I und Trianel nutzen Synergien für den Service von Nordsee Windparks
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Bremerhaven/Hamburg (iwr-pressedienst) - Anlässlich der Fachtagung des Bundesverbands der Windenergie stellen AREVA Wind, HTM Helikopter, Global Tech I und Trianel ihren kürzlich gezeichnete Kooperationserklärung für den Offshore Service von Nordseewindparks vor.
Die Firma Helikopter Travel München (HTM) wird zukünftig exklusiv für den Offshore-Anlagenhersteller AREVA Wind und deren Kunden Mitarbeiter und Material zu den Windparks Trianel Windpark Borkum und Global Tech I transportieren.
Der Ausbau dieser strategischen Partnerschaft in der Offshore Branche trägt zur Reduzierung von Kosten sowie zur Sicherstellung der hohen technischen Verfügbarkeit der Windenergieanlagen AREVA M5000 bei. Der Vertrag wurde zunächst für drei Jahre geschlossen.
Die beteiligten Unternehmen einigten sich über ein Rahmenabkommen, die Helikopter gemeinsam für die Offshore-Logistik und Wartung der AREVA M5000 Windenergieanlagen einzusetzen. AREVA Wind bietet neben der Produktion der Windenergieanlagen für den Betrieb auf hoher See auch Vollservice an.
Vom Verkehrslandeplatz in Emden, Basisflughafen für alpha ventus, werden schon bald auch der Trianel Windpark Borkum und der Windpark Global Tech I betreut.
Dazu stehen Helikopter des Typs EC 135 und EC 145 bereit, die mit spezieller Ausrüstung das Hoisten von Servicetechnikern und Ersatzteilen auf die Windenergieanlagen ermöglichen.
"HTM ist auch in das Notfallkonzept für den Trianel Windpark Borkum eingebunden", begrüßt Jürgen Hepper, Betriebsleiter beim Trianel Windpark Borkum, die Kooperation. "Mit diesem Vertrag werden für Trianel entscheidende Synergien für die Notfallrettung geschaffen."
Arjen Schampers, Technischer Geschäftsführer der Global Tech I Offshore Wind GmbH: "Wir haben mit HTM einen sehr Offshore erfahrenen Helikopter-Anbieter für unsere Personentransporte ausgewählt.
Die Piloten sind speziell auch für die Windenvorgänge trainiert und absolvieren seit 2009 mit viel Erfahrung die Flüge zu alpha ventus. Darüber hinaus versprechen wir uns durch die gemeinsame Nutzung der Helikopter einen effizienteren Einsatz des Fluggeräts."
Bernd Brucherseifer, Managing Direktor der HTM Helicopter Travel Munich GmbH, sagt: "Wir freuen uns sehr mit AREVA, einem bereits langjährig vertrauten Kunden, nunmehr auch direkt vertraglich verbunden zu sein.
Bildrechte: Areva Wind
Besonders geehrt fühlten wir uns durch die Aussage, dass die Entscheidung zu unseren Gunsten neben den Ausschreibungskriterien nicht zuletzt auch durch die Serviceteams selbst beeinflusst wurde, die sich, nach Präferenzen befragt, für unser Unternehmen entschieden haben."
Ingo Hälke, Leiter Service AREVA Wind sagt: "Die strategische Zusammenarbeit mit erfahrenen und zuverlässigen Partnern in der Offshore-Industrie ist für unseren Erfolg von großer Bedeutung. Daher freuen wir uns, mit HTM zusammen unseren Kunden ausgereifte und umfassende Synergien bieten zu können."
AREVA Wind
ist Hersteller von Windenergieanlagen für Offshore Projekte. Das Unternehmen entwickelt und fertigt die 5 MW Offshore Windenergieanlage AREVA M5000 in Bremerhaven, einem Standort, der ideale Voraussetzungen auch für Installation, Service und Wartung der Anlagen auf hoher See bietet. Die AREVA M5000 ist die weltweit erste, ausschließlich für große Offshore Projekte entwickelte Windenergieanlage.
Als Ergebnis einer konsequenten Entwicklungsarbeit sind mit der AREVA M5000 technische Lösungen entstanden, die neue Standards setzen und optimal auf die Anforderungen an den Offshore Betrieb angepasst sind.
AREVA Wind ist ein Tochterunternehmen der AREVA Gruppe und Teil der Geschäftseinheit AREVA www.areva-wind.com
Die Firma HTM ist eines der größten Hubschrauberunternehmen in Deutschland. Seit 2009 tätigt das Unternehmen die Hubschrauberlogistik für das erste deutsche Offshore-Testfeld alpha ventus in der Nordsee.
Das Unternehmen verfügt ebenfalls über die Genehmigung von Hoistoperations für Offshore-Windenergieanlagen und bietet spezielle Offshore Helikopter Hoist Kurse für zukünftiges Servicepersonal an.
Trianel
Der Trianel Windpark Borkum (TWB) mit 40 Windkraftanlagen und einer Leistung von 200 Megawatt entsteht rund 45 Kilometer nordwestlich der Küste von Borkum. Baubeginn auf hoher See war im September 2011.
An dem Projekt sind 33 Stadtwerke und regionale Energieversorger unter Federführung der Trianel GmbH beteiligt. Ende 2013 wird der Windpark voraussichtlich ans Netz gehen und mit durchschnittlich 4.000 Volllaststunden pro Jahr rechnerisch rund 200.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen.
Mit über 100 Partnern und Gesellschaftern aus dem kommunalen Bereich ist Trianel das führende Stadtwerke-Netzwerk in Europa. Gemeinschaftlich bündelt Trianel komplementäre Interessen und ist überall dort aktiv, wo die Wettbewerbsfähigkeit und Eigenständigkeit der Stadtwerke gestärkt wird.
Die Trianel Gruppe bietet ihren Partnern eine breite Dienstleistungspalette entlang der Wertschöpfungskette Erzeugung, Handel, Beschaffung und neue Technologien.
Global Tech I zählt zu den ersten Offshore-Windparks, die in der deutschen Nordsee errichtet werden. Das Windfeld mit 80 Windenergieanlagen der 5-Megawatt-Klasse verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 400 Megawatt. Damit beläuft sich die nutzbare Stromproduktion aus der umweltfreundlichen Windenergie auf rund 1,4 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr.
Die rund 41 Quadratkilometer große Fläche von Global Tech I befindet sich zirka 180 Kilometer vor Bremerhaven und 138 Kilometer vor Emden in nordwestlicher Richtung. Der Baustart war im August 2012. Sobald Global Tech I voll betriebsbereit ist, können rein rechnerisch 445.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.130 Kilowattstunden mit dem umweltfreundlichen Strom versorgt werden.
Die Anteilseigner sind die beiden Energieversorger Stadtwerke München GmbH und HSE AG (Darmstadt), das Schweizer Unternehmen Axpo International S. A. und die Esportes Offshore Beteiligungs GmbH. Weitere Gesellschafter sind als ursprüngliche Initiatoren des Windparks die beiden Projektentwicklungsgesellschaften Norderland Projekt GmbH und Windreich AG sowie die beiden Unternehmen der Windreich-Gruppe, FC Windenergy GmbH und GTU I GmbH.
Weitere Informationen auch unter http://www.globaltechone.de.
Bremerhaven/Hamburg, den 20. Februar 2013
Was Altmaier nicht sagt: Rekord-Stromexport treibt deutschen CO2-Ausstoß
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Münster (iwr-pressedienst) - Bundesumweltminister Peter Altmaier zeigt sich in einem FAZ-Interview besorgt über den weltweiten Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen. Auch in Deutschland deuten die vorläufigen Zahlen darauf hin, dass die klimaschädlichen Emissionen 2012 erstmals seit Jahren wieder gestiegen sind, heißt es in dem Beitrag.
Ursache für den gestiegenen CO2-Ausstoß in Deutschland ist aber nicht der Ausstieg aus der Kernenergie, sondern der Rekord-Stromexport ins Ausland, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.
Nach Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums hat der Strom-Exportüberschuss 2012 im Vergleich zu 2011 um rd. 17 Milliarden auf insgesamt 23 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) zugenommen und ist damit so hoch wie noch nie.
Der gestiegene Stromexport-Überschuss ist vor allem auf eine höhere Stromproduktion aus Braunkohle zurückzuführen, die wiederum für den Anstieg der klimaschädlichen Treibhausgase in Deutschland verantwortlich ist, so das IWR.
Stromanstieg bei Braunkohle ist Einmaleffekt
"Der Grund für die hohe Stromproduktion aus Braunkohle im Jahr 2012 mit rd. 158 Mrd. kWh ist ein einmaliger Sondereffekt", so IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Im Jahr 2012 wurden acht alte Blöcke im RWE-Kraftwerk Frimmersdorf (Grevenbroich, NRW) vom Netz genommen.
Zudem schaltete der Konzern erst Ende Dezember zwei weitere Alt-Anlagen im Kraftwerk Weisweiler (NRW) ab. Damit gingen 2012 Braunkohle-Kraftwerke mit einer Leistung von rd. 1.300 MW endgültig vom Netz und wurden stillgelegt. Diese Anlagen haben im Jahr 2012 noch produziert, werden 2013 aber keinen Strom mehr liefern.
Gleichzeitig nahm RWE im Jahr 2012 in Grevenbroich die Braunkohle-Kraftwerke BoA 2 & 3 (2.100 MW) in Betrieb, während Vattenfall bereits im Februar 2012 das Kraftwerk Boxberg in Sachsen (643 MW) ans Netz brachte. Insgesamt summieren sich die Inbetriebnahmen neuer Braunkohle-Kraftwerke im Jahr 2012 auf rd. 2.700 MW.
Damit sind in Deutschland derzeit laut Bundesnetzagentur Braunkohle-Kraftwerke mit einer Leistung von rd. 17.800 MW in Betrieb (2012: 19.100 MW). Das IWR geht davon aus, dass unter Berücksichtigung der Jahresproduktionszeiten der Kraftwerke die Stromerzeugung aus Braunkohle im Jahr 2013 wieder auf unter 150 Mrd. kWh fallen wird.
Münster, den 20. Februar 2013
Erneuerbare vernetzen - Welches Stromnetz braucht das Land?
Beim 3. Kongress der Deutschen Umwelthilfe diskutieren 300 Experten, Politiker und vom Netzausbau betroffene Bürger die Infrastruktur für die Energiewende
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Berlin (ots) - 19.02.2013 - Ohne den Um- und Ausbau der heutigen Stromnetze stößt die Energiewende in absehbarer Zeit an ihre Grenzen. Doch wie die neue Strominfrastruktur für die Energiewende "intelligent, stabil, bezahlbar und bürgernah" ausgestaltet werden kann, ist Gegenstand andauernder Diskussionen.
Auf Einladung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) kommen noch bis zum morgigen Mittwoch Experten, Politiker und vom Netzausbau Betroffene für zwei Tage in Berlin zu einer Bestandsaufnahme zusammen. Der 3. Netzkongress der DUH steht unter dem Motto "Erneuerbare (neu) vernetzt!"
"Wir alle wissen, ohne Netzum- und -ausbau ist die Energiewende schnell am Ende. Aber die Notwendigkeit jeder einzelnen neuen Trasse muss penibel begründet sein. Sonst ist die Akzeptanz schnell am Ende", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Michael Spielmann bei der Begrüßung der rund 300 Kongressteilnehmer.
Deshalb organisiere die DUH seit mehr als vier Jahren in ihrem "Forum Netzintegration Erneuerbare Energien" den Interessenausgleich unter allen Beteiligten und Betroffenen.
Die zahlreichen Veranstaltungen, insbesondere die in dem Forum formulierten Handlungsempfehlungen an die Politik, und nicht zuletzt der erneut überwältigende Zulauf zu dem Netzkongress seien ein Ausdruck "der großen Emotionen, die das Thema Stromnetze auslöst, aber auch des unter allen Beteiligten verbreiteten Willens, beim Um- und Ausbau der Strominfrastruktur zu konstruktiven Lösungen zu kommen", erklärte Spielmann.
"Der Netzausbau ist die Herausforderung der Energiewende schlechthin. Im Windland Schleswig-Holstein lässt sich das wie unter einem Brennglas beobachten", berichtete zur Eröffnung des Kongresses der Kieler Umweltminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), der als erster Minister überhaupt auch den Titel Energiewende-Minister trägt.
In allen Landesteilen Schleswig-Holsteins werden Netzinfrastrukturprojekte vorangetrieben, um den boomenden Ausbau der Windenergie auch in den nächsten Jahren fortführen zu können. Habeck forderte schnelle Fortschritte bei der Planung und Errichtung einer großen Hochspannungs-Gleichstromtrasse, die den Windstrom von der Küste zu den Abnehmern im Süden der Republik bringen soll.
Habeck, der in seinem Land auch mit Unterstützung der DUH neue Formen der Bürgerbeteiligung beim Trassenneubau durchführt, gab sich bezüglich der Bürgerproteste nachdenklich: "So wichtig der Netzausbau ist - er muss mit den Interessen von Mensch und Natur in Einklang gebracht werden. Das ist ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin zuversichtlich, dass es gelingt."
Auch Felix Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik beim Öko-Institut in Berlin und einer der Vordenker der Energiewende, forderte zur Eröffnung, einerseits zu akzeptieren, dass ein umfangreicher Ausbau der Netzinfrastrukturen wie auch eine grundlegende Veränderung des Strommarktdesigns für die Energiewende unverzichtbar seien.
Andererseits müsse eine frühzeitige Beteiligung von Bürgern und Verbänden bei der Auswahl von Standorten, Trassenverläufen und Technologie-Optionen für alle wichtigen Infrastrukturvorhaben zum Standard werden. "Wenn Staat und Infrastrukturunternehmen sich darum herumdrücken, werden wichtige Optimierungspotenziale nicht erschlossen, geht Vertrauen in die Politik verloren und werden die Optionen zur Ausbalancierung von Allgemeinwohl und Privatinteressen unnötig eingeengt", mahnte Matthes.
Noch bis Mittwochmittag werden bei dem Kongress in zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden der aktuelle Sachstand und die Zukunft der Stromnetze debattiert.
Dabei geht es um die Akzeptanz der Energiewende, um ihre Kosten und wer dafür aufkommt, um Möglichkeiten zur Reduktion des notwendigen Netzausbaus, aber auch um Klimaschutz und die Ausgestaltung der neuen Strommärkte, wenn künftig Sonne und Wind das Fundament des Energiesystems bilden.
Hinweis: Die Präsentationen des Kongresses sind ab der kommenden Woche unter www.forum-netzintegration.de verfügbar. Das Forum Netzintegration Erneuerbare Energien wird unterstützt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Entschädigungen für Windfeld-Betreiber bei Netzeinsenkungen
Wahl des richtigen Verfahrens ist entscheidend
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Dauerthal (iwr-pressedienst) - Betreiber von Windenergiefeldern, deren Anlagen wegen drohender Netzüberlastungen vorübergehend vom Netz genommen werden, können durch die gezielte Wahl des richtigen EEG-Entschädigungsverfahrens erhebliche Mehreinnahmen erzielen.
Entscheidend ist es dabei, das Verfahren auf das Verhalten des Netzbetreibers bei Einsenkungen abzustimmen. Die Betriebsführung des Windenergieunternehmens ENERTRAG hat Ertragsunterschiede von 10 Prozent und mehr für ausgewählte Windparks errechnet.
"Mit der nötigen Erfahrung und einer geeigneten Software ist es möglich, die Berechnungsverfahren schnell und einfach zu vergleichen. So kann man die nachweislich beste Regelung für jeden Windpark finden", so Judith Nowack, Betriebsführungsexpertin bei ENERTRAG.
Das Unternehmen betreibt und überwacht insgesamt über 1.400 Anlagen im Kundenauftrag sowie in eigenen Windparks. Zum Einsatz kommt dabei die Betriebsführungssoftware PowerSystem. Damit können Berichte für die Härtefallabrechnung automatisiert und in hoher Qualität erstellt werden.
In einem Windpark mit 26 MW Leistung in Schleswig-Holstein - der momentan am stärksten von Einsenkungen betroffenen Region - gab es in 2012 insgesamt 36 Einsenkungen. Bei einem empirischen Vergleich der Entschädigungen schnitt das Spitzabrechnungsverfahren deutlich besser ab:
Die Entschädigungssumme lag um 10 Prozent höher als beim Pauschalverfahren.
Aus Sicht von ENERTRAG wird die Wahl des richtigen Verfahrens für die Entschädigung und die kompetente Betriebsführung in Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnen: "Die Netzsituation und der Zubau von Windenergieanlagen werden künftig zu häufigeren Einsenkungen führen. Damit wird der Unterschied zwischen den Berechnungsmethoden immer wichtiger", so Nowack weiter.
Mehr Informationen: http://www.enertrag.com
Über ENERTRAG
ENERTRAG erzeugt Strom aus Wind und anderen erneuerbaren Energien. Die Unternehmensgruppe mit rund 440 Mitarbeitern und Standorten in mehreren europäischen Ländern plant, errichtet und betreibt Anlagen, entwickelt Technologien sowie Finanzprodukte und verfügt über ein umfangreiches Servicenetzwerk für Windkraftanlagen in Deutschland. Der Umsatz von ENERTRAG beträgt rund 250 Millionen Euro.
Dauerthal, den 18. Februar 2013
Vorschläge von Altmaier und Rösler zielen auf regierungsamtlich verfügten Winterschlaf für die Energiewende
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Berlin (ots) - 14.02.2013 - Zu den heute veröffentlichten Vorschlägen von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zur Strompreisdiskussion und den Versuchen der Bundesregierung, die EU-Effizienzrichtlinie zu unterlaufen, erklärt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), Michael Spielmann:
Es wird von Woche zu Woche deutlicher, dass sich die Bundesregierung entschlossen hat, die eigenen Beschlüsse zur Energiewende aus den Jahren 2010 und 2011 zu revidieren.
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) lässt schon seit dem Herbst 2011 keinen Zweifel daran, dass er die Energiewende, für die er selbst die Hand gehoben hat und die er immer noch im Munde führt, in Wirklichkeit bekämpft.
Praktisch alle seine Initiativen haben eines gemeinsam: Sie zielen auf die Bekämpfung der Dynamik der Energiewende, die Schwächung der deutschen Erneuerbare-Energien-Branche und eine Stützung der traditionellen Wirtschaft, die ihrerseits die Energiewende und den Atomausstieg offen bekämpft.
Der heute bekannt gewordene Versuch der Bundesregierung, sich LKW-Maut, Stromsteuer und EEG-Erfolge bei der EU auf die nationalen Energie-Einsparziele anrechnen zu lassen, passt genau in dieses Muster. Im Ergebnis verfolgt Wirtschaftsminister Rösler ein Anti-Modernisierungsprogramm der deutschen Volkswirtschaft.
Dass Peter Altmaier (CDU) diesen Weg nun nicht mehr nur mitgeht, sondern sich an die Spitze der Energiewende-Bremser stellt und dafür die Fachleute im eigenen Haus im Abseits stehen lässt, zählt zu den größten umweltpolitischen Enttäuschungen seit der Gründung des Bundesumweltministeriums nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986.
Es gibt gute soziale und volkswirtschaftliche Gründe nach Möglichkeiten zu suchen, die Energiewende so kostengünstig wie eben möglich zu gestalten, auch um ihre nach wie vor große Unterstützung in der Bevölkerung zu bewahren.
Dazu gehört zu allererst, eine faire Lastenteilung zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen wieder herzustellen, die wegen der Klientelpolitik dieser Regierung zugunsten immer größerer Segmente der Industrie und zulasten der privaten Stromverbraucher und des Mittelstandes verloren gegangen ist.
Dazu gehört auch, die Stromversorger zu zwingen, die infolge der wachsenden Anteile Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung stetig sinkenden Börsenpreise endlich zeitnah an ihre Kunden weiterzugeben.
Der absurde Zustand, dass die EEG-Umlage (und mit ihr die Strompreise für Privatverbraucher und Mittelstand) umso höher steigen, je erfolgreicher die Erneuerbaren den Strompreis an der Börse senken, muss ein Ende haben. Die Vorschläge liegen längst auf dem Tisch. Von Rösler und Altmaier gibt es dazu kein Wort.
Wenn diese sinnvollen Maßnahmen beschlossen sind, ist es darüber hinaus natürlich sinnvoll, dort die EEG-Vergütungen beschleunigt abzusenken, wo sich Vergütungshöhe und Erzeugungskosten auseinanderentwickelt haben. Das waren im Übrigen seit dem Start des EEG der Anspruch und das Funktionsprinzip dieses Gesetzes.
Alle Maßnahmen im Altmaier/Rösler-Katalog, die in Wahrheit darauf abzielen, die Dynamik der Energiewende zu brechen, sind zu unterlassen.
Eine gründliche Reform des EEG und die Schaffung eines neuen Strommarktdesigns werden von niemandem in Abrede gestellt. Die Schnellschüsse der Bundesregierung zielen jedoch auf eine Art Moratorium oder regierungsamtlich verfügten Winterschlaf für die Energiewende. Wir hoffen darauf und gehen davon aus, dass eine über Rot-Grün hinausgehende Mehrheit der Bundesländer dies am Ende ebenso sieht.
Energiewende rückwärts
Kommentar von Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy
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Hamburg (ots) - 14.02.2013 - "Die gemeinsamen Vorschläge von Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler gehen vor allem zu Lasten von kleineren und mittleren Investoren wie Bürgerwindparks oder Energie-Genossenschaften.
Sie wären angesichts steigender wirtschaftlicher Risiken kaum noch in der Lage, sich wie bisher am Ausbau der erneuerbaren Energien zu beteiligen. Dabei ist gerade die Möglichkeit zum breiten Engagement ein wesentlicher Grund für die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung.
Ein schwerwiegender Fehler wäre insbesondere die geforderte "verpflichtende Direktvermarktung", die für alle ab August ans Netz gehenden Anlagen gelten soll.
Hiermit sollen Wind und Sonne, Wasser und Biomasse in die hoch umstrittene "Marktprämie" gezwungen werden, ein Instrument, das sich als erheblicher Kostentreiber für das EEG-Konto erwiesen hat. Allein 2012 hat die Marktprämie laut Expertenschätzung Mehrkosten von rund 400 Millionen Euro verursacht. Von "Strompreisbremse" kann hier also keine Rede sein.
Die Direktvermarktung über die Marktprämie führt vor allem dazu, dass die Vermarktungsmacht über die erneuerbaren Energien bei wenigen Großunternehmen konzentriert wird. Die erneuerbaren Energien sind dann gezwungen, ihren Strom über diese Zwischenhändler an die Börse zu bringen.
In absehbarer Zeit werden sich nur eine Handvoll, womöglich nur noch zwei bis drei Firmen das lukrative Geschäft teilen. Ihnen wären die Zehntausenden Windmüller, Photovoltaik- und Biogasanlagen-Betreiber in Zukunft auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Das wäre ein Rückfall in die unseligen alten Zeiten, als wenige Großkonzerne die Macht auf den Energiemärkten unter sich aufteilten.
Dabei ist die Direktvermarktung ein wichtiger Pfeiler des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Es darf jedoch keine flächendeckende Zwangsvermarktung geben. Und die heutige Marktprämie mit all ihren schädlichen Wirkungen und hohen Kosten muss durch eine ökologisch zielführende und faire neue Form der Direktvermarktung ersetzt oder zumindest ergänzt werden."
Vorschläge der Bundesregierung unterspülen Investitionssicherheit
Vorschläge der Bundesregierung unterspülen Investitionssicherheit
für Windenergie und gefährden damit die Energiewende
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Bremerhaven/Berlin (iwr-pressedienst) - Die heute von den Bundesministern Altmaier und Rösler gemachten Vorschläge zur Anpassung des Erneuerbaren-Energien Gesetzes unterspülen nach Ansicht der Windenergie-Agentur WAB die Investitionssicherheit für Offshore-Windenergie und gefährden damit die Energiewende.
"Die Bundesregierung gefährdet Ihr eigenes größtes Projekt, denn das Ergebnis der Vorschläge wird ein massiver Investitionssrückgang sein. Damit gerät der weitere Ausbau der Windenergie stark ins Stocken", so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB e.V.
Die Experten der WAB kritisieren insbesondere die rückwirkend pauschale Vergütungskürzung für Bestandsanlagen und die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Neuanlagen. Die Vorschläge sehen eine Kürzung der Vergütung um 1,5% für Bestandsanlagen befristet auf ein Jahr vor.
"Hiermit zerstört die Bundesregierung sehenden Auges das Vertrauen der Investoren in ihre erst kürzlich gemachten Zusagen", so Meyer. "Das verschreckt Investoren für die Energiewende und ohne Investoren kommt keine Energiewende. So werden schon getätigte Investitionen sowie tausende Arbeitsplätze gefährdet."
Nach Ansicht der WAB führt die Bundesregierung hier eine einseitige Kostendiskussion zu Lasten der erneuerbaren Energien. Die Experten der WAB weisen darauf hin, dass die Bundesregierung bewusst die Kosten der erneuerbaren Energien mit den Kosten von abgeschriebenen und dreckigen Kohlekraftwerken vergleicht.
"Die Strompreise steigen in den nächsten Jahren mit oder ohne erneuerbare Energien. Der Effekt der gemeinsamen Vorschläge von Altmaier und Rösler auf den Strompreis wird verpuffen, der negative Effekt auf die Arbeitsplätze ist schon heute spürbar", so Meyer weiter.
Die WAB fordert, dass die Politik den Bürgern endlich auch die wahren Kosten für die Erzeugung von fossilem Strom sagen muss. "Das ist nicht nur Wahlkampf. Die Bundesregierung meint es offensichtlich ernst mit dem Ende der Energiewende", so Meyer abschließend.
Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.
Bremerhaven/Berlin, den 14. Februar 2013
